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S. Radhakrishnan

indischer Philosoph, Politiker und Staatspräsident
S. Radhakrishnan (1949)

S. Radhakrishnan (Sarvepalli Radhakrishnan, Telugu సర్వేపల్లి రాధాకృష్ణన్, Sarvēpalli Rādhākr̥ṣṇan; * 5. September 1888 in Tiruttani; † 16. April 1975 in Madras, Tamil Nadu) war von 1962 bis 1967 Präsident der Republik Indien und gilt als bedeutender Religionsphilosoph. Er war ein Vordenker des Neohinduismus.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Radhakrishnan, von seinen Kollegen auch „Dr. Krishnan“ genannt, war Sohn streng gläubiger Telugu-sprachiger Hindus. Nach zwölfjähriger Erziehung an christlichen Missionsschulen studierte er Philosophie und graduierte 1918 am Madras Christian College mit der Doktorarbeit The Ethics of the Vedanta and its Metaphysical Presuppositions.

Er erhielt unter anderem 1954 den deutschen Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste, 1959 die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main und 1961 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.[1]

AuszeichnungenBearbeiten

  • 1931: Ritterschlag (Sir Sarvepalli Radhakrishnan)
  • 1954: erster Empfänger des Bharat Ratnas, des höchsten zivilen Verdienstordens Indiens

WerkeBearbeiten

  • Indian Philosophy, 2 Bände, 1923–1927
  • The Philosophy of the Upanishads, 1924
  • An Idealist View of Life, 1932
  • Eastern Religions and Western Thought, 1939
  • East and West: Some Reflections, 1955
  • Brahma Sutra. The Philosophy of Spiritual Life, 1960

WeblinksBearbeiten

  Commons: Sarvepalli Radhakrishnan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/sixcms/media.php/1290/1961_radhakrishnan.pdf