Niedersächsisches Justizministerium

Ministerium des Landes Niedersachsen

Das Niedersächsische Justizministerium ist eines von zehn Ministerien des Landes Niedersachsen.[1] Es hat seinen Sitz am Waterlooplatz in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover.[2] Geleitet wird das Ministerium seit 2017 von Barbara Havliza (CDU), Staatssekretär ist seit September 2020 Frank-Thomas Hett.[3]

Niedersächsisches Justizministerium
— MJ —

Coat of arms of Lower Saxony.svg
Staatliche Ebene Land
Stellung Oberste Landesbehörde
Gründung 11. Februar 1947
Hauptsitz Hannover, Niedersachsen Niedersachsen
Ministerin Barbara Havliza
Staatssekretär Frank-Thomas Hett
Netzauftritt www.mj.niedersachsen.de

Eine vollständige Auflistung der bisherigen Minister des Justiz findet sich unter Liste der Justizminister von Niedersachsen.

AufgabenBearbeiten

Das Ministerium ist für die Gerichte und Staatsanwaltschaften im Land Niedersachsen zuständig. Daneben organisiert es den Strafvollzug und ist an der Gesetzgebung auf Landes- und Bundesebene beteiligt.[4]

OrganisationBearbeiten

Neben der Pressestelle und dem Ministerbüro ist das Niedersächsische Justizministerium in fünf Abteilungen gegliedert:[5]

  • Abteilung I: Justizverwaltung
  • Abteilung II: Zivilrecht, Öffentliches Recht
  • Abteilung III: Justizvollzug
  • Abteilung IV: Strafrecht
  • Landesjustizprüfungsamt (LJPA)

GebäudeBearbeiten

In den Jahren von 1962 bis 1964 errichteten die Architekten Paul Wolters und Gerd Fesel das Gebäude am Waterlooplatz 1.[6]

Staatssekretäre im MinisteriumBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Portal Niedersachsen der Niedersächsischen Staatskanzlei: Die Niedersächsische Landesregierung. Abgerufen am 23. März 2019.
  2. Kontakt. Abgerufen am 26. November 2011.
  3. Dr. Frank-Thomas Hett | Nds. Justizministerium. Abgerufen am 13. November 2020.
  4. Aufgaben. Abgerufen am 26. November 2011.
  5. Organisationsplan. Abgerufen am 26. November 2011.
  6. Friedrich Lindau: Hannover. Wiederaufbau und Zerstörung. Die Stadt im Umgang mit ihrer bauhistorischen Identität, 2., überarbeitete Auflage, Hannover: Schlütersche Verlagsgesellschaft, 2001, ISBN 3-87706-607-0, passim; Vorschau über Google-Bücher.

Koordinaten: 52° 22′ 3″ N, 9° 43′ 49,1″ O