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Robert Bosch GmbH

deutsches Unternehmen
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Robert Bosch GmbH

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Rechtsform GmbH
Gründung 1886
Sitz Stuttgart, DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung Volkmar Denner (Vorsitzender der Geschäftsführung)
Mitarbeiterzahl 409.900 (2018)[1]
Umsatz 78,5 Mrd. Euro (2018)[1]
Branche Mischkonzern
Website bosch.de
Stand: 31. Dezember 2018

Die Robert Bosch GmbH ist ein im Jahr 1886 von Robert Bosch gegründetes multinationales deutsches Unternehmen. Es ist tätig als Automobilzulieferer, Hersteller von Gebrauchsgütern (Elektrowerkzeuge, Haushaltsgeräte) und Industrie- und Gebäudetechnik (Sicherheitstechnik) und darüber hinaus in der automatisierten Verpackungstechnik, wo Bosch den führenden Platz einnimmt. Die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern bilden die Bosch-Gruppe.[2]

Der Sitz der Geschäftsführung befindet sich auf der Schillerhöhe in Gerlingen, der Firmensitz in Stuttgart.[3] Seit dem 1. Juli 2012 ist Volkmar Denner Vorsitzender der Geschäftsführung. Mit einem Stammkapital von 1,2 Milliarden Euro[4] ist Bosch eine der größten Gesellschaften mit beschränkter Haftung in der Bundesrepublik.

Verwaltungssitz der Robert Bosch GmbH in Gerlingen

Die Automobilzulieferersparte von Bosch war lange der weltweit größte Zulieferer von Automobilelektronik und -mechatronik, fiel jedoch im Jahr 2012 hinter Denso und Continental Automotive auf den dritten Platz zurück.[5] Im Jahr 2015 konnte Bosch die Spitzenposition zurückgewinnen.[6] Die Automobilsparte war im Jahr 2018 für 61 % des Konzernumsatzes von Bosch verantwortlich.[1]

Das Unternehmen hatte im Jahr 2018 in Deutschland an 85 Standorten 139.400 Mitarbeiter. Zusammen mit den rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern arbeiteten rund 409.900 Mitarbeiter bei Bosch. Im Geschäftsjahr 2018 wurde mit weltweit 78,5 Milliarden Euro der höchste Umsatz der Firmengeschichte erzielt.[7]

BesitzverhältnisseBearbeiten

 
Verfassung der Robert Bosch GmbH

Die Robert Bosch Stiftung hält 92 % der Anteile der Robert Bosch GmbH, hat aber keine Stimmrechte. Die Kommanditgesellschaft Robert Bosch Industrietreuhand KG ist mit aktiven und ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsleitung, Vertretern der Familie Bosch und Persönlichkeiten des Wirtschaftslebens wie Jürgen Hambrecht (ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der BASF) besetzt und hat 93 % der Stimmrechte, jedoch praktisch keine GmbH-Anteile.

Die restlichen Anteile und Stimmrechte sind im Besitz der Nachfahren des Firmengründers Robert Bosch. Aufgrund dieser Konstruktion zwischen Beteiligung und Stimmrecht, sowie der – für ein Unternehmen dieser Größenordnung untypischen – Gesellschaftsform der GmbH fließen die Unternehmensgewinne der Robert Bosch GmbH an die gemeinnützige Robert Bosch Stiftung oder verbleiben in der GmbH.

Auf der vom Manager Magazin erstellten Liste der 500 reichsten Deutschen wird das Vermögen der Bosch-Familie für das Jahr 2013 auf 3,0 Milliarden Euro geschätzt (2012: 3,2 Mrd. Euro), was Rang 33 entspricht. (siehe auch Chronologie der reichsten Deutschen)

Bedeutende Lenker des Unternehmens nach Hans Walz (1926 bis 1963) waren Hans Lutz Merkle (1963 bis 1984) und Hermann Scholl, der von 1993 bis 2003 Geschäftsführer war und anschließend von 2003 bis 2012 den Vorsitz der Bosch Industrietreuhand KG übernahm. Seit dem 1. Juli 2012 ist Scholl Ehrenvorsitzender der Bosch-Gruppe.[8]

Wesentliche Gesellschaften der Bosch-Gruppe in DeutschlandBearbeiten

  • Robert Bosch Power Tools GmbH (100 %)
  • Bosch Automotive Service Solutions GmbH (100 %)
  • Robert Bosch Packaging Technology GmbH (100 %)
  • Robert Bosch Car Multimedia GmbH (100 %) (seit Anfang 2008 Rechtsnachfolger der Blaupunkt GmbH, für die bei Bosch verbliebenen Bereiche)
  • Bosch Sensortec GmbH (100 %)
  • Bosch Engineering GmbH (100 %)
  • Robert Bosch Tool Corporation USA (100 %), mit der 100%igen Tochter Dremel Corporation
  • Bosch Emission Systems GmbH & Co. KG (100 %)
  • Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH (100 %)
  • Bosch Rexroth AG (100 %)
  • BSH Hausgeräte GmbH (100 %)
  • Bosch Sicherheitssysteme GmbH (100 %)
  • Bosch Sicherheitssysteme Montage und Service GmbH (100 %)
  • Bosch Thermotechnik GmbH (100 %) (siehe Junkers & Co., Buderus, Bosch Industriekessel und Bosch KWK Systeme)
  • ETAS GmbH (100 %)
  • Robert Bosch Automotive Steering GmbH (100 %)
  • AIG Planungs- und Ingenieurgesellschaft mbH (100 %)
  • Hawera Probst GmbH (100 %)
  • Bosch Healthcare Solutions GmbH (100 %)
  • Bosch Software Innovations GmbH (100 %)
  • Bosch SoftTec GmbH (100 %)
  • Bosch Solarthermie GmbH (100 %)
  • Bosch Power Tec GmbH (100 %)
  • Bosch Connected Devices and Solutions GmbH (100 %)
  • Robert Bosch Battery Systems GmbH (100 %)
  • Lithium Energy and Power GmbH (50 %); gemeinsam mit GS Yuasa (25 %) und Mitsubishi Corporation (25 %)
  • ITK Engineering (100 %)
  • Robert Bosch Manufacturing Solutions GmbH (100 %)
  • EM-motive GmbH (100 %)

Gliederung des UnternehmensBearbeiten

Das Unternehmen gliedert sich in vier Gruppen von Unternehmensbereichen:

  1. Kraftfahrzeugtechnik (englisch Mobility Solutions),
  2. Industrietechnik (englisch Industrial Technology),
  3. Gebrauchsgüter (englisch Consumer Goods) und
  4. Energie- und Gebäudetechnik (englisch Energy and Building Technology)[9]

In den Unternehmensbereichen sind jeweils mehrere Geschäfts- und Produktbereiche zusammengefasst.

KraftfahrzeugtechnikBearbeiten

Die Bosch-Gruppe wurde 2004 erstmals weltweit umsatzstärkster Automobilzulieferer. Im Jahr 2018 erzielte Bosch mit seinem größten Unternehmensbereich Kraftfahrzeugtechnik 47,6 Milliarden Euro Umsatz – das sind 61 % des Gesamtumsatzes 2018. Im Ranking der größten Lieferanten in der automobilen Erstausrüstung hat das Unternehmen im Jahr 2014 seinen Vorsprung weiter ausgebaut und liegt nun mit 44,2 Milliarden Dollar Umsatz deutlich vor Magna International.[10] Der Bereich untergliedert sich in die Geschäftsfelder PS – Powertrain Solutions mit den Hauptprodukten Einspritztechnik, Motorsteuerung und Abgasnachbehandlung für Diesel- und Benzinmotoren sowie Komponenten für elektrische Antriebe inkl. Brennstoffzellentechnologie,[11] CC – Chassis Systems Control (beispielsweise ABS, ESP, Bremsen, Bremskraftverstärker, Fahrerassistenzsysteme), ED – Electrical Drives, CM – Car Multimedia, AE – Automotive Electronics (Steuergeräte, Halbleiterbauelemente und Sensoren), AS – Automotive Steering und AA – Automotive Aftermarket (Ersatzteile, Franchisekonzepte für freie Reparaturwerkstätten: Bosch Service, seit 2009 auch das von ZF übernommene Konzept AutoCrew; das Geschäftsfeld AA erzielte 2007 mit 5.000 Mitarbeitern 3,5 Milliarden Euro Umsatz).

Im Februar 2018 gab der Konzern bekannt, einen weiteren Geschäftsbereich mit dem Namen CS – Connected Mobility Solutions gründen zu wollen, der sich ausschließlich mit vernetzten Mobilitätsservices befasst.[12]

Im Jahr 2004 ist der Dieselanteil bei neu zugelassenen Pkw in Westeuropa auf 48 % gestiegen. Bosch hat diesen Trend maßgeblich geprägt. Mit der dritten Generation Common Rail hat Bosch das derzeit fortschrittlichste System am Markt, das Leistung, Verbrauch und Sauberkeit verbessert.

Eine weitere Entwicklung stellt das Dosiersystem Denoxtronic für die Abgasnachbehandlung mittels selektiver katalytischer Reduktion dar. Es benutzt Druckluftunterstützung und wird seit 2004 in der ersten Generation in Serie gefertigt. Die Nachfolgegeneration Denoxtronic 2 wird seit Mitte 2006 für Pkw kurz vor der Markteinführung in den USA angeboten. Die Produkte erlauben die Reduktion von Stickoxiden mittels Einspritzung eines Reduktionsmediums in den Abgastrakt von Kraftfahrzeugen. Die Umwandlung der Stickoxide findet im SCR-Katalysator statt.

1995 brachte Bosch als erster Anbieter das Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP) auf den Markt. Der Anteil der mit ESP ausgestatteten Pkw erreichte 2004 in Europa bei den neu zugelassenen Fahrzeugen 36 %.

Der Geschäftsbereich Automotive Electronics unterhält seit 1971 Halbleiterwerke (Fabs) in Reutlingen. Seit 1995 ist dort ein Werk für die Herstellung von 6-Zoll-Wafern und im März 2010 wurde eine neue Fabrik für 8-Zoll-Wafer (200 mm) eröffnet.[13][14] Seit 2018 baut Bosch in Dresden ein neues Halbleiterwerk für 300-mm Wafer. Die neue Fabrik kostet rund eine Milliarde Euro und ist damit die größte Einzelinvestition in der Geschichte der Bosch-Gruppe.[15]

Anfang November 2018 wurde bekannt, dass Bosch gemeinsam mit Daimler einen Roboter-Fahrdienst starten möchte, der voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 anlaufen soll.[16]

Alternativ zum Verbrennungsmotor investiert Bosch in die Brennstoffzellentechnologie und will führender Anbieter bei elektrischen Antriebssystemen werden.[17]

IndustrietechnikBearbeiten

Zu diesem Bereich, der 9 % (6,6 Milliarden Euro) zum Umsatz beiträgt (2015),[18] gehören:

  • die Tochtergesellschaft Bosch Rexroth AG als weltweiter Anbieter von Industrie- und Automatisierungstechnik
  • der Geschäftsbereich Bosch Packaging Technology mit Lösungen für die Süßwaren- und Verpackungsindustrie.

Bosch Rexroth bietet Technologien zum Antreiben, Steuern und Bewegen von Maschinen an. Dabei bedient Bosch die Kernmärkte Fabrikautomation und Mobilhydraulik.

Der Geschäftsbereich Packaging Technology plant, konstruiert, fertigt und installiert prozess- und verpackungstechnische Systeme für Süßwaren-, Nahrungs- und Genussmittelhersteller sowie für die pharmazeutische Industrie. Bosch ist nach Eigenangaben einer der führenden Anbieter von Verpackungsmaschinen.[19] Des Weiteren gehören die Montageanlagen und Sondermaschinen der Bosch-Gruppe zu diesem Unternehmensbereich.

Gebrauchsgüter- und GebäudetechnikBearbeiten

Mit 25 Prozent des Umsatzes (2015), also 17,1 Milliarden Euro[18], gliedert sich dieser Unternehmensbereich in Elektrowerkzeuge (Marken beispielsweise Bosch, Dremel), Thermotechnik (Junkers, Buderus, Loos) und Sicherheitstechnik (Bosch Sicherheitssysteme GmbH). Weiterhin gehört dazu die seit 2015 100-prozentige Beteiligung an dem Hausgerätehersteller BSH Hausgeräte GmbH[20] mit Marken wie Bosch, Siemens, Constructa, Neff, Gaggenau, Zelmer und anderen. Mit den Marken Bosch und Dremel werden Elektrowerkzeuge für Handwerk, Industrie und Heimwerker gefertigt. Unter dem Hausnamen „Bosch“ werden zum Einen die Consumer-Produkte mit vorwiegend grüner Produktfarbe vertrieben, wohingegen Produkte, welche mehrheitlich für Industrie und Handwerk gedacht sind, unter dem Namen „Bosch professional“ in blauer Gehäusefarbe ausgeliefert werden. Umgangssprachlich sind letztere auch als „Bosch-Blau“ bekannt. Zum Produktprogramm zählt darüber hinaus auch Zubehör wie Bohrer und Sägeblätter sowie Gartengeräte.

