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Reinbert

erster Bischof von Mecklenburg
Ersterwähnung Reinberts als Raginbratus Mikilanburgensis episcopus in einem Eintrag zum Jahr 992 im Chronicon Quedlenburgense (Abschrift aus dem Jahr 1550; SLUB Dresden, Mscr. Dresd. Q.133, Nr. 4, Blatt 21r)

Reinbert († 16. April 1013 oder 1014), zunächst Propst von Walbeck, wurde 991/992 zum Bischof von Oldenburg (Holstein) geweiht und war ab 992 faktisch erster Bischof von Mecklenburg.

Das Bistum Oldenburg war 972 zur Slawenmission im Abodritenreich gegründet worden. Bereits 990 ging der Bischofssitz auf der Oldenburg durch einen Aufstand der Wagrier wieder verloren. Dennoch hielt das Erzbistum Hamburg-Bremen an seinem Suffraganbistum fest und ordinierte mit Reinbert einen Titularbischof. Im Rahmen eines kirchenrechtlichen Provisoriums nahm Reinbert seinen Diözesansitz zumindest vorübergehend auf der Mecklenburg ein.

Für die ältere Forschung war Reinbert als Bischof auf der Mecklenburg nicht widerspruchsfrei zu erklären. Der dort residierende Abodritenfürst galt als Feind des ostfränkisch-deutschen Reiches. Erst seit dem Ende des 20. Jahrhunderts begann sich die Auffassung durchzusetzen, dass Reinbert tatsächlich als Bischof auf der Mecklenburg wirkte.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und FamilieBearbeiten

Reinbert, in den Quellen auch Reginbert,[1] Raginbrat[2] oder Rembert[3] genannt, entstammte einem unbekannten Geschlecht ostfränkischer Edelfreier.[4] Dieses Geschlecht scheint mit den Grafen von Walbeck verwandt gewesen zu sein.[5] Graf Lothar II. hatte 942 auf seiner Burg das Stift Walbeck als Hauskloster der Walbecker Grafen gegründet.[6] Das Amt des Propstes, das Reinbert bekleidete, erlangten überwiegend Verwandte der Walbecker Stifterfamilie, unter ihnen Thietmar von Merseburg. Zudem erfolgte seine Berufung auf besondere Fürsprache Mathildes von Arneburg, der Witwe des Klosterstifters Graf Lothar II., und mit ausdrücklicher Zustimmung ihrer Söhne.[7] Als weiteres Indiz für eine Verwandtschaft mit dem Walbecker Grafengeschlecht gilt die Unterstützung von Reinberts Bewerbung um das Bischofsamt durch Graf Lothar III. von Walbeck.[8]

Bischof von OldenburgBearbeiten

Reinbert wurde Ende 991 – wohl nach dem 3. Dezember 991[9] – von König Otto III. zum Bischof von Oldenburg ernannt.[10] Das Bistum Oldenburg war 972 auf Veranlassung Kaiser Ottos I. vom Hamburg-Bremer Erzbischof Adaldag zum Zwecke der Christianisierung der abodritischen Siedlungsgebiete in Holstein und Mecklenburg gegründet worden.[11] Es erstreckte sich entlang der Ostseeküste von Kiel bis Rostock und im Süden bis an die Grenzen der Bistümer Havelberg und Brandenburg. Der Sitz des Bischofs befand sich auf der namensgebenden Oldenburg, der Hauptburg des abodritischen Teilstammesgebietes Wagrien. Nach dem Slawenaufstand von 983 setzte in Wagrien eine Rückbesinnung der slawischen Bevölkerung auf den paganen Stammesglauben ein, die schließlich zum Zusammenbruch der christlichen Kirchenorganisation führte.[12] Die Anhänger des alten Glaubens zerstörten 990 den Bischofssitz und die Johanneskirche auf der Oldenburg, zahlreiche Geistliche wurden getötet, Reinberts Vorgänger Folkward vertrieben.[13] Dennoch hielt das Erzbistum Hamburg-Bremen an Oldenburg als Bischofssitz fest und demonstrierte dies durch die fortlaufende Ernennung von Bischöfen. Auch Reinbert wurde durch den zuständigen Hamburg-Bremer Erzbischof Libentius I. geweiht,[14] konnte jedoch aufgrund der unsicheren Verhältnisse sein Amt auf der Oldenburg nicht antreten.

