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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Weiskirchen
Weiskirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Weiskirchen hervorgehoben

Koordinaten: 49° 33′ N, 6° 49′ O

Basisdaten
Bundesland: Saarland
Landkreis: Merzig-Wadern
Höhe: 400 m ü. NHN
Fläche: 33,65 km2
Einwohner: 6313 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 188 Einwohner je km2
Postleitzahl: 66709
Vorwahlen: 06876, 06872, 06871, 06874Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: MZG
Gemeindeschlüssel: 10 0 42 117
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchenweg 2
66709 Weiskirchen
Website: www.weiskirchen.de
Bürgermeister: Wolfgang Hübschen (CDU)
Lage der Gemeinde Weiskirchen im Landkreis Merzig-Wadern
LuxemburgPerl (Mosel)MettlachLosheim am SeeMerzigBeckingenFrankreichWeiskirchenWadernRheinland-PfalzLandkreis SaarlouisRegionalverband SaarbrückenLandkreis NeunkirchenLandkreis St. WendelKarte
Über dieses Bild

Weiskirchen (Saarländisch Weiskerje, Wéskärschen[2]) ist eine Gemeinde im Landkreis Merzig-Wadern (Saarland) mit rund 6300 Einwohnern in 5 Ortsteilen.

Fast die Hälfte der Gemeindefläche (47,2 %) ist bewaldet, 37,6 % der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, 7,5 % sind bebaut und 3,5 % sind Verkehrsfläche.

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Weiskirchen liegt im Westen des Schwarzwälder Hochwaldes.

OrtsteileBearbeiten

  • Konfeld
  • Rappweiler-Zwalbach ist der westlichste Ortsteil der Gemeinde Weiskirchen. Ihn bewohnen zwischen 1600 und 1700 Einwohner.
  • Thailen
  • Weierweiler
  • Weiskirchen

KlimaBearbeiten

 
Niederschlagsdiagramm

Der Jahresniederschlag beträgt 1158 mm. Der Niederschlag liegt im oberen Drittel der Messstellen des Deutschen Wetterdienstes. Über 92 % zeigen niedrigere Werte an. Der trockenste Monat ist der April; am meisten regnet es im Dezember. Im niederschlagreichsten Monat fällt etwa 1,8-mal mehr Regen als im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im oberen Drittel. In über 87 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.

GeschichteBearbeiten

Erste Siedlungsspuren stammen aus der jüngeren Steinzeit. Im 19. Jahrhundert wurden drei Hügelgräber aus der frühen Latènezeit mit wertvollen Grabbeigaben entdeckt. Weiskirchen wird im Jahr 1030 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

EingemeindungenBearbeiten

Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurden zum 1. Januar 1974 die fünf bis dahin eigenständigen Gemeinden Weiskirchen, Konfeld, Rappweiler, Thailen und Weierweiler zur neuen Gemeinde Weiskirchen zusammengefasst.[3]
siehe auch Finkenburg, Burg Weierweiler (Hungerburg), Burg Rappweiler

PolitikBearbeiten

Kommunalwahl in Weiskirchen 2019
Wahlbeteiligung: 65,2 %
 %
50
40
30
20
10
0
44,5 %
23,5 %
9,5 %
7,9 %
7,3 %
3,8 %
3,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
+5,6 %p
+0,4 %p
-10,1 %p
+2,2 %p
+7,3 %p
-0,5 %p
-0,9 %p

GemeinderatBearbeiten

Seit der Kommunalwahl vom 26. Mai 2019Vorlage:Zukunft/In 4 Jahren setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

  • CDU: 13 Sitze (44,5 %)
  • SPD: 6 Sitze (23,5 %)
  • FWG: 2 Sitze (9,5 %)
  • GAL: 2 Sitz (7,9 %)
  • AfD: 2 Sitze (7,3 %)
  • FDP: 1 Sitz (3,8 %)
  • Die Linke: 1 Sitz (3,5 %)

BürgermeisterBearbeiten

  • 1974–1982: Peter Kolling, CDU
  • 1982–2002: Bernd Theobald, CDU
  • 2002–2018: Werner Hero, CDU
  • seit 2018: Wolfgang Hübschen, CDU

PartnerschaftenBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
Windpark Schimmelkopf