Im Jahr 2003 führte Bosch als erster Anbieter die Lithium-Ionen-Technik bei akkubetriebenen Elektrowerkzeugen ein. Der so ausgestattete Akkuschrauber Ixo war mit sechs Millionen verkauften Einheiten (Stand: Oktober 2007) nach Eigenangaben das weltweit meistgekaufte Elektrowerkzeug seit 2004. Die Technik wird nach und nach auf andere Akku-Geräte übertragen.

In der Thermotechnik ist Bosch Hersteller von Heizungsprodukten und Warmwassergeräten. Für Pedelecs liefert Bosch seit 2009 eBike-Antriebssysteme inklusive Akku und Steuerung für über 50 verschiedene Fahrradmarkenhersteller.

SolartechnikBearbeiten

Nach der Übernahme der in Erfurt ansässigen ersol Solar Energy AG (seit September 2009 Bosch Solar Energy AG) im Jahr 2008 war Bosch auch im Bereich der Solartechnik aktiv. Eine Expansion in diesem Bereich war geplant, unter anderem durch einen weiteren Zukauf. Im November 2009 wurde die Erlangung der Aktienmehrheit an der Aleo Solar AG bekanntgegeben. Im März 2013 gab Bosch die Absicht bekannt, sich nach aufgelaufenen Verlusten in Höhe von mehreren Milliarden Euro weitestgehend von der zuletzt rund 3000 Mitarbeiter, vor allem in Ostdeutschland, umfassenden Solarsparte zu trennen.[21]

GeschichteBearbeiten

1886 bis 1920Bearbeiten

 
Reklameposter von 1910 der Robert Bosch GmbH mit einer Zeichnung des belgischen Rennfahrers Camille Jenatzy

Die Firmengeschichte beginnt mit der Gründung der Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik in einem Hinterhof in Stuttgart-West am 15. November 1886. Ein Jahr später wurde der erste Niederspannungs-Magnetzünder von Bosch für Gasmotoren vorgestellt. Zehn Jahre später folgte der erste Magnetzünder für Automobile.

Die erste Fabrik eröffnete Bosch 1901 in Stuttgart. 1906 erfolgte die Fertigung des 100.000. Magnetzünders. Im gleichen Jahr wurde der Achtstundentag bei Bosch eingeführt. 1910 war die Gründung und Errichtung des Werks Feuerbach bei Stuttgart. 1913 begann die Fertigung von Scheinwerfern im „Lichtwerk“ Feuerbach.

Im Jahr 1917 wurde Bosch in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Bis 1945Bearbeiten

1926 wurde die Produktpalette um Scheibenwischer erweitert, ein Jahr später kamen Diesel-Einspritzpumpen dazu. 1932 erfolgte der Kauf der Gasgeräteproduktion der Junkers & Co., die Entwicklung der ersten Bohrmaschine von Bosch und die Präsentation des ersten Blaupunkt-Autoradios.

Bereits Ende 1933 begannen Verhandlungen zwischen der Robert Bosch AG und den Nationalsozialisten über eine Verlagerung von Teilen der Rüstungsproduktion in das Landesinnere Deutschlands. Bosch gründete 1935 und 1937 zwei solcher Ausweichwerke: die Dreilinden Maschinenbau GmbH (DLMG) in Kleinmachnow bei Berlin und in Hildesheim die Elektro- und Feinmechanische Industrie GmbH – später Trillke-Werke GmbH (siehe Hildesheimer Wald: ELFI/Trillke/Bosch/Blaupunkt-Werk). Beide Werke dienten ausschließlich der Rüstungsproduktion. Diese „Schattenfabriken“ entstanden unter größter Geheimhaltung und in enger Zusammenarbeit mit den NS-Behörden. 1937 wurde aus der Bosch AG eine GmbH.

