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Lex Otto ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für den 12. Paragraphen des Pressegesetz des Königreichs Sachsen aus dem Jahr 1850, der Frauen in Sachsen die Herausgabe von Zeitungen verbot.[1] Frauen durften nach der Lex Otto nicht einmal als Mitredakteurinnen genannt werden. Benannt wurde das Gesetz nach der Redakteurin Louise Otto-Peters, die durch das eigens für ihren Fall eingeführte Gesetz an der Herausgabe ihrer Demokratie und Frauengleichberechtigung propagierenden[2] Frauen-Zeitung gehindert werden sollte.[3][4] Durch diese Verordnung erhielt Louise Otto-Peters, die einzige Redakteurin im Land, Berufsverbot. Die Frauen-Zeitung musste offiziell ihr Erscheinen einstellen. Otto wich mit der Redaktion nach Gera aus, bevor 1852 ein endgültiges Verbot durch ein ähnliches reußisches Gesetz erfolgte.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten