Tahoua (Niger)

Stadt in Niger

Tahoua [taˈwa] ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region Tahoua in Niger. Sie hat etwa 150.000 Einwohner.

Ville de Tahoua
Ville de Tahoua (Niger)
Ville de Tahoua (14° 53′ 0″ N, 5° 16′ 0″O)
Ville de Tahoua
Koordinaten 14° 53′ N, 5° 16′ OKoordinaten: 14° 53′ N, 5° 16′ O
Basisdaten
Staat Niger

Region

Tahoua
Departement Tahoua
Höhe 389 m
Fläche 314 km²
Einwohner 149.498 (2012)
Dichte 476,1 Ew./km²

GeographieBearbeiten

Lage und GliederungBearbeiten

Tahoua liegt in der Sahelzone und am Rand der Gebirgslandschaft Ader Doutchi in der Landschaft Ader.[1] In geologischer Hinsicht befindet sich die Stadt in einem dem Erdzeitalter Tertiär zugerechneten Gebiet.[2] Die Nachbargemeinden sind Affala und Barmou im Norden, Kalfou im Osten, Bambeye im Süden und Takanamat im Westen.

Tahoua ist eine Stadt (ville) beziehungsweise Gemeinde mit besonderem Status (commune à statut particulier) und besteht aus zwei Arrondissements: Tahoua I und Tahoua II.[3] Das Stadtzentrum setzt sich aus mehr als 15 alten Stadtvierteln zusammen. Dazu zählen unter anderem Bilbis, Dioulanké, Garkawa, Kourfayawa, Maréda, Nassarawa, Tougoulawa, Tsamawa, Tsimitao und Wadata. Im Norden von Tahoua liegt der jüngere Stadtteil Sabon Gari, der übersetzt „neues Dorf“ bedeutet. Das administrative Zentrum der Stadt befindet sich auf einem kleinen Hügel nördlich der Altstadt.[4]

KlimaBearbeiten

Tahoua
Klimadiagramm
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Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Tahoua
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Max. Temperatur (°C) 33,4 35,0 38,4 41,5 41,4 40,0 35,6 32,9 35,8 38,2 36,4 33,1 Ø 36,8
Min. Temperatur (°C) 14,9 16,3 20,4 23,7 25,8 24,8 23,1 22,0 22,6 21,6 18,6 15,3 Ø 20,8
Niederschlag (mm) 0 0 1 4 18 61 120 141 62 7 0 0 Σ 414
Sonnenstunden (h/d) 9,1 9,2 8,8 8,7 8,9 8,3 8,3 8,4 8,4 9,1 9,4 9,0 Ø 8,8
Regentage (d) 0 0 0 0 3 6 9 10 6 1 0 0 Σ 35
Luftfeuchtigkeit (%) 18 16 14 20 33 49 60 72 66 35 21 20 Ø 35,4
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GeschichteBearbeiten

 
Tahoua („Taua“) in Stielers Hand-Atlas (1891)

Zu den ersten Gruppen, die sich im Gebiet des heutigen Tahoua ansiedelten, zählten im 16. Jahrhundert traditionell gläubige Azna aus dem Aïrgebirge, von wo sie von Tuareg sowie von Askiya Muhammad, dem muslimischen Herrscher des Songhaireichs, vertrieben wurden. Noch weiter in den Süden zu ziehen wurde den Azna von den Hausastaaten Gobir und Katsina verwehrt. Mehrere andere Gruppierungen zogen in das Gebiet, darunter auch Tuareg aus dem Aïrgebirge, sodass an der Wende zum 17. Jahrhundert die Dörfer Bilbis und Fakaoua entstanden: die Keimzelle der Stadt Tahoua. Durch weiteren Zuzug entstanden bis ins 19. Jahrhundert die anderen alten Stadtviertel, in die Tahoua geteilt ist.[4]

Im 18. Jahrhundert gehörte Tahoua zur Provinz Ader des Sultanats Aïr. Die Provinz war in mehrere Sektoren aufgeteilt und der Sektor, in dem Tahoua lag, wurde von den Amattaza verwaltet, einer Untergruppe der Tuareg-Untergruppe Lissawan. Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wurde die Siedlung von der Tuareg-Untergruppe Ullemmeden beherrscht.[5]