Die Bosch-Tochter DLMG in Kleinmachnow bei Berlin beschäftigte etwa 5.000 Personen, mehr als die Hälfte von ihnen waren Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und weibliche KZ-Häftlinge, darunter viele Frauen aus dem Warschauer Aufstand. Sie mussten Zubehör für Flugzeuge der deutschen Luftwaffe produzieren. In Hildesheim entstand eine Tarnfabrik für die gesamte elektrotechnische Ausrüstung von Panzern, Zugmaschinen und Lastkraftwagen der Wehrmacht. Ab Oktober 1943 fuhr kein neuer deutscher Panzer mehr ohne die Starterelemente aus Hildesheim. 1944 arbeiteten 4.290 Männer und Frauen in den Trillke-Werken, davon waren 2.019 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Militärinternierte. Insgesamt mussten während des Zweiten Weltkrieges 2.711 Menschen im Hildesheimer Bosch-Werk arbeiten, die man aus den besetzten Ländern nach Deutschland verschleppt hatte. Während des Krieges wurde die Produktion weiter dezentralisiert, Bosch produzierte in einer immer größeren Zahl von Fabriken und verlagerte Teile der Fertigung an 213 Stellen in mehr als 100 Orten. Nach einer Studie zweier Historiker beschäftigte die Bosch Gruppe „während des gesamten Krieges mindestens 20.000 Zwangsarbeiter“.[22]

Am 12. März 1942 starb Firmengründer Robert Bosch.

Angela Martin und Ewa Czerwiakowski haben im Rahmen eines Projektes der Berliner Geschichtswerkstatt zahlreiche ehemalige Zwangsarbeiterinnen und KZ-Häftlinge der DLMG und der Trillke-Werke interviewt, zur Geschichte der beiden Schattenfabriken recherchiert und dazu mehrere Bücher und Ausstellungen veröffentlicht.[23] 2016 wurde die Webseite „Bosch – Zwangsarbeit im Hildesheimer Wald“ freigeschaltet.[24]

Bis 2000Bearbeiten

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann Bosch 1953 eine Partnerschaft mit dem japanischen Konzern Denso. Zuletzt bestand eine nicht-strategische Finanzbeteiligung in Höhe von rund 5 % der Denso-Aktien, die Ende 2012 mit einem Erlös von 1,1 Mrd. € verkauft wurden.[25]

1964 wurde die Robert Bosch Stiftung gegründet. Weitere wesentliche Veränderungen waren der Bau eines neuen Entwicklungszentrums in Schwieberdingen 1968 und der Umzug der Hauptverwaltung nach Gerlingen 1970.

Ab 1981 beteiligte sich das Unternehmen an der Telefonbau & Normalzeit GmbH in Frankfurt am Main, die 1985 in Telenorma umbenannt und zwei Jahre später vollständig übernommen wurde. Ab 1994 firmierte dieser Geschäftsbereich als Bosch Telecom GmbH.

Herausragende Entwicklungen des Unternehmens bis zum Jahr 2000 waren die Lambda-Sonde (1976), das erste elektronische Antiblockiersystem (ABS) 1978, die elektronische Motorsteuerung (Motronic) 1979, die Antriebsschlupfregelung (ASR) 1986, das Xenonlicht für Pkw (Litronic) 1991, das vor allem durch den Elchtest bekannt gewordene Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) 1995, die Common-Rail-Hochdruck-Dieseldirekteinspritzung 1997 und die Benzin-Direkteinspritzung im Jahr 2000.

Im Jahr 2000 wurde der Bereich Private Netze (heute Tenovis bzw. Avaya) verkauft.

21. JahrhundertBearbeiten

 
Standort in Abstatt, 2004 eröffnet
 
Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung in Renningen

2001 übernahm Bosch die Mannesmann Rexroth AG, später wurde diese in Bosch Rexroth AG umbenannt und umfasste die Geschäftsbereiche Hydraulik, Pneumatik, Indramat, Lineartechnik und Gießerei. 2018 wurde das Logo der Rexroth AG stark verändert. Der Zusatz: „a Bosch Company“ soll verdeutlichen, dass das Unternehmen noch enger zum Mutterkonzern rücken möchte. 2003 erfolgte die Übernahme der Buderus AG und Eingliederung der Heiztechnik in die BBT Bosch-Buderus-Thermotechnik GmbH. Im selben Jahr eröffnete Bosch ein neues Testzentrum in Vaitoudden in der Nähe von Arjeplog im nordschwedischen Lappland, 2004 kam ein neues Entwicklungszentrum in Abstatt dazu.