Weiskirchen ist eine Station des Saarland-Rundwanderweges und des Saar-Hunsrück-Steigs. Außerdem befindet sich 4 km nördlich von Weiskirchen an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz die zweithöchste Erhebung des Saarlandes, der Schimmelkopf, auf dem im Jahr 2014 bzw. 2015 vier Windenergieanlagen des Typs Enercon E-115 von der Firma Juwi projektiert, gebaut und in Betrieb genommen wurden. Die Anlagen haben jeweils eine Nennleistung von 3,0 MW und sollen insgesamt einen Jahresertrag von 12,3 GWh liefern.[4] Seit 2012 erweitert ein Hochseilgarten im Wild- und Wanderpark Weiskirchen das touristische Angebot.[5] Auch der Gesundheitstourismus ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region. Weiskirchen ist heilklimatischer Kurort und zudem Kneipp-Kurort.[6][7]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • In Rappweiler befindet sich der „Wild- und Wanderpark Weiskirchen-Rappweiler“, dessen Bestand hauptsächlich aus Rotwild besteht. In dem Park befindet sich auch das Informationszentrum des Naturparks Saar-Hunsrück mit einer Dauerausstellung.

BauwerkeBearbeiten

siehe: Liste der Baudenkmäler in Weiskirchen

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Jakobus-Kirmes (letztes Juliwochenende)
  • Kurparkfest (erstes Augustwochenende)
  • großer Flohmarkt rund um den Kurparkweiher (im Rahmen des Kurparkfestes)

Bildung[8]Bearbeiten

KindertageseinrichtungBearbeiten

  • Katholische Kindertageseinrichtung St. Johannes der Täufer Konfeld
  • Katholische Kindertagesstätte Maria Himmelfahrt Rappweiler/Zwalbach
  • Katholisches Kinderhaus St. Martin Thailen
  • Katholisches Kinderhaus St. Jakobus Weiskirchen
  • Kindertagesstätte "Regenbogenkinder" der Kinder- und Jugendhilfe St. Maria Weiskirchen

GrundschuleBearbeiten

  • Grundschule Konfeld

GemeinschaftsschuleBearbeiten

  • Eichenlaubschule Weiskirchen

PersönlichkeitenBearbeiten

In Weiskirchen geborenBearbeiten

Mit Weiskirchen verbundenBearbeiten

  • Heinrich Wilhelm Breidenfeld (1794–1875), Orgelbauer, errichtete 1844 die Orgel in Weiskirchen
  • Helma Kuhn-Theis (* 1953), wirkte als Politikerin (CDU) in Weiskirchen
  • Klaus Steinbach (* 1953), Schwimmsportler, Sportfunktionär und Arzt, arbeitet seit 1992 als Facharzt für Orthopädie sowie für Physikalische und Rehabilitative Medizin für die Hochwald-Kliniken als Chefarzt und seit 1997 zudem als Ärztlicher Direktor

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Saarland.de – Amtliche Einwohnerzahlen Stand 31.12.2018 (PDF; 20 kB) (Hilfe dazu).
  2. Geoplatt (Memento vom 13. November 2007 im Internet Archive)
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 805.
  4. Stefan Kuczera: Windparkprojekt Weiskirchen-Schimmelkopf. (PDF; 3,98MB) (Nicht mehr online verfügbar.) In: Weiskirchen.de. 11. März 2014, archiviert vom Original am 28. Juli 2014; abgerufen am 6. Juni 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.weiskirchen.de
  5. Klettern und Mutproben im Wildpark. In: Trierischer Volksfreund, 6. Februar 2012. Abgerufen am 2. Juni 2015.
  6. Heilklima der Extraklasse. Website des Verbandes der Heilklimatischen Kurorte Deutschlands. Abgerufen am 2. Juni 2015.
  7. Weiskirchen − Heilklima und Kneippkurort im Saarland (Memento des Originals vom 3. Juni 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gastlandschaften.de. Website von Rheinland-Pfalz Tourismus. Abgerufen am 2. Juni 2015.
  8. Weiskirchen: Gemeinde und Hochwald-Touristik Weiskirchen | Schulen, Kindergärten, Kinderheime. Abgerufen am 19. Juni 2018 (deutsch).