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Natingen gehört zur Stadt Borgentreich im Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen. Es ist der nördlichste Stadtteil.

Natingen
Koordinaten: 51° 38′ 36″ N, 9° 14′ 4″ O
Höhe: 296 (289–303) m
Fläche: 6,06 km²
Einwohner: 353
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 34434
Vorwahl: 05645
Karte
Lage von Natingen in Borgentreich

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Erstmals erwähnt wird der Ort im Jahre 1226. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte erst am 12. März 1268. Damals wurde das Dorf Nathge genannt. Weitere Bezeichnungen waren Natenchen, Netage, Natche, Natinghe und Natinghen.

Südlich des Dorfes lag der Ort Immedeshausen. Er wurde bereits zwischen 1244 und 1248 erwähnt. Vermutlich zum Ende der Soester Fehde ist er untergegangen.

1807 wird Natingen Teil des Kantons Gehrden im von Napoleon gegründeten Königreich Westphalen. Mit der Gründung des Kreises Warburg 1816 wurde Natingen Teil des Amtes Gehrden. Nach dessen Vereinigung mit dem Amt Dringenberg zum Amt Dringenberg-Gehrden 1856 wird Natingen Teil des Amtes Borgentreich. Mit Auflösung des Kreises Warburg und des Amtes Borgentreich durch das Sauerland/Paderborn-Gesetz wird Natingen am 1. Januar 1975 in die Stadt Borgentreich eingegliedert.[1]

PolitikBearbeiten

Ortsvorsteher ist Bernd Tewes.[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 328.
  2. http://www.borgentreich.de/rathaus/ortsvorsteher/