Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

Landesministerium in Hannover

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz ist eines von zehn Ministerien des Landes Niedersachsen.[1] Es wurde 1986 eingerichtet und hat seinen Sitz in der Archivstraße in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover.[2] Geleitet wird das Ministerium seit dem 22. November 2017 von Minister Olaf Lies (SPD). Ebenfalls seitdem im Amt ist Staatssekretär Frank Doods (SPD).

Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

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Staatliche Ebene Land
Stellung Oberste Landesbehörde
Gründung 1986
Hauptsitz Hannover, NiedersachsenNiedersachsen Niedersachsen
Behördenleitung Minister Olaf Lies (SPD)
Netzauftritt Umwelt.Niedersachsen.de
Sitz des Ministeriums
Moin in Niedersachsenrefugees welcome
Transparent am Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz im Oktober 2015

AufgabenBearbeiten

Der Schutz des Wassers, der Natur, des Bodens und der Luft sind die Grundlagen der Arbeit des Umweltministeriums. Auch der Klimaschutz, der Abfall, der Strahlenschutz, die Energie und die Nachhaltigkeitsentwicklung sind Themen, die im Ministerium bearbeitet werden. Laut Atomgesetz ist das Ministerium Aufsichtsbehörde für die Atomkraftwerke in Niedersachsen und ebenso zuständig für die Zwischen- und Endlagerung von radiologischen Abfällen.[3]

OrganisationBearbeiten

Das Ministerium ist nach dem Stand vom November 2019 in sechs Abteilungen gegliedert:[4]

  • Abteilung 1: Zentrale Aufgaben
  • Abteilung 2: Naturschutz, Wasserwirtschaft, Bodenschutz
  • Abteilung 3: Immissionsschutz, Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschutz
  • Abteilung 4: Atomaufsicht, Strahlenschutz
  • Abteilung 5: Energie, Klimaschutz
  • Abteilung 6: Städtebau und Wohnen

In seinem Geschäftsbereich sind dem Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz folgende Behörden nachgeordnet:.[5]

Bisherige AmtsträgerBearbeiten

Nachfolgend aller bisherigen Minister:

Name Kabinett Partei Amtszeit
Werner Remmers Kabinett Albrecht V CDU 1986–1990
Monika Griefahn Kabinett Schröder I

Kabinett Schröder II

SPD 1990–1998
Wolfgang Jüttner Kabinett Schröder III

Kabinett Glogowski

Kabinett Gabriel

SPD
1998–2003
Hans-Heinrich Sander Kabinett Wulff I

Kabinett Wulff II

Kabinett McAllister

FDP 2003–2012
Stefan Birkner Kabinett McAllister FDP 2012–2013
Stefan Wenzel Kabinett Weil I Grüne 2013–2017
Olaf Lies Kabinett Weil II SPD Seit 2017

Ehemalige Staatssekretäre sind Hans-Joachim Reinke (1986–1988), Franz Cromme (1988–1990), Peter Bulle (1990–1991), Jan-Henrik Horn (1991–1994), Dietmar Schulz (1994–2000), Friederike Witte (2001–2003), Christian Eberl (2003–2008), Stefan Birkner (2008–2012), Ulla Ihnen (2012–2013) und Almut Kottwitz (2013–2017).

Zum 25-jährigen Bestehen im Jahr 2011 brachte das Ministerium eine 50-seitige Broschüre heraus.[6]

SchriftenBearbeiten

 
Gebäude des Ministeriums, ursprünglich an einem Leinearm gelegen, in einen älteren Stadtplan eingezeichnet

GebäudeBearbeiten

Seit der Gründung hat das Ministerium seinen Sitz im Gebäude Archivstraße 2/Ecke Calenberger Straße. Der vom Architekten Hermann Hunaeus in mehreren Bauabschnitten von 1837 bis 1879 errichtete vierseitige Baukörper umschließt einen Innenhof. Die Baulichkeit war ursprünglich als Gebäude für die Regierung des Königreichs Hannover konzipiert.[7] Vor dem Haupteingang des Gebäudes an der Straße Am Archiv bestehen Tag und Nacht nutzbare Ladesäulen für elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge.[8]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Portal Niedersachsen der Niedersächsischen Staatskanzlei: Die Niedersächsische Landesregierung. Abgerufen am 16. Dezember 2017.
  2. Kontakt. Abgerufen am 30. Dezember 2011.
  3. Aufgabenbeschreibung auf der Webseite des Ministriums. Abgerufen am 8. Januar 2020.
  4. Organigramm, hier herunterladbar
  5. Organisationsplan des Geschäftsbereichs, hier herunterladbar
  6. Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz (Hrsg.): Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz. 25 Jahre. Mensch, Umwelt, Zukunft, Hannover 2011 (25 Jahre Mensch, Umwelt, Zukunft. Link zum Digitalisat)
  7. Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz (Hrsg.): Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz. 25 Jahre. Mensch, Umwelt, Zukunft, Hannover 2011, S. 50
  8. Übersicht auf hannover.de, Abruf am 9. Januar 2020

Koordinaten: 52° 22′ 12,3″ N, 9° 43′ 46,7″ O