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Westenfeld ist ein Stadtteil Bochums im Stadtbezirk Bochum-Wattenscheid.

Wappen von Bochum
Westenfeld
Stadtteil von Bochum
Lage von Westenfeld im West
Koordinaten 51° 28′ 13″ N, 7° 8′ 58″ OKoordinaten: 51° 28′ 13″ N, 7° 8′ 58″ O
Fläche 3,76 km²
Einwohner 10.497 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte 2792 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Apr. 1926
Postleitzahlen 44866, 44867
Bezirk West
Quelle: [1][2]

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Westenfeld (damals Westanfelda) in Heberegister des Klosters Werden im Jahre 890. Die Gemeinde Westenfeld wurde durch Inkrafttreten des Gesetzes über die Neuregelung der kommunalen Grenzen im rheinisch-westfälischen Industriebezirke am 1. April 1926 nach Wattenscheid eingemeindet. Ein kleinerer Teil wurde nach Bochum umgegliedert.[3] Mit der Eingemeindung Wattenscheids kam der Hauptteil der ursprünglichen Gemeinde Westenfeld am 1. Januar 1975 ebenfalls zu Bochum.[4]

BevölkerungBearbeiten

Am 31. Dezember 2018 lebten 14.118 Einwohner in Westenfeld.

Strukturdaten der Bevölkerung in Westenfeld:

  • Minderjährigenquote: 15,2 % [Bochumer Durchschnitt: 14,6 % (2018)]
  • Altenquote (60 Jahre und älter): 31,2 % [Bochumer Durchschnitt 28,2 % (2018)]
  • Ausländeranteil: 14,3 % [Bochumer Durchschnitt 13,9 % (2018)]
  • Arbeitslosenquote: 11,7 % [Bochumer Durchschnitt 8,9 % (2017)]

BildungBearbeiten

In Westenfeld gibt es drei Schulen. Neben den weiterführenden Schulen Hellweg-Schule Bochum (Gymnasium) und Maria Sibylla Merian-Gesamtschule Bochum gibt es noch die GGS Westenfeld.

SportBearbeiten

In Westenfeld ist der Sportverein Sportfreunde Westenfeld beheimatet. Zudem befindet sich in Westenfeld ein Sportzentrum, das Sportzentrum Westenfeld (kurz: SZ Westenfeld). Auch die Sportanlage "Auf dem Esch" des Sportvereines FSV Sevinghausen ist in Westenfeld.

VerkehrBearbeiten

Der Stadtteil Westenfeld ist über die Anschlussstellen 30 und 31 der Bundesautobahn 40 erreichbar. Der Bahnhof Wattenscheid befindet sich ebenfalls auf Gebiet des Stadtteiles Westenfeld.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Jahrbuch der Stadt Bochum 2017 ([1]).
  2. Die Einwohnerzahlen sind nach statistischen Bezirken und nicht nach den Gemarkungen angegeben, die Zahlen hierfür sind im Artikel Einwohnerentwicklung von Bochum.
  3. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817 – 1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 329.

WeblinksBearbeiten