Bischof von MecklenburgBearbeiten

Stattdessen wird Reinbert noch für das Jahr seiner Bischofsweihe auf den Oldenburger Diözesansitz in den Berichten über die Halberstädter Domweihe am 16. Oktober 992 als „Mikilanburgensis episcopus“, also als Bischof von Mecklenburg bezeichnet.[15] Die Mecklenburg war zu diesem Zeitpunkt die Hauptburg der Abodriten und ihres nakonidischen Samtherrschers Mistiwoj. Dieser und seine Familie waren Christen. Seine Tochter Tove hatte den dänischen König Harald Blauzahn geheiratet. Eine weitere Tochter Hodica stand auf der Mecklenburg einem Nonnenkloster als Äbtissin vor. Mistiwojs Sohn Mistislaw floh 1018 wegen seines christlichen Glaubens von Schwerin nach Lüneburg. Mistiwoj selbst soll mit einer Schwester des ehemaligen Oldenburger Bischofs Wago verheiratet gewesen sein. Für das Seelenheil der fürstlichen Familie sorgte der sächsische Kaplan Avico. Neben dem Nonnenkloster ist auf der Mecklenburg eine dem Apostel Petrus als Namenspatron geweihte Kirche belegt.

Aufgrund dieser günstigen Rahmenbedingungen hatte der Königshof Ottos III. Verhandlungen mit dem abodritischen Samtherrscher über die Einrichtung eines Bischofssitzes auf der Mecklenburg aufgenommen.[16] Das Reich versprach sich von der Entsendung Reinberts an den abodritischen Fürstensitz eine Festigung der zwischen Wagrien und dem Gebiet der Liutizen verbliebenen kirchlichen Positionen im Abodritenreich.[17] Lothar III. von Walbeck, der spätere Markgraf der Nordmark, der sich für eine Einsetzung Reinberts zum Bischof stark gemacht hatte, erhoffte sich über Reinbert politisch mäßigenden Einfluss auf seinen unmittelbaren Grenznachbarn.[18] Für Mistivoj wiederum eröffnete sich die Chance zu einer von der Reichskirche weitestgehend unabhängigen, „ausschließlich auf die slawische Herrschaftsgrundlage bezogenen, gentilen Sakralorganisation“.[19] Ob Reinbert im Fadenkreuz dieser unterschiedlichen Interessen eigene Vorstellungen mit seinem Bischofsamt verband, bleibt dagegen im Dunkeln. Über sein konkretes Wirken auf der Mecklenburg schweigen die Quellen.

Nach Mistiwojs Tod 995 scheint Reinbert die Mecklenburg verlassen zu haben. Er könnte sich im Gefolge Ottos III. nach Italien begeben und an der Krönungssynode in Rom teilgenommen haben,[20] denn für das Jahr 996 wird sein Aufenthalt in Verona vermutet.[21] Ob er danach gleich den Havelberger und Brandenburger Titularbischöfen am Sitz eines sächsischen Bischofs verweilte[22] oder wieder auf die Mecklenburg zurückkehrte, ist ungeklärt. Da über seinen Nachfolger Bernhard berichtet wird, dass er erfolgreich im Gebiet der Abodriten missioniert habe,[23] muss jedenfalls die kirchliche Ordnung im Abodritenland fortbestanden haben.

Reinbert wird 1013 oder 1014 verstorben sein, da sein Nachfolger Bernhard um diese Zeit geweiht wurde. Das Merseburger Nekrolog gibt für „Reinbertus ep(iscopu)s“ den 16. April als Todestag.[24]

QuellenlageBearbeiten

Von Reinbert berichten vornehmlich Thietmar von Merseburg in seiner zwischen 1012 und 1018 entstandenen Chronik und Adam von Bremen in seiner um 1070 verfassten Hamburger Kirchengeschichte. Daneben finden sich weitere Nachrichten, etwa in zeitgenössischen Chroniken und Memorialbüchern. In einer Kaiserurkunde aus dem Jahr 996 trat Reinbert als Zeuge auf.[25] Eine Anwesenheit auf Synoden ist nicht belegt. Von ihm ausgestellte Urkunden oder verwendete Siegel sind nicht überliefert.