Am 4. Dezember 1904 wurde die Stadt von den Franzosen durch eine aus Say kommende Einheit unter der Leitung des Leutnants Figeac besetzt.[6] Das französische Militärterritorium Niger wurde 1905 in drei Verwaltungsgebiete aufgeteilt und Tahoua neben Niamey und Zinder zu einem der drei jeweiligen Verwaltungssitze bestimmt. Diesen Status verlor die Stadt bereits 1909 wieder. Tahoua wurde zunächst noch Hauptort eines Kreises (cercle de Tahoua), der dem Verwaltungsgebiet von Niamey untergeordnet war. Noch 1909 wurde die Kreishauptstadt nach Madaoua verlegt.[7]

Tahoua wurde 1967 als vierter Ort Nigers nach Niamey (1954), Zinder (1954) und Maradi (1955) zur eigenständigen Gemeinde erhoben. Während der Hungersnöte in den 1970er und 1980er Jahren war die Stadt das Ziel von Flüchtlingen. Im Jahr 2002 erfolgte die Umwandlung zum Gemeindeverbund (communauté urbaine) aus zwei Stadtgemeinden (communes urbaines).[8] Der Gemeindeverbund wurde 2010 in eine Stadt (ville) beziehungsweise Gemeinde mit besonderem Status (commune à statut particulier) und die bisherigen Stadtgemeinden in Arrondissements umgewandelt.[9]

BevölkerungBearbeiten

 
Kinder in Tahoua

Bei der Volkszählung 2012 hatte Tahoua 149.498 Einwohner in 23.491 Haushalten. Davon lebten 117.826 Personen im städtischen und 31.672 Personen im ländlichen Gemeindegebiet.[3]

Bevölkerungsentwicklung[10]

Die größte Volksgruppe in der multiethnischen Stadt bilden die Hausa, hinzu kommen Tuareg, Fulbe, Araber und Zarma. Im dünn besiedelten Gebiet nördlich der Stadt leben Wodaabe, eine vollnomadische Untergruppe der Fulbe.[4]

Tahoua ist einerseits das Ziel von Zuwanderern aus anderen Landesteilen, die sich vor allem in den Vororten der Stadt niederlassen. Andererseits führen Ernährungsunsicherheit und wirtschaftliche Erwägungen zur Arbeitsmigration aus der Stadt über die Staatsgrenzen hinweg. Die Hauptzielländer der Migranten sind die Elfenbeinküste, Nigeria, Kamerun, Togo, Benin, Algerien und Libyen.[11]

Neben den Angehörigen des Islams als Mehrheitsreligion gibt es eine kleine römisch-katholische Gemeinde in der Stadt, die 1961 gegründete Pfarre St. Paul, die zum Bistum Maradi gehört.[12]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Der Prix Dan Gourmou ist ein biennal veranstalteter, mehrtägiger Musikwettbewerb in Tahoua. Er wurde 1987 gegründet. Jedes Jahr Ende Februar findet das Fest Koran Bori statt, bei dem böse Geister verjagt werden sollen.[13]

Das Rathaus von Tahoua wurde 1985 nach Plänen des Architekten László Mester de Parajd erbaut. Es besteht aus einem Haupttrakt mit dem Büro des Bürgermeisters und zwei seitlichen Flügeln, wobei der Versammlungssaal im rechten Flügel untergebracht ist. Die architektonische Gestaltung des Rathauses soll einen möglichst großen Schutz vor der Sonnenhitze gewährleisten.[14]

Die Maison des jeunes et de culture Albarka Tchibaou ist ein nach dem Erzähler Albarka Tchibaou benanntes Jugend- und Kulturzentrum in Tahoua.[15] In der Stadt befinden sich mehrere Skulpturen des Bildhauers Issoufou Lankondé, so zwei Giraffen vor dem Hôtel de l’Amitié sowie Bildnisse des Hauptmanns Issoufou Marafa und von Albarka Tchibaou.[16]

