Gabriele Münter

deutsche Malerin des Expressionismus und Lebensgefährtin von Wassily Kandinsky

Gabriele Helene Henriette Münter[1] (* 19. Februar 1877 in Berlin; † 19. Mai 1962 in Murnau am Staffelsee) war eine deutsche Malerin. Sie gilt neben Paula Modersohn-Becker als bekannteste Vertreterin des Expressionismus in Deutschland.[2] Außerdem zeichnete und fotografierte sie und war auf dem Gebiet der Druckgrafik tätig. Sie war Mitglied der Neuen Künstlervereinigung München (N.K.V.M.) und Mitbegründerin der Malergemeinschaft Der Blaue Reiter. Münter war lange Zeit mit Wassily Kandinsky zusammen und rettete einen bedeutenden Teil seiner Werke durch die Kriegs- und Nachkriegszeit. 1957 schenkte sie der Stadt München eine Auswahl ihrer eigenen Bilder, alle Werke Kandinskys aus ihrem Besitz und Gemälde ihrer Künstlerfreunde vom Blauen Reiter.

Porträt von Gabriele Münter, 1905 gemalt von Wassily Kandinsky
Wassily Kandinsky: Bildnis Gabriele Münter, 1905, Lenbachhaus, München

LebenBearbeiten

Kindheit und JugendBearbeiten

 
Gabriele Münter, 1900
 
Gabriele Münter ca. 1903

Gabriele Münter wurde am 19. Februar 1877 als jüngstes von vier Kindern der Hausfrau Wilhelmine Münter (geb. Scheubler)[3] und ihrem Mann, dem Zahnarzt Carl Münter, in der elterlichen Wohnung Unter den Linden 58 (heute Hausnummer 40) in Berlin geboren.[1] Ein Jahr später zog die Familie ins westfälische Herford, dann nach Koblenz. 1886 starb ihr Vater. Gemeinsam mit zwei Geschwistern wuchs Münter nun ohne viel Erziehung bei der zurückgezogen lebenden Mutter auf. Auf diesen Umstand führte sie selbst später eine gewisse Unbeholfenheit im Umgang mit anderen zurück.[4] Schon in der Schulzeit hatte sich ihre künstlerische Begabung gezeigt. Deswegen begann sie im Frühjahr 1897 Privatunterricht bei dem Genre- und Porträtmaler Ernst Bosch zu nehmen und besuchte für kurze Zeit die Damenkunstschule von Willy Spatz in Düsseldorf. Die staatlichen Akademien waren Frauen in der Kunst damals noch verschlossen.[5] Als im November auch die Mutter starb, gab sie die Ausbildung wieder auf. Durch das elterliche Erbe finanziell unabhängig, besuchte sie im folgenden Jahr gemeinsam mit ihrer Schwester Verwandte mütterlicherseits in den USA. Zwei Jahre lang reisten die Schwestern durch Missouri, Arkansas und Texas.

1899 bekam Münter von ihrer Schwester eine „Kodak Bull’s Eye No. 2“ geschenkt.[6] Mit dieser Boxkamera begann sie, regelmäßig zu fotografieren. Die Amerikareise wurde von Münter mit rund 400 Fotos dokumentiert. Die künstlerische Qualität der Bilder ist bemerkenswert, da Münter bis zu diesem Zeitpunkt noch nie fotografiert hatte.[7] Davon abgesehen entstanden während der Amerikareise zahlreiche Zeichnungen, auf denen Münter hauptsächlich Menschen, aber auch Landschaften und Pflanzen festhielt.[8]

Ausbildung, Beziehung zu KandinskyBearbeiten

 
Wassily Kandinsky: Porträt Gabriele Münter, 1903, Lenbachhaus, München
 
Wassily Kandinsky, um 1913

1901 zog Gabriele Münter auf Anraten ihrer Freundin Margarete Susman nach München. Zu dieser Zeit wurden künstlerisch begabte Frauen noch nicht an der dortigen Kunstakademie aufgenommen. Münter setzte daher, wie von Susman empfohlen, ihr Studium an der Damenakademie des Künstlerinnen-Vereins fort.[9] Dort studierte sie zunächst in der Anfängerklasse von Maximilian Dasio und in der Aktklasse von Angelo Jank. Weil sie mit dem Unterricht an der Damenakademie nicht zufrieden war, wechselte sie an das Schulatelier der Grafiker Heinrich Wolff und Ernst Neumann und widmete sich dort der Drucktechnik des Holzschnitts.

Im Winter 1901 war Münter beim Besuch einer Ausstellung der Künstlergruppe „Phalanx“ von den Werken des Bildhauers Wilhelm Hüsgen so begeistert, dass sie beschloss, die Bildhauerei zu erlernen. Sie wechselte an die kleine, fortschrittliche Malschule, die zu der Künstlergruppe gehörte und ebenfalls den Namen „Phalanx“ trug. Dort schrieb sie sich in die Bildhauerklasse ein und nahm außerdem Aktzeichenunterricht bei Wassily Kandinsky. Er gab auch den Malkurs, bei dem sie sich erstmals mit der Technik der Malerei und mit dem Einsatz von Farbe beschäftigte. Im Sommer 1902 fand dieser Kurs in Kochel am See statt, wo Kandinsky Freilichtmalerei unterrichtete. Dort entstand Münters erstes bekanntes datiertes Gemälde, Bayerische Landschaft. Es erinnert entfernt an ihre Fotografie Blick über einen Zaun in die Landschaft, Moorefield, Arkansas.[10]

 
Gabriele Münter in Kallmünz, 1903

Im Sommer 1903 hielt sich die Malklasse im oberpfälzischen Kallmünz auf. Münter malte in dieser Zeit wie auch in den kommenden Jahren meist kleinformatige Landschaftsbilder im spätimpressionistischen Stil, bei denen sie die Farbe pastos auftrug. Von Kandinsky hatte sie die Spachteltechnik mit gestückeltem Farbauftrag gelernt.[11] Zwischen ihr und ihrem Lehrer entstand ein Liebesverhältnis, das die beiden geheim hielten, da Kandinsky mit seiner Kusine Anja Schemjakina verheiratet war. Um dieser Situation zu entkommen, unternahmen Münter und Kandinsky ab 1904 ausgedehnte Reisen u. a. nach Tunesien, in die Niederlande, nach Italien und nach Frankreich.

Die in den Niederlanden entstandenen Skizzen führte Münter nach ihrer Rückkehr nach München als Gemälde aus. Auch in Tunesien malte sie wenig, skizzierte viel und nahm 180 Fotografien auf, hauptsächlich von Landschaften und von den Gassen und Torbögen der tunesischen Städte. In Rapallo, wo das Paar Ende 1905 einige Zeit verbrachte, entstanden ungefähr 20 Gemälde, welche die Landschaft um die ligurische Stadt zeigen.

Von 1906 bis 1907 lebten Münter und Kandinsky ein Jahr lang in Paris. Während Kandinsky im Vorort Sèvres wohnte, mietete sie ein Zimmer im Künstlerviertel Montparnasse, wo sie einen Zeichenkurs an der Académie de la Grande Chaumière besuchte. Sie schuf zahlreiche Holz- und Linolschnitte, es entstand über ein Viertel ihres grafischen Werkes. Die ca. 70 Gemälde aus dieser Zeit zeigen häufig den Park von Saint-Cloud im Wechsel der Jahreszeiten. Daneben malte sie einige Ansichten von Sèvres und dem Nachbarort Bellevue.[12]

Nach ihrer Rückkehr 1908 nach München brachen Münter und Kandinsky nach Lana in Südtirol auf, wo beide immer noch spätimpressionistische Freilichtstudien eher kleinen Formates malten.

MurnauBearbeiten

Zurück in München, beschlossen Münter und Kandinsky das Reisen zu beenden und sich fest niederzulassen. Auf der Suche nach einem geeigneten Ort entdeckten sie Murnau am Staffelsee für sich. Münter beschrieb ihre Begeisterung fast 50 Jahre später so: „[...] nirgends hatte ich eine solche Fülle von Ansichten vereint gesehen, wie hier [...], zwischen See und Hochgebirge, zwischen Hügelland und Moos.“[13]

Blick aufs Murnauer Moos (1908)
in der Sammlung Online des Lenbachhauses
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Zusammen mit den beiden Malern Marianne von Werefkin und Alexej Jawlensky, die in München-Schwabing ihre Nachbarn waren, quartierten sie sich von Mitte August bis Ende September 1908 im Gasthof „Griesbräu“ am Obermarkt ein. Die vier malten gemeinsam, diskutierten und lernten voneinander. In diesen sechs Wochen entwickelte Münter sich weg vom nachimpressionistischen Stil und fand ihre eigene, expressionistischere Form der Malerei. Drei Jahre später schrieb sie dazu in ihr Tagebuch: „Ich habe da nach kurzer Zeit der Qual einen großen Sprung gemacht – vom Naturabmalen – mehr oder weniger impressionistisch – zum Fühlen eines Inhaltes – zum abstrahieren – zum Geben eines Extraktes.“

Ein Beispiel dieser Entwicklung ist das damals entstandene Gemälde Blick aufs Murnauer Moos: Das Zeichnerische tritt in den Bildern noch stärker hervor, Münter malt schärfer, straffer und komprimierter,[14] es entstehen vereinfachte Formen und große Flächen. Farben scheinen aus sich heraus zu leuchten, die Lichtquelle ist nebensächlich. Münter trägt die Farbe nun nicht mehr in kleinen Strichen dickflüssig mit dem Spachtel auf sondern flüssig mit dem Pinsel.[15] Gegenstände werden vereinfacht und unter Vernachlässigung der Perspektive dargestellt, um einen stärkeren Ausdruck zu erreichen.[16] Münter orientierte sich stark an Jawlensky, der wiederum von van Gogh und Matisse beeinflusst war.[17] So riet Jawlensky Münter, Farbbereiche durch schwarze Umrisslinien abzutrennen, um dadurch andere Raumbezüge herzustellen und gleichzeitig eine zeichnerische Struktur zu schaffen.[18]

In Murnau lernte Münter die Hinterglasmalerei kennen und ließ sich darin von dem Glasmaler Heinrich Rambold unterrichten. Später erlernten auch Kandinsky, Franz Marc, August Macke[19] und andere Künstler aus dem Umfeld der N.K.V.M. die volkstümliche Technik, deren Ursprünglichkeit und schlichte Klarheit sie faszinierte. Münter und Kandinsky sammelten mindestens 130 Hinterglasmalereien, die sie z. B. auf der Münchner Auer Dult erwarben. Münter integrierte die Hinterglasbilder und weitere Objekte aus ihrer Volkskunst-Sammlung in ihre gemalten Stillleben. Sie nutzte die religiöse Ausstrahlung der kleinen Gegenstände, um damit geheimnisvolle und eigenständige Bildwelten zu erschaffen.[20]

Das Münter-HausBearbeiten

 
Münters Haus in Murnau

Im Frühsommer 1909 entdeckten Münter und Kandinsky in der Kottmüllerallee außerhalb von Murnau eine neugebaute, leerstehende Villa, die abgelegen mitten auf einer Wiese stand.[21] Auf Betreiben von Kandinsky kaufte Münter im August des Jahres das Haus, das heute als Münter-Haus bekannt ist und im Volksmund „Russenhaus“ genannt wird. Dort lebten und arbeiteten die beiden in den Sommermonaten bis 1914, sofern sie sich nicht in München aufhielten oder auf Reisen waren. In dieser Zeit empfingen sie dort viele Besucher, Sammler, Kritiker und Malerfreunde, Werefkin und Jawlensky, Franz Marc, August Macke und den Komponisten Arnold Schönberg.[22]

In den 1920er Jahren vermietete Münter, deren Vermögen u. a. durch den Ersten Weltkrieg und die Inflation stark abgenommen hatte, die Villa an Feriengäste oder bewohnte sie alleine. In den 1930er Jahren zog Münters neuer Lebensgefährte Johannes Eichner mit in das Haus. Er ließ es 1936 auf seine Kosten aufwändig renovieren und u. a. Badezimmer und Heizung installieren. Im Gegenzug überschrieb Münter ihm die Immobilie, behielt aber für den Fall seines Todes das Nießbrauchrecht. Nach Münters Tod ging das Haus ins Vermögen der Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung über.[23]

„Neue Künstlervereinigung München“ und „Blauer Reiter“Bearbeiten

Um die neu entstandenen Bilder ausstellen zu können, konzipierten Werefkin, Jawlensky, Adolf Erbslöh und Oscar Wittenstein 1908 im „rosafarbenen Salon“[24] der Werefkin die Neue Künstlervereinigung München[25] (N.K.V.M.). Beide wurden in der von Münter handgeschriebenen Gründungsurkunde vom 22. Januar 1909 als Gründungsmitglieder aufgeführt, Kandinsky übernahm den Vorsitz. Weitere Mitglieder waren u. a. Alfred Kubin, Erma Bossi und Pierre Girieud.[26]

Die erste Ausstellung der Gruppe fand im Dezember 1909 in der Modernen Galerie Heinrich Thannhauser statt. Münter war daran mit zehn Gemälden vertreten, die sich hauptsächlich aus Stillleben und Landschaftsbildern zusammensetzten. Außerdem zeigte sie neun Druckgrafiken. Im Herbst 1910[27] folgte eine zweite Ausstellung, beide wurden von der Presse verrissen. Die Maler wurden z. B. als „zugereiste Unruhestifter“ bezeichnet. Während Münters Druckgrafiken, die noch Jugendstil-Anklänge zeigten, als „allerliebste naive Märchendichtungen voll echten lyrischen Zaubers“ gelobt wurden, beschwerte sich derselbe Rezensent über ihre Gemälde, bei denen sie mit „närrischen Farben und wüsten Linien“ auf der Leinwand herumfuhrwerke. Trotz dieser schlechten Presse reiste die Ausstellung durch einige deutsche und – vermittelt durch Kandinsky – auch russische Städte.

Diese Zeit war für Münter geprägt von der Suche nach ihrer eigenen Form der Malerei und dem Wunsch, sich künstlerisch von Kandinsky zu emanzipieren. Sie haderte mit der Erwartung, dass eine reife Künstlerpersönlichkeit einen einheitlichen Stil haben müsse. Im Ringen um den eigenen Ausdruck schuf sie so unterschiedliche Werke wie das von farbigen, klar definierten Flächen geprägte, sommerlich einladende Gemälde Gegen Abend, das an Kandinskys Landschaftsbilder erinnert. 1910 entstand im Gegensatz dazu das Ölbild Gerade Straße, das mit seinen grob verstrichenen, trüben, ineinander übergehenden Farben und den an Jawlensky erinnernden spitzen oder kubischen Formen zu Kandinskys Farbexplosionen auf Distanz geht. Münter mochte das Bild sehr, das sie in insgesamt drei Fassungen malte und dessen Idee auf einer ihrer Fotografien von 1902 basierte. So fertigte sie für eine Ausstellung der Künstlervereinigung Karo-Bube in Moskau eine größere Kopie davon an. Diese Fassung erschien ihr selbst jedoch als nicht so gelungen.[28]

In der N.K.V.M. führten Spannungen zwischen den Mitgliedern 1911 dazu, dass Kandinsky den Vorsitz niederlegte. Im Sommer begann er zusammen mit Franz Marc an einem Almanach zu arbeiten, der die Positionen der europäischen Gegenwartskunst zusammen mit Volkskunst und Malerei von Kindern zusammen präsentieren sollte. Münter befand sich zu dieser Zeit auf einer zweimonatigen Reise nach Berlin und ins Rheinland. Sie besuchte Verwandte und pflegte im Auftrag der N.K.V.M. Kontakte: So traf sie in Berlin Marcs Mäzen, den Fabrikanten Bernhard Koehler, der zu den ersten Käufern ihrer Bilder zählte.[29] In Essen traf sie den Museumsleiter Ernst Gosebruch und in Köln Emmy Worringer, die den Gereonsklub mitbegründet hatte. In Bonn lernte sie August Macke kennen, der ab Herbst an den Vorbereitungen zum Almanach mitwirken sollte.

