Schachfreunde Berlin

Berliner Schachverein

Die Schachfreunde Berlin 1903 sind ein deutscher Schachverein mit Sitz in Berlin-Schöneberg. Die erste Mannschaft des Vereins spielt zurzeit (Saison 2018/19) in der Schachbundesliga.

Schachfreunde Berlin 1903 e.V.
(SF Berlin)
Gründung 6. Mai 1903
Sitz Berlin-Schöneberg
Schwerpunkt Schachsport
Vorsitz Jörg Schulz
Mitglieder ca. 130
Website sfr-berlin.de

GeschichteBearbeiten

Die Geschichte des Vereins begann am 6. Mai 1903 mit der Gründung des Schachclub Neukölln, der seit seinem 50-jährigen Bestehen als Schachclub Neukölln 03 antrat. 1955 gelang dem Schachclub, der in der Berliner Stadtliga antrat, der Gewinn des Berliner Mannschaftspokals. Am 7. September 1967 fusionierte der Verein mit dem Lokalrivalen Neuköllner Schachfreunde zum Verein Schachfreunde 03 Neukölln. 1997 gelang erstmals der Aufstieg in die Schachbundesliga, ab 2001 nahm der Verein mehrfach am European Club Cup teil.[1]

Bei einem Turnier auf Kreta lernte 2003 der spätere Schachweltmeister Magnus Carlsen die Schachfreunde Neukölln kennen.[2] Sie luden ihn zum Wasserballspiel im Hotelpool ein.[3] Die Geste hatte zur Folge, dass Carlsen in der Saison 2004/05 für den Verein in der Schachbundesliga spielte.[4] In zwei Partien erzielte Carlsen an Brett 1 einen halben Punkt.

Im Jahr 2005 zog der Verein von Neukölln nach Schöneberg um und änderte am 30. November 2005 seinen Namen in Schachfreunde Berlin 1903.[1]

In den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 richtete der Verein die zentrale Endrunde der Schachbundesliga aus.[5]

Kader 2019/20Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Chronik der Schachfreunde Berlin auf ihrer Website, abgerufen am 3. November 2018.
  2. Welt am Sonntag Nr. 44, 4. November 2018, S. 27.
  3. Welt am Sonntag Nr. 44, 4. November 2018, S. 27.
  4. Peter Kirnich: Warum die Schachwelt bald nach Berlin blickt, in: Berliner Zeitung, 23. Oktober 2017, abgerufen am 3. November 2018.
  5. Zentrale Endrunde wieder in Berlin auf der Website der Schachbundesliga, 1. August 2017, abgerufen am 3. November 2018.