Tahoua ist ein Schauplatz des 1929 erschienenen Romans Ma femme au Niger von Édouard de Meringo, in dem eine Liebesgeschichte im Kolonialmilieu erzählt wird. Der Schachspieler André Thiellement veröffentlichte 1949 unter dem Titel Azawar seine kritischen Erinnerungen als Kolonialbeamter im Tahoua der 1930er Jahre.[17]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
Salzverkäuferin auf einem Markt in Tahoua

Tahoua ist ein wichtiger Handelsplatz, insbesondere für den Handel mit Getreide und Augenbohnen.[18] Der große Markt ist jeden Sonntag ein Treffpunkt für die verschiedenen Volksgruppen. Eine lokale Spezialität, die am Markt verkauft wird, ist tchoukou, ein flacher Käse aus Kuhmilch.[4] Mehr als 90 % der Bevölkerung leben überwiegend von der Landwirtschaft. Das trockene Gebiet nördlich der Stadt dient als Weideland für Rinder, Schafe und Ziegen. Südlich der Stadt werden Erdnüsse angebaut. Nahe Tahouas wird Phosphat abgebaut. Die handwerklichen Aktivitäten in der Stadt konzentrieren sich vor allem auf Schmuck, Lederwaren und Schuhe. Das Hauptnahrungsmittel ist Hirse, gefolgt von Sorghum und Augenbohnen. Ernährungsprobleme treten einerseits auf Grund zu geringen Einkommens und andererseits auf Grund von Missernten auf.[11]

In Tahoua gibt es 71 Grundschulen, davon sind neun Privatschulen. Auf einen Grundschullehrer kommen durchschnittlich 28 Schüler (landesweit 39).[19] In der Stadt befindet sich eine Außenstelle der Abdou-Moumouni-Universität Niamey. Gelehrt werden Bank- und Finanzwesen sowie Rechnungswesen und Unternehmensführung. Tahoua ist der Sitz eines Tribunal de Grande Instance, eines der landesweit zehn Zivilgerichte der ersten Instanz.[20]

Tahoua liegt an der Nationalstraße 25, die die Großstädte Niamey und Agadez verbindet, sowie an der Nationalstraße 16 nach Madaoua und der Nationalstraße 29 nach Badaguichiri. Tahoua wird von allen vier großen Busunternehmen des Landes angefahren. Östlich der Altstadt befindet sich ein ziviler Flughafen, der Flughafen Tahoua (IATA-Code: THZ, ICAO-Code: DRRT).[21]

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Plan directeur d’urbanisme: 1981–2000 pour la ville Tahoua, République du Niger. Gruppe Architektur und Stadtplanung der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Darmstadt 1982.
  • Mahaman Aminou Magagi: Etat de l’environnement dans la ville de Tahoua. Les principales sources de pollutions métalliques et organiques. Faculté d’Agronomie, Université Abdou Moumouni de Niamey, Niamey 2014.
  • Jean-Marie Funel: Le développement régional et sa problématique étudiés à travers l’expérience de Tahoua (Niger) (= Méthodologie de la Planification. Nr. 9). Ministère de la Coopération, Paris 1976.
  • Alilou Noma: Tahoua, d’hier à aujourd’hui. Étude monographique. Nouvelle Imprimerie du Niger, Niamey 2002.
  • Fatchima Mahamadou Aboubacar: Dynamique coopérative dans la communauté urbaine de Tahoua (artisans, maraîchers, éleveurs). Faculté d’Agronomie, Université Abdou Moumouni de Niamey, Niamey 2012.
  • Gerhard Schulz-Ehlbeck: Konzeptionelle und bauliche Erschließungsalternativen für einen neuen Stadtteil von Tahoua, Niger. Diplomarbeit. Institut für Städtebau und Landesplanung der Universität Karlsruhe, 1985.

