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Rita Czech-Blasel Skilanglauf
Nation Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland
Geburtstag 27. Juli 1934 (84 Jahre)
Geburtsort Freiburg im BreisgauNS-StaatNS-Staat Deutsches Reich
Größe 174 cm
Gewicht 68 kg
Karriere
Beruf Sportlehrerin
Disziplin Skilanglauf
Verein SC Freiburg
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Nationale-Medaillen 12 × Gold 5 × Silber 1 × Bronze
Deutscher Skiverband Deutsche Meisterschaften
0Gold0 1955 Neustadt Staffel
0Silber0 1955 Neustadt 10 km
0Gold0 1956 Willingen 10 km
0Silber0 1956 Willingen Staffel
0Gold0 1957 Altenau 10 km
0Silber0 1957 Altenau Staffel
0Gold0 1958 Isny 10 km
0Gold0 1958 Isny Staffel
0Gold0 1959 Warmensteinach 10 km
0Gold0 1960 Neustadt 10 km
0Silber0 1960 Neustadt Staffel
0Gold0 1961 Winterberg 5 km
0Gold0 1961 Winterberg Staffel
0Gold0 1962 Braunlage 5 km
0Gold0 1963 Ruhpolding 5 km
0Silber0 1963 Ruhpolding Staffel
0Gold0 1964 Baiersbronn 5 km
0Bronze0 1966 Reit im Winkl 5 km
 

Rita Czech-Blasel (* 27. Juli 1934 in Freiburg im Breisgau als Rita Blasel) ist eine ehemalige deutsche Skilangläuferin.

WerdegangBearbeiten

Im Winter 1953/54 fiel dem Tschechoslowaken Hans Czech, der vor dem kommunistischen System geflohen war, Rita Blasel aufgrund ihrer Kondition bei einem gemeinsamen Skiausflug in den Schwarzwald auf. Hans Czech, der Rita Blasel später heiratete, wurde ihr Trainer. Bei ihrem ersten Wettkampf im Winter 1954/55 in St. Märgen besaß Czech-Blasel keine Langlaufski, so sägte sie mit der Kreissäge ihre Alpinen Ski auf die Breite von Langlaufskiern. Sie belegte den ersten Platz. Czech hatte das Ziel sie zu den Olympischen Winterspielen 1960 zu führen. Jedoch gelang es Rita Czech-Blasel wegen ihrem hohen Ehrgeiz schon bei den Olympischen Spielen 1956 in Cortina d’Ampezzo teilzunehmen. Wenige Wochen später gewann sie die deutsche Meisterschaft in Willingen und auch in den folgenden zwölf Jahren konnte die Freiburgerin ihren Titel verteidigen.

Bei den Olympischen Spielen in Squaw Valley 1960 belegte sie über 10 Kilometer den zwölften Rang. Die Krönung des Jahres war ein zweiter Platz am Holmenkollen. Auch vier Jahre später ging sie bei den Winterspielen in Innsbruck 1964 an den Start, wo sie mit der Staffel knapp die Bronzemedaille verpasste.

Nach ihrer Karriere absolvierte sie eine Ausbildung zur Sportlehrerin und ging in den Schuldienst. Jedoch betätigte sie sich weiterhin sportlich, so gewann unter anderem 1969 die erste Austragung des Engadin Skimarathon und wurde zweimal Schweizer Skilanglaufmeisterin. Neben ihrer Tätigkeit als Sportlehrerin engagierte sie sich als Stadträtin in Freiburg.[1]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Franz Dannecker: Die Großen von gestern - Rita Czech-Blasel: Im Eiltempo zu Olympia. In: Badische Zeitung. Badische Zeitung, 15. November 2008, abgerufen am 3. Februar 2019.