Theodor Plievier

deutscher Schriftsteller
Theodor Plievier (1946)
Gedenktafel am Haus, Wiesenstraße 29, in Berlin-Gesundbrunnen

Theodor Otto Richard Plievier (bis 1933: Plivier) (* 12./17. Februar[1] 1892 in Berlin, Deutsches Kaiserreich; † 12. März 1955 in Avegno, Schweiz) war ein deutscher Schriftsteller. Bekannt wurde er vor allem durch seine Romantrilogie über die Kämpfe an der Ostfront des Zweiten Weltkriegs, bestehend aus den Werken Stalingrad, Moskau und Berlin.

LebenBearbeiten

Plievier war der Sohn des Feilenhauers Theodor R. Plivier und dessen Ehefrau Albertine L. Thing. Die Familie lebte im Berliner Stadtteil Gesundbrunnen, in dem Plievier auch aufwuchs und die Volksschule besuchte. Am Neubau an der Stelle seines Geburtshauses in der Wiesenstraße 29 erinnert eine Gedenktafel an ihn. Er interessierte sich schon als Schüler sehr für Literatur und konnte bereits mit 17 Jahren in einer Arbeiterzeitung erste Aufsätze veröffentlichen.[2]

Frühe Jahre bis zum Durchbruch als Autor (1908–1928)Bearbeiten

Bereits nach wenigen Wochen gab Plievier im Alter von 16 Jahren eine Lehrstelle als Stuckateur auf und verließ nach einem Streit darüber sein Elternhaus. Er wanderte durch Deutschland, Österreich-Ungarn und die Niederlande. Zurück in der Heimat, meldete er sich als Matrose zur deutschen Handelsflotte. 1910 musterte er in Südamerika ab und arbeitete bis 1913 in Salpeterminen in Chile.

Als er 1914 nach Hamburg zurückkam, wurde er von der Polizei nach einer Schlägerei in einer Hafenkneipe festgenommen. Vor die Wahl gestellt, ins Gefängnis zu gehen oder zur kaiserlichen Marine, entschied er sich für die Marine, in der er während des Ersten Weltkriegs diente.[3] Die überwiegende Zeit verrichtete er seinen Dienst auf dem Hilfskreuzer Wolf, auf dem er eine 451 Tage dauernde Kaperfahrt bis Neuseeland erlebte. Die schlechte Behandlung der Schiffsmannschaft durch den Kommandanten Karl August Nerger und seine Offiziere und der Umstand, dass dieses Schiff über 400 Tage keinen Hafen anlief, veranlassten Plievier, seine Erlebnisse in dem 1930 erschienenen autobiographischen Roman Des Kaisers Kulis. Roman der deutschen Hochseeflotte festzuhalten. Nach eigenem Bekunden ließen ihn diese Erlebnisse „zum Revolutionär“ werden. Im November 1918 beteiligte sich Plievier in Wilhelmshaven an revolutionären Unruhen, die sich schon bald zum bekannten Kieler Matrosenaufstand auswuchsen. Dabei betätigte er sich als Agitator, verfasste Flugblätter und redigierte Pamphlete der Revolutionäre. An der folgenden Novemberrevolution war Plievier dann nur noch am Rande beteiligt.

Nach Kriegsende begründete Plievier zusammen mit Karl Raichle und Gregor Gog die lebensreformerisch ausgerichtete „Kommune am Grünen Weg“ bei Urach. Beeinflusst durch die Ideen und Theorien von Michail Bakunin und Friedrich Nietzsche vertrat Plievier anarchistische Ideen. Es entstand der anarchistische „Verlag der Zwölf“. Anfang der 1920er Jahre war er Mitglied der anarchosyndikalistischen Freien Arbeiter-Union Deutschlands. Im Zuge einer persönlichen Krise, wandelte er sich nach dem Vorbild des Dichters und Naturpropheten Gusto Gräser zum bärtigen „Propheten“ und Inflationsheiligen, in Kutte und Sandalen. In Schriften verkündete er die „Weltwende“ und warb um Jünger die er als „Brüder, Ahasvernaturen, die ihr suchet im Reiche der Seele“ bezeichnete. An einem von Gräser inspirierten „Zug der Neuen Schar“ um Friedrich Muck-Lamberty beteiligte er sich zeitweise.

1920 heiratete er in Berlin die Küferstochter Maria Stoz. Mit ihr hatte er eine Tochter und zwei Söhne. Plievier gehörte zum Bekanntenkreis von Käthe Kollwitz und wurde von ihr gezeichnet.[4] Sie fertigte für ihn auch das Vorblatt (Titel: Hunger) für ein vierseitiges Flugblatt, das er auf seinen Reisen durch Deutschland verteilte[5] und mit dem er Geld für Hungernde in Russland einwarb. Während der Hungersnot in der Inflationszeit 1923, starb seine Tochter Viktoria.

Den Lebensunterhalt verdiente sich Plievier bis 1924 als Gelegenheitsarbeiter und erneut als Matrose; später aber auch als Journalist, Übersetzer und Schriftsteller. Auch lebte er einige Zeit in Südamerika, wo er u. a. als Viehtreiber und als Sekretär des deutschen Vizekonsuls in Pisagua arbeitete.

Erster Erfolg, Emigration und Rückkehr (1929–1947)Bearbeiten

Zurück in Deutschland und nach einer einvernehmlichen Scheidung heiratete Plievier 1931 die Schauspielerin Hildegard Piscator; diese Ehe blieb kinderlos. 1929 konnte Plievier mit seinem ersten Roman Des Kaisers Kulis debütieren und wurde damit über Nacht über die Grenzen Deutschlands bekannt.[6] Mit der Schilderung der Kriegsumstände und seiner scharfen Anklage gegen den Krieg sprach Plievier seinen Zeitgenossen aus der Seele – ein Beispiel:

„Die Eroberungsziele sind unser Verderben, ohne sie wäre Frieden. Wir könnten wieder arbeiten und hätten zu fressen. Und die anderen sind doch auch Menschen. Die Völker müssen zusammenkommen und sich verständigen. Das Morden ist sinnlos. (…) Der Krieg ist ein riesengroßes Geschäft. (…) Nieder mit dem Krieg!“[7]

Der Regisseur Erwin Piscator inszenierte diesen Roman als Drama (mit Plievier als Darsteller) – Uraufführung am 30. August 1930 im Berliner Lessingtheater.[8] Roman und Theaterstück waren eine einzige Anklage der Zustände der deutschen Marine und der Lebensumstände ihrer Matrosen. Inhalt und Bekanntheit führten nach der „Machtergreifung“ durch die Nationalsozialisten dazu, dass dieser Titel auf der Liste der verbrannten Bücher zu finden war.

1933 änderte Plievier die Schreibweise seines Namens von „Plivier“ in „Plievier“. Am 29. März 1934 veröffentlichte der Deutsche Reichsanzeiger die zweite Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs, durch welche er ausgebürgert wurde.[9] Nach einer Odyssee über Prag, Zürich, Paris und Oslo gelangten er und seine Ehefrau nach Moskau. Um keine Schwierigkeiten mit der stalinistischen Zensur zu bekommen, verlegte sich Plievier auf reine Abenteuererzählungen und enthielt sich jeglichen politischen Kommentars. Wegen des deutschen Angriffs auf Moskau im Herbst 1941 wurde Plievier zusammen mit anderen Immigranten und Ausländern nach Taschkent (Usbekische SSR) evakuiert. Das Nationalkomitee Freies Deutschland nahm Plievier im September 1943 als ordentliches Mitglied auf. Während dieser Zeit machte er die Bekanntschaft mit dem Schriftsteller Johannes R. Becher, mit dem er später nach Deutschland zurückkehrte.

1945 erschien sein dokumentarischer Roman Stalingrad beim Aufbau Verlag in Berlin und gleichzeitig in Mexiko. Für diesen Roman durfte Plievier monatelang gefangene deutsche Soldaten in Lagern bei Moskau befragen und erhielt Zugang zu sowjetischen Akten.[10] Die Erstfassung von Stalingrad erschien 1943/44 in der Zeitschrift Internationale Literatur in Fortsetzungen.[11] Es war das erste Buch, das ehrlich über die Einzelheiten des Untergangs der 6. Armee in Stalingrad informierte; es wurde in 14 Sprachen übersetzt und war sein erfolgreichstes Buch. Dieses Werk wurde später auch als Fernsehfilm und Theaterstück dramatisiert. Seine Trilogie über den Verlauf des Zweiten Weltkriegs im Osten umfasst die Romane Stalingrad (1945), Moskau (1952) und Berlin (1954).

1945 kam er mit der Roten Armee – in amtlicher Funktion – in die Sowjetische Besatzungszone und bezog ein Büro in Weimar. Dort arbeitete Plievier zwei Jahre lang als Landtagsabgeordneter, Verlagsleiter und Vertreter des Kulturbunds zur demokratischen Erneuerung Deutschlands und avancierte auch zum Teilhaber des Gustav Kiepenheuer Verlags.

