Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt

Oberste Landesbehörde

Das Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt ist ein Ministerium des Landes Sachsen-Anhalt.

Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt

Wappen Sachsen-Anhalt
Staatliche Ebene Land
Stellung Oberste Landesbehörde
Gründung 1990
Hauptsitz Magdeburg, Sachsen-Anhalt
Ministerin Tamara Zieschang
Netzauftritt mi.sachsen-anhalt.de
Sitz des Ministeriums in Magdeburg (2018)
Ministeriumsgebäude in den 1920er Jahren als Polizeipräsidium

Ministerin ist seit dem 16. September 2021 Tamara Zieschang, ihr steht Klaus Zimmermann als Staatssekretär zur Seite.

Der Dienstsitz des Ministeriums in der Halberstädter Straße 2 in Magdeburg war von seiner Errichtung 1913 bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 Sitz der Polizei. Er diente in dieser Zeit auch als Polizeigefängnis.

GeschichteBearbeiten

Nach dem Zweiten Weltkrieg bestanden zunächst noch keine Ministerien. In der 1945 gebildeten „Provinzialverwaltung Sachsen“ war Präsident Erhard Hübener für die Kommunalabteilung zuständig. 1946 wurde dann ein Innenministerium gegründet, welches bis zur Auflösung des Landes 1952 bestand.

Mit der Wiedergründung des Landes Sachsen-Anhalt 1990 wurde das Ministerium des Innern wiedergegründet. Seit dem 30. August 2011 trägt es den Namen „Ministerium für Inneres und Sport“.

Aufbau des MinisteriumsBearbeiten

Das Ministerium gliedert sich in folgende Abteilungen:[1]

  • Abteilung 1: Zentrale Angelegenheiten und Personalmanagement
  • Abteilung 2: Öffentliche Sicherheit und Ordnung
  • Abteilung 3: Kommunal- und Hoheitsangelegenheiten, Migration und Sport
  • Abteilung 4: Verfassungsschutz

Nachgeordnete Behörden und BereicheBearbeiten

Dem Ministerium sind folgende Behörden und Bereiche nachgeordnet:[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Organisationsplan. (PDF) Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, 7. April 2020, abgerufen am 7. Juni 2020.
  2. Abteilungen und nachgeordnete Einrichtungen. In: mi.sachsen-anhalt.de. Abgerufen am 27. Januar 2021.