Am 2. Dezember 1911 kam es auf einer Sitzung der N.K.V.M. zum Eklat, und Münter, Kandinsky und Marc traten aus der Vereinigung aus. Sofort im Anschluss begannen sie, eine Gegenausstellung zu planen, bei der neben den Initiatoren u. a. Robert Delaunay, Albert Bloch, Elisabeth Epstein und Henri Rousseau ausstellten. Die 14-tägige Schau fand bereits ab dem 18.12. in drei Räumen der Galerie Thannhauser statt, zeitgleich mit der Ausstellung der N.K.V.M. Die später als „Geburt der Moderne in Deutschland“ bezeichnete Veranstaltung trug den Titel Die erste Ausstellung der Redaktion Der Blaue Reiter und wies damit auf den Titel des noch nicht erschienenen Almanachs hin. Münter trug mit sechs Gemälden dazu bei. Außerdem dokumentierte sie die sorgfältige Hängung und den Raumeindruck anhand von sechs Fotografien.[30]

Auch auf der zweiten Ausstellung des Blauen Reiters ab Februar 1912 in der Kunsthandlung von Hans Goltz war Münter vertreten. Hier konzentrierte man sich unter dem Titel Schwarz-Weiß auf Papierarbeiten[31], Münter zeigte u. a. die Zeichnung Berglandschaft (Dorf vor Gebirge).[32]

Der Almanach Der Blaue Reiter erschien im Mai 1912. Münter war nicht nur mit Abbildungen ihrer Werke, wie z. B. Mann am Tisch und Stilleben mit Heiligem Georg vertreten. Sie hatte auch die 141 Reproduktionen, acht Initialen und drei Musikbeilagen für den Druck bearbeitet, Artikel beschafft sowie den Versand und das Korrekturlesen übernommen.[33]

Erster Weltkrieg, Trennung von Kandinsky und Zeit in SkandinavienBearbeiten

Zwei Tage nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs reisten Münter und Kandinsky in die Schweiz aus, da der Maler als Angehöriger einer „Feindesmacht“ nicht mehr in Deutschland bleiben konnte. Er erteilte Münter die Vollmacht, die gemeinsame Wohnung in München-Schwabing aufzulösen und begab sich im November 1914 alleine nach Russland.

Münter verließ die Schweiz 1915, um nach kurzem Aufenthalt in München nach Stockholm zu reisen. Dort wurde sie als Mitgründerin des Blauen Reiter und Kennerin der europäischen Kunstszene geschätzt und scharte in ihrem Salon die jüngere schwedische Malergeneration um sich. Sie war mit Sigrid Hjertén und ihrem Mann Isaac Grünewald befreundet und malte deren kleinen Sohn Ivan und die Stockholmer Slussen, die sie von Hjerténs Atelier aus sehen konnte. Die elegant-dekorative schwedische Variante des Expressionismus, der sich wiederum stark an Matisse orientierte, inspirierte sie. Sie übte sich in den Druckverfahren Radierung und Lithografie und malte Auftragsporträts von Damen der Gesellschaft. Sie lernte Schwedisch und Russisch und unternahm eine mehrwöchige Eisenbahnreise durch Norrland, während der sie u. a. Zeichnungen von Pflanzen und von den Einwohnern von Abisko anfertigte. Im norwegischen Narvik entstanden erste Skizzen zu dem Bild Narvik-Hafen.[34] Anschließend bereiste sie mit dem Schiff die Hurtigruten-Strecke.[35]

Trotz der freundlichen Aufnahme im Gastland war Münters finanzielle Situation in dieser Zeit angespannt. Einerseits waren die Einkünfte aus ihrem Erbe durch die Inflation zusammengeschmolzen.[36] Andererseits hatte sich Stockholm seit Kriegsausbruch zu einem attraktiven Kunstmarkt entwickelt, und die Preise sanken bedingt durch das Überangebot.[37]

Münter hoffte, Kandinsky im neutralen Ausland bald wiedersehen zu können. Tatsächlich kam er Ende des Jahres 1915 anlässlich einer Ausstellung, die Münter für ihn arrangiert hatte, nach Stockholm. Im Anschluss hatte Münter, ebenfalls bei „Gummesons Konsthandel“ und für 14 Tage, eine Einzelausstellung ihrer eigenen Werke organisiert. Zwei Tage nach Ende dieser Ausstellung kehrte Kandinsky wieder nach Russland zurück. Nach der Oktoberrevolution 1917[38] brach er den Kontakt zu Münter endgültig ab. Erst Jahre später erfuhr sie, dass er in diesem Jahr Nina Andreevskaja geheiratet hatte.[39]

Münter wurde 1917 zur Teilnahme an einer Ausstellung in der „Liljevalchs Konsthall“ in Stockholm eingeladen, die die Vereinigung Schwedischer Künstlerinnen (Föreningen Svenska Konstnärrinor) und die Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs gemeinsam veranstalteten. Dort teilte sie sich mit Sigrid Hjertén und Malin Gyllenstierna den Ausstellungsraum, in dem die neueste Moderne präsentiert wurde. Sie zeigte 32 Werke, die fast alle nach 1916 entstanden waren.[40]

Gegen Ende des Jahres 1917 zog sie von Stockholm nach Kopenhagen. Sie hoffte, dort von der Verbindung mit den in Dänemark bekannten Künstlern des Sturm profitieren zu können. Tatsächlich fand bereits im Frühjahr des kommenden Jahres bei der Künstlervereinigung Den Frie Udstilling die mit über 120 Arbeiten[41] bis dato umfangreichste Ausstellung ihrer Werke statt.[42]

Rückkehr nach DeutschlandBearbeiten

Nach ihrer Rückkehr aus Skandinavien 1920 lebte Münter abwechselnd in Köln, München und Murnau. Schwere Alpträume und Depressionen hielten sie vorübergehend vom Malen ab. Nach ihrem Umzug 1925 nach Berlin entstanden auf Umrisse reduzierte weibliche Porträts in Bleistift. Sie nahm wieder Kontakt zur Kunstszene auf und besuchte Arthur Segals Malschule. Als Gründe für ihr reduziertes künstlerisches Schaffen in den 1920er Jahren werden die Trennung von Kandinsky, aber auch die häufigen Ortswechsel und schließlich die Neuorientierung in Deutschland nach fünf Jahren Abwesenheit angesehen.

Ende 1921 erfuhr Münter über den Maler Ludwig Baehr, dass Kandinsky noch lebte, nun verheiratet war und sein bei ihr zurückgelassenes Eigentum zurückhaben wollte. Enttäuscht und verletzt widersetzte sich Münter Kandinskys Wunsch nach einer – aus seiner Sicht – gütlichen Einigung. Sie forderte das bei Kriegsausbruch in Bayern zurückgelassene Werk und Eigentum des Malers als Wiedergutmachung für sein gebrochenes Eheversprechen. Am Ende der langwierigen, mit zunehmender Härte geführten Auseinandersetzung unterschrieb Kandinsky im April 1926 eine Erklärung, in der er „Frau Münter-Kandinsky volles, bedingungsloses Eigentumsrecht“ an den bei ihr zurückgelassenen Arbeiten einräumte. Damit blieb der bedeutendste Bestand von Kandinskys Werk aus seiner Münchner Zeit in ihrem Besitz. Im Gegenzug schickte Münter ihrem ehemaligen Lebensgefährten 26 Kisten mit persönlichen Gegenständen, Möbeln, Gemälden und Aquarellen nach Dessau, wo er mittlerweile als Lehrer am Bauhaus lebte und arbeitete.[43]

Auf einer Silvesterfeier bei dem Maler Hermann Konnerth[44] lernte Münter Ende 1927 den Philosophen und Kunsthistoriker Johannes Eichner kennen. Er wurde nicht nur ihr Lebensgefährte, sondern organisierte als ihr Agent von nun an auch ihre Ausstellungen und schrieb Texte über ihre Kunst.

