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Basisdaten
Landeskirche: Evangelische Landeskirche in Württemberg
Prälatur: Reutlingen
Fläche: km²
Gliederung: 37 Kirchengemeinden
Gemeindeglieder: ca. 35.400 (2005)
Adresse des
Dekanatamtes:
Altburger Str. 3
75365 Calw
Dekan: Erich Hartmann
Karte
Lage des Kirchenbezirks Calw innerhalb der Evang. Landeskirche in Württemberg

Der Evangelische Kirchenbezirk Calw ist einer von 47 Kirchenbezirken bzw. Kirchenkreisen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Sein Gebiet ist deckungsgleich mit dem Dekanat Calw.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Der Kirchenbezirk Calw liegt im Westen der württembergischen Landeskirche. Sein Gebiet umfasst die Mitte und teilweise den Norden des Landkreises Calw, also die Städte und Gemeinden Althengstett, Bad Liebenzell, Bad Teinach-Zavelstein, Bad Wildbad (nur Stadtteil Aichelberg), Calw, Gechingen, Neubulach, Neuweiler, Oberreichenbach, Ostelsheim, Simmersfeld (nur Ortsteil Aichhalden), Simmozheim und Unterreichenbach (ohne Ortsteil Kapfenhardt).

NachbarkirchenbezirkeBearbeiten

Der Kirchenbezirk Calw grenzt an folgende Kirchenbezirke der Prälatur Reutlingen beginnend im Nordosten: Leonberg, Böblingen, Nagold und Neuenbürg. Im äußersten Westen sowie im Nordosten hat er jeweils eine kurze Grenze mit der Evangelischen Landeskirche in Baden.

GeschichteBearbeiten

Das Gebiet des heutigen Dekanats bzw. Kirchenbezirks Calw gehört zum alten Kernland Württembergs, das ab 1534 die Reformation einführte, so dass das Gebiet ganz evangelisch geprägt ist. Calw wurde 1555 Sitz eines Dekanats, damals als Specialsuperintendenz bezeichnet, das zum Generalat Maulbronn gehörte. Zum Dekan wurde der Stadtpfarrer von Calw ernannt. Mit diesem Amt ist es bis heute verbunden. Ab 1823 gehörte das Dekanat Calw zum Generalat Tübingen, seit 1913 zum Generalat Reutlingen, aus dem die heutige Prälatur Reutlingen hervorging.

Infolge der Auflösung einiger Kreise bzw. Oberämter in Württemberg 1939 wurden auch die kirchlichen Verwaltungsbezirke teilweise neu gegliedert. So wurde mit Wirkung vom 1. April 1939 die Kirchengemeinde Dachtel in den Kirchenbezirk Böblingen umgegliedert.

Bis 1981 gehörte auch die Kirchengemeinde Deckenpfronn zum Kirchenbezirk Calw. Mit Wirkung vom 1. Januar 1982 wurde sie in den Kirchenbezirk Herrenberg umgegliedert.

Leitung des KirchenbezirksBearbeiten

Die Leitung des Kirchenbezirks obliegt der Bezirkssynode, dem Kirchenbezirksausschuss (KBA) und dem Dekan. Derzeitiger Dekan ist seit 2004 Erich Hartmann (* 1960), der zugleich einer der Pfarrer an der Stadtkirche in Calw ist.

Dekane des Kirchenbezirks CalwBearbeiten

  • 1797–1814 Johann Ferdinand Gaum
  • 1815–1818 Christian Martin Plieninger
  • 1818–1824 Christian Karl August von Haas
  • 1824–1857 Ludwig Friedrich Fischer
  • 1857–1864 Urban Heberle
  • 1865–1871 Karl Johann Friedrich von Lechler (1820–1903)
  • 1871–1880 Karl Albert Friedrich Mezger (1818–1886)
  • 1880–1887 Karl von Berg
  • 1887–1896 Paulus von Braun
  • 1896–1915 Hermann Friedrich Roos
  • 1915–1927 Paul Wolfgang Zeller (1859–1932)
  • 1928–1933 Friedrich Roos
  • 1933–1942 Johannes Hermann
  • 1943–1945 Alfred Brecht
  • 1946–1951 Friedrich Höltzel (1898–1990)
  • 1951–1961 Hansulrich Esche (1905–1974)
  • 1961–1977 Karl Frey (* 1909)
  • 1977–1991 Gerhard Wirth (* 1929)
  • 1991–2003 Eberhard Dieterich (* 1938)
  • Seit 2004 Erich Hartmann (* 1960)

KirchengemeindenBearbeiten

Im Kirchenbezirk Calw gibt es insgesamt 37 Kirchengemeinden. Dabei haben sich 19 Kirchengemeinden zu insgesamt sechs Gesamtkirchengemeinden zusammengeschlossen, bleiben aber weiterhin eigenständige Körperschaften des öffentlichen Rechts. Die jeweils in Klammern hinter dem Namen der Kirchengemeinde angegebenen Gemeindegliederzahlen beziehen sich auf das Jahr 2005 und sind gerundet.

