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Louise Otto-Peters

Schriftstellerin und Mitbegründerin der deutschen Frauenbewegung
Louise Otto-Peters
Auguste Schmidt und Louise Otto-Peters, Die Gartenlaube, 1871
„Die Führerinnen der Frauenbewegung in Deutschland“ in der Gartenlaube 1883. Louise Otto-Peters in mittlerer Reihe links.

Louise Otto-Peters (auch Luise Otto-Peters, Pseudonym Otto Stern; * 26. März 1819 in Meißen; † 13. März 1895 in Leipzig) war eine sozialkritische Schriftstellerin, Frauenaktivistin und eine Mitbegründerin der bürgerlichen deutschen Frauenbewegung.[1]

Inhaltsverzeichnis

Leben und WirkenBearbeiten

 
Geburtshaus von Louise Otto-Peters in Meißen

Louise Otto war die jüngste der fünf Töchter des Gerichtsdirektors Fürchtegott Wilhelm Otto (1776–1835) und seiner Ehefrau Charlotte Otto, geb. Matthäi (1781–1835). Sie wuchs im bürgerlich wohlhabenden Haushalt ihres Vaters auf, der nicht nur Gerichtsdirektor, sondern zeitweise auch Senator der Stadt Meißen war. Nachdem sie 1834 ihre Konfirmation erhalten hatte, war ihr der weitere Schulbesuch verwehrt. Ihre Eltern starben 1835 an Lungenentzündung; mit 16 Jahren wurde Louise Otto Vollwaise. Zunächst verblieb sie, durch die Betreuung einer Tante, mit ihren beiden Schwestern im elterlichen Haus in Meißen wohnhaft. Ihren Lebensunterhalt bestritt sie vor allem aus der Erbschaft und ihren schriftstellerischen, später eher publizistischen Tätigkeiten.

Als junge Frau hatte Lousie Otto 1840 in Oederan die bedrückenden Lebensverhältnisse der Arbeiterfamilien in dem aufblühenden Industriestädtchen kennengelernt. Als sie darüber ein Gedicht „Die Klöpplerinnen“ im Oederaner Stadtanzeiger veröffentlichte löste sie große Empörung aus. 1842 erschien ihr erster Roman Ludwig der Kellner und im gleichen Jahr veröffentlichte sie einen Leserbrief in den Sächsischen Vaterlandsblättern. Hierin erklärte sie „Die Teilnahme der Frauen an den Interessen des Staates ist nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht.“[2] Damit unterstützte sie den Politiker und Herausgeber dieses Blattes Robert Blum (1807–1848), der die Frage nach der derzeitigen politischen Stellung von Frauen aufgeworfen hatte. Ihr zweiter Roman „Kathinka“ erschien dann 1844, in dem sie sich, genau wie im Ersten, sehr an den Anschauungen der französischen Schriftstellerin George Sand (1804–1876) orientierte. Zwei Jahre später 1846 kam ihr deutlich sozial-kritischer Roman Schloss und Fabrik heraus, in dem sie die bittere Not der Industriearbeiter und deren Aufbegehren beschrieb. Das Erlebnis der blutigen Niederschlagung eines Aufstandes in Leipzig wurde zur Initialzündung, sich für die Rechte und für die Unterstützung der Arbeiter, aber auch ihrer Frauen einzusetzen. Dieser Roman wurde von der Zensurbehörde sofort nach seinem Erscheinen verboten und erst als Louise Otto bereit war einige „gefährliche Stellen“ zu entschärfen wurde er wieder frei gegeben. In dieser Zeit intensivierte sie ihr sozialkritisches Engagement und veröffentlichte zahlreiche gesellschaftskritische Artikel, zumeist unter dem Pseudonym „Otto Stern“, da es Frauen mit solchen öffentlichen Aktivitäten zu dieser Zeit recht schwer hatten akzeptiert zu werden. In diesen Arbeiten warf sie zwei Forderungen mit großem Nachdruck immer wieder auf: Erstens, die Arbeitswelt für Frauen zu öffnen und zweitens, die Lebensbedingungen für Frauen zu verbessern.

 
„Führerinnen der Frauenbewegung“,
Illustration aus Die Gartenlaube, 1894
L. Otto-Peters ist in der oberen Reihe die erste von links.