Im Oktober 1929 brach Münter ein zweites Mal nach Paris auf, wo sie ein knappes halbes Jahr lang blieb. Sie malte im Schnitt zwei Bilder pro Woche, wobei sie neusachliche und expressive Elemente mischte und sich durch die vielfältigen Eindrücke der französischen Hauptstadt inspirieren ließ. Es entstanden viele Bleistiftzeichnungen, z. B. zwanglos aufs Papier gebannte Szenen aus Pariser Cafés. Außerdem perfektionierte Münter ihren knappen, umrissbetonten Zeichenstil durch erneuten Unterricht an der Grande Chaumière. Bekannte wie Lou Albert-Lasard, Hans Arp oder Rudolf Grossmann führten Münter in die Pariser Kunstszene ein, wo sie das Gesellschaftsleben genoss.[45] In Paris begann Münter, Arbeitshefte zu führen und damit ihr Werk zu katalogisieren, wie sie es bei Paul Klee beobachtet hatte.[46]

Anschließend reiste sie zusammen mit Eichner nach Sanary-sur-Mer in Südfrankreich, einem Ort, der in den Künstlerkreisen dieser Zeit beliebt war. Dort schuf sie einige zum Teil großformatige Bilder, und traf sich oft mit dem Künstlerkollegen Hans Purrmann.[47]

Zeit des NationalsozialismusBearbeiten

Blumen in der Nacht (1941)
in der Sammlung Online der Hamburger Kunsthalle
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(Bitte Urheberrechte beachten)

1931 zog Münter wieder nach Murnau, wo sie ab 1936 mit Eichner zusammenlebte.[48] 1933 trat sie in die Reichskammer der bildenden Künste ein, um weiter ausstellen zu können. Drei Jahre später nahm sie auf Eichners Drängen hin an der Wanderausstellung Die Straßen Adolf Hitlers in der Kunst teil und zeigte dort das Bild Der blaue Bagger – Baustelle an der Olympiastraße aus dem Jahr 1935.[49] Zwar wurde sie in der Zeit des Nationalsozialismus nicht verfolgt, doch wurde ihren Arbeiten nun von offizieller Seite und auch vom Publikum Unverständnis entgegengebracht.

Sie begann in dieser Zeit, reine Blumenstillleben zu malen, die sich im Gegensatz zu anderen Motiven gut verkauften, und die sie nach Ansicht ihrer Biografin Karoline Hille zu einem eigenständigen Werkkomplex entwickelte. Als bezeichnendes Beispiel nennt Hille das Gemälde Blumen in der Nacht aus dem Jahr 1941. Tatsächlich nachts gemalt, verweist es laut Johannes Eichner auf die „Nacht des Krieges“. Es war das erste von Münters Bildern, das von einem Museum angekauft wurde.[50] Darüber hinaus entstanden Landschaftsbilder wie z. B. Drei Kreise, dessen Titel auf die in dem abgebildeten Alpenidyll verborgene Geometrie anspielt.

Ihre letzte Ausstellung in der Zeit des Nationalsozialismus fand 1937 in den Räumen des Münchner Kunstvereins statt und wurde anschließend noch in Stuttgart gezeigt. Bei der Ausstellung Entartete Kunst, aber auch bei der Großen Deutschen Kunstausstellung, mit der das Haus der Deutschen Kunst im selben Jahr eröffnet wurde, war Gabriele Münter nicht vertreten: Keines ihrer Werke war je von einem deutschen Museum angekauft worden.[51]

Alarmiert durch den Erlass des „Gesetzes über die Einziehung von Erzeugnissen entarteter Kunst“ im Jahr 1938 versteckte sie ihre umfangreiche Kunstsammlung mit frühen Werken Kandinskys und Bildern von Franz Marc, Paul Klee und Alfred Kubin in einem schwer zugänglichen, hinter Regalen verborgenen Kellerraum des Murnauer Hauses.[52] Außerdem bewahrte sie dort eigene Werke auf sowie Dokumente, Aufzeichnungen und Skizzenbücher von sich und Kandinsky.[53]

Spätere JahreBearbeiten

Nach dem Zweiten Weltkrieg widmete sich Münter einerseits weiterhin den Blumenstilleben, die in Bleistift, Tusche, Kugelschreiber und Öl entstanden. Ab Ende der 1940er Jahre entstanden außerdem zahlreiche gegenstandslose „Improvisationen“, in denen sie geometrische und freie Objekte verband. Anfangs erinnerten diese Werke formal an Rudolf Bauer, der wiederum im Stil Kandinskys arbeitete. Ab 1952 experimentierte Münter spielerisch mit abstrakten Motiven, die dem damaligen Zeitgeist entsprachen und ließ sich von Künstlern aus ihrem Umkreis wie Hans Hartung und Fritz Winter inspirieren.[54]

 
Münters und Eichners Grabstelle in Murnau

1949 war sie mit neun Arbeiten in einer Retrospektive des Blauen Reiters im Münchner Haus der Kunst vertreten. Von 1949 bis 1953 war eine Wanderausstellung ihres Werkes in 22 deutschen Museen zu sehen. 1950 zeigte sie drei Bilder auf der Biennale in Venedig.[55] 1955 stellte sie auf der documenta 1 in Kassel aus.[56] Münter war Mitglied im Deutschen Künstlerbund, an dessen Jahresausstellungen sie 1952 und 1960 teilnahm.[57]

Zu ihrem 80. Geburtstag im Jahr 1957 schenkte sie ihren umfangreichen Bilderbesitz der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München. Die Schenkung bestand zum einen aus eigenen Werken, d. h. aus 25 Gemälden, über 200 Zeichnungen und Aquarellen, sieben Skizzenbüchern und ihrem gesamten druckgrafischen Werk. Zum anderen gingen mehr als 90 Ölbilder, über 300 Aquarelle und Zeichnungen, 29 Skizzenbücher, 24 Hinterglasbilder und beinahe das gesamte druckgrafische Werk Kandinskys in den Besitz des Lenbachhauses über. Auch viele Arbeiten anderer Mitglieder des Blauen Reiters waren enthalten, z. B. Arbeiten von Marc, Jawlensky, Werefkin, Macke und Klee. Durch diese Schenkung machte Münter das Lenbachhaus zu einem Museum von internationalem Rang, in dem seither die größte Sammlung zur Kunst des Blauen Reiter zu finden ist.[58]

Gabriele Münter starb 1962, ihr Lebensgefährte Johannes Eichner war bereits 1958 verstorben. Ihr gemeinsames Grab befindet sich auf dem Friedhof in Murnau.