ForschungsgeschichteBearbeiten

Trotz Kenntnis der Berichte über die Halberstädter Domweihe war ein Wirken Reinberts als Bischof auf der Mecklenburg für die ältere Forschung lange nicht widerspruchsfrei zu erklären. Mistiwoj galt aufgrund der ihm für das Jahr 983 zugeschriebenen Zerstörung Hamburgs und eines Überfalls auf das Kloster Kalbe als Beteiligter des Lutizenaufstandes von 983 und wenn schon nicht als Christenfeind, so doch zumindest als militärischer Gegner Ottos III. Man begnügte sich deshalb zumeist mit der Annahme, Reinbert sei nur nach der Mecklenburg benannt worden, ohne sich jemals dort aufgehalten zu haben.[26] Albrecht Graf Finck von Finckenstein schätzte noch 1989 Interpretationen der Quedlinburger Annalen, Reinbert sei von der Oldenburg auf die Mecklenburg ausgewichen, als zweifelhaft ein. Die politische Situation im Abodritenreich hätte „einen Aufenthalt in der Mecklenburg kaum erlaubt“.[27]

Erstmals vertrat Wolfgang H. Fritze 1960 die Auffassung, die Benennung Reinberts nach der Mecklenburg weise „eben doch auf diesen Ort als Sitz des Bischofs“ hin.[28] Der Gedanke wurde 2003 von Jürgen Petersohn aufgegriffen. Petersohn machte Reinbert gleichsam zum Kronzeugen für seine Überlegungen zu einem Freundschaftsbesuch Ottos III. bei seinem abodritischen Verbündeten Mistiwoj auf der Mecklenburg im Jahre 995.[29]

QuellenBearbeiten

  • Die Chronik des Bischofs Thietmar von Merseburg und ihre Korveier Überarbeitung = Thietmari Merseburgensis episcopi chronicon (= Monumenta Germaniae Historica. 1: Scriptores. 6: Scriptores rerum Germanicarum. Nova Series. Band 9, ISSN 0343-088X). Herausgegeben von Robert Holtzmann. Weidmann, Berlin 1935, Digitalisat.

