Pattenhofen

Ortsteil von Burgthann

Pattenhofen ist ein Ortsteil der Gemeinde Burgthann im Landkreis Nürnberger Land, Mittelfranken, Bayern.

Pattenhofen
Gemeinde Burgthann
Koordinaten: 49° 21′ 35″ N, 11° 18′ 15″ O
Höhe: 359–409 m ü. NN
Einwohner: 155 (1. Aug. 2013)
Postleitzahl: 90559
Vorwahl: 09183
Pattenhofen, Sicht von Süden
Pattenhofen, Sicht von Süden

Geografische LageBearbeiten

Das Dorf liegt an der im Tal der Schwarzach verlaufenden Verbindungsstraße zwischen Burgthann und dem Schwarzenbrucker Ortsteil Ochenbruck.

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde 1289 erstmals urkundlich als Hof des Patufrid erwähnt.[1]

Pattenhofen gehörte bis zum 31. Dezember 1971 (Bayrische Gebietsreform) zu Altenthann.[2]

UmgebungBearbeiten

Felsenkeller BumbererBearbeiten

 
Felsenkeller Bumberer

Der Felsenkeller Bumberer befindet sich etwa 500 Meter nordöstlich von Pattenhofen. Der in den Sandstein getriebene Felsenkeller gehörte bis 1963 zum abgegangenen Pattenhofener „Gasthaus zum Felsenkeller“. Er wurde als Lager- und Sommerkeller genutzt. Wegen der durch einen Widder erzeugten Geräuschentwicklung einer nahen Quellpumpe, wurde der Keller im Volksmund Bumberer (bumbern für klopfen)[3] genannt. In den 2010ern wurde der Keller restauriert und zweimal für lokale Veranstaltungen genutzt. Der Plan einer dauerhaften Revitalisierung wurde aufgegeben. Der Keller ist in Privatbesitz und versperrt.[4][5]

Quelle beim BumbererBearbeiten

 
Quelle beim Bumberer

Unmittelbar am Felsenkeller befindet sich eine Schichtquelle. Die ergiebig schüttende und 1920 gefasste Quelle diente der Wasserversorgung der Altenthanner Bauernhöfe. Zu den höher gelegenen Höfen wurde das Wasser mittels zweier Widder hochgepumpt. Heute entwässert die Quelle in einen kleinen Bach, der nach 100 Metern in einen Teich mündet. Der Abfluss des Teichs entwässert anschließend nach 200 Metern in die Schwarzach.[6][7]

WeblinksBearbeiten

Commons: Pattenhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Pattenhofen. (Nicht mehr online verfügbar.) Gemeinde Burgthann, archiviert vom Original am 11. Januar 2018; abgerufen am 11. Januar 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.burgthann.de
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 542.
  3. bumbern für klopfen
  4. Exkursions-Skript, Von Steinbrüchen, Bergwerken, Höhlen und Quellen., Bernd Mayer (Diplom-Geologe), Ausgabe 7. Oktober 2018
  5. Hans Wedel. Burgthann: Geschichte, Geschichten und Notizen aus den Dörfern der Großgemeinde. Burgthann 1982, S. 172
  6. n-land.de/, Als das Bumberer-Wasser noch Zankapfel war (abgerufen am 7. März 2019)
  7. Lage im BayernAtlas (abgerufen am 7. März 2019)