Wichtige Entwicklungen in diesen Jahren waren die Elektrohydraulische Bremse (EHB) 2001, die Common-Rail-Dieseleinspritzung mit Piezo-Injektoren, das Digital-Autoradio mit Laufwerk (Blaupunkt) und der Akku-Schrauber mit Lithium-Ionen-Akkumulator (Ixo) im Jahr 2003.

Auszeichnungen für Bosch war der Deutsche Zukunftspreis aus den Händen des Bundespräsidenten in den Jahren 2005 und 2008.[26] Im Jahr 2008 gab Bosch Pläne für ein neues Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung mit zunächst 1700 Mitarbeitern in Renningen bekannt. Im November 2014 zogen die ersten Abteilungen an den neuen Forschungsstandort um, bis zur Eröffnung im Oktober 2015 zogen 1700 Mitarbeiter ein.[27][28] In den Jahren 2017 und 2018 folgten die Bereiche Car Multimedia (CM) und Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) und erhöhten den Mitarbeiterstand am Standort Renningen auf etwa 2200.[29]

2009 investierte die Bosch-Gruppe rund 3,6 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung (F+E-Quote: 9,4 %), über 3.850 Patente wurden angemeldet.[30] Neben der Verbesserung der Energieeffizienz in allen Geschäftsfeldern mit erneuerbaren Energien plant das Unternehmen den Ausbau neuer Geschäftsfelder wie Medizintechnik.[31]

Zu einem wichtigen Markt und Produktionsstandort für Bosch hat sich China entwickelt. Das Unternehmen hatte 2012 dort 34.000 Angestellte und einen Umsatz von 41,7 Mrd. Yuan, das entspricht etwa 5 Mrd. Euro.[32]

Im Januar 2013 nahm die Gruppe im Ranking der 500 größten Familienunternehmen Deutschlands der Zeitschrift Wirtschaftsblatt den dritten Platz ein.[33]

2013 wurde die Pneumatik-Sparte aus dem Bosch-Rexroth-Konzern ausgegliedert und verkauft. Sie firmiert heute unter dem Namen Aventics.

Im September 2014 wurde bekannt gegeben, dass Bosch die restlichen 50 % Anteile von Bosch-Siemens-Hausgeräte von Siemens übernimmt.[34] Die Aufwendungen dafür betrugen drei Milliarden Euro.[20]

Im September 2014 übernimmt Bosch ZF Lenksysteme, ein Gemeinschaftsunternehmen von Bosch und ZF Friedrichshafen, komplett.[35] Das Unternehmen firmiert nun unter dem Namen Robert Bosch Automotive Steering GmbH.[36] Ende 2014 hatte Bosch über 4.000 Patente angemeldet.[37]

Am 9. Juni 2015 gab Bosch bekannt, dass ein Partner für ein Gemeinschaftsunternehmen oder ein Käufer für den Bereich Starter und Generatoren gesucht werde.[38] Im August 2016 wurde der Bereich in ein separates Tochterunternehmen ausgegründet, um es bis Mai 2017 verkaufen zu können.[39] Ende 2017 wurde der Verkauf der Tochtergesellschaft SEG Automotive Germany GmbH an ZMJ (Zhengzhou Coal Mining Machinery Group Co., Ltd.) und CRCI (China Renaissance Capital Investment) vollzogen.[40]

Auch 2018 bildete Bosch in Deutschland mit über 4.200 Patentanmeldungen in diesem Bereich die Spitze.[41] Im Bereich der Künstlichen Intelligenz-Patente gehört Bosch Anfang 2019 zu den ersten 20.[42]

GeschäftsführungBearbeiten

ZusammensetzungBearbeiten

Die Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH besteht aktuell aus neun Mitgliedern, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung (seit 2012 Volkmar Denner) und seinem Stellvertreter (seit Juli 2013 Stefan Asenkerschbaumer[43]) sowie aus sieben weiteren Geschäftsführern mit unterschiedlichen Verantwortungsbereichen und Funktionen.[44]

Vorsitzende der GeschäftsführungBearbeiten

Folgende Personen saßen in der Unternehmensgeschichte der Geschäftsführung vor:

AufsichtsratBearbeiten

Der 20-köpfige Aufsichtsrat[45] wird vom Vorsitzenden Franz Fehrenbach aus Stuttgart geführt, der von 2003 bis 2012 Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH war.[46] Sein Stellvertreter ist Hartwig Geisel aus Leinfelden-Echterdingen. Dieser ist Vorsitzender des Betriebsrats des Werks Feuerbach und Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats sowie stellvertretender Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Robert Bosch GmbH.[47]