Das Gebiet des Kirchenbezirks Calw ist überwiegend evangelisch geprägt. Es gibt daher fast in jedem Dorf auch eine evangelische Kirchengemeinde und eine meist alte Kirche. In den meisten Orten zogen Katholiken überwiegend erst nach dem Zweiten Weltkrieg zu.

Kirchengemeinde AichelbergBearbeiten

 
Kirche Aichelberg

Die Kirchengemeinde Aichelberg (ca. 330) umfasst den Stadtteil Aichelberg der Stadt Bad Wildbad. Alle anderen Stadtteile Bad Wildbads gehören zum Kirchenbezirk Neuenbürg. Kirchlich gehörte Aichelberg, das bis ins 19. Jahrhundert zusammen mit den Weilern Meistern, Hünerberg, Kälbermühle und Rehmühle „Bergorte“ genannt wurde und erst 1938 „Aichelberg“ bezeichnet wird, zu Ebhausen bzw. später zu Neuweiler und Zwerenberg. Durch Bekanntmachung des Konsistoriums vom 26. September 1907 wurde die Pfarrei Aichelberg und die selbständige Kirchengemeinde Aichelberg errichtet. Ebenfalls 1907 wurde eine Kirche im Jugendstil fertiggestellt.

Durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 21. April 1938 wurde der Weiler Lappach in die Kirchengemeinde Enzklösterle (Kirchenbezirk Neuenbürg) zugeordnet. Durch Bekanntmachung vom 22. November 1949 wurde auch der Weiler bei der Pumpstation (Kälbermühle) dem Kirchenbezirk Neuenbürg angegliedert und der Kirchengemeinde Bad Wildbad zugeordnet. Seit dem 1. Januar 2019 gehört die Kirchengemeinde Aichelberg auch zum Kirchenbezirk Neuenbürg und ist Teil des Kirchspiels Bad Wildbad.

Gesamtkirchengemeinde AltburgBearbeiten

 
Martinskirche Altburg

Die Gesamtkirchengemeinde Altburg (ca. 3.220) umfasst den Stadtteil Altburg der Stadt Calw sowie die Ortsteile Igelsloch und Oberkollbach der Gemeinde Oberreichenbach. Sie wurde durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 26. Juli 1951 gebildet, als für die bis dahin zur Kirchengemeinde Altburg gehörigen Orte Oberkollbach und Eberspiel die selbständige Tochtergemeinde Oberkollbach gebildet wurde, welche seither mit der Kirchengemeinde Altburg die Gesamtkirchengemeinde Altburg bildet. Beide Kirchengemeinden (Oberkollbach und Gesamtkirchengemeinde Altburg) waren durch Schreiben des Kultministeriums Tübingen vom 27. September 1950 als Körperschaften des öffentlichen Rechts anerkannt worden. Nach Umgliederung der Kirchengemeinden Igelsloch in den Kirchenbezirk Calw 1986, wurde auch diese Kirchengemeinde der Gesamtkirchengemeinde Altburg angeschlossen, so dass diese seither aus drei Teilkirchengemeinden besteht.

Kirchengemeinde AltburgBearbeiten

Die Kirchengemeinde Altburg (ca. 2.370) umfasst den Stadtteil Altburg der Stadt Calw sowie den Hauptort der Gemeinde Oberreichenbach. Die Oberreichenbacher Ortsteile Würzbach, Oberkollbach (seit 1951) und Igelsloch bilden eigenständige Kirchengemeinden.

Kirchlich gehörte Altburg als Filiale zu Althengstett, ab 1515 zu Calw. 1573 wurde Altburg eigene Pfarrei, zu der bis ins 20. Jahrhundert auch Oberkollbach gehörte, bevor dort 1975 eine eigene Pfarrei errichtet wurde. Die Kirche in Altburg hat einen gotischen Westturm mit netzgewölbtem Chor mit Wandmalereien. Im zugehörigen Oberreichenbach gibt es ebenso eine Kirche.

Die Altburger Ortsteile Weltenschwann und Speßhardt wurden erst durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 12. April 1956 der Kirchengemeinde Altburg zugeordnet. Bis dahin gehörten sie zur Kirchengemeinde Zavelstein. Im Gegenzug wurde der Ort Alzenberg von der Kirchengemeinde Altberg gelöst und der Bergkirchengemeinde Calw zugeordnet.

Kirchengemeinde OberkollbachBearbeiten

Die Kirchengemeinde Oberkollbach (ca. 850) umfasst den Ortsteil Oberkollbach mit Eberspiel der Gemeinde Oberreichenbach. Kirchlich gehörte Oberkollbach zunächst zu Calw. 1401 wird eine Filialkirche zu Unserer Lieben Frau erwähnt. Sie war von Altburg abhängig. 1951/52 erhielt Oberkollbach wieder eine eigene Kirche und durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 26. Juli 1951 wurde die selbständige Kirchengemeinde Oberkollbach als Tochtergemeinde von Altburg gebildet. Diese bildet seither mit Altburg die Gesamtkirchengemeinde Altburg. 1975 wurde Oberkollbach dann eigene Pfarrei, die heute auch die Kirchengemeinde Igelsloch betreut.

Kirchengemeinde IgelslochBearbeiten

Die Kirchengemeinde Igelsloch (ca. ) umfasst den Ortsteil Igelsloch der Gemeinde Oberreichenbach. Kirchlich gehörte Igelsloch zunächst zu Bad Liebenzell, dann zu Schömberg (Kirchenbezirk Neuenbürg). Durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 2. September 1986 wurde die Kirchengemeinde Igelsloch in den Kirchenbezirk Calw umgegliedert. Eine Leonhardskapelle in Igelsbach wurde 1420 erstmals erwähnt. 1975 wurde Igelsloch der neu gegründeten Pfarrei Oberkollbach zugeordnet.

Kirchengemeinde AlthengstettBearbeiten

 
Evang. Kirche Althengstett

Die Kirchengemeinde Althengstett (ca. 2.400) umfasst den Hauptort der Gemeinde Althengstett. Die Kirche in Althengstett, ab 1310 als Marien und Markuskirche bekannt, war Mutterkirche für Calw und Altburg. Sie wurde 1049 neu erbaut. Das Patronat hatten zunächst die Grafen von Calw, dann die Grafen von Eberstein-Zweibrücken, die es an Württemberg verkauften. 1342 wurde es an das Kloster Hirsau abgegeben. Die Kirche war ursprünglich von einem Kirchhof umgeben. Im Mittelalter war die Markuskirche eine Wehrkirche. An der Westseite war eine kleine Burg angebaut, die von einem Wassergraben umgeben war. Die Burg wurde aber 1595 abgetragen. Der Turm der Kirche ist noch hochmittelalterlich, der netzgewölbte Chor wurde in spätgotischer Zeit angebaut. Das Langhaus wurde mehrfach umgestaltet. Die letzte große Renovierung und Umgestaltung war Jahren 1956/57. Damals wurde die im Chor befindliche Orgelempore entfernt, die neue Orgel tiefer eingebaut, so dass die von Prof. Rudolf Yelin gestalteten Farbfenster besser zur Geltung kommen.

Die Kirchengemeinde Althengstett hat seit 1974 auch ein Gemeindehaus, das 1999 erweitert wurde. Es dient den zahlreichen Gruppen und Kreisen, darunter Posaunenchor, Kirchenchor und Begräbnischor als Treffpunkt und Probenraum.[1]

Kirchengemeinde Bad LiebenzellBearbeiten

 
Evang. St. Blasiuskirche Bad Liebenzell

Die Kirchengemeinde Bad Liebenzell (ca. 1.400) umfasst die Kernstadt und den Ortsteil Monbachtal der Stadt Bad Liebenzell. Kirchlich gehörte Liebenzell evtl. zu Möttlingen, doch wurde Liebenzell sehr früh eine eigene Pfarrei, zu der mehrere Dörfer des Umlandes gehörten. Eine Kirche wurde in einer Schenkung Utas an Hirsau bereits erwähnt. 1423 wird sie als St. Blasiuskirche bezeichnet. Hirsau trat das Patronat nach der Reformation 1556 an Baden, dieses 1603 an Württemberg ab. Die Kirche hat noch einen frühgotischen Chor und einen spätromanischen Turm, ansonsten wurde die Kirche 1891 neu erbaut. Die ursprünglich zugehörigen Dörfer wurden meist nach der Reformation zu eigenen Pfarreien erhoben. Mit Wirkung vom 6. Dezember 1993 wurde die Kirchengemeinde Liebenzell in „Kirchengemeinde Bad Liebenzell“ umbenannt.

Monbachtal wurde erst durch Gesetz vom 5. September 1989 von der Evangelischen Landeskirche in Baden in die württembergische Landeskirche umgegliedert und wurde der Kirchengemeinde Bad Liebenzell angegliedert.