WerkBearbeiten

Als Münters künstlerische Stärken gelten ihr Talent, Eindrücke in ein klares Liniengerüst umsetzen zu können und ihre zeichnerisch sichere Malweise. Münter zeichnete von Jugend an und zeichnete auch ihre Gemälde grundsätzlich vor, bevor sie sich mit der Farbe beschäftigte. Den „Mut zur Farbe“ fasste sie nach eigener Aussage durch die Arbeit mit Kandinsky ab 1902. In ihren Gemälden setzte sie gerne klare Farbkontraste. In ihre Stillleben integrierte sie oft kleine Volkskunst-Gegenstände und Hinterglasmalereien.[59] Münters Auge war, noch bevor sie sich mit der Malerei beschäftigte, schon durch die Fotografie geschult. Auch ihre Liebe zum Film prägte ihren Blick.[60]

Neben ca. 2000 Gemälden, Hinterglasbildern, Zeichnungen und ca. 1200 Fotografien hinterließ Gabriele Münter 88 Druckgrafiken, die als wichtiger Beitrag zur Moderne am Beginn des 20. Jahrhunderts gelten. Münter schuf Holz- und Linolschnitte, Radierungen und Lithografien. Ein Kennzeichen von Münters Arbeitsweise ist dabei die sorgfältige Vorbereitung durch Entwürfe, der gekonnte Umgang mit Licht und Schatten und die klare Linienführung. Ihr druckgrafisches Werk ist vom modernen französischen Holzschnitt beeinflusst, dessen Vertreter wiederum gegen Ende des 19. Jahrhunderts einen starken Impuls durch den japanischen Holzschnitt erhalten hatten.[61]

EhrungenBearbeiten

1956 erhielt Münter den Förderpreis für Bildende Kunst der Landeshauptstadt München. Sie ist Namensgeberin für den Gabriele Münter Preis für Künstlerinnen im Bereich Bildender Kunst des Frauenmuseums Bonn.

Viele Gemeinden haben Straßen nach ihr benannt, so Köln, Kleve, Leverkusen, Wiesbaden, Fulda, Nidderau, um nur einige davon zu nennen.

Im Rahmen der Serie „Deutsche Malerei des 20. Jahrhunderts“ erschien 1994 eine 300-Pfennig-Briefmarke der Deutschen Bundespost mit dem Motiv A. von Jawlensky und M. von Werefkin auf einer Wiese bei Murnau.

NachlassBearbeiten

Vier Jahre nach Münters Tod, 1966, wurde nach einer testamentarischen Verfügung die Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung gegründet. Sie ist als eigenständige Institution dazu berufen, ihren Nachlass zu bewahren und zu verwalten.[62]

Das zur Stiftung gehörende Münter-Haus in Murnau ist heute eine Gedenkstätte, die sehr persönliche Arbeiten zeigt, unter anderem von Kandinsky und Münter bemalte Möbel und Wände sowie Sammlungen volkstümlicher Objekte.

Ausstellungen (Auswahl)Bearbeiten

EinzelausstellungenBearbeiten

  • 1908: Gabriele Münter. Gemälde. Kunstsalon Lenobel, Köln
  • 1913: 11. Ausstellung Der Sturm. Gabriele Münter. In Herwarth Waldens Sturm-Galerie, Berlin
  • 1916: Der Sturms konstutställning, Kollektiv utställning Münter, Oljemålning och grafik. In „Carl Gummesons Konsthandel“, Stockholm
  • 1918: Gabriele Münter-Kandinsky. Oljemalninger, Glastavler, Grafik. In den Räumen der Künstlervereinigung „Den Frie Udstilling“ in Kopenhagen
  • 1925/1926: Gabriele Münter-Kandinsky. Wanderausstellung mit Stationen u. a. im Baedekerhaus in Essen, im Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld und im Duisburger Museums-Verein
  • 1949 – 1953: Gabriele Münter. Werke aus fünf Jahrzehnten. Wanderausstellung in 22 deutschen Museen
  • 1955: Gabriele Münter. Improvisationen. 1952 bis 1954. Kunstkabinett Otto Stangl, München
  • 1960: Gabriele Münter. First American Exhibition with Seven Additional Major Paintings by Kandinsky. Dalzell Hatfield Galleries, Los Angeles
  • 1985: Gabriele Münter – Zeichnungen und Aquarelle. Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München.[63]
  • 1990: Gabriele Münter und ihre Zeit. Malerei der klassischen Moderne in Deutschland. Galerie Neher, Essen, 10. November 1990 – 18. Dezember 1990.[64]
  • 1992: Gabriele Münter – Retrospektive. Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München, 29. Juli 1992 – 1. November 1992.[65]
  • 2000/2001: Gabriele Münter. Das druckgraphische Werk. Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München, 16. Dezember 2000 – 16. April 2001.[66]
  • 2006/2007: Gabriele Münter – Die Reise nach Amerika, Photographien 1899 – 1900. Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, 30. September 2006 – 14. Januar 2007.[67]
  • 2008/2009: Gabriele Münter – Gemälde, Hinterglasmalerei, Arbeiten auf Papier. Museum Gunzenhauser, Chemnitz, 2. November 2008 – 19. April 2009.[68]
  • 2017/2018: Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife. Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München, 31. Oktober 2017 – 8. April 2018.[69]
  • 2017/2018: Gabriele Münter. Galerie Thomas, München, 10. November 2017 – 10. Februar 2018.[70]
  • 2018/2019: Gabriele Münter – Malen ohne Umschweife. Museum Ludwig, Köln, 15. September 2018 – 13. Januar 2019.[71]