LiteraturBearbeiten

AnmerkungenBearbeiten

  1. Adam von Bremen, Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum II,44: Reginbertum. In: Adam von Bremen: Hamburgische Kirchengeschichte = Magistri Adam Bremensis Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum (= Monumenta Germaniae Historica. 1: Scriptores. 7: Scriptores rerum Germanicarum in usum scholarum separatim editi. Bd. 2, ISSN 0343-0820). Herausgegeben von Bernhard Schmeidler. 3. Auflage. Hahn, Hannover u. a. 1917, S. 107.
  2. Quedlinburger Annalen zum Jahr 992: Raginbratus Mikilanburgensis episcopus. In: Martina Giese (Hrsg.): Die Annales Quedlinburgenses (= Monumenta Germaniae Historica. 1: Scriptores. 7: Scriptores rerum Germanicarum in usum scholarum separatim editi. Bd. 72). Hahn, Hannover 2004, ISBN 3-7752-5472-2, S. 481.
  3. Gesta episcoporum Halberstadensium: Rembertus Mikalenburgensis. Ludwig Weiland (Hrsg.): Gesta episcoporum Halberstadensium. In: Georg Heinrich Pertz (Hrsg.): Chronica aevi Suevici (= Monumenta Germaniae Historica. 1: Scriptores. 5: Scriptores (in Folio). Bd. 23, ISSN 0343-2157). Hahn, Hannover 1874, S. 73–123, hier S. 87.
  4. Herbert Zielinski: Reginbert. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 21, Duncker & Humblot, Berlin 2003, ISBN 3-428-11202-4, S. 265 (Digitalisat).
  5. Albrecht Graf Finck von Finckenstein: Bischof und Reich. Untersuchungen zum Integrationsprozeß des ottonisch-frühsalischen Reiches (919–1056) (= Studien zur Mediävistik. Bd. 1). Thorbecke, Sigmaringen 1989, ISBN 3-7995-5301-0, S. 132.
  6. Jürgen Schrader: Der Flecken Calvörde. Eine 1200-jährige Geschichte. Der Naturraum Calvörde – eine mehr als 1200-jährige Geschichte. Von der Calvörder Scholle (Perm) und der Eiszeit bis zur Gegenwart. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2011, ISBN 978-3-89533-808-3, S. 71.
  7. Thietmar von Merseburg VI,43.
  8. Albrecht Graf Finck von Finckenstein: Bischof und Reich. Untersuchungen zum Integrationsprozeß des ottonisch-frühsalischen Reiches (919–1056) (= Studien zur Mediävistik. Bd. 1). Thorbecke, Sigmaringen 1989, ISBN 3-7995-5301-0, S. 132.
  9. Jürgen Petersohn: König Otto III. und die Slawen an Ostsee, Oder und Elbe um das Jahr 995. In: Frühmittelalterliche Studien. Bd. 37, 2003, S. 99–139, hier S. 109.
  10. Thietmar von Merseburg VI,43.
  11. Zur Datierung Helmut Beumann: Die Gründung des Bistums Oldenburg und die Missionspolitik Ottos d. Gr. In: Horst Fuhrmann, Hans Eberhard Mayer, Klaus Wriedt (Hrsg.): Aus Reichsgeschichte und Nordischer Geschichte. (Karl Jordan zum 65. Geburtstag) (= Kieler historische Studien. Bd. 16). Klett, Stuttgart 1972, ISBN 3-12-902710-6, S. 54–69, dessen Arbeit bis heute den Forschungsstand markiert.
  12. Jürgen Petersohn: Der südliche Ostseeraum im kirchlich-politischen Kräftespiel des Reichs, Polens und Dänemarks vom 10. bis 13. Jahrhundert. Mission, Kirchenorganisation, Kultpolitik (= Ostmitteleuropa in Vergangenheit und Gegenwart. Bd. 17). Böhlau, Köln u. a. 1979, ISBN 3-412-04577-2, S. 23, der dort noch von einer Zerstörung der kirchlichen Ordnung bereits im Jahr 983 ausging.
  13. Die Datierung der entsprechenden Passagen bei Adam von Bremen II,41 und II,43 ist höchst streitig und variiert zwischen 983 und 1018. Die wohl herrschende Meinung nimmt inzwischen 990 an: Hermann Kamp: Gewalt und Mission: Die Elb- und Ostseeslawen im Fadenkreuz des Reiches und der Sachsen vom 10. bis zum 12. Jahrhundert. In: Christoph Stiegerman, Martin Kroker, Wolfgang Walter (Hrsg.): Credo. Christianisierung Europas im Mittelalter. Band 1: Essays. Imhof, Petersberg 2013, ISBN 978-3-86568-827-9, S. 395–404, hier S. 398; Bernhard Friedmann: Untersuchungen zur Geschichte des abodritischen Fürstentums bis zum Ende des 10. Jahrhunderts (= Osteuropastudien des Landes Hessen. Reihe 1: Giessener Abhandlungen