Bis 1969 gehörten auch Maisenbach und Beinberg als Filialkirchengemeinden zur Gesamtkirchengemeinde Bad Liebenzell. Durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 23. April 1969 wurden sie aus dem Verband der Gesamtkirchengemeinde Bad Liebenzell gelöst und zu selbständigen Kirchengemeinden erhoben. Unterlengenhardt gehörte noch bis 1974 als Filialkirchengemeinde zu Bad Liebenzell. Durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 30. Juni 1975 wurde die Filialkirchengemeinde Unterlengenhardt ebenfalls von der Gesamtkirchengemeinde Bad Liebenzell gelöst und der neu gebildeten Gesamtkirchengemeinde Maisenbach angegliedert. Damit war die bisherige Gesamtkirchengemeinde Bad Liebenzell gegenstandslos geworden.

1902 ließ sich in Bad Liebenzell der 1899 in Hamburg gegründete deutsche Zweig der China-Inland-Mission nieder. Dieser wurde 1906 als Liebenzeller Mission eine selbständige Einrichtung. Aus der Liebenzeller Mission entstand 1933 der Liebenzeller Gemeinschaftsverband (LGV), ein Verband innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland, der über ein Netz von Gemeinschaften im südlichen Deutschland verfügt.

Bis 1920 gehörte auch die Filialkirchengemeinde Ernstmühl zur Gesamtkirchengemeinde Liebenzell. Durch Bekanntmachung des Konsistoriums vom 19. Juli 1920 wurde Ernstmühl vom Verband der Kirchengemeinde Liebenzell losgelöst und der Gesamtkirchengemeinde Hirsau zugeordnet, durch weitere Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 7. April 1927 aber mit der Kirchengemeinde Hirsau vereinigt.

Kirchengemeinde Bad TeinachBearbeiten

 
Dreifaltigkeitskirche Bad Teinach

Die Kirchengemeinde Bad Teinach (ca. 550) umfasst die Stadtteile Bad Teinach, Emberg und Schmieh der Stadt Bad Teinach-Zavelstein. Mit Wirkung vom 7. April 1992 wurde die Kirchengemeinde Teinach in „Kirchengemeinde Bad Teinach“ umbenannt. Bis 2001 bildete die Kirchengemeinde Bad Teinach dann mit den Kirchengemeinden Emberg und Schmieh die Gesamtkirchengemeinde Bad Teinach. Am 27. Juni 2001 wurden die Kirchengemeinden Emberg und Schmieh aufgelöst und mit der Kirchengemeinde Bad Teinach vereinigt. Gleichzeitig wurde die bisherige Gesamtkirchengemeinde Bad Teinach aufgelöst.

1652/55 stiftete Herzog Eberhard III. von Württemberg eine Kirche in Teinach, einer damals noch sehr kleinen Siedlung um das herrschaftliche Bad nahe der Stadt Zavelstein. Sie wurde von Zavelstein aus betreut. 1818 wurde Bad Teinach eine eigenständige politische Gemeinde. Eine eigene Pfarrei wurde in Teinach aber erst 1891 errichtet. Von ihr werden seither auch die Orte Emberg und Schmieh (bis dato zur Pfarrei Kentheim, Stadtteil Sommenhardt gehörig) betreut. In Schmieh und Emberg (erbaut 1965) gibt es jedoch eigene Filialkirchen.

In der Teinacher Dreifaltigkeitskirche befindet sich die kabbalistische Lehrtafel der Prinzessin Antonia von Württemberg, die den christlichen Glauben durch ein Paradiesbild und ein Bild des Brautzuges der Sulamith darstellt (Führungen von April bis Oktober jeden Donnerstag um 15 Uhr).

Für die Jugendarbeit der Kirchengemeinde ist der EC Emberg verantwortlich.

Durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 26. Februar 1987 wurden die Gebiete Bahnhof Bad Teinach, Elektrizitätswerk und Marmorwerk sowie Teinacher Tal der Kirchengemeinde Bad Teinach zugeordnet. Sie gehörten zuvor zu den Kirchengemeinden Altbulach, Liebelsberg, Sommenhardt bzw. Stammheim.

Kirchengemeinde BreitenbergBearbeiten

Die Kirchengemeinde Breitenberg (ca. 780) umfasst den Ortsteil Breitenberg der Gemeinde Neuweiler. Kirchlich gehörte Breitenberg zunächst zu Effringen. 1512 wurde Breitenberg eigene Pfarrei. Die ursprünglich romanische Chorturmkirche wurde später mehrfach verändert. Das Pfarramt Breitenberg betreut auch die Kirchengemeinde Oberkollwangen.

