Rob Thomas (Musiker)

US-amerikanischer Musiker

Robert Kelly „Rob“ Thomas (* 14. Februar 1972 in Landstuhl, Deutschland) ist ein US-amerikanischer Musiker, der gegen Ende der 1990er Jahre als Sänger der Rockband matchbox twenty bekannt wurde.

Rob Thomas (2010)

BiografieBearbeiten

Thomas wurde auf der US-Militärbasis Landstuhl geboren. Mit 13 Jahren wollte er bereits Musiker werden. Das erste Konzert, das er besuchte, war von Genesis während der Invisible Touch Tour. Sein größter musikalischer Einfluss ist Steve Burry.

Er spielte vor seiner Zeit bei matchbox twenty in der Band Tabitha’s Secret zusammen mit Brian Yale und Paul Doucette.

Erste Erfolge als Solokünstler feierte er 1999 mit der Single Smooth in Zusammenarbeit mit der Band Santana, die Platz eins der US-amerikanischen Billboard-Charts erreichte.

Im Jahre 2001 wurde er als bislang jüngster Künstler in die South Carolina Music and Entertainment Hall of Fame aufgenommen, und im Juni 2004 erhielt er als erster den neu gegründeten „Starlight Award“ der Songwriters Hall of Fame, mit dem junge Komponisten geehrt werden, die der zeitgenössischen Musik bereits in ihren frühen Jahren ihren Stempel aufdrücken und einen bleibenden Eindruck in der Musikindustrie hinterlassen haben.

Im April 2005 erschien das Debütalbum Something to Be, das in den Vereinigten Staaten mit Platin ausgezeichnet wurde. Die erste Singleauskopplung war Lonely No More. Daneben ist unter anderem ein Duett mit John Mayer enthalten.

Er ist seit 1999 mit Marisol Maldonado verheiratet und hat einen Sohn namens Maison Avery aus einer früheren Beziehung. Er wohnt in der Nähe von New York.

Im Juni 2007 erschien die Single Little Wonders, das auf dem Soundtrack zum Disney-Film Triff die Robinsons enthalten ist. In Deutschland stieg die Single auf Position 33 ein und erreichte zwischendurch Platz 21, Mitte August sogar noch mal nach 14 Wochen Chartpräsenz Platz 20.

Das zweite Soloalbum Cradlesong wurde im Juni 2009 veröffentlicht und enthält 14 Songs. Die erste Single daraus heißt Her Diamonds.

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US
2005 … Something to Be DE10
(8 Wo.)DE
AT19
(4 Wo.)AT
CH19
(5 Wo.)CH
UK11
(4 Wo.)UK
US1
 
×2
Doppelplatin

(57 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 5. April 2005
2009 Cradlesong DE40
(2 Wo.)DE
CH56
(1 Wo.)CH
UK75
(1 Wo.)UK
US3
 
Gold

(28 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 30. Juni 2009
2015 The Great Unknown UK95
(1 Wo.)UK
US6
(4 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 21. August 2015
2019 Chip Tooth Smile US13
(2 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 26. April 2019

EPsBearbeiten

  • 2005: …Something More
  • 2010: Someday (US: #91)

SinglesBearbeiten

Chartplatzierungen als SolokünstlerBearbeiten

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US
2002 A New York Christmas
Erstveröffentlichung: 10. Dezember 2002
Wiederveröffentlichung: 18. November 2003
2005 Lonely No More
…Something to Be
DE16
(10 Wo.)DE
AT24
(13 Wo.)AT
CH24
(15 Wo.)CH
UK11
(11 Wo.)UK
US6
 
Platin

(34 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 8. Februar 2005
This Is How a Heart Breaks
…Something to Be
UK67
(1 Wo.)UK
US52
 
Gold

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2005
Ever the Same
…Something to Be
US48
 
Gold

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 7. November 2005
2006 …Something to Be
…Something to Be
Erstveröffentlichung: 14. März 2006
Streetcorner Symphony
…Something to Be
US64
 
Gold

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 16. Oktober 2006
2007 Little Wonders
Triff die Robinsons (O.S.T.)
DE20
(28 Wo.)DE
AT13
(29 Wo.)AT
CH40
(14 Wo.)CH
US58
 
Platin

(16 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 13. März 2007
2009 Her Diamonds
Cradlesong
DE79
(1 Wo.)DE
US23
 
Platin

(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 22. April 2009
Give Me the Meltdown
Cradlesong
Erstveröffentlichung: 9. Juni 2009
Someday
Cradlesong
US59
 