GruppenausstellungenBearbeiten

Werke in Kunstsammlungen (Auswahl)Bearbeiten

  • 1899: John, Bleistift auf Papier, 20,5 cm × 15,1 cm, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, Abb.
  • ca. 1901: Selbstbildnis, Kohle auf Papier, 44,7 cm × 30,8 cm, Lenbachhaus, Abb.
  • ca. 1902: Weiblicher Kopf, Holzschnitt auf Japanpapier, 30,5 cm × 21 cm, Lenbachhaus, Abb.
  • 1905: Straßenbild in einer afrikanischen Stadt, Tempera, Bleistift auf grauem Papier, 17 cm × 27,2 cm, Lenbachhaus, Abb.
  • 1904 oder 1906: Promenade an der Seine, Öl auf Karton, 15,8 × 17,9 cm, Kunsthalle in Emden
  • 1906: Aurélie, Farblinolschnitt auf Japanpapier, 18,7 cm × 17 cm, Lenbachhaus, Abb.
  • 1906: In Sèvres (Straße in Bellevue), Öl auf Pappe, 22,3 × 27 cm, Kunstsammlungen Chemnitz
  • 1908: Sommer (Haus mit Apfelbaum), Öl auf Pappe, 33× 41 cm, Leonard Hutton Galleries, New York
  • 1908: Fabrik, Öl auf Pappe, 33 × 40,6 cm, The William Benton Museum of Art, Connecticut
  • 1908/09: Mädchen mit Puppe, Öl auf Leinwand, 70 × 48,8 cm, Milwaukee Art Museum
  • 1909: Bildnis Marianne von Werefkin, Öl auf Pappe, 81,2 cm × 55,2 cm × 0,4 cm, Lenbachhaus, Abb.
  • 1909: Jawlensky und Werefkin, Öl auf Pappe, 32,7 × 44,5 cm, Lenbachhaus, Abb.
  • 1910: Stillleben mit Orangen, Öl auf Karton, 48 × 39 cm, Kunstmuseum Walter, Augsburg, Abb. (in der Liste auf „Münter, Gabriele“ gehen)
  • 1910: Landschaft mit weißer Mauer, Öl auf Pappe, 50 × 65 cm, Osthaus Museum Hagen
  • 1910: Stilleben mit Figürchen, Öl auf Pappe, 70× 51 cm, Saarlandmuseum, Saarbrücken
  • 1910: Wind und Wolken, Öl auf Pappe, 50 × 65 cm, Sprengel Museum, Hannover
  • 1911: Das gelbe Haus, Öl auf Karton, 51,8 × 75 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
  • 1911: Habsburger Platz, Öl auf Pappe, 33,7 × 40,6 cm, Milwaukee Art Museum
  • 1911: Berghütten, Öl auf Pappe, 32,7 × 44,5 cm, Leonard Hutton Galleries, New York
  • 1911: Stilleben mit Blumen und Figuren, Öl auf Pappe, 68,5 × 50,8 cm, Kunsthalle Bremen
  • 1912: Abstraktion, Öl auf Pappe, 50 × 71 cm, Nationalgalerie (Berlin)
  • 1912: Stilleben mit Königin, Öl auf Leinwand, 79,5 × 56,5 cm, Art Institute of Chicago
  • 1912: In Schwabing, Öl auf Leinwand, 68,6 × 49,5 cm, Milwaukee Art Museum
  • 1912: Stilleben mit Buch, Öl auf Leinwand, 70 × 78 cm, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster
  • 1913: Mann im Sessel (Paul Klee), Öl auf Leinwand, 95 × 125,5 cm, Bayerische Staatsgemäldesammlungen
  • 1913: Kandinskys Mutter, Öl auf Leinwand, Princeton University Art Museum, Abb.
  • 1914: Stilleben mit Vögelchen, Öl auf Leinwand, 60,5 × 78 cm, Kunsthalle Bielefeld
  • 1915: Sigrid Hjertén und Isaac Grünewald mit ihrem Sohn Ivan, Bleistift, Aquarell, Öl auf Karton, 20 cm × 17,5 cm, Lenbachhaus, Abb.
  • 1916: Im Zimmer, Gemälde auf textilem Bildträger, 88,1 cm × 99,8 cm, Lenbachhaus, Abb.
  • 1917: Abstrakte Komposition, 1917, Öl auf Holz, 22,8 × 59 cm, Yokohama Museum of Art
  • 1917: Anna Roslund, Öl auf Leinwand, 94 × 68 cm Leicestershire Museums, Leicestershire
  • 1918: Plakat für eine Ausstellung in Kopenhagen, Lithografie auf Papier, 90 × 64 cm, Staatliche Museen zu Berlin, Abb.
  • 1922: Frau am Kaffeetisch, Zeichnung, Bleistift auf Papier, 9,8 cm × 8,2 cm, Lenbachhaus, Abb.
  • 1924: Murnau im Mai, Öl auf Leinwand, 51 × 38 cm, Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid, Abb.
  • 1928: Die Unvergleichliche, Bleistift auf Papier, 28,8 × 22 cm, Centre Pompidou, Paris, Abb.
  • 1929: Dame im Sessel, schreibend (Stenographie. Schweizerin in Pyjama), Gemälde auf textilem Bildträger, 61,5 cm × 46,2 cm, Lenbachhaus, Abb.
  • 1931: Ödön von Horvath in roter Jacke, Öl auf Karton, Schloßmuseum Murnau, Abb.
  • 1932: Der graue See, textiler Bildträger, 54,8 cm × 65,7 cm × 2 cm, Lenbachhaus, Abb.
  • 1933: Drei Häuser im Schnee, Öl auf Leinwand, 47 × 55,5 cm, Kunsthalle Bielefeld
  • 1933: Verschneite Tanne, Öl auf Holz, 45 × 33 cm, Guggenheim Museum, New York, Abb.
  • 1934: Frühstück der Vögel, Öl auf Pappe, 46 × 55 cm, National Museum of Women in the Arts (Washington), Washington D.C., Abb.
  • 1937: Weihnachtsstilleben, Öl auf Pappe, 49,5 × 64,7 cm, National Museum of Women in the Arts (Washington)
  • ca. 1938: Haus mit Tannen im Schnee, Öl auf Pappe, 100,3 × 72, 4 cm, Des Moines Art Center, Abb.
  • 1941: Blumen in der Nacht, Öl auf Pappe, 50,1 × 65,1 cm, Hamburger Kunsthalle, Abb.
  • 1949: Kahl, Öl auf Leinwand, 49 × 56,5 cm, Princeton University Art Museum Abb.
  • 1959: Weg im bunten Oktober, Öl auf Leinwand, 57 × 40 cm, Milwaukee Art Museum[75]

LiteraturBearbeiten

Nachschlagewerke, Lexika
Belletristik
  • Judith Gruber-Rizy: Schwimmfüchslein. Roman. Limbus-Verlag, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-902534-83-5.
  • Mary Basson: Die Malerin. (Originaltitel: Saving Kandinsky.) Roman. Aufbau Taschenbuch Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-7466-3338-1.
  • Stefanie Schröder: Gabriele Münter. Ein Leben zwischen Kandinsky und der Kunst. Überarbeitete Neuausgabe. Herder, Freiburg im Breisgau 2018, ISBN 978-3-451-38314-4. (Romanbiografie mit Quellen- und Literaturverzeichnis sowie Schwarz-Weiß-Abbildungen)
Ausstellungskataloge
  • Rosel Gollek: Gabriele Münter 1877–1962. Gemälde Zeichnungen, Hinterglasbilder und Volkskunst aus ihrem Besitz. Ausstellungs-Katalog. Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1977.
  • Erich Pfeiffer-Belli: Gabriele Münter, Zeichnungen und Aquarelle. Berlin 1979.
  • Rosel Gollek (Einführung): Gabriele Münter, Hinterglasbilder. Piper, München / Zürich 1981, ISBN 3-492-02658-3.
  • Karl-Egon Vester (Hrsg.): Gabriele Münter. Ausstellungs-Katalog. Kunstverein Hamburg, Hamburg 1988.
  • Brigitte Salmen: Gabriele Münter malt Murnau, Gemälde 1908–1960 der Künstlerin des „Blauen Reiters“. Ausstellungs-Katalog. Schloßmuseum Murnau, Murnau 1996.
  • Marion Agthe: Gabriele Münter und ihre Zeit. Malerei der Klassischen Moderne in Deutschland. Ausstellungskatalog der Galerie Neher, Essen; mit Werken von Gabriele Münter, Erich Heckel, Carl Hofer, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, August Macke, Franz Marc, Otto Mueller, Emil Nolde, Hermann Max Pechstein, Christian Rohlfs, Karl Schmidt-Rottluff sowie Marianne von Werefkin. Essen 1990, ISBN 3-923806-14-0, Inhaltsverzeichnis.
  • Annegret Hoberg (Hrsg.): Gabriele Münter 1877–1962. Retrospektive. Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1992, ISBN 3-7913-1216-2, Inhaltsverzeichnis.
  • Helmut Friedel (Hrsg.): Gabriele Münter. Das druckgraphische Werk. Prestel, München 2000, ISBN 3-7913-2514-0. (Katalog der Ausstellungen in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München, 16. Dezember 2000 bis 16. April 2001; August-Macke-Haus Bonn, 29. April bis 8. Juli 2001; Schloßmuseum Murnau, 20. Juli bis 4. November 2001).
  • Helmut Friedel (Hrsg.): Gabriele Münter – Die Jahre mit Kandinsky, Photographien 1902–1914. Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 2007, ISBN 978-3-8296-0288-4.
  • Brigitte Salmen (Hrsg.): 1908–2008. Vor 100 Jahren. Kandinsky, Münter, Jawlensky, Werefkin in Murnau. Schlossmuseum Murnau, Murnau 2008, ISBN 978-3-932276-29-3, (Ausstellungskatalog).
  • Ingrid Mössinger und Thomas Friedrich (Hrsg.): Gabriele Münter. Gemälde, Hinterglasmalerei, Arbeiten auf Papier – Werke im Museum Gunzenhauser. Kunstsammlungen Chemnitz mit Stiftung Carlfriedrich-Claus-Archiv, 2008–2009, ISBN 978-3-86678-216-7, (Bestandskatalog).
  • Brigitte Salmen (Hrsg.): „... diese zärtlichen, geistvollen Phantasien ...“, Die Maler des „Blauen Reiter“ und Japan. Ausstellungs-Katalog. Schloßmuseum, Murnau 2011, ISBN 978-3-932276-39-2.
  • Bernd Fäthke: Marianne Werefkin – „des blauen Reiterreiterin“. In: Marianne Werefkin. Vom Blauen Reiter zum Großen Bären. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen 2014, DNB 1050813510, Inhaltsverzeichnis, Ausst.-Kat., S. 24 ff.

