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Polizeifunk ruft ist eine 52-teilige Krimiserie und war die Fortsetzung der Reihe Hafenpolizei. Sie wurde in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre im Vorabendprogramm der ARD im deutschen Fernsehen (Norddeutsche Werbefernsehen und Werbefunk GmbH) ausgestrahlt.

Seriendaten
OriginaltitelPolizeifunk ruft
ProduktionslandDeutschland,
Japan und Frankreich (nur 2. Staffel)
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)1966–1970
Länge25 Minuten
Episoden52 in 4 Staffeln
GenreKrimiserie
ProduktionGyula Trebitsch
MusikHeinz Funk (1. und 4. Staffel),
Manfred Hübler (2. Staffel),
Gérard Calvi (franz. Folgen),
Isao Tomita (jap. Folgen)
Erstausstrahlung5. Dezember 1966 auf Deutsches Fernsehen
Besetzung

HandlungBearbeiten

Im Mittelpunkt der Handlung steht Walter Hartmann, der sich im Laufe der 52 Folgen vom motorisierten Streifenpolizisten (als sogenannte „Weiße Maus“) zum Kriminalbeamten hocharbeitet und mit den verschiedensten Fällen in der Hansestadt Hamburg konfrontiert wird. Sein Lehrmeister ist der ältere Kommissar Koldehoff, der die Kriminalpolizei des Bezirks leitet. Gemeinsam mit ihm und seinen Kollegen von der Kripo Schlüter bzw. Bollmann und dem Reviervorsteher Kröger löst Hartmann jeden noch so schweren Fall. In der 4. Staffel wird Kommissar Koldehoff versetzt, er wird Leiter des Raubdezernats. Kommissar Castorp wird sein Nachfolger.

In der 2. Staffel darf Hartmann an zwei polizeilichen Austauschprogrammen teilnehmen und so löst er mit seinen ausländischen Kollegen fünf Fälle in Frankreich und zwei Fälle sogar in Japan.

WissenswertesBearbeiten

Die Serie hatte vier Staffeln à 13 Folgen. Die ersten 13 Folgen wurden noch in Schwarz-Weiß gedreht. Als dann ab der zweiten Staffel auch im Ausland gedreht wurde, stellte man auf die damals noch sehr teure Farbproduktion um. Ab Ende 2013 strahlte Anixe einige Folgen aus.

Gast- und EpisodenrollenBearbeiten

ProduktionsteamBearbeiten

Der österreichische Regisseur Hermann Leitner inszenierte alle 52 Folgen. Die sieben Folgen, die im Ausland gedreht wurden, überwachte er in der Produktion, ihm zur Seite wurden jeweils ein französischer Regisseur (Paul Paviot) und ein japanischer Regisseur (Toshihiro Jijima) gestellt. Als Drehbuchautoren fungierten Gustav Kampendonk, Günter Dönges, René Wheeler, Mamoru Sasaki, Bruno Hampel und Inge Dorsky. Produzent war Gyula Trebitsch mit seiner Studio Hamburg-Produktion.

NachfolgeserieBearbeiten

Die Charaktere Hartmann, Schlüter und Castorp wurden in die ebenfalls 52-teilige Serie Hamburg Transit übernommen, die von 1970 bis 1974 ebenfalls von Studio Hamburg produziert wurde, sie tauchten allerdings nicht mehr in allen Folgen auf.

SonstigesBearbeiten

Die beiden Darsteller Günter Lüdke und Karl-Heinz Kreienbaum sowie auch weitere Schauspieler in Episodenrollen (siehe Gastrollen) kannte man als Mitglieder des Ensembles vom Hamburger Ohnsorg-Theater.

DVD-VeröffentlichungBearbeiten

Die vollständige Serie erschien 2009 als siebenteilige DVD-Edition bei Studio Hamburg Enterprises.

WeblinksBearbeiten