Militärflugplatz Kubbe

Flughafen in Schweden

Der Militärflugplatz Kubbe (schwedisch Kubbe flygbas) ist ein ehemaliger Militärflugplatz in der schwedischen Gemeinde Örnsköldsvik, 70 Kilometer nordwestlich von Örnsköldsvik.

Kubbe flygbas
Hauptlandebahn der Kubbe flygbas
Kenndaten
ICAO-Code ESNI
Koordinaten

63° 38′ 1″ N, 17° 56′ 23″ OKoordinaten: 63° 38′ 1″ N, 17° 56′ 23″ O

Höhe über MSL 250 m (820 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 70 km nordwestlich von Örnsköldsvik
Straße Länsväg 348
Start- und Landebahnen
Hauptbahn 2300 m × 30 m Beton
Nebenbahn 1 1200 m × 20 m Beton
Nebenbahn 2 1200 m × 20 m Beton
Nebenbahn 3 1200 m × 20 m Beton
Ehemaliger Hangar
Eine der Nebenlandebahnen

Technische DatenBearbeiten

Der Flugplatz bestand aus einer Hauptlandebahn mit einer Länge von 2,3 km und etlichen Hangars. In der Umgebung des ehemaligen Flugplatzes gibt es weitere drei Behelfsflugplätze. Normale Landstraßen wurden verbreitert und so bis zu 50 m breite baumlose Schneisen geschaffen, die im Notfall als Behelfsflugplatz benutzt werden konnten.

Der Flugplatz wurde während des Kalten Krieges als Teil des Bas 60-Programms gebaut. In ganz Schweden gab es ein Netz von Flugplätzen, die im Falle eines Angriffes innerhalb kurzer Zeit in Bereitschaft versetzt werden konnten.[1][2]

Die Basis wurde Ende der 1990er Jahre stillgelegt und 2001 vom schwedischen Milliardär Christer Ericsson gekauft, der sie an die Automobilindustrie für Testzwecke vermieten wollte.[3] Diese Idee wurde jedoch nicht realisiert.

Die Hauptlandebahn wird nur noch für Beschleunigungsrennen-Wettbewerbe (Dragracing) genutzt.[4]

WeblinksBearbeiten

Commons: Kubbe flygbas – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Flygbassystemet Bas 60, abgerufen am 6. August 2012 (PDF; 1,3 MB)
  2. Svenska militära flygbaser, abgerufen am 6. August 2012 (PDF; 2,9 MB)
  3. Mr Consafe köper flygbas auf affarsvärlden.se, abgerufen am 6. August 2012
  4. Dragracing på Kubbe Raceway (Plakat). 4. August 2012, archiviert vom Original am 8. Oktober 2012; abgerufen am 5. Juli 2019.