HörspielBearbeiten

FilmeBearbeiten

  • Das Russenhaus – Gabriele Münter und Kandinsky in Murnau. Dokumentarfilm, Deutschland, 1994, 43:51 Min., Buch und Regie: Gaby Dinsenbacher, Produktion: Bayerischer Rundfunk, Inhaltsangabe von ARD.
  • Gabriele Münters letzte Jahre. Die Retterin des „Blauen Reiter“. Dokumentarfilm, Deutschland, 2017, 12:21 Min., Buch und Regie: Sandra Wiest, Produktion: Bayerischer Rundfunk, Reihe: Zwischen Spessart und Karwendel, Erstsendung: 15. August 2020 bei BR Fernsehen, Inhaltsangabe und online-Video, aufrufbar bis zum 14. August 2021. Über Münters späte Jahre in Murnau und wie dank Gabriele Münter Bilder von Kandinsky u. a. ins Lenbachhaus kamen.
  • Liebe am Werk – Gabriele Münter & Wassily Kandinsky. (OT: L'amour à l'oeuvre – Gabriele Münter et Vassily Kandinsky.) Dokumentarfilm, Frankreich, 2020, 25:55 Min., Buch und Regie: Stéphanie Colaux, Produktion: Bonne Compagnie, arte France, Reihe: Liebe am Werk (OT: L'amour à l'œuvre. Couples mythiques d’artistes), Erstsendung: 6. September 2020 bei arte, Inhaltsangabe von ARD, online-Video aufrufbar bis zum 12. Juli 2021.

WeblinksBearbeiten

Commons: Gabriele Münter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Biografien

