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Der TSV Bad Königshofen ist ein 1861 gegründeter Sportverein aus Bad Königshofen im Grabfeld, dessen Tischtennisabteilung seit der Saison 2017/18 in der Bundesliga spielt. Weitere angebotene Sportarten umfassen Turnen, Basketball und Fußball.

TischtennisBearbeiten

Kader der ersten Mannschaft
2016/17 Deutschland  Ort Japan  Oikawa Japan  K. Yoshimura Kroatien  Zeljko Tschechien  Výborný
2017/18 Deutschland  Ort Japan  Oikawa Slowenien  Jorgić Kroatien  Zeljko
2018/19 Deutschland  Ort Japan  Oikawa Ungarn  Majoros Kroatien  Zeljko
2019/20 Deutschland  Ort Japan  Oikawa Deutschland  Steger Kroatien  Zeljko

Nach der Saison 2011/12 stieg die Herrenmannschaft des TSV mit 18 Siegen aus 18 Spielen aus der Oberliga Bayern in die Regionalliga Süd auf, aus der mit 17 Siegen und einem Unentschieden wiederum der direkte Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd gelang. Dort belegte Bad Königshofen den dritten und 2014/15 in der gesamtdeutschen 2. Bundesliga den sechsten Platz. 2015/16 startete der TSV mit vier Niederlagen und zwei Unentschieden aus den ersten sechs Spielen in die Saison und beendete die Hinrunde auf dem achten von zehn Plätzen. Im Anschluss wurde jedoch kein Spiel mehr verloren, und am letzten Spieltag wurde Bad Königshofen durch einen Sieg über den direkten Konkurrenten TTC indeland Jülich Meister der 2. Bundesliga, verzichtete aber auf einen Aufstieg.[1] 2017 erreichte man mit einem Zuschauerschnitt von über 400 – ligenübergreifend die drittmeisten hinter Borussia Düsseldorf und dem TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell[2] – erneut den ersten Platz und nahm diesmal das Aufstiegsrecht wahr.[3] Der erste Sieg in der obersten Spielklasse gelang am 5. Spieltag gegen den TTC Zugbrücke Grenzau.[4] Mit fünf Siegen belegte der Verein am Ende den neunten Platz – zwischendurch hatte er auch auf Rang 7 gestanden – und kam dabei, nur übertroffen von Borussia Düsseldorf, auf einen Zuschauerschnitt von 723, was mehr als 10 Prozent von Bad Königshofens Einwohnerzahl entsprach.[5] Jorgić verließ den Verein nach der Saison und wurde durch Bence Majoros ersetzt.[6] Dieser spielte zwar weniger erfolgreich als sein Vorgänger – nach der Saison kam für ihn Bastian Steger[7] –, dafür konnten sich Ort und Oikawa deutlich steigern (von 3:11 auf 10:9 sowie von 9:17 auf 18:9), sodass Bad Königshofen 2019 den achten von elf Plätzen erreichte.

In den 1980er Jahren war auch eine Damenmannschaft in den oberen Spielklassen aktiv. 1982 gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd[8]. Hier musste das Team am Ende der Saison 1982/83 wieder absteigen. Ein Jahr später gelang der Wiederaufstieg. Diesmal konnte man zwei Jahre lang die Klasse halten, am Ende der Saison 1985/86 zwang der letzte Platz erneut zum Abstieg.[9]

LiteraturBearbeiten

sue: Mit doppeltem Boden, Zeitschrift tischtennis, 2017/8 Seite 13

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. tischtennis.de: TSV Bad Königshofen: Vom Abstiegskandidaten zum Zweitliga-Meister. (Nicht mehr online verfügbar.) 20. April 2016, archiviert vom Original am 21. Juni 2017; abgerufen am 18. Mai 2017.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tischtennis.de
  2. Deutscher Tischtennis-Bund 2016/17 Tischtennis-Bundesliga Zuschauer-Matrix. click-tt.de, abgerufen am 19. Mai 2017.
  3. br.de: Bad Königshofen Meister der 2. Bundesliga Süd. 27. März 2017, archiviert vom Original am 15. November 2017; abgerufen am 18. Mai 2017.
  4. ttbl.de: Bad Königshofen feiert Premierensieg. 28. Oktober 2017, abgerufen am 30. Oktober 2017.
  5. Deutscher Tischtennis-Bund 2017/18 Tischtennis-Bundesliga Zuschauer-Matrix. click-tt.de, abgerufen am 29. März 2018.
  6. Bäumchen wechsle dich (Teil 2). ttbl.de, 13. April 2018, abgerufen am 13. April 2018.
  7. Wer kommt, wer geht? Teil 2. ttbl.de, 29. März 2019, abgerufen am 30. März 2019.
  8. Zeitschrift DTS, 1972/11 regional Seite 19
  9. Tischtennis-Archiv des Hans-Albert Meyer: 2. Bundesliga Damen ab 1981/82 - 1999/00 (abgerufen am 19. Mai 2017)