Durch ihre Publikationen war Louise Otto zu einer von der Öffentlichkeit, aber auch den Behörden beachteten Person geworden. Ihre 1847 erschienene Gedichtsammlung Lieder eines deutschen Mädchens trug ihr den Namen „Lerche des Völkerfrühlings“ ein, da ihre Verse von der Aufbruchstimmung des Vormärz getragen waren. Das brachte ihr Anerkennung in demokratischen und Arbeiterkreisen ein. Diese Liedersammlung hatte sie dem bekannten Dichter Alfred Meißner (1812–1885) gewidmet. Im gleichen Jahr erschien in dem von Robert Blum herausgegebenen „Vorwärts. Volkstaschenbuch für das Jahr 1847“ ein beachtenswerter Artikel von Louise Otto „Über die Theilnahme der Frauen am Staatsleben“. Hierin entwickelte sie programmatische Vorschläge für eine organisierte „Frauenbewegung“ mit den Forderungen: Gleichberechtigung von Mann und Frau, Zugang der Mädchen und Frauen zur Bildung. Weiter Veröffentlichungen von ihr in der Zeit des „Vormärz“ finden sich in den Zeitschriften „Constitutionelle Staatsbürger-Zeitung“, „Der Komet“, „Der Leuchtturm“, „Der Wandelstern“, „Neue Zeitschrift für Musik“, „Nord und Süd“, „Typographia“, „Unser Planet“, „Veilchen, harmlose Blätter für die moderne Kritik“ und andere mehr. In Dresden hatte sie bei ihren Studien von dem fortschrittlichen katholischen Prediger Johannes Ronge (1813–1887) gehört, den sie dann bei einer Schlesienreise aufsuchte. Bei der Begegnung mit ihm war sie besonders angetan von der Idee der gleichberechtigten Stellung von Frauen in den katholischen Gemeinden, die sogar zuließen, dass Frauen in Kirchenämter gewählt werden.

Sowohl breite Zustimmung wie auch scharfen Widerspruch löste 1848 ihre Adresse an den hochverehrten Minister Oberländer in Dresden aus, in der Louise Otto forderte: „Meine Herren! Im Namen der Moralität, im Namen des Vaterlandes, im Namen der Humanität fordere ich Sie auf: Vergessen Sie bei der Organisation der Arbeit die Frauen nicht![3] Dabei ging es um die Besetzung einer Kommission, die zu wirtschaftspolitischen Fragen in Sachsen Vorschläge insbesondere der Arbeitsorganisation erarbeiten sollte. Sie habe daher auch für die Organisation der Frauenarbeit zu sorgen, unter anderem deshalb, um Frauen nicht in die Prostitution zu treiben. Louise Ottos Forderung, für die zu besetzende Arbeiterkommission auch Frauen zu benennen, wurde damals nahezu als Skandal empfunden. Trotzdem bat man sie um Vorschläge in dieser Frage. Sie organisierte Versammlungen zur Aufklärung über die Lage der Arbeiterinnen, war Mitbegründerin eines Vaterlandsvereins und stand in regem Austausch mit den sich zunehmend organisierenden Arbeiterinnen und Arbeitern.

Während der Märzrevolution wurde sie 1849 Herausgeberin der von ihr begründeten Frauen-Zeitung unter dem Motto „Dem Reich der Freiheit werb ich Bürgerinnen!“.[4][5] Das verschärfte die Aufmerksamkeit der sächsischen Zensurbehörde. Es folgten Hausdurchsuchungen, Verhöre, Auflösung der von ihr mitbegründeten Dienstboten- und Arbeiterinnenvereine aufgrund des preußischen Vereinsgesetzes von 1851, Verbot der Frauen-Zeitung 1850 aufgrund eines eigens dazu geänderten sächsischen Pressegesetzes (Lex Otto), das Frauen die Herausgabe von Zeitungen untersagte.[6] Sie wich mit der Redaktion nach Gera aus, bevor 1852 ein endgültiges Verbot durch ein ähnliches reußisches Gesetz erfolgte.