Gesamtkirchengemeinde CalwBearbeiten

Die Gesamtkirchengemeinde Calw (ca. 5.000) umfasst die Kernstadt und die Stadtteile Alzenberg, Heumaden und Wimberg der Stadt Calw. Sie wurde durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 10. Juli 1957 gebildet, als die bis dahin alleinige Kirchengemeinde Calw in zunächst zwei Teilkirchengemeinden, nämlich die Stadtkirchengemeinde und die Bergkirchengemeinde aufgeteilt und diese in der neuen Gesamtkirchengemeinde Calw zusammengeschlossen wurden. Das Kultusministerium hatte die neue Gesamtkirchengemeinde Calw und deren Teilkirchengemeinden mit Schreiben vom 4. Dezember 1956 als Körperschaften des öffentlichen Rechts anerkannt. 1971 wurde dann noch die Versöhnungskirchengemeinde Calw-Heumaden gebildet, so dass die Gesamtkirchengemeinde Calw seither aus drei Teilkirchengemeinden besteht. Zu jeder der drei Teilkirchengemeinden gehört ein Pfarramt. Hinzu kommt noch die Stelle eines Militärpfarrers für den nahe gelegenen Standort der Bundeswehr.

Stadtkirchengemeinde CalwBearbeiten

 
Nikolauskapelle Calw

Die Stadtkirchengemeinde Calw (ca. 1.700) umfasst die Altstadt von Calw. Kirchlich gehörte Calw zunächst zu Althengstett. 1275 ist eine Kirche mit einem Dekan in Calw bezeugt. Das Patronatsrecht kam über die Grafen von Calw und von Berg an Württemberg. 1342 wurde die Kirche dem Kloster Hirsau inkorporiert. 1525 wird die Kirche mit St. Peter und Paul bezeichnet. Württemberg führte zwischen 1535 und 1555 die Reformation ein und machte die Stadt zum Sitz eines Dekanats (Specialsuperintendenz). Die heutige Stadtkirche wurde 1885 neu erbaut. Dabei wurde der frühgotische Chor der Vorgängerkirche beibehalten. Da die Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg anwuchs, wurde 1955 im zugehörigen Stadtteil Wimberg die Bergkirche erbaut. Daher wurde die damalige Kirchengemeinde Calw in zwei Teilkirchengemeinden, die Stadtkirchengemeinde und die Bergkirchengemeinde geteilt. 1971 wurde dann im Stadtteil Heumaden noch die Versöhnungskirche erbaut und auch dort eine selbständige Teilkirchengemeinde innerhalb der Gesamtkirchengemeinde Calw errichtet.

Bergkirchengemeinde CalwBearbeiten

Die Bergkirchengemeinde Calw (ca. 1.600) umfasst die Stadtteile Wimberg und Alzenberg der Stadt Calw. Kirchlich gehörte Alzenberg zunächst zu Calw bzw. später zu Altburg. Auch Wimberg wurde als Neubausiedlung von Calw aus kirchlich betreut. 1955 wurde jedoch in Wimberg eine eigene Kirche, die Bergkirche, erbaut und durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 10. Juli 1957 wurde dann die selbständige Bergkirchengemeinde Calw gebildet, als die bis dahin alleinige Kirchengemeinde Calw in damals zwei Teilkirchengemeinden aufgeteilt und diese in der neuen Gesamtkirchengemeinde Calw zusammengeschlossen wurden. Bereits durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 12. April 1956 war Alzenberg von der Kirchengemeinde Altburg der Bergkirchengemeinde Calw zugeordnet worden.

Versöhnungskirchengemeinde Calw HeumadenBearbeiten

Die Versöhnungskirchengemeinde Calw Heumaden (ca. 1.700) umfasst den Stadtteil Heumaden der Stadt Calw. Kirchlich gehörte Heumaden stets zu Calw. Am 26. August 1962 wurde der erste Gottesdienst in Heumaden gefeiert, in einem provisorischen Montagegemeindehaus. 1965 wurde die eigene Kirche, die Versöhnungskirche, fertiggestellt und durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 29. Januar 1971 auch eine eigene Kirchengemeinde innerhalb der Gesamtkirchengemeinde Calw errichtet. Das Kultusministerium hatte die neue Kirchengemeinde mit Schreiben vom 5. Oktober 1970 als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt.