Gold

(22 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 1. Dezember 2009
2010 Mockingbird
Cradlesong
US95
(4 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 20. April 2010
2015 Trust You
The Great Unknown
Erstveröffentlichung: 29. Mai 2015
Hold On Forever
The Great Unknown
Erstveröffentlichung: 25. September 2015
2016 Pieces
The Great Unknown
Erstveröffentlichung: 17. Juni 2016
Remix feat. Sam Feldt
2019 One Less Day (Dying Young)
Chip Tooth Smile
Erstveröffentlichung: 20. Februar 2019
2019 Timeless[2]
Chip Tooth Smile
Erstveröffentlichung: 12. April 2019

Chartplatzierungen als GastmusikerBearbeiten

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US
1999 Smooth
Supernatural
DE21
(22 Wo.)DE
AT9
(14 Wo.)AT
CH18
(22 Wo.)CH
UK3
 
Gold

(11 Wo.)UK
US1
 
 
Platin + Gold (Digital)

(58 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 29. Juni 1999
Santana feat. Rob Thomas
2011 Sunshine of Your Love
Guitar Heaven
Erstveröffentlichung: 23. Januar 2011
Santana feat. Rob Thomas

VideoalbenBearbeiten

  • 2009: Live at Red Rocks (US:  Gold)

Auszeichnungen für MusikverkäufeBearbeiten

Goldene Schallplatte

  • Australien  Australien
    • 2000: für die Autorenbeteiligung Bent (Matchbox twenty)
    • 2009: für das Videoalbum Live at Red Rocks
    • 2012: für die Autorenbeteiligung 3 a.m. (Matchbox twenty)
    • 2013: für die Autorenbeteiligung Put Your Hands Up (Matchbox twenty)
  • Italien  Italien
    • 2018: für die Autorenbeteiligung Me and My Broken Heart (Rixton)
  • Kanada  Kanada
    • 2012: für die Autorenbeteiligung She’s So Mean (Matchbox twenty)
    • 2014: für die Autorenbeteiligung Me and My Broken Heart (Rixton)
  • Neuseeland  Neuseeland
    • 2005: für das Album Something to Be
  • Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
    • 2000: für die Autorenbeteiligung Bent (Matchbox twenty)
    • 2008: für die Autorenbeteiligung Unwell (Matchbox twenty)
    • 2013: für die Autorenbeteiligung She’s So Mean (Matchbox twenty)
  • Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich
    • 2017: für die Autorenbeteiligung Me and My Broken Heart (Rixton)

Platin-Schallplatte

  • Australien  Australien
    • 1997: für die Autorenbeteiligung Push (Matchbox twenty)
    • 2005: für die Single Lonely No More
    • 2009: für die Single Her Diamonds
    • 2012: für die Autorenbeteiligung She’s So Mean (Matchbox twenty)
    • 2012: für die Autorenbeteiligung Unwell (Matchbox twenty)
    • 2012: für die Autorenbeteiligung How Far We’ve Come (Matchbox twenty)
    • 2012: für die Autorenbeteiligung If You’re Gone (Matchbox twenty)
  • Kanada  Kanada
    • 2006: für das Album Something to Be
  • Schweden  Schweden
    • 2014: für die Autorenbeteiligung Me and My Broken Heart (Rixton)
  • Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
    • 2008: für die Autorenbeteiligung How Far We’ve Come (Matchbox twenty)
    • 2014: für die Autorenbeteiligung Me and My Broken Heart (Rixton)

2× Platin-Schallplatte

  • Australien  Australien
    • 2000: für die Single Smooth
    • 2015: für das Album Cradlesong

3× Platin-Schallplatte

  • Australien  Australien
    • 2006: für das Album Something to Be

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen)
  Silber   Gold   Platin Ver­käu­fe Quel­len
  Australien (ARIA) 0! S   4× Gold4   14× Platin14 1.092.500 aria.com.au
  Italien (FIMI) 0! S   Gold1 0! P 25.000 fimi.it
  Kanada (MC) 0! S   2× Gold2   Platin1 180.000 musiccanada.com
  Neuseeland (RMNZ) 0! S   Gold1 0! P 7.500 nztop40.co.nz
  Schweden (IFPI) 0! S 0! G   Platin1 40.000 sverigetopplistan.se
  Vereinigte Staaten (RIAA) 0! S   10× Gold10   8× Platin8 12.550.000 riaa.com
  Vereinigtes Königreich (BPI)   Silber1   2× Gold2 0! P 860.000 bpi.co.uk
Insgesamt   Silber1   20× Gold20   24× Platin24

QuellenBearbeiten

  1. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US
  2. Single Timeless. Spotify, abgerufen am 16. April 2019.

WeblinksBearbeiten