Verwaltungsgliederung des Iran

Die Artikel Verwaltungsgliederung des Iran und Liste der Provinzen des Iran überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→ Anleitung). Beteilige dich dazu an der betreffenden Redundanzdiskussion. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz und vergiss nicht, den betreffenden Eintrag auf der Redundanzdiskussionsseite mit {{Erledigt|1=~~~~}} zu markieren. Johannnes89 (Diskussion) 14:03, 9. Jan. 2020 (CET)
Übersichtskarte zur administrativen Gliederung des Iran
Verwaltungsbezirke

Die Verwaltungsgliederung des Iran erfolgt in vier Unterebenen.

StrukturBearbeiten

Die vier Ebenen sind:

  • Der Iran ist gegenwärtig in 31 Provinzen, die Ostans (persisch استان ostān, Plural ostānhā / استان‌ها) genannt werden, unterteilt. Jeder Provinzverwaltung steht ein Gouverneur, der Ostandar (استاندار ostāndār) genannt wird, vor. Dieser wird vom Innenminister mit Zustimmung des Kabinetts ernannt. Siehe: Liste der Provinzen des Iran.
  • Die Provinzen untergliedern sich weiter in Verwaltungsbezirke, die Schahrestan (شهرستان / schahrestān, Plural شهرستان‌ها / schahrestānhā) genannt werden.
  • Die Verwaltungsbezirke wiederum werden in Kreise, die Bachschs (bachsch / بخش, Plural بخش‌ها / bachschhā) genannt werden, unterteilt.
  • Die Kreise sind in Städte (Schahr / شهر) und (ländliche) Gemeinden, die dehestan / دهستان / dehestān, unterteilt.[1][2]

Im Jahr 2006 gab es in Iran 30 Ostans, 336 Schahrestans, 889 Bachschs, 1016 Schahrs und 2400 Dehestans. Am 23. Juni 2010 wurde die Provinz Alborz durch Abtrennung eines Teils der Provinz Teheran gegründet.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Subdivisions of Iran – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

AnmerkungenBearbeiten

  1. Babak Rezvani: Conflict and Peace in Central Eurasia. Towards Explanations and Understandings (= International Comparative Social Studies). Brill, Leiden/Boston 2014, ISBN 978-90-04-27636-9, S. 96–97 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. C. Edmund Bosworth: Dehestān. In: Ehsan Yarshater (Hrsg.): Encyclopædia Iranica. Band 7(2), S. 215–216, Stand: 18. November 2011, eingesehen am 9. Juni 2014 (englisch, inkl. Literaturangaben)