Hauptmenü öffnen

Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins

Der Bär von Berlin - Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins ist eine jährlich im Dezember erscheinende, wissenschaftliche Publikation des Vereins für die Geschichte Berlins zur Berliner Geschichte. Es umfasst Aufsätze der Berliner Geschichte aus sämtlichen Epochen, von Archäologie bis Zeitgeschichte, und aus sämtlichen Bereichen, von Arbeiterbewegung bis Zoologie. Seit 1964 beinhalten die Bände auch den jährlichen Tätigkeitsbericht des Vereins.[1] Die Herausgeber sind Wolfgang Krogel, Leiter des Evangelischen Landeskirchlichen Archivs in Berlin, und Susanne Kähler, Professorin für Museumskunde an der HTW.

Der Bär von Berlin - Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins
Jahrbuch Verein für die Geschichte Berlins-Deckblatt 2007.jpg
Beschreibung Wissenschanftliches Jahrbuch zur Berliner Geschichte
Fachgebiet Berliner Landesgeschichte
Sprache Deutsch
Verlag Westkreuz Verlag, Berlin (Deutschland)
Erstausgabe 1951
Erscheinungsweise Jährlich
Herausgeber Susanne Kähler, Wolfgang Krogel (im Auftrag des Vereins für die Geschichte Berlins)
Weblink diegeschichteberlins.de

GeschichteBearbeiten

 
Jahrbuch 1952 erstmals mit großem Bild auf einem Schutzumschlag
 
Jahrbuch 1974 mit neuem Design
 
Jubiläumsjahrbuch 2014/15 in Hardcover

Ursprünglich gab der Verein für die Geschichte Berlins mit den Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins und den Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins zwei wissenschaftliche Publikationen heraus. In den Anfangsjahren der Bundesrepublik Deutschland war der Druck beider Publikationen finanziell nicht umsetzbar, sodass 1951 erstmals ein Jahrbuch herausgegeben wurde.[2] Die Schrift war in den Anfangsjahren auf eine Bezuschussung des Berliner Abgeordnetenhauses und der Deutschen Klassenlotterie Berlin (1965 und 1977) angewiesen,[3] später wurde das Jahrbuch unter anderem durch Werbeanzeigen gegenfinanziert. Seit 1952 wird das Jahrbuch in einem Verlagsprogramm publiziert.[4] 1955 erschien erstmals eine Bibliographie zur Berliner Geschichte.

Von 1951 bis 1973 wurde das Jahrbuch in Hardcover gedruckt, seit 1952 mit einem Schutzumschlag, auf dem ein großformatiges Bild abgedruckt wurde. Der gelben Einband mit halbseitigem Bild wurde von 1974 bis 1999 das Kennzeichen. Seit 2000, mit Ausnahme des Jubiläumsbandes 2014/15, ist das Jahrbuch sowie der wieder eingeführte Schutzumschlag in dunkelblau gehalten, wobei der Umschlag ein Bild ziert.

Als Autoren konnten unzählige renommierte Berliner Historiker und Fachleute gewonnen werden, darunter Mario Krammer, Johannes Schultze, Knud Knudsen, Ernst Heinrich, Hans Lohmeyer, Bernhard Brilling, Paul Ortwin Rave, Ilja Mieck, Otto Uhlitz, Helmut Börsch-Supan, Hermann Simon, Peter Bahl, Wolfgang Ribbe, Michael Wildt und Helmut Engel.

Das Jahrbuch 2016 fand besondere Beachtung in der Öffentlichkeit, da der Berliner Historiker Thomas Sandkühler einen ausführlichen Aufsatz zur Reichskanzlei verfasste, der ergänzt wurde durch zahlreiche teils bisher unveröffentlichte Bilder des Gebäudes auf der Vereinswebseite.[5]

HerausgeberBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

VerzeichnisseBearbeiten

  • Inhaltsverzeichnis der Bände des Jahrbuchs 1-25 (1951-1976). In: Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins, Berlin 1976, S. 264–276.
  • Inhaltsverzeichnis der Bände des Jahrbuchs 26-50 (1977-2001). In: Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins, Berlin 2002, S. 171–182.
  • Stichwortverzeichnis für die Jahrbücher 1951-2013. In: Martin Mende: Chronik des Vereins für die Geschichte Berlins (= Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins, Heft 65), Berlin 2015, S. 271–281.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Ausnahme bilden das Jubiläumsjahrbuch 1965 und die Jubiläumsfestschrift 2014/2015.
  2. Der Vorstand des Vereins für die Geschichte Berlins: Geleitwort, in: Verein für die Geschichte Berlins Jahrbuch 1951, hrsg. v. Ernst Kaeber, Berlin 1951, S. 5.
  3. Ernst Kaeber/Walther G. Oschilewski: Geleitwort, in: Verein für die Geschichte Berlins Jahrbuch 1951, hrsg. v. Ernst Kaeber und Walther G. Oschilewski, Berlin 1952, S. 7.
  4. arani Verlags-GmbH (1952–1973), Westkreuz- Druckerei und Verlag (1974–2013 und 2016–2017), Elsengold Verlag (2014/2015)
  5. Die Bilddokumentation konnte aus lizenzrechtlichen Gründen nur im 1. Halbjahr 2017 gezeigt werden. Vgl. diegeschichteberlins.de/blog/bilddokumentation (abgerufen am 28. Dezember 2017).