WeblinksBearbeiten

Commons: Tahoua – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. M. Bocquier, M. Gavaud: République du Niger. Carte Pédologique de la Région de l’Ader Doutchi. Localisation des observations Pédologiques. ORSTOM, Paris (esdac.jrc.ec.europa.eu [abgerufen am 30. September 2018]).
  2. Thomas Krings: Sahelländer. WBG, Darmstadt 2006, ISBN 3-534-11860-X, S. 16.
  3. a b Répertoire National des Localités (ReNaLoc). (RAR) Institut National de la Statistique de la République du Niger, Juli 2014, S. 401, abgerufen am 7. August 2015 (französisch).
  4. a b c d Jolijn Geels: Niger. Bradt, Chalfont St Peter 2006, ISBN 1-84162-152-8, S. 152 und 155.
  5. Benedetta Rossi: The Keita Project: An Anthropological Study of International Development Discourses and Practices In Niger. Dissertation. London School of Economics and Political Science, University of London, London 2002, S. 296–297 (etheses.lse.ac.uk [PDF; abgerufen am 15. Oktober 2020]).
  6. Jean-Paul Labourdette, Dominique Auzias: Niger 2009. Nouvelle édition de l’Université, Paris 2009, ISBN 2-7469-1640-1, S. 127.
  7. Edmond Séré de Rivières: Histoire du Niger. Berger-Levrault, Paris 1965, S. 235–236.
  8. Historique de la décentralisation au Niger (Memento des Originals vom 18. Oktober 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lucop.org (PDF; 93 kB). Website des Programme nigéro-allemand de lutte contre la pauvreté dans les zones de Tillabéri et Tahoua-Nord, veröffentlicht im Mai 2008, abgerufen am 21. Januar 2012.
  9. République du Niger: Ordonnance n°2010-56 du 17 Septembre 2010. Portant érection des communautés urbaines de Niamey, Maradi, Tahoua et Zinder en communes à statut particulier ou villes et les communes les composant en arrondissements. (PDF-Datei) (Nicht mehr online verfügbar.) Association des Municipalités du Niger, archiviert vom Original am 2. Februar 2014; abgerufen am 23. Januar 2014 (französisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.amn-ne.org
  10. Kokou Henri Motcho: Niamey, Garin Captan Salma ou l’histoire du peuplement de la ville de Niamey. In: Jérôme Aloko-N’Guessan, Amadou Diallo, Kokou Henri Motcho (Hrsg.): Villes et organisation de l’espace en Afrique. Karthala, Paris 2010, ISBN 978-2-8111-0339-2, S. 29.
  11. a b Présentation de la commune de Tahoua@1@2Vorlage:Toter Link/www.france-niger.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. . Website der ANIYA Coopération Décentralisée Niger-France, abgerufen am 28. Januar 2012.
  12. Paroisse Saint Paul Tahoua. Eglise Catholique au Niger, abgerufen am 1. Juli 2015 (französisch).
  13. Présentation de Tahoua, région phare de la sixième édition du SAFEM 2009 (Memento des Originals vom 14. Juli 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.safem.info (PDF; 887 kB). S. 6, Website des SAFEM, abgerufen am 5. März 2012.
  14. Tahoua Town Hall. Tahoua, Niger. In: Archnet. Abgerufen am 8. Dezember 2017 (englisch).
  15. Issaka Saïdou: Promotion des produits artisanaux à Tahoua : les départements et leurs affiches culturelles. In: Niger Diaspora. 10. April 2009, abgerufen am 19. Oktober 2019 (französisch).
  16. Issoufou Lankondé. La passion pour la sculpture. In: Media Niger. 15. Juni 2011, abgerufen am 16. Oktober 2019 (französisch).
  17. Daniel Mignot, Jean-Dominique Pénel: Le Niger dans la littérature française. In: Marie-Clotilde Jacquey (Hrsg.): Littérature nigérienne (= Notre librairie. Nr. 107). CLEF, Paris 1991, S. 26 und 29.
  18. Livelihoods Zoning “Plus” Activity In Niger (Memento vom 28. September 2013 im Internet Archive) (PDF; 2,5 MB). S. 27, Website des Famine Early Warning Systems Network, veröffentlicht im August 2011, abgerufen am 19. Januar 2012.
  19. Statistiques de l’éducation de base. Annuaire 2009–2010 (PDF; 19,1 MB). Website des nigrischen Unterrichtsministeriums, veröffentlicht im September 2010, abgerufen am 14. Februar 2012.
  20. Bachir Talfi: Note sur l’organisation judiciaire. Ministère de la Justice, archiviert vom Original am 27. September 2013; abgerufen am 14. Februar 2018 (französisch).
  21. Airports in Niger. Website Aircraft Charter World, abgerufen am 23. Januar 2012.