Verschiedenes

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b StA Berlin I, Geburtsurkunde Nr. 373/1877.
  2. Ich bin ich: Gabriele Münter. In: Schirn Kunsthalle Frankfurt. 20. Januar 2016, abgerufen am 30. Mai 2021.
  3. Stiftung Deutsches Historisches Museum: Gerade auf LeMO gesehen: LeMO Biografie. Abgerufen am 18. August 2021.
  4. Annegret Hoberg: Gabriele Münter. Wienand, Köln 2017, ISBN 978-3-86832-372-6, Inhaltsverzeichnis, S. 7.
  5. Hildegard Möller: Malerinnen und Musen des „Blauen Reiters“. Piper Verlag, München 2009, ISBN 978-3-492-95619-2, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche.
  6. Boris von Brauchitsch: Gabriele Münter. Eine Biografie. Insel Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-458-36290-6, S. 22.
  7. Isabelle Jansen, Matthias Mühling (Hrsg.): Gabriele Münter 1877–1962. Malen ohne Umschweife. Prestel, München 2017, ISBN 978-3-7913-5704-1, S. 16.
  8. Gabriele Münter 1877–1962. Retrospektive. In: Annegret Homberg, Helmut Friedel (Hrsg.): Gabriele Münter: 1877 – 1962; Retrospektive. Prestel, München 2008, ISBN 978-3-7913-1216-3, S. 10 ff.
  9. Birgit Poppe: „Ich bin Ich“. Die Frauen des Blauen Reiter. DuMont, Köln 2011, ISBN 978-3-8321-9359-1, S. 37.
  10. Isabelle Jansen, Matthias Mühling (Hrsg.): Gabriele Münter 1877–1962. Malen ohne Umschweife. Prestel, München 2017, ISBN 978-3-7913-5704-1, S. 17–19.
  11. Ernst Hövelborn: Abbild und Idee in Stillleben und Landschaft. Hrsg.: BDK. Band 2.
  12. Isabelle Jansen, Matthias Mühling (Hrsg.): Gabriele Münter 1877–1962. Malen ohne Umschweife. Prestel, München 2017, ISBN 978-3-7913-5704-1, S. 52 f.
  13. Isabelle Jansen, Matthias Mühling (Hrsg.): Gabriele Münter 1877–1962. Malen ohne Umschweife. Prestel, München 2017, ISBN 978-3-7913-5704-1, S. 53.
  14. Karoline Hille: Gabriele Münter. Die Künstlerin mit der Zauberhand. DuMont, Köln 2012, ISBN 978-3-8321-9454-3, S. 70–78.
  15. Isabelle Jansen, Matthias Mühling (Hrsg.): Gabriele Münter 1877–1962. Malen ohne Umschweife. Prestel, München 2017, ISBN 978-3-7913-5704-1, S. 54.
  16. Helmut Friede, Annegret Hoberg: Gabriele Münter, Blick aufs Murnauer Moos, 1908. In: Lenbachhaus. Abgerufen am 30. Mai 2021.
  17. Gisela Kleine: Gabriele Münter und Wassily Kandinsky. Biographie eines Paares. Insel Verlag, Berlin 1990, ISBN 978-3-458-33311-1, S. 320 f.
  18. Ich bin ich: Gabriele Münter. In: Schirn Kunsthalle Frankfurt. 20. Januar 2016, abgerufen am 30. Mai 2021.
  19. Boris von Brauchitsch: Gabriele Münter. Eine Biografie. Insel Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-458-36290-6, S. 71.
  20. Isabelle Jansen, Matthias Mühling (Hrsg.): Gabriele Münter 1877–1962. Malen ohne Umschweife. Prestel, München 2017, ISBN 978-3-7913-5704-1, S. 139.
  21. Gisela Kleine: Gabriele Münter und Wassily Kandinsky. Biographie eines Paares. Insel Verlag, Berlin 1990, ISBN 978-3-458-33311-1, S. 342 f.
  22. Helmut Friedel und Annegret Hoberg: Das Münterhaus in Murnau. München 2000, S. 7.
  23. Isabelle Jansen: Das Münter-Haus in Murnau. Hrsg.: Matthias Mühling, Isabelle Jansen, Gabriele Münter- und Johannes-Eichner-Stiftung. Sieveking, München 2018, ISBN 978-3-944874-98-2, S. 64.
  24. Valentine Macardé: Le renouveau de l’art picturale russe 1863-1914. Lausanne 1971, S. 135 f.
  25. Annegret Hoberg, Titia Hoffmeister, Karl-Heinz Meißner: Anthologie. In: Annegret Hoberg, Helmut Friedel (Hrsg.): Der Blaue Reiter und das Neue Bild – Von der „Neuen Künstlervereinigung München“ zum „Blauen Reiter“. Ausst.-Kat., Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1999, ISBN 3-7913-2065-3, S. 29.
  26. Boris von Brauchitsch: Gabriele Münter. Eine Biografie. Insel Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-458-36290-6, S. 76–92.
  27. Annegret Hoberg: Gabriele Münter. Wienand Verlag, Köln 2017, ISBN 978-3-86832-372-6, S. 36–40.
  28. Isabelle Jansen, Matthias Mühling (Hrsg.): Gabriele Münter 1877–1962. Malen ohne Umschweife. Prestel, München 2017, ISBN 978-3-7913-5704-1, S. 186.
  29. Annegret Hoberg: Gabriele Münter. Wienand Verlag, Köln 2017, ISBN 978-3-86832-372-6, S. 55.
  30. Karoline Hille: Gabriele Münter. Die Künstlerin mit der Zauberhand. DuMont, Köln 2021, ISBN 978-3-8321-9454-3, S. 79–119.
  31. Karoline Hille: Gabriele Münter. Die Künstlerin mit der Zauberhand. DuMont, Köln 2012, ISBN 978-3-8321-9454-3, S. 117.
  32. Annegret Hoberg: Gabriele Münter. Wienand Verlag, Köln 2017, ISBN 978-3-86832-372-6, S. 56.
  33. Gisela Kleine: Gabriele Münter und Wassily Kandinsky. Biographie eines Paares. Insel Verlag, Berlin 1990, ISBN 978-3-458-33311-1, S. 406 ff.
  34. Boris von Brauchitsch: Gabriele Münter. Eine Biografie. Insel Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-458-36290-6, S. 125 f.
  35. Annika Öhrner: Ich lebte im Prophetenstand – Jetzt bin ich Weltkind geworden. Gabriele Münter in Skandinavien 1915 – 1920. Hrsg.: Annegret Hoberg, Helmut Friedel. 2. Auflage. Prestel, München 2008, ISBN 978-3-7913-1216-3, S. 67 ff.
  36. Karoline Hille: Gabriele Münter. Die Künstlerin mit der Zauberhand. DuMont, Köln 2012, ISBN 978-3-8321-9454-3, S. 139–148.
  37. Gisela Kleine: Gabriele Münter und Wassily Kandinsky. Biographie eines Paares. Insel Verlag, Berlin 1990, ISBN 978-3-458-33311-1, S. 468.
  38. Karoline Hille: Gabriele Münter. Die Künstlerin mit der Zauberhand. DuMont, Köln 2012, ISBN 978-3-8321-9454-3, S. 149.
  39. Annegret Hoberg: Gabriele Münter. Wienand Verlag, Köln 2017, ISBN 978-3-86832-372-6, S. 62–75.
  40. Karoline Hille: Gabriele Münter. Die Künstlerin mit der Zauberhand. DuMont, Köln 2012, ISBN 978-3-8321-9454-3, S. 149.
  41. Boris von Brauchitsch: Gabriele Münter. Eine Biografie. Insel Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-458-36290-6, S. 126.
  42. Annegret Hoberg: Gabriele Münter. Wienand Verlag, Köln 2017, ISBN 978-3-86832-372-6, S. 70 ff.
  43. Helmut Friedel: Wege des „Blauen Reiter“ in das Lenbachhaus. In: Helmut Friedel, Annegret Hoberg (Hrsg.): Der Blaue Reiter im Lenbachhaus München. 2. Auflage. Prestel, München 2014, ISBN 978-3-7913-5311-1, S. 12 ff.
  44. Annegret Hoberg: Gabriele Münter. Wienand, Köln 2017, ISBN 978-3-86832-372-6, S. 81.
  45. Annegret Hoberg: Gabriele Münter. Wienand Verlag, Köln 2017, ISBN 978-3-86832-372-6, S. 82.
  46. Karoline Hille: Gabriele Münter. Die Künstlerin mit der Zauberhand. DuMont, Köln 2012, ISBN 978-3-8321-9454-3, S. 171–173.
  47. Isabelle Jansen, Matthias Mühling (Hrsg.): Gabriele Münter 1877–1962. Malen ohne Umschweife. Prestel, München 2017, ISBN 978-3-7913-5704-1, S. 55 f., 245.
  48. Matthias Mühling, Isabelle Jansen, Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung (Hrsg.): Das Münter-Haus. 2. Auflage. Sieveking, München 2018, ISBN 978-3-944874-98-2, S. 63 ff.
  49. Boris von Brauchitsch: Gabriele Münter. Eine Biografie. Insel Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-458-36290-6, S. 150 f.
  50. Karoline Hille: Gabriele Münter. Die Künstlerin mit der Zauberhand. DuMont, Köln 2012, ISBN 978-3-8321-9454-3, S. 193 ff.
  51. Boris von Brauchitsch: Gabriele Münter. Eine Biografie. Insel Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-458-36290-6, S. 149 ff.
  52. Gisela Kleine: Gabriele Münter und Wassily Kandinsky. Biographie eines Paares. Insel Verlag, Berlin 1990, ISBN 978-3-458-33311-1, S. 636.
  53. Gudrun Schury: Ich Weltkind: Gabriele Münter; die Biographie. Aufbau, Berlin 2012, ISBN 978-3-351-03394-1, S. 226 f.
  54. Annegret Hoberg: Gabriele Münter. Wienand Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-86832-372-6, S. 91 ff.
  55. Münter, Gabriele. In: Deutsche Fotothek. Abgerufen am 21. August 2021.
  56. Isabelle Jansen, Matthias Mühling (Hrsg.): Gabriele Münter 1877–1962. Malen ohne Umschweife. Prestel, München 2017, ISBN 978-3-7913-5704-1, S. 248, 264 ff.
  57. Ausstellungen seit 1951. (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive). In: Deutscher Künstlerbund.
  58. Annegret Hoberg: Gabriele Münter. Wienand Verlag, Köln 2017, ISBN 978-3-86832-372-6, S. 88 f.
  59. Gabriele Münter. In: Helmut Friedel, Annegret Hoberg (Hrsg.): Der Blaue Reiter im Lenbachhaus München. 2. Auflage. Prestel, München 2014, ISBN 978-3-7913-5311-1, S. 197.
  60. Isabelle Jansen, Matthias Mühling (Hrsg.): Gabriele Münter 1877–1962. Malen ohne Umschweife. Prestel, München 2017, ISBN 978-3-7913-5704-1, S. 16 f., 144, 262.
  61. Helmut Friedel, Annegret Hoberg (Hrsg.): Gabriele Münter: Das druckgraphische Werk. Prestel, München 2001, ISBN 978-3-7913-2514-9, S. 7–13.
  62. muenter-stiftung.de – Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung.
  63. Irene Netta, Ursula Keltz: 75 Jahre Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München. Hrsg.: Helmut Friedel. Eigenverlag der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München 2004, ISBN 3-88645-157-7, S. 224.
  64. Marion Agthe: Gabriele Münter und ihre Zeit. Malerei der Klassischen Moderne in Deutschland. Ausstellungskatalog der Galerie Neher, Essen 1990, ISBN 3-923806-14-0.
  65. Annegret Hoberg (Hrsg.): Gabriele Münter 1877–1962. Retrospektive. Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1992, ISBN 3-7913-1216-2, Inhaltsverzeichnis.
  66. Helmut Friedel (Hrsg.): Gabriele Münter. Das druckgraphische Werk. Prestel, München 2000, ISBN 3-7913-2514-0, Ausstellungskatalog.
  67. Helmut Friedel (Hrsg.): Gabriele Münter – Die Reise nach Amerika, Photographien 1899 – 1900. Schirmer Mosel [u. a.], München 2006, ISBN 978-3-8296-0265-5, Ausstellungskatalog.
  68. Ausstellung: Gabriele Münter. Gemälde, Hinterglasmalerei, Arbeiten auf Papier. In: Kunstsammlungen Chemnitz / Museum Gunzenhauser, Chemnitz, 2008, Ausstellungsdaten.
  69. Ausstellung: Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife. In: lenbachhaus.de, 2017, aufgerufen am 27. September 2020, mit Gemäldegalerie.
  70. Ausstellung: Gabriele Münter. In: Galerie Thomas, 2017, aufgerufen am 27. September 2020.
  71. Ausstellung: Gabriele Münter – Malen ohne Umschweife. In: Museum Ludwig, 2018.
  72. Brooklyn Museum. In: Brooklyn Museum. Brooklyn Museum, abgerufen am 27. Juni 2021 (englisch).
  73. Werner J. Schweiger (1949 – 2011). In: Berlinische Galerie. Abgerufen am 27. Juni 2021.
  74. Isabelle Jansen, Matthias Mühling (Hrsg.): Gabriele Münter 1877–1962. Malen ohne Umschweife. Prestel, München 2017, ISBN 978-3-7913-5704-1, S. 264.
  75. Annegret Homberg, Helmut Friedel (Hrsg.): Gabriele Münter: 1877 – 1962; Retrospektive. Prestel, München 2008, ISBN 978-3-7913-1216-3, S. 254 ff.