Kirchengemeinde GechingenBearbeiten

 
Martinskirche Gechingen

Die Kirchengemeinde Gechingen (ca. 2.000) umfasst die Gemeinde Gechingen. Die Kirche ist Gechingen ist wohl sehr alt. Erstmals erwähnt wurde sie 1329. Ab 1481 ist sie als Martinskirche bezeugt. Das Patronat hatte zum Teil Baden und die Truchsessen von Waldeck, welche sie 1417/28 an Württemberg übergaben. Der badische Anteil wurde 1453 dem Stift Baden einverleibt. Erst 1806 gelangte es ebenfalls an Württemberg. Die spätgotische Kirche von 1481 erhielt 1568 einen Turm und 1743 ein neues Langhaus.

Kirchengemeinde HirsauBearbeiten

 
Marienkapelle Calw-Hirsau – heute Evang. Kirche

Die Kirchengemeinde Hirsau (ca. 1.000) umfasst den Stadtteil Hirsau der Stadt Calw. Das kirchliche Leben in Hirsau beginnt im 8. Jahrhundert mit einer um 751/768 errichteten Nazariuskapelle rechts der Nagold. 830/32 wurden durch Bischof Noting von Vercelli Reliquien des Heiligen Aurelius aus Mailand nach Hirsau in das dort gegründete Aureliuskloster überführt. Dieses erste Aureliuskloster bestand bis um das Jahr 1000. 1049 befahl Papst Leo IX. seinem Neffen, dem Grafen von Calw, Kloster St. Aurelius wieder zu errichten. Das zweite Aureliuskloster erhielt eine Kirche als dreischiffige Basilika. 1584 begann der Abbruch des größten Teils des Aureliusklosters. Von der säkularisierten Kirche blieben nur Teile des Schiffs und die Türme stehen. 1956 wurden diese Gebäude restauriert und dienen seither der katholischen Kirchengemeinde Hirsau als Pfarrkirche.

Der gewaltige Zulauf, den das Aureliuskloster Hirsau erfuhr, machte im 11. Jahrhundert die Gründung eines neuen Klosters St. Peter und Paul auf dem Flusslauf links der Nagold notwendig. Es wurde zwischen 1082 und 1091 erbaut. Die Kirche mit zwei Westtürmen wurde im Jahre 1120 fertiggestellt. 1474 begann der Abriss der romanischen Klausurgebäude, die man bis 1516 durch gotische Neubauten ersetzte. 1556 wurde im Zuge der Reformation das Kloster St. Peter und Paul in eine Evangelische Klosterschule umgewandelt. Im Dreißigjährigen Krieg kehrten noch einmal benediktinische Mönche aus Weingarten nach Hirsau zurück.

Das Kloster St. Peter und Paul wurde 1692 von französischen Truppen im Pfälzischen Erbfolgekrieg in Brand gesteckt. Bis 1808 wurden die Ruinen als „Steinbruch“ missbraucht. Erhalten blieben nur die Umfassungsmauern der Klosterkirche und des Kreuzgangs, Grundmauern etlicher Klostergebäude, die spätgotische Marienkapelle und der 37 Meter hohe „Eulenturm“ aus rotem Buntsandstein.

Die kleine Siedlung um das Kloster Hirsau hatte früher eine Pfarrkirche, an der 1260 ein Pfarrer erwähnt wurde. Über den Verbleib der Kirche ist nichts bekannt. Nach der Reformation feierte die evangelische Gemeinde ihre Gottesdienste in der Klosterkirche. Nach deren Zerstörung nutzte die Gemeinde ab 1692 die Liebfrauenkapelle als Gotteshaus. 1698 wurde eine eigene Pfarrei in Hirsau errichtet.

Der Ort Ernstmühl bildete bis 1927 eine eigene Kirchengemeinde bzw. Filialkirchengemeinde, die zunächst zur Gesamtkirchengemeinde Liebenzell gehörte und durch Bekanntmachung des Konsistoriums vom 19. Juli 1920 vom Verband der Kirchengemeinde Liebenzell losgelöst und der Gesamtkirchengemeinde Hirsau zugeordnet wurde. Durch weitere Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 7. April 1927 wurde sie mit der Kirchengemeinde Hirsau vereinigt.

Bis 1926 wurde die Kirchengemeinde Ottenbronn vom Pfarramt Hirsau betreut. Durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 2. Januar 1926 wurde Ottenbronn der Pfarrei Neuhengstett zugeordnet, mit deren Kirchengemeinde es seit 2000 die Gesamtkirchengemeinde Neuhengstett-Ottenbronn bildet.

Kirchengemeinde HolzbronnBearbeiten

 
Bernhardskirche Holzbronn

Die Kirchengemeinde Holzbronn (ca. 400) umfasst den Stadtteil Holzbronn der Stadt Calw. Kirchlich gehörte Holzbronn zu Gültlingen, hatte aber eine eigene Filialkirche. 1892 wurde eine Pfarrverweserei errichtet. Die heutige Bernhardskirche wurde 1908 erbaut. Im 20. Jahrhundert wurde Holzbronn eigene Pfarrei.

Evangelische Petruskirchengemeinde MaisenbachBearbeiten

Die Evangelische Petruskirchengemeinde Maisenbach (ca. 900) umfasst die Stadtteile Maisenbach, Beinberg und Unterlengenhardt der Stadt Bad Liebenzell.

Beinberg gehörte kirchlich stets zu Liebenzell. 1959 wurde eine eigene Kirche, die Friedenskirche, erbaut und auch eine eigene Filialkirchengemeinde innerhalb der Gesamtkirchengemeinde Bad Liebenzell errichtet.

Auch Maisenbach gehörte kirchlich stets zu Liebenzell. 1967 wurde in Maisenbach eine eigene Kirche, die Christuskirche, erbaut und auch eine eigene Filialkirchengemeinde im Rahmen der Gesamtkirchengemeinde Bad Liebenzell errichtet.

Durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 23. April 1969 schieden die Kirchengemeinden Beinberg und Maisenbach aus dem Verband der Gesamtkirchengemeinde Bad Liebenzell aus. Beide wurden zu selbständigen Kirchengemeinden erhoben.

Auch Unterlengenhardt gehörte stets zu Liebenzell. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Unterlengenhardt ein eigenes evangelisches Gemeindezentrum errichtet und auch eine eigene Filialkirchengemeinde innerhalb der Gesamtkirchengemeinde Bad Liebenzell gegründet.

Durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 30. Juni 1975 wurde die Kirchengemeinde Beinberg dann zusammen mit der Kirchengemeinde Maisenbach und der bis dahin noch zur Gesamtkirchengemeinde Bad Liebenzell gehörigen Filialkirchengemeinde Unterlengenhardt zur neuen Gesamtkirchengemeinde Maisenbach zusammengeschlossen.

Die drei Kirchengemeinden wurden zum 1. Januar 2017 aufgelöst, gleichzeitig wurde die Gesamtkirchengemeinde umbenannt in Evangelische Petruskirchengemeinde Maisenbach.

Kirchengemeinde MöttlingenBearbeiten

 
Evang. Blumhardtkirche Bad Liebenzell-Möttlingen

Die Kirchengemeinde Möttlingen (ca. 680) umfasst den Stadtteil Möttlingen der Stadt Bad Liebenzell. Eine Kirche, ab 1525 als Marienkirche bezeichnet, gelangte über die Pfalzgrafen von Tübingen Ende des 14. Jahrhunderts an das Kloster Hirsau, dem sie 1401 inkorporiert wurde. Die Kirche hat noch einen romanischen Triumphbogen und einen netzgewölbten Chor. Das Schiff wurde 1746 erbaut.

Gesamtkirchengemeinde MonakamBearbeiten

 
Kirche in Monakam

Die Gesamtkirchengemeinde Monakam (ca. 1.500) umfasst die Stadtteile Monakam und Unterhaugstett der Stadt Bad Liebenzell. Sie besteht aus den beiden nachfolgenden Kirchengemeinden Monakam und Unterhaugstett.

Kirchengemeinde MonakamBearbeiten

Die Kirchengemeinde Monakam (ca. ) umfasst den Stadtteil Monakam der Stadt Bad Liebenzell. Kirchlich gehörte Monakam zunächst zu Bad Liebenzell, doch wurde bereits 1477 eine Filialkirche zum Heiligen Kreuz in Monakam erwähnt. Die heutige Kirche wurde 1802 neu erbaut. Dabei wurde der Flügelaltar der Vorgängerkirche aus dem Jahr 1497 übernommen. 1910 wurde Monakam eine eigene Pfarrei, zu der auch Unterhaugstett gehört.

Kirchengemeinde UnterhaugstettBearbeiten

 
Christuskirche in Unterhaugstett

Die Kirchengemeinde Unterhaugstett (ca. ) umfasst den Stadtteil Unterhaugstett der Stadt Bad Liebenzell. Kirchlich gehörte Unterhaugstett zunächst zu Möttlingen, ab 1910 zur neu errichteten Pfarrei Monakam. 1966 wurde in Unterhaugstett eine eigene Kirche, die Christuskirche erbaut und eine eigene Kirchengemeinde errichtet.

Gesamtkirchengemeinde NeubulachBearbeiten

Die Gesamtkirchengemeinde Neubulach (ca. 3.150) umfasst die Kernstadt und die Stadtteile Altbulach, Liebelsberg und Oberhaugstett der Stadt Neubulach. Der Stadtteil Martinsmoos bildet eine eigene Kirchengemeinde, die zur Gesamtkirchengemeinde Zwerenberg gehört. Die Gesamtkirchengemeinde Neubulach wurde im Juli 1993 gebildet und besteht aus den vier nachfolgenden Kirchengemeinden Altbulach, Liebelsberg, Neubulach und Oberhaugstett.