Mit dem Schriftsteller August Peters, der als Teilnehmer an den Revolutionskämpfen von 1848/49 sieben Jahre Kerkerhaft verbüßen musste, verlobte sie sich im Gefängnis. Nach dem Erlass seiner Reststrafe 1856 fand am 24. November 1858 die Hochzeit statt. Danach lebte das Ehepaar ab 1859 in Leipzig. Sie arbeitete in Bibliotheken Dresdens und Leipzigs, schrieb Artikel, Rezensionen und Romane und gab mit ihrem Mann bis zu dessen Tod 1864 die Mitteldeutsche Volkszeitung heraus, deren Feuilleton sie leitete. Neben anderem verfasste sie den Text der Oper Theodor Körner, die der Komponist Wendelin Weißheimer eigens zum 50. Jubiläum der Völkerschlacht bei Leipzig komponiert hatte.

1865 gründete Louise Otto-Peters zusammen mit Auguste Schmidt, Ottilie von Steyber und Henriette Goldschmidt den Leipziger Frauenbildungsverein und berief noch im gleichen Jahr die erste deutsche Frauenkonferenz nach Leipzig. Sie war auch Mitbegründerin des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins (ADF), den sie während der folgenden drei Jahrzehnte als erste Vorsitzende leitete.[7] Ziel des Vereins waren vor allem: das Recht der Frauen auf Bildung, Recht auf Erwerbsarbeit für Frauen und den Zugang zu Hochschulstudiengängen. Sie arbeitete zudem in der Redaktion der Vereinszeitung Neue Bahnen mit. Die sich daraus entwickelnde gemäßigt feministische Zeitschrift Der Frauenanwalt sollte später von Elsbeth Krukenberg-Conze weitergeführt werden. Als Mitherausgeberin hatte sie vor allem Kontakt zu August Bebel (1840–1913), zu Julius Mühlfeld und zu Ludwig Eckardt (1827–1871).

Von ihr gingen Anregungen aus, Arbeiterinnen nicht nur als Zielgruppe karitativen und pädagogischen Wirkens, sondern auch als Mitstreiterinnen für die Rechte der Frau anzusprechen. Der Allgemeine Deutsche Frauenverein betrieb unter anderem eine „Sonntagsschule“, eine Fortbildungsschule für Mädchen und eine Speiseanstalt und veranstaltete Unterhaltungsabende für Frauen. Auf dem Philosophie-Kongress 1869 in Frankfurt/Main vertrat sie den Verein mit einem eigenen Redebeitrag, um damit noch mehr Öffentlichkeit und Akteure für die Rechte der Frauen zu erreichen. Ihr letzter öffentlicher Auftritt war 1894 aus Anlass der Eröffnung des ersten Gymnasialkurses für Frauen und Mädchen in Leipzig.

Am 13. März 1896 verstarb Louise Otto-Peters in Leipzig. Sie wurde auf dem evangelischen Johannes-Friedhof in Leipzig beigesetzt.

EhrungenBearbeiten

In Leipzig erinnern ein Denkmal im Rosental, der Louise-Otto-Peters-Platz, die Louise-Otto-Peters-Allee, die Louise-Otto-Peters-Schule und eine Gedenktafel in der Kreuzstraße für ihr Wohnhaus seit 1868, in Halle (Saale) und in Freiburg im Breisgau jeweils die Louise-Otto-Peters-Straße und in Hamburg-Bergedorf der Luise-Otto-Peters-Weg an sie. In Annaberg-Buchholz und Meißen gibt es ein Seniorenheim, welches ihren Namen trägt. Zudem trägt eine berufliche Schule in Hockenheim und Wiesloch Ihren Namen. Die Leipziger „Louise-Otto-Peters-Gesellschaft“ pflegt mit bildungspolitischen Angeboten die Erinnerung an die Schriftstellerin.[8] Ihr Grabstein ist auf dem Leipziger Alten Johannisfriedhof erhalten.

Seit 2015 wird von der Stadt Leipzig jährlich im Oktober der Louise-Otto-Peters-Preis an Personen und Organisationen vergeben, die sich für die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in besonderem Maße engagieren.

Im Berliner Stadtteil Marzahn NordWest wurde im Januar 2018 mit dem NachbarinnenTreff „Louise“ in der Ahrensfelder Chaussee 140A eine neue Möglichkeit der Verbindung von Beratungs-, Begegnungs- und Selbsthilfemöglichkeiten für und mit Frauen geschaffen. Gefördert vom Berliner Senat und dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf wurde vom gemeinnützigen Verein Kiek In und der gleichnamigen gGmbH ein neues Angebot für Frauen und Familien in Marzahn-Nordwest eingerichtet, dessen Namensgebung von Louise Otto-Peters und ihrem Wirken inspiriert wurde.[9]

Seit 2019 erinnert der Landesfrauenrat Sachsen in Peters' Geburtsstadt Meißen mit einem der "Frauenorte" an die Frauenrechtlerin und Publizistin; dort gibt es auch eine Gedenktafel für sie.[10]

Luise Otto-Peters in Roman und FilmBearbeiten

1954 veröffentlichten die Schriftstellerin Hedda Zinner den biografischen Roman „Nur eine Frau“ über Luise Otto-Peters. Vier Jahre später kam der daran angelehnte gleichnamige Film als DEFA-Produktion in die Kinos.

ZitateBearbeiten

„Ich habe jetzt ein Ziel, einen Lebenszweck: die literarische Laufbahn. Ich strebe nicht nach Ruhm und Ehre, aber nach Einfluß aufs Ganze.“[11]

„Ich blickte entsetzt in einen Abgrund. Lange bevor ich etwas von Socialismus und Communismus gehört und gelesen, stellte ich die Frage: warum denn die Einen in Unwissenheit, Armuth und Entbehrung dahin leben müßten und die Andern sie dafür noch verachten dürften, ja von ihrer Arbeit den eignen Mammon mehren dürften.“[11]

„Die Teilnahme der Frauen an den Interessen des Staates ist nicht allein ein Recht, sie ist eine Pflicht der Frauen.“[11]

„Wo sie das Volk meinen, da zählen die Frauen nicht mit.“[11]

„Es ist ein anderes, im Tatdrang und Sturm einer bewegten Zeit auch mitzureden, nach der Tat zu dürsten – oder im Sklaventum einer kleinen Zeit auch noch mit gefesselten Händen rastlos fortzuarbeiten – und wenigstens mit den Ketten zu klirren, die man nicht lösen kann. Dies ist jetzt die Aufgabe unserer Zeitung.“[11]

„Die Hauptsache ist aber zunächst die: daraus, dass auch die Frauen nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet sind, sich ihren Unterhalt selbst zu verdienen, einen allgemein anerkannten Grundsatz zu machen, so werden und müssen auch alle Verhältnisse sich danach regeln.“[11]

SchriftenBearbeiten

 
Mein Lebensgang, Gedichte 1893
  • Ludwig der Kellner, Meißen 1842
  • Kathinka, Leipzig 1844
  • Die Freunde, Leipzig 1845
  • Aus der neuen Zeit. Erzählungen, Leipzig 1845
  • Schloß und Fabrik. Roman. 1846 (zensiert) (1. Bd. Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv; 2. Bd. Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv; 3. Bd. Digitalisat und Volltext im Deutschen Textarchiv); erste vollständige Ausgabe LKG, Leipzig 1996 (Hg. und Nachwort Johanna Ludwig) (Volltext bei Zeno)
  • Römisch und Deutsch, Leipzig 1847
  • Lieder eines deutschen Mädchens, Leipzig 1847
  • Ein Bauernsohn, Leipzig 1849
  • Frauen-Zeitung, 1849–1853
  • Das Recht der Frauen auf Erwerb. Blicke auf das Frauenleben der Gegenwart. 1866. Leipziger Universitäts-Verlag, Leipzig 1997, ISBN 3-931922-69-3
  • Frauenleben im Deutschen Reich. Erinnerungen aus der Vergangenheit mit Hinweis auf Gegenwart und Zukunft. Schäfer, Leipzig 1876. Nachdrucke: Hüttemann, Paderborn 1988, ISBN 3-927029-02-5; Beas-Edition, Lage 1997, ISBN 3-932405-02-1
  • Mein Lebensgang. Gedichte aus 5 Jahrzehnten. Schäfer, Leipzig 1893
  • Geistliche Fürsten und Herren in Deutschland bis zur Säkularisation 1803. Heinrich Matthes, Leipzig 1869.
  • Die Nachtigall von Werawag (Roman), Freiburg 1887.
  • Das erste Vierteljahrhundert des Allgemeinen deutschen Frauenvereins., Leipzig 1890
  • Mein Lebensgang. Gedichte aus fünf Jahrzehnten, Leipzig 1893

LiteraturBearbeiten

zum literarischen Werk

  • Hans Adler: Soziale Romane im Vormärz. Fink, München 1980
  • Christine Otto: Variationen des „poetischen Tendenzromans“. Das Erzählwerk von Louise Otto-Peters. Centaurus, Pfaffenweiler 1995 ISBN 3-89085-900-3
  • Wendelin Weißheimer: Erlebnisse mit Richard Wagner, Franz Liszt und vielen anderen Zeitgenossen. Stuttgart 1898

zur Rolle in der Frauenbewegung

  • Jeanne Berta Semmig: Louise Otto-Peters. Lebensbild einer deutschen Kämpferin. Union Verlag, Berlin 1957.
  • Ruth-Ellen Boetcher Joeres: Die Anfänge der deutschen Frauenbewegung: Louise Otto-Peters. Fischer, Frankfurt 1983 ISBN 3-596-23729-7
  • Carol Diethe: The life and work of Germany’s founding feminist Louise Otto-Peters (1819–1895). Edwin Mellen Press, Lewiston 2002, ISBN 0-7734-7048-4
  • Irene Duchrow; Dietrich Nummert: Dem Reich der Freiheit werb’ ich Bürgerinnen. Louise Otto-Peters, Begründerin der deutschen Frauenbewegung. (Manuskript). Rundfunkvortrag im Deutschlandsender, Kultur, 11. Mai 1991
  • Ute Gerhard; Elisabeth Hannover-Drück; Romina Schmitter (Hrsg.): „Dem Reich der Freiheit werb’ ich Bürgerinnen“. Die "Frauen-Zeitung" von Louise Otto. Frankfurt 1979
  • Cordula Koepcke: Louise Otto-Peters. Die rote Demokratin. Freiburg 1981
  • Ilse Nagelschmidt; Johanna Ludwig (Hrsg.): Louise Otto-Peters. Politische Denkerin und Wegbereiterin der deutschen Frauenbewegung. Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Dresden 1996
  • Christine Susanne Rabe: Gleichwertigkeit von Mann und Frau: Die Krause-Schule und die bürgerliche Frauenbewegung im 19. Jahrhundert. Böhlau, Köln 2006 ISBN 3412083062 Zugl. Diss. phil. Universität Hannover[12]
  • Susanne Schötz: Politische Partizipation und Frauenwahlrecht bei Louise Otto-Peters, in: Hedwig Richter u. Kerstin Wolff (Hrsg.): Frauenwahlrecht. Demokratisierung der Demokratie in Deutschland und Europa. Hamburg: Hamburger Edition, 2018, S. 187–220.
  • Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Louise Otto-Peters. In: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ). Nr. 8, 2019.

Biografie

Ehrungen und Nachwirkung

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ursula Birsl, Gisela Notz, Inge Wettig-Danielmeier, Christl Wickert: 90 Jahre Frauenwahlrecht! vorwärts buch, Berlin 2008
  2. Lucia Halder, Biographie Louise Otto-Peters, Deutsches Historisches Museum Berlin, 1914 in: https://www.dhm/lemo/biografie/louise-Peers-Otto
  3. L. Otto-Peters: Das Recht der Frauen auf Erwerb. Leipzig 1997, S. 118 [Hervorhebung im Original]
  4. Programm der Frauen-Zeitung FrauenMediaTurm
  5. Frontispiz der ersten Ausgabe der Frauen-Zeitung
  6. Claudia von Zglinicki: Für sie wurde die Lex Otto erfunden Der Freitag, 23. April 1999
  7. André Böttger: Frauenwahlrecht in Deutschland – ein Rückblick. In: Marjaliisa Hentilä; Alexander Schug (Hrsg.): von heute an für alle! Hundert Jahre Frauenwahlrecht. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2006, S. 62ff.
  8. Susanne Schötz: 20 Jahre Louise-Otto-Peters-Gesellschaft in Leipzig. In: Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Heft III/2013.
  9. Kiek In e.V.: NachbarinnenTreff Louise. Kiek In e.V. und Kiek In gGmbH, 15. Januar 2018, abgerufen am 25. März 2019.
  10. Henrik Lasch: Ehrung für eine Wissbegierige. In: Neues Deutschland vom 28. März 2019, S. 14
  11. a b c d e f Ulrike Rückert: Frauenrechtlerin Louise Otto-Peters. In: Kalenderblatt (Rundfunksendung auf DLF). 26. März 2019, abgerufen am 26. März 2019.
  12. books.google.de