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Spuren des Bösen: Liebe

Folge der Filmreihe Spuren des Bösen

Liebe ist ein deutsch-österreichischer Fernsehfilm aus dem Jahr 2016 und die fünfte Folge der Krimireihe Spuren des Bösen mit Heino Ferch in der Hauptrolle. Regie führte Andreas Prochaska. Das Drehbuch schrieb Martin Ambrosch.

Folge der Reihe Spuren des Bösen
OriginaltitelLiebe
ProduktionslandDeutschland, Österreich
OriginalspracheDeutsch
Produktions-
unternehmen
Josef Aichholzer Filmproduktion
Länge89 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
EinordnungFolge 5 (Liste)
Erstausstrahlung17. Februar 2016 auf ORF 2
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
29. Februar 2016 auf ZDF
Stab
RegieAndreas Prochaska
DrehbuchMartin Ambrosch
ProduktionJosef Aichholzer
MusikMatthias Weber
KameraDavid Slama
SchnittDaniel Prochaska
Besetzung
Chronologie

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Schande

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Begierde

HandlungBearbeiten

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Polizeipsychologe Dr. Richard Brock wird von einem ehemaligen Schulfreund zu Hilfe gerufen. Er wird eines Mordes beschuldigt, beteuert zunächst unschuldig zu sein, legt aber später doch ein Geständnis ab. Für Brock unverständlich, sodass er zu recherchieren beginnt und dabei auf ein weiter zurückliegendes Verbrechen stößt.

HintergrundBearbeiten

Die Dreharbeiten von Liebe erfolgten vom 7. April bis zum 8. Mai 2014 in Wien und Umgebung. Die deutsche Fernsehpremiere erfolgte am 29. Februar 2016 im ZDF.[2]

KritikenBearbeiten

Rainer Tittelbach von Tittelbach.tv schrieb: „Auch zum fünften Mal setzen [die Filmemacher] in der ORF-ZDF-Krimireihe ‚Spuren des Bösen‘ auf ihren existentialistischen Realismus mit der so typischen entschleunigten Erzählweise und setzen damit dem TV-Krimi ein weiteres Glanzlicht auf. Der Schauplatz von ‚Liebe‘ ist Wien; die Welt des ‚Helden‘, seine Perspektive sind das Maß aller Dinge. Hier passt wieder mal alles zusammen: vom Plot bis zur Mikrogeste, vom Subtext bis zur introvertierten Klangwelt des Scores, vom feinsinnigen Spiel Heino Ferchs bis zur Moll-Tonart & der bewegt-bewegenden Kameraarbeit, vom unterschwelligen Schmäh bis zur Farb- und Lichtdramaturgie.“[3]

Die Kritiker der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm vergaben die Beste Wertung (Daumen nach oben) und werteten: „Auch der fünfte Brock-Krimi […] zeigt ein Wien fernab aller Sachertorten-Romantik. Die ‚simple‘ Story hat philosophische Tiefe: Die müllige Bude des Einzelgängers Brock, Willers düsteres Haus mit Leiche und Steinmanns türkisfarbenes Pseudoparadies ‚Eden‘ stehen auch für deren mentale Kerker. Wer kann sich befreien?“ Fazit: „Vielschichtig, stilsicher: Sektenkrimi ohne Religion.“[4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für Spuren des Bösen: Liebe. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Liebe bei crew united. Abgerufen am 24. Januar 2019.
  3. Rainer Tittelbach: Heino Ferch, Martin Ambrosch, Andreas Prochaska. Entschleunigte Hochspannung, abgerufen bei Tittelbach.tv, am 24. Januar 2019.
  4. TV-Krimi um Teufel im Paradies. Heino Ferch geht als deutscher Verhörexperte in Wien auf Mörderjagd – schroff, aber schlau. Filmkritik bei tvspielfilm.de, abgerufen am 24. Januar 2019.