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Ulrike von Hirschhausen

deutsche Historikerin

Ulrike von Hirschhausen (* 3. Januar 1964 in Bombay, Indien) ist eine deutsche Historikerin und Professorin an der Universität Rostock.

LebenBearbeiten

Von 1986 bis 1990 studierte sie nach einer Buchhandelslehre Geschichte und Germanistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und an der Stanford University/USA, wo sie 1990 den M.A. erwarb. An der Universität Tübingen wurde sie 1996 mit einer von Dieter Langewiesche betreuten Arbeit über die Deutsche Zeitung 1847–1850 promoviert. Im Jahre 1997 wurde ihr der Wolf-Erich-Kellner-Preis für die Dissertation zuteil. Von 1997 bis 2002 war sie Dozentin für Europäische Geschichte an der Universität Lettlands und der Lettischen Kulturakademie Riga. 2005 erfolgte die Habilitation an der Georg-August-Universität Göttingen. Anschließend nahm sie von 2005 bis 2008 Professurvertretungen an den Universitäten Leipzig und Bielefeld wahr. Die Habilitationsschrift errang im H-Soz-u-Kult-Wettbewerb „Das historische Buch des Jahres“ in der Kategorie Europäische Geschichte 2007 den 7. Platz und 2008 den 4. Platz. Von 2006 bis 2010 leitete sie das Forschungsprojekt „Empires. Chancen und Krisen multiethnischer Großreiche im 19. und frühen 20. Jahrhundert“ an der Universität Hamburg. Seit 2010 ist sie W3-Professorin für Europäische und Neueste Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität Rostock. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Empires in der Moderne, der Kolonialismus und die vergleichende Stadtgeschichte.

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten