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Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnisstiftung

Die Stiftung wurde 1964 zum Andenken an Wolf Erich Kellner von seinem Vater Otto Kellner ins Leben gerufen.

Die Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnisstiftung wurde 1964 zum Andenken an Wolf Erich Kellner von seinem Vater Otto Kellner ins Leben gerufen. Sie besitzt ein Stiftungskapital von 50.000 € und wird treuhänderisch von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit verwaltet. Zweck der Stiftung ist es, alljährlich aus dem Zinsertrag bzw. aus Spenden eine schriftliche Arbeit zu prämieren, die sich „mit der Geschichte oder den geistigen Grundlagen des Liberalismus in wissenschaftlich wertvoller Weise“ beschäftigt.

Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnisstiftung

(WEK-Stiftung)

Rechtsform: Stiftung des bürgerlichen Rechts
Zweck: Vergabe des
Wolf-Erich-Kellner-Preises
Vorsitz: Joachim Scholtyseck
Geschäftsführung: Ewald Grothe (Fiduziar)
Bestehen: seit 1964
Stifter: Otto Kellner
Stiftungskapital: 50.000 €
Sitz: Bad Godesberg
Wolf Erich Kellner

Inhaltsverzeichnis

Wolf-Erich-Kellner-PreisBearbeiten

Die Stiftung vergibt seit 1966 jährlich den Wolf-Erich-Kellner-Preis. Mit dem Wissenschaftspreis werden Arbeiten ausgezeichnet, „die in wissenschaftlich wertvoller Weise Grundlagen, Geschichte und Politik des Liberalismus im deutschen, europäischen und außereuropäischen Raum behandeln“.[1] Es sind damit Studien aus dem Bereich der Geschichte, Philosophie, Politik-, Rechts-, Sozial- oder Wirtschaftswissenschaft preiswürdig, die einen Umfang von mindestens 100 Seiten aufweisen. Die Preisverleihung erfolgt auf dem Liberalismus-Kolloquium des Archivs des Liberalismus, das jährlich zwischen September und Dezember stattfindet.

Zu den renommiertesten Preisträgern gehören die Historiker Lothar Gall (1968), Dieter Langewiesche (1974), Hartwig Brandt (1986), Günther Heydemann (1992), Christian Jansen (1998), Jörn Leonhard (1999) und Elke Seefried (2009).[2]

KuratoriumBearbeiten

Das Kuratorium besteht – gemäß der Satzung von 2004 – aus mindestens sieben, höchstens zwölf Mitgliedern. Sie werden auf die Dauer von sechs Jahren durch das Kuratorium mit Zustimmung des Treuhänders berufen. Die Mitglieder des Kuratoriums sind ehrenamtlich tätig. Für je ein Mitglied des Kuratoriums sind der Vorstand der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Vorstand der Gesellschaft für die Freiheit – Freunde und Förderer der Friedrich-Naumann-Stiftung[3] und der Landesvorstand der FDP Hessen vorschlagsberechtigt. Fiduziar der Stiftung ist der Leiter des Archivs des Liberalismus Ewald Grothe.

Vorsitzender des Kuratoriums der Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnisstiftung ist derzeit Joachim Scholtyseck (Bonn), sein Stellvertreter Eckart Conze (Marburg).[4]

Mitglieder des Kuratoriums sind:

Frühere Mitglieder des Kuratoriums waren:

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ausschreibung 2019. Abgerufen am 5. Juni 2019. Auf der Seite der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
  2. Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnisstiftung – Preisträgerinnen und Preisträger. Abgerufen am 2. Juni 2017.
  3. Was wir tun – Gesellschaft für die Freiheit – Freunde und Förderer der FNSt. Abgerufen am 12. März 2018.
  4. Wolf-Erich-Kellner-Preis – WEK-Gedächtnisstiftung. Abgerufen am 2. Juni 2017.
  5. Webseite „Chinesische Sprache und Kultur“. Abgerufen am 15. März 2018.
  6. Abschied von Frau Dr. Busch. FDP-Bezirksverband Hamburg-Altona, abgerufen am 5. November 2018.
  7. Webseite der FDP-Fraktion Region Hannover. Abgerufen am 14. März 2018.
  8. Webseite der FDP Marburg-Biedenkopf. Abgerufen am 14. März 2018.