Neuanfang in Hamburg, letzte Jahre (1948–1955)Bearbeiten

Da Plievier sich mit den sich ändernden politischen Verhältnissen und einem dogmatischen Kommunismus nicht anfreunden konnte, verließ er im Herbst 1947 den sowjetischen Einflussbereich und siedelte sich in der britischen Zone an, d. h., nach einer Vortragsreise durch Westdeutschland kehrte er nicht mehr zurück. Sein Weltbild fasste Plievier eindrucksvoll in seiner Rede Einige Bemerkungen über die Bedeutung der Freiheit zusammen,[12] die er auf dem Schriftstellerkongress in Frankfurt am Main 1948 hielt. Er ließ sich in Hamburg als freier Schriftsteller nieder und heiratete 1950 dort die nur halb so alte Margarete Grote als seine dritte Ehefrau. Danach zog er nach Wallhausen bei Konstanz. 1953 kehrte Plievier, zusammen mit seiner Ehefrau, Deutschland für immer den Rücken und siedelte sich in Avegno (Tessin) an. Dort starb er am 12. März 1955 im Alter von 63 Jahren an einem Herzinfarkt.

Wirkungsgeschichte nach seinem TodBearbeiten

Seine Romane und Erzählungen erlebten nach seinem Tod eine Reihe von Wiederveröffentlichungen, unter anderem im Aufbau-Verlag, bei Kurt Desch, bei Kiepenheuer & Witsch, Fischer und im Parkland-Verlag. Eine Schule in Berlin-Gesundbrunnen wurde temporär nach ihm benannt.

WerkeBearbeiten

  • Aufbruch. Verlag der Zwölf, Berlin 1923
  • Weltwende. Verlag der Zwölf, Berlin 1923
  • Des Kaisers Kulis. Roman der deutschen Kriegsflotte. Malik-Verlag, Berlin 1930 DNB 575398159; Verlag der Nation, Berlin 1988, ISBN 3-373-00242-7.
  • Zwölf Mann und ein Kapitän. Novellen. Verlag Weller, Leipzig 1930
  • Über seine Arbeit. Malik-Verlag, Berlin 1932
  • Der Kaiser ging, die Generäle blieben. Malik-Verlag, Berlin 1932; Neuauflage: Fischer-TB, Frankfurt am Main. 1984, ISBN 3-596-25171-0, Neuauflage: Wachholtz Verlag 2018.
  • Der 10. November 1918. Ein Kapitel aus dem gleichnamigen Roman. Verlag der ausländischen Arbeiter i. d. UdSSR, Moskau 1935 (bearbeitet von A. Wenediktow)
  • Im Wald von Compiegne. Iskra revoljucii, Moskau 1939 (Deutsch)
  • Das Tor der Welt. Tudapa. Meshdunarodnaja Kniga, Moskau 1940 (Deutsch)
  • Im letzten Winkel der Erde. Meshdunarodnaja Kniga, Moskau 1941 (Deutsch)
  • Der Igel. Erzählungen. Verlag für fremdsprachige Literatur, Moskau 1942
  • Stalingrad. Roman. Aufbau-Verlag, Berlin 1945; Verlag Das freie Buch, Mexiko 1945; Parkland-Verlag, Köln 2003, ISBN 3-89340-074-5.
  • Generale unter sich. W. Ehglücksfurtner Verlag, Mainz 1946 (Auszug aus dem Roman Stalingrad)
  • Haifische. Roman. Kiepenheuer, Weimar, 1946
  • Eine deutsche Novelle. Weimar: Kiepenheuer, 1947; Hertz-Verlag, Bremen 1949 (früherer Titel: Nichts als Episode…)
  • Das große Abenteuer. (Amsterdam, Allert de Lange, 1936, 1. Exilveröffentlichung) Kiepenheuer & Witsch, Köln 1984, ISBN 3-462-01626-1.
  • Das gefrorene Herz. Erzählungen. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1988, ISBN 3-462-01879-5.
  • Moskau. Roman. 1952; Parkland-Verlag, Köln 2003, ISBN 3-89340-072-9.
  • Berlin. Roman. 1954; Parkland-Verlag, Köln 2003, ISBN 3-89340-073-7.

HörspielBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Falk Beyer: Zur kulturpolitischen Mitarbeit der Schriftsteller Erich Weinert, Theodor Plivier, Johannes R. Becher und Willi Bredel beim Aufbau der Grundlagen eines sozialistischen Verlagswesens in der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands von Mai 1945 bis Dezember 1946. Diss. A. Pädag. Hochsch. Zwickau, 1985.
  • Tom KindtPlievier, Theodor Otto Richardis. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 20, Duncker & Humblot, Berlin 2001, ISBN 3-428-00201-6, S. 544 f. (Digitalisat).
  • Ingrid E. Lotze: Theodor Plieviers Kriegstrilogie. Moskau, Stalingrad, Berlin. Univ. Diss. Columbia Univ., New York 1969.
  • Hans-Harald Müller: Parteiliteratur oder Linksradikalismus? Untersuchungen zu Quellen und Rezeption von Theodor Plieviers „Des Kaisers Kulis“. In: Revue d’Allemagne. Strasbourg. Band 7, 1975, S. 351–378.
  • Hans-Harald Müller: Theodor Plievier. Eine Bibliographie. (= Hamburger Beiträge zur Germanistik. 6). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1987, ISBN 3-8204-0188-1.
  • Hans-Harald Müller: „Des Kaiser Kulis“. Der Schriftsteller Theodor Plievier und die Darstellung der Matrosenrevolte von 1917. In: Jürgen Elvert, Lutz Adam, Heinrich Walle (Hrsg.): Die Kaiserliche Marine im Krieg. Eine Spurensuche. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-515-11824-8, S. 139–148.
  • Angelika Ruge-Schatz: Theodor Plievier – eine Spurensuche in Berlin. In: Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins. 2019, ISSN 0522-0033, S. 101–116.
  • Dieter H. Sevin: Individuum und Staat. Das Bild des Soldaten in Plieviers Romantrilogie. (= Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft. 121). Bouvier, Bonn 1972, ISBN 3-416-00846-4.
  • Volker Weidermann: Das Buch der verbrannten Bücher. Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2008, ISBN 978-3-462-03962-7, S. 131–134.
  • Harry Wilde: Theodor Plivier. Nullpunkt der Freiheit. Biographie. Desch, München u. a. 1965.
  • Plievier, Theodor. In: Hermann Weber, Andreas Herbst: Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945. 2., überarb. und stark erw. Auflage. Karl Dietz Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.
  • Harry Schulze-Wilde: Theodor Plievier – Vom Proletarier zum Staatsbürger. Selbstverlag des Verfassers, Ottobrunn. Gedenkrede zum 75. Geburtstag am 17. Februar 1967.

WeblinksBearbeiten

Commons: Theodor Plievier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

QuellenBearbeiten

  1. Die NDB gibt gegen die meisten Nachschlagewerke den 17. Februar als Geburtsdatum an, im Munzinger ist dieses Datum als „nach anderen Angaben“ aufgeführt.
  2. Es handelt sich dabei um die Arbeiterzeitung: „Der Freie Arbeiter“, gemäß Thomas F. Schneider, Hans Wagene, Richthofen bis Remarque: Deutschsprachige Prosa zum I. Weltkrieg. S. 360.
  3. Thomas F. Schneider, Hans Wagene: Richthofen bis Remarque: Deutschsprachige Prosa zum I. Weltkrieg. S. 360.
  4. Käthe Kollwitz, Die Tagebücher 1908–1943, Siedler 1999, S. 552.
  5. Käthe Kollwitz, Die Tagebücher 1908–1943, Siedler 1999, S. 875.
  6. Oft heißt es unzutreffend, dass dieses Werk erst 1930 erschien. Ein Vorabdruck, der seinen Ruhm begründete, erschien in der Roten Fahne – eine anschließende Besprechung erfolgte am 27. November 1929, laut Thomas F. Schneider, Hans Wagene, in Richthofen bis Remarque: Deutschsprachige Prosa zum I. Weltkrieg. ISBN 90-420-0955-1, S. 371.
  7. Des Kaisers Kulis. Roman der deutschen Kriegsflotte. S. 290–291.
  8. Thomas F. Schneider, Hans Wagene: Richthofen bis Remarque: Deutschsprachige Prosa zum I. Weltkrieg. S. 362.
  9. Michael Hepp (Hrsg.): Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933–1945 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen. Band 1: Listen in chronologischer Reihenfolge. De Gruyter Saur, München/ New York/ London/ Paris 1985, ISBN 3-11-095062-6, S. 4.
  10. Joachim Wieder: Stalingrad und die Verantwortung des Soldaten. F. A. Herbig, München 1997, ISBN 3-7766-1778-0, S. 305–306.
  11. Siehe editorische Anmerkung in Plievier: Stalingrad. Kiepenheuer & Witsch 1983.
  12. Theodor Plievier: Einige Bemerkungen über die Bedeutung der Freiheit: Rede zur Tagung deutscher Schriftsteller in Frankfurt am Main am 20. Mai 1948 anlässlich des 100. Jahrestages des Paulskirchenparlamentes. Nest-Verlag, Nürnberg 1948, DNB 453801021 [Auszug (Memento vom 18. März 2017 im Internet Archive)].