zur Agrar- und Wirtschaftsforschung des europäischen Ostens. Bd. 137). Duncker & Humblot, Berlin 1986, ISBN 3-428-05886-0, S. 267; Einführung in den Streitstand bei Fred Ruchhöft: Vom slawischen Stammesgebiet zur deutschen Vogtei. Die Entwicklung der Territorien in Ostholstein, Lauenburg, Mecklenburg und Vorpommern im Mittelalter (= Archäologie und Geschichte im Ostseeraum. Bd. 4). Leidorf, Rahden (Westfalen) 2008, ISBN 978-3-89646-464-4, S. 124–128, insbesondere S. 127. Anderer Auffassung ist Erich Hoffmann: Beiträge zur Geschichte der Obotriten zur Zeit der Nakoniden. In: Eckhard Hübner, Ekkerhard Klug, Jan Kusber (Hrsg.): Zwischen Christianisierung und Europäisierung. Beiträge Zur Geschichte Osteuropas in Mittelalter und Früher Neuzeit. Festschrift für Peter Nitsche zum 65. Geburtstag (= Quellen und Studien zur Geschichte des östlichen Europa. Bd. 51). Steiner, Stuttgart 1998, ISBN 3-515-07266-7, S. 23–51, hier S. 31 (im Jahr 1018).
  14. Adam von Bremen, Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum II,44 In: Adam von Bremen, Hamburgische Kirchengeschichte = Magistri Adam Bremensis Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum (= Monumenta Germaniae Historica. 1: Scriptores. 7: Scriptores rerum Germanicarum in usum scholarum separatim editi. Bd. 2). Herausgegeben von Bernhard Schmeidler. 3. Auflage. Hahn, Hannover u. a. 1917, S. 107.
  15. Jürgen Petersohn: König Otto III. und die Slawen an Ostsee, Oder und Elbe um das Jahr 995. In: Frühmittelalterliche Studien. Bd. 37, 2003, S. 99–139, hier S. 110, verweist neben den Annales Quedlinburgenses zum Jahr 992, in: Martina Giese (Hrsg.): Die Annales Quedlinburgenses (= Monumenta Germaniae Historica. 1: Scriptores. 7: Scriptores rerum Germanicarum in usum scholarum separatim editi. Bd. 72). Hahn, Hannover 2004, ISBN 3-7752-5472-2, S. 481, auf die Gesta episcoporum Halberstadensium, Ludwig Weiland (Hrsg.): Gesta episcoporum Halberstadensium. In: Georg Heinrich Pertz (Hrsg.): Chronica aevi Suevici (= Monumenta Germaniae Historica. 1: Scriptores. 5: Scriptores (in Folio). Bd. 23). Hahn, Hannover 1874, S. 73–123, hier S. 87, und den Annalista Saxo zum Jahr 992, Klaus Naß (Hrsg.): Die Reichschronik des Annalista Saxo = Annalista Saxo (= Monumenta Germaniae Historica. 1: Scriptores. 5: Scriptores (in Folio). Bd. 37). Hahn, Hannover 2006, ISBN 3-7752-5537-0, S. 252.
  16. Jürgen Petersohn: König Otto III. und die Slawen an Ostsee, Oder und Elbe um das Jahr 995. Mecklenburgzug – Slavnikidenmassaker – Meißenprivileg. In: Frühmittelalterliche Studien. Bd. 37, 2003, ISSN 0071-9706, S. 99–139, hier S. 110.
  17. Jürgen Petersohn: König Otto III. und die Slawen an Ostsee, Oder und Elbe um das Jahr 995. In: Frühmittelalterliche Studien. Bd. 37, 2003, S. 99–139, hier S. 110.
  18. Albrecht Graf Finck von Finckenstein: Bischof und Reich. Untersuchungen zum Integrationsprozeß des ottonisch-frühsalischen Reiches (919–1056) (= Studien zur Mediävistik. Bd. 1). Thorbecke, Sigmaringen 1989, ISBN 3-7995-5301-0, S. 132.
  19. Zitiert nach Jürgen Petersohn: Der südliche Ostseeraum im kirchlich-politischen Kräftespiel des Reichs, Polens und Dänemarks vom 10. bis 13. Jahrhundert. Mission, Kirchenorganisation, Kultpolitik (= Ostmitteleuropa in Vergangenheit und Gegenwart. Bd. 17). Böhlau, Köln u. a. 1979, ISBN 3-412-04577-2, S. 23.
  20. Ekkehard Eickhoff: Kaiser Otto III. Die erste Jahrtausendwende und die Entfaltung Europas. 2. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2000, ISBN 3-608-94188-6, S. 31.
