Hauptmenü öffnen

Martin Bader

deutscher Fußball-Funktionär und Sportdirektor
Martin Bader nach einem Bundesligaspiel (2010)

Martin Bader (* 14. Februar 1968 in Hechingen) ist ein deutscher Fußballfunktionär.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Nach dem Abitur verpflichtete Bader sich für zwei Jahre bei der Bundeswehr und absolvierte dort die Ausbildung zum Reserveoffizier. Anschließend belegte er an der Universität Bayreuth ein Studium der Sportökonomie, das er mit dem Diplom abschloss.[1] Das Thema seiner Diplomarbeit aus dem Jahr 1995 lautet „Die DFB-Gerichtsbarkeit – dargestellt am Lizenzierungsverfahren für Lizenzvereine im Fußball am Beispiel von Hertha BSC“.[2] 1994 bis 1998 war er in verschiedenen Positionen bei der UFA (heute Lagardère Sports) tätig. 1998 wechselte er als Assistent der sportlichen Leitung zu Hertha BSC. 2002 stieg er zum verantwortlichen Leiter der Fußballabteilung auf.

Karriere als FußballfunktionärBearbeiten

1. FC NürnbergBearbeiten

Am 12. November 2003 unterschrieb Bader einen Vertrag beim 1. FC Nürnberg. Ab dem 1. Januar 2004 war er dort Sportdirektor und hauptamtlicher Vizepräsident. Ab Juli 2010 assistierte ihm außerdem Christian Möckel als Chef-Scout. Von Oktober 2010 bis September 2015 war er einer der beiden Vereinsvorstände und verantwortete die Bereiche Sport und Öffentlichkeitsarbeit.[3] Während Baders Amtszeit gewann der Verein 2007 den DFB-Pokal.

Hannover 96Bearbeiten

Am 1. Oktober 2015 wurde Martin Bader vom Vereinspräsidenten und bisher alleinigen Geschäftsführer von Hannover 96, Martin Kind, zum Geschäftsführer des Ressorts Sport berufen.[4] Damit wurde er indirekt Nachfolger des Sportdirektors Dirk Dufner, wobei ihm zusätzlich Christian Möckel als neuer Sportlicher Leiter folgte. Im März 2017 stellte Hannover 96 ihn und Möckel von ihren arbeitsrechtlichen Verpflichtungen frei.[5]

1. FC KaiserslauternBearbeiten

Ende Januar 2018 wurde Bader Sportvorstand des abstiegsbedrohten Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern.[6] Am Ende der Saison 2017/18 stieg der Verein in die 3. Liga ab. Vor der Saison 2018/19 wurde die Lizenzspielerabteilung aus dem eingetragenen Verein in eine GmbH & Co. KGaA ausgegliedert, in der Bader die Position des Sport-Geschäftsführers übernahm.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Haruka Gruber: Martin Bader im Interview: Bader: „Ich sieze Dieter Hoeneß immer noch“. Spox.com, 21. Februar 2012.
  2. Universität Bayreuth, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung und Sportrecht: Diplomarbeiten des Studiengangs Sportökonomie. (Memento des Originals vom 7. Februar 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zivilrecht6.uni-bayreuth.de Stand: 22. April 2012; abgerufen am 21. März 2015.
  3. 1. FC Nürnberg – Vorstand. 1. Fußball-Club Nürnberg e.V.. Archiviert vom Original am 9. August 2015. Abgerufen am 3. September 2017.
  4. Bader: Hannover "spannende Aufgabe". sport1.de (1. Oktober 2015). Abgerufen am 14. Oktober 2015.
  5. 96: Neuer Sportchef Heldt ersetzt Bader und Möckel
  6. Personelle Neuerungen an der FCK-Spitze – Martin Bader neuer Sport-Vorstand. In: fck.de. 25. Januar 2018, abgerufen am 25. Januar 2018.