Theodor

männlicher Vorname

Theodor ist ein männlicher Vorname griechischen Ursprungs (Θεόδωρος).

Herkunft, Bedeutung und VariantenBearbeiten

Die Bedeutung des Namens ‚Geschenk Gottes‘ leitet sich von den beiden Wörtern theós (θεός ‚Gott‘) und dõron (δῶρον ‚Geschenk‘) ab.[1] Die entsprechende weibliche Form ist Theodora (Θεοδώρα). In Umkehrung der Reihenfolge der beiden Namensbestandteile ergibt sich der im Deutschen geläufige weibliche Vorname Dorothea. Der diesem entsprechende männliche Vorname Dorotheos ist nur im Altgriechischen und in der byzantinischen Kirche geläufig. Eine Kurzform ist Theo sowie aus dem Englischen stammend auch Ted beziehungsweise Teddy.

Namensformen wie Theoderich oder Theuderich sind etymologisch nicht mit Theodor, sondern mit Dietrich verwandt.

NamenstagBearbeiten

Der Namenstag von Theodor ist der 17. Februar, früher der 9. November. In der orthodoxen Kirche wird Theodor Stratelates („der Heerführer“, auch Tiro „der Rekrut“ genannt) ebenfalls am 8. Februar gefeiert, in der armenischen Kirche am 24. Februar.

NamensvariantenBearbeiten

Bekannte NamensträgerBearbeiten

PäpsteBearbeiten

HerrscherBearbeiten

PatriarchenBearbeiten

HeiligeBearbeiten

  • Theodor Tyro, auch Theodor von Euchaïta († um 306), identisch mit Theodor Stratelates, Heiliger der orthodoxen und katholischen Kirche, Kommandant einer römischen Garnison in Galatien
  • Theodor von Sitten († um 400), Bischof von Octodurum (heute Martigny, Kanton Wallis, Schweiz), Heiliger und Landespatron des Kantons Wallis
  • Theodor von Sykeon († 613), byzantinischer Asket, Bischof von Anastasiupolis in Galatien
  • Theodor Studites (759–826), Abt des Klosters Studion in Konstantinopel

Weitere GeistlicheBearbeiten

Personen des antiken GriechenlandsBearbeiten

Namensträger aus Neuzeit und GegenwartBearbeiten

Langform
Kurzform
Künstlername

Träger von NamensvariantenBearbeiten

Siehe die Artikel:

Geografische NamenBearbeiten

Sonstige Verwendungen des NamensBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

Wiktionary: Theodor – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Der Neue Brockhaus: Lexikon u. Wörterbuch in 5 Bd. u. e. Atlas, Band 5, S. 266 Online