Stammham (am Inn)

Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Stammham
Stammham (am Inn)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Stammham hervorgehoben

Koordinaten: 48° 15′ N, 12° 53′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Altötting
Verwaltungs­gemeinschaft: Marktl
Höhe: 369 m ü. NHN
Fläche: 5,68 km2
Einwohner: 1052 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 185 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84533
Vorwahl: 08678
Kfz-Kennzeichen: AÖ, LF
Gemeindeschlüssel: 09 1 71 130
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 5
84533 Stammham
Website: gemeinde-stammham.de
Bürgermeister: Franz Lehner (CSU)
Lage der Gemeinde Stammham im Landkreis Altötting
BurghausenEmmertingBurgkirchen an der AlzKastl (Landkreis Altötting)Haiming (Oberbayern)Mehring (Oberbayern)MarktlNeuöttingAltöttingFeichten an der AlzWinhöringTüßlingTöging am InnTeisingPleiskirchenGarching an der AlzUnterneukirchenTyrlachingStammham (am Inn)ReischachPerachKirchweidachHalsbachErlbach (Oberbayern)Landkreis Rottal-InnLandkreis Mühldorf am InnLandkreis TraunsteinÖsterreichKarte
Über dieses Bild

Stammham ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Marktl.

Blick auf Stammham
Die Pfarrkirche St. Laurentius

GemeindegliederungBearbeiten

Stammham hat sechs Ortsteile:[2]

GeschichteBearbeiten

Im Jahr 740 wurde Stammham erstmals urkundlich erwähnt und war über Jahrhunderte hinweg Sitz der Mutterpfarrei aller umliegenden Orte. Die Pfarrkirche, dem Heiligen Laurentius geweiht, wurde Ende des 15. Jahrhunderts erbaut. Zum Pfarr- (und Schul-) Sprengel Stammham gehören auch Teile der Nachbargemeinden Marktl, Julbach und Zeilarn mit Lanhofen und der dortigen Filialkirche Maria Himmelfahrt. Stammham wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Haunreit, ein ehemaliger Edelsitz, Hofschallern mit den früheren Ökonomiepfarrhof.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 957 auf 1.052 um 95 Einwohner bzw. um 9,9 %.

BaudenkmälerBearbeiten

BodendenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Ansässige UnternehmenBearbeiten

  • Vh-Design.com, Webdesignagentur
  • NDCom Digital GmbH & Co. KG, Medien- und Werbeagentur
  • Holz Reiterer, Holzhandel
  • Auto Haunreiter, Autohandel
  • Hundeschule Likeadog

VerkehrBearbeiten

Durch das Gemeindegebiet von Stammham führt die Bahnstrecke München–Simbach, die am 1. Juni 1871 durch die Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen eröffnet wurde. An der Strecke befindet sich auf der westlichen Gemeindegrenze zu Marktl der Bahnhof Marktl.[3] Er wird im Stundentakt durch Regionalbahnen der Südostbayernbahn zwischen Mühldorf und Simbach bedient.[4]

Stammham liegt an de Bundesstraßen B 12 und B 20. Über diese ist die Gemeinde an die Autobahnausfahrt Burghausen der A 94 bei Marktl angebunden.

GemeinderatBearbeiten

Nach der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,3 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:[5]

Partei Sitze Stimmenanteil
CSU 7 (54,7 %)
Stammhamer Freie Wähler 5 (45,3 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

WeblinksBearbeiten

Commons: Stammham – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Stammham in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 23. Dezember 2017.
  3. Reinhard Wanka, Wolfgang Wiesner: Die Hauptbahn München–Simbach und ihre Zweigbahnen. Bufe-Fachbuch-Verlag, Egglham 1996, ISBN 3-922138-59-4, S. 10.
  4. Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen am 3. Juli 2019.