  21. Theodor von Sickel: Erläuterungen zu den Diplomen Otto III. Zweiter Theil. In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung. Bd. 12, 1891, S. 369–431, hier S. 409 f., gibt für ein verderbtes „Maguthensis“ in Diplomata Ottonis III, 227: Theodor von Sickel (Hrsg.): Die Urkunden Otto III. = Ottonis III. Diplomata (= Monumenta Germaniae Historica. 3: Diplomata. 4: Diplomatum regum et imperatorum Germaniae. = Die Urkunden der deutschen Könige und Kaiser. Bd. 2, Tl. 2, ISSN 0343-091X). Hahn, Hannover 1893, S. 643: Ego Reginpreth dei gratia Maguthensis archiepiscopus subscripsi wahlweise „Magnopolensis“ oder „Mikelinburgensis“.
  22. Albrecht Graf Finck von Finckenstein: Bischof und Reich. Untersuchungen zum Integrationsprozeß des ottonisch-frühsalischen Reiches (919–1056) (= Studien zur Mediävistik. Bd. 1). Thorbecke, Sigmaringen 1989, ISBN 3-7995-5301-0, S. 132.
  23. Adam von Bremen, Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum II,49: in populo Sclavorum multum predicando fructum attulit. In: Adam von Bremen: Hamburgische Kirchengeschichte. = Magistri Adam Bremensis Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum (= Monumenta Germaniae Historica. 1: Scriptores. 7: Scriptores rerum Germanicarum in usum scholarum separatim editi. Bd. 2). Herausgegeben von Bernhard Schmeidler. 3. Auflage. Hahn, Hannover u. a. 1917, S. 110.
  24. Gerd Althoff: Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. Studien zum Totengedenken der Billunger und Ottonen (= Münstersche Mittelalter-Schriften. Bd. 47). Fink, München 1984, ISBN 3-7705-2267-2, S. 297.
  25. Theodor von Sickel (Hrsg.): Die Urkunden Otto III. = Ottonis III. Diplomata (= Monumenta Germaniae Historica. 3: Diplomata. 4: Diplomatum regum et imperatorum Germaniae. = Die Urkunden der deutschen Könige und Kaiser. Bd. 2, Tl. 2). Hahn, Hannover 1893, S. 643, (= D. O. III, 227).
  26. Bernhard Friedmann: Untersuchungen zur Geschichte des abodritischen Fürstentums bis zum Ende des 10. Jahrhunderts (= Osteuropastudien des Landes Hessen. Reihe 1: Giessener Abhandlungen zur Agrar- und Wirtschaftsforschung des europäischen Ostens. Bd. 137). Duncker & Humblot, Berlin 1986, ISBN 3-428-05886-0, S. 267, der sich die Frage stellt, wieso Reinbert nach der Mecklenburg benannt wird, wenn er sich dort nicht aufgehalten hat; Jürgen Petersohn: Der südliche Ostseeraum im kirchlich-politischen Kräftespiel des Reichs, Polens und Dänemarks vom 10. bis 13. Jahrhundert. Mission, Kirchenorganisation, Kultpolitik (= Ostmitteleuropa in Vergangenheit und Gegenwart. Bd. 17). Böhlau, Köln u. a. 1979, ISBN 3-412-04577-2, S. 24; Karl Schmaltz: Kirchengeschichte Mecklenburgs. Mittelalter. Band 1: Mittelalter. Bahn, Schwerin 1935, S. 22; Albert Hauck: Kirchengeschichte Deutschlands. Band 3: Die Zeit der sächsischen und fränkischen Kaiser. 3. und 4. Auflage. Hinrichs, Leipzig 1906, S. 254, (5. Auflage, unveränderter Abdruck der 3. und 4. Auflage. ebenda 1920); ähnlich Richard Wagner: Die Wendenzeit (= Mecklenburgische Geschichte in Einzeldarstellungen. Heft 2, ZDB-ID 982989-1). Süsserott, Berlin 1899, S. 91.
  27. Albrecht Graf Finck von Finckenstein: Bischof und Reich. Untersuchungen zum Integrationsprozeß des ottonisch-frühsalischen Reiches (919–1056) (= Studien zur Mediävistik. Bd. 1). Thorbecke, Sigmaringen 1989, ISBN 3-7995-5301-0, S. 132.
  28. Wolfgang H. Fritze: Probleme der abodritischen Stammes- und Reichsverfassung und ihrer Entwicklung vom Stammesstaat zum Herrschaftsstaat. In: Herbert Ludat (Hrsg.): Siedlung und Verfassung der Slawen zwischen Elbe, Saale und Oder. W. Schmitz, Gießen 1960, S. 141–219, hier S. 162 Anmerkungen 154 und 155.
  29. Jürgen Petersohn: König Otto III. und die Slawen an Ostsee, Oder und Elbe um das Jahr 995. In: Frühmittelalterliche Studien. Bd. 37, 2003, S. 99–139, hier S. 110; ebenso bereits Nils Rühberg: Obodritische Samtherrscher und sächsische Reichsgewalt von der Mitte des 10. Jahrhunderts bis zur Erhebung des Fürstentums Mecklenburg 1167. In: Mecklenburgische Jahrbücher. Bd. 110, 1995, ISSN 0930-8229, S. 21–50, hier S. 24.
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