KritikBearbeiten

Im Jahr 2016 geriet die Robert Bosch GmbH in die Kritik, da sie die durch den Abgasskandal umstrittene Motorsteuerungssoftware entwickelt und an die Volkswagen AG geliefert haben soll. Seit 2008 soll die Robert Bosch GmbH dabei über 17 Millionen Motor- und Dosiersteuergeräte ausgeliefert haben, deren Software zum Teil unzulässige Abschalteinrichtungen enthielt.[48] Ingenieuren der Robert Bosch GmbH soll die Problematik bereits seit 2006 bekannt gewesen sein. Die kritisierte Software sollte in der Dokumentation verschwiegen werden.[49] Bosch legte in der Folge über 1,2 Milliarden Euro für Rechtsrisiken zurück. 2017 zahlte Bosch in einem Vergleich 304 Millionen Euro an US-Zivilkläger.[50][51][52] 2019 musste Bosch zur Beilegung der Rechtsstreitigkeiten in Deutschland unter anderem ein Bußgeld von 90 Millionen Euro zahlen.[53] Die Summe setzt sich jeweils zusammen aus der Ahndung der Ordnungswidrigkeit (2 Millionen Euro) und einer Gewinnabschöpfung (88 Millionen Euro). Das Bußgeld für Bosch fällt damit deutlich niedriger aus als bei Volkswagen und den Tochterfirmen Audi und Porsche. Diese wurden zu Bußgeldern von insgesamt mehr als zwei Milliarden Euro verurteilt.

LiteraturBearbeiten

Fachliteratur

  • Hans K. Herdt: Bosch 1886–1986. Porträt eines Unternehmens. DVA, Stuttgart 1986, ISBN 3-421-06324-9.
  • Theodor Heuss: Robert Bosch. Leben und Leistung. Wunderlich, Stuttgart u. a. 1946. (Erw. Neuausgabe, DVA, Stuttgart 2002, ISBN 3-421-05630-7)
  • Marlis Prinzing: Der Streik bei Bosch im Jahre 1913. Ein Beitrag zur Geschichte von Rationalisierung und Arbeiterbewegung (= Zeitschrift für Unternehmensgeschichte. Band 61). Steiner, Wiesbaden u. a. 1989, ISBN 3-515-05379-4 (Zugleich: Tübingen, Universität, Magisterarbeit, 1987).
  • Angela Martin: Ich sah den Namen Bosch. Polnische Frauen als KZ-Häftlinge in den Dreilinden Maschinenbau GmbH. Metropol, Berlin 2002, ISBN 3-932482-79-4.
  • Ewa Czerwiakowski, Angela Martin (Hrsg.): Muster des Erinnerns. Polnische Frauen als KZ-Häftlinge in einer Tarnfabrik von Bosch. Metropol, Berlin 2005, ISBN 3-936411-69-7.
  • Johannes Bähr, Paul Erker: Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8.
  • Reinhard Johler, Felicia Sparacio (Hrsg.): Abfahren. Ankommen. Boschler sein. Lebensgeschichten aus der Arbeitswelt. Tübinger Vereinigung für Volkskunde, Tübingen 2010, ISBN 978-3-932512-65-0.

Literarische Texte

  • François Bon, „Retour usine“, in: Temps machine, Lagrasse: Verdier, 1993. (Literarische Darstellung der Produktion von Generatoren in einer Fabrik des Bosch-Konzerns in Stuttgart; auf französisch)

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Geschäftsbericht. Abgerufen am 15. Juli 2019.
  2. Bosch-Gruppe: Zahlen aus dem Geschäftsbericht 2018. 2019, abgerufen am 15. Juli 2019.
  3. gemäß Handelsregister HRB14000, AG Stuttgart
  4. Robert Bosch Stiftung – Über uns auf bosch-stiftung.de
  5. Bettina Mayer: Denso schiebt sich an die Welt-Spitze der Automobilzulieferer. (Nicht mehr online verfügbar.) In: automobil-produktion.de. Verlag Moderne Industrie, Landsberg, 25. Juli 2013, archiviert vom Original am 7. Dezember 2015; abgerufen am 28. Juli 2013.
  6. Berylls Strategic Advisors: Berylls Untersuchung „5. Global Top Automotive Suppliers 2015“: Stärkstes Wachstum seit 2010 geprägt durch zahlreiche Firmenübernahmen. (PDF, 443 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) April 2016, archiviert vom Original am 28. Juli 2016; abgerufen am 28. Juli 2016.
  7. Bosch-Gruppe: Zahlen aus dem Geschäftsbericht 2019. Abgerufen am 15. Juli 2019.
  8. Professor Dr.-Ing. Hermann Scholl Ehrenvorsitzender der Bosch-Gruppe Pressemitteilung vom 1. Juli 2012 (Memento vom 23. März 2013 im Internet Archive)auf bosch-presse.de
  9. Unternehmen. Abgerufen am 26. April 2018.
  10. Zulieferer-Ranking: Starke deutsche Zulieferer. In: automobilwoche.de. Abgerufen am 15. Februar 2019.
  11. Christina Deinhardt: Geschäftsbereich für Elektromobilität: Bosch gründet Powertrain Solutions. Abgerufen am 4. November 2019.
  12. Bosch gründet Geschäftsbereich für vernetzte Mobilitätsservices. Abgerufen am 26. April 2018.
  13. Bosch opens eight-inch fab, EDN Network vom 18. März 2010.@1@2Vorlage:Toter Link/www.edn.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  14. Größte Bosch-Einzelinvestition, Presseinformation der Robert Bosch GmbH vom 18. März 2010.@1@2Vorlage:Toter Link/www.bosch-presse.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  15. Grundsteinlegung 300-Millimeter-Halbleiterwerk Dresden. Abgerufen am 10. September 2019.
  16. S-Klasse wird vollautonom: Roboter-Fahrdienst von Daimler und Bosch. welt.de/motor. 9. November 2018. Abgerufen am 12. November 2018.
  17. Thomas Gerlach: Der Diesel zieht nicht mehr. In: Die Tageszeitung: taz. 21. Dezember 2018, ISSN 0931-9085, S. 4–5 (taz.de [abgerufen am 17. Februar 2019]).
  18. a b Eckdaten Bosch. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Robert Bosch GmbH, archiviert vom Original am 10. Dezember 2016; abgerufen am 9. Dezember 2016., am 10. Oktober 2019 geprüft/ abrufbar.
  19. Bosch Packaging Technology (Firmenwebseite), abgerufen am 10. Oktober 2019.
  20. a b zeit.de vom 22. September 2014, Schiefergas statt Spülmaschine, abgerufen am 10. Oktober 2019.
  21. Verlustgeschäft: Bosch steigt aus Solargeschäft aus, faz.net, 22. März 2013.
  22. Hendrik Ankenbrand: Zwangsarbeit: Die Schuld von Robert Bosch. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 8. Juli 2019]).
  23. Angela Martin: Ich sah den Namen Bosch. Polnische Frauen als KZ-Häftlinge in den Dreilinden Maschinenbau GmbH. Metropol, Berlin 2002, ISBN 3-932482-79-4; Ewa Czerwiakowski, Angela Martin (Hrsg.): Muster des Erinnerns. Polnische Frauen als KZ-Häftlinge in einer Tarnfabrik von Bosch. Metropol, Berlin 2005, ISBN 3-936411-69-7. Ausstellungen in Zusammenarbeit mit Hanna Sjöberg: Rathaus Kleinmachnow 2006 ... auf dem Boschgelände; Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin 2008 z. B. Bosch; Haus der Begegnung mit der Geschichte Warschau 2011 Versteckt im Wald
  24. BOSCH - Zwangsarbeit im Hildesheimer Wald. Abgerufen am 7. Juli 2019.
  25. Pressemeldung vom 8.11.2012. Robert Bosch GmbH, abgerufen am 6. April 2018.
  26. Mediathek auf deutscher-zukunftspreis.de, siehe Erklärfilme zu 2005, Team 1 (Piezo-Injektoren) und zu 2008, Team 2 (Smarte Sensoren).
  27. Renningen Bosch Eröffnung von der Stuttgarter Zeitung (vom 25. August 2015)
  28. Pressemitteilung zur Eröffnung des Forschungszentrums in Renningen (Memento vom 23. Februar 2016 im Internet Archive)auf bosch-presse.de (vom 14. Oktober 2015)
  29. Renningen auf einen Blick. Abgerufen am 24. Februar 2019.
  30. Bosch Corporate Research – Zahlen und Fakten (Memento vom 10. Januar 2011 im Internet Archive), Archivlink abgerufen am 8. November 2019.
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