Kirchengemeinde AltbulachBearbeiten

Die Kirchengemeinde Altbulach (ca. ) umfasst den Stadtteil Altbulach der Stadt Neubulach. Kirchlich gehörte Altbulach zunächst zu Effringen, dann zu Neubulach. Der Ort hat aber eine alte Kirche, die noch ein romanisches Langhaus besitzt. 1445 wurde sie erweitert. Ab 1508 wird sie mit St. Mauritiuskirche bezeichnet. Der spätgotische Chor der Kirche hat ein Netzgewölbe. Die Kirchengemeinde Altbulach wird vom Pfarramt Neubulach II betreut.

Durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 26. Februar 1987 gab es eine Gebietsumgliederung. Danach kamen kleinere Gebiete der Kirchengemeinde Altbulach zur Nachbarkirchengemeinde Bad Teinach.

Kirchengemeinde LiebelsbergBearbeiten

Die Kirchengemeinde Liebelsberg (ca. ) umfasst den Stadtteil Liebelsberg der Stadt Neubulach. Kirchlich gehörte Liebelsberg zunächst zu Effringen, dann zu Neubulach. Eine Filialkapelle St. Bartholomäus wurde 1537 erwähnt. Sie wurde 1842 zum Schulhaus umgebaut. 1978 wurde sie wieder als Gottesdienstraum gestaltet. Die Kirchengemeinde Liebelsberg wird vom Pfarramt Neubulach II betreut.

Durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 26. Februar 1987 gab es eine Gebietsumgliederung. Danach kamen kleinere Gebiete der Kirchengemeinde Liebelsberg zur Nachbarkirchengemeinde Bad Teinach.

Kirchengemeinde NeubulachBearbeiten

 
Jodokuskirche Neubulach

Die Kirchengemeinde Neubulach (ca. ) umfasst die Kernstadt von Neubulach. Eine Kirche wurde wohl schon mit der Gründung der Stadt erbaut. Sie war zunächst Filiale von Effringen.1412 wird sie als St. Ulrichskirche bezeichnet, 1508 St. Jodokus. Sie gelangte 1379 vom Kloster Stein am Rhein an Konrad Grückler. 1443 wurde Neubulach anstelle von Effringen Sitz der Pfarrei. Endgültig wurde die Pfarrei nach der Reformation bestätigt. Die heutige Kirche hat einen romanischen Turm, das Schiff wurde 1568 neu erbaut und 1683 verändert. Heute versehen zwei Pfarrer ihre Dienste in Neubulach. Das Pfarramt Neubulach II betreut auch die zur Gesamtkirchengemeinde Neubulach gehörigen Kirchengemeinden Altbulach, Liebelsberg und Oberhaugstett.

Kirchengemeinde OberhaugstettBearbeiten

Die Kirchengemeinde Oberhaugstett (ca. ) umfasst den Stadtteil Oberhaugstett der Stadt Neubulach. Kirchlich gehörte Oberhaugstett zunächst zu Effringen, dann zu Neubulach. Die Kirchengemeinde Oberhaugstett wird vom Pfarramt Neubulach II betreut.

Gesamtkirchengemeinde Neuhengstett-OttenbronnBearbeiten

Die Gesamtkirchengemeinde Neuhengstett-Ottenbronn (ca. 1.750) umfasst die Ortsteile Neuhengstett und Ottenbronn der Gemeinde Althengstett. Sie wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2000 aus den Kirchengemeinden Neuhengstett und Ottenbronn gebildet, die – wie die Gesamtkirchengemeinde selbst – weiterhin eigenständige Körperschaften des öffentlichen Rechts sind.

Kirchengemeinde NeuhengstettBearbeiten

 
Kirche Neuhengstett

Die Kirchengemeinde Neuhengstett (ca. ) umfasst den Ortsteil Neuhengstett der Gemeinde Althengstett. Neuhengstett wurde als Waldensersiedlung 1699 unter dem Namen Le Bourset gegründet. 1715 in Neuhengstett umbenannt. 1769 wurde eine kleine einfache reformierte Kirche erbaut. 1824 wurde die zugehörige Gemeinde in die Evangelische Landeskirche in Württemberg eingegliedert. Das Pfarramt Neuhengstett betreut auch die Kirchengemeinde Ottenbronn, mit der Neuhengstett eine Gesamtkirchengemeinde bildet.

Kirchengemeinde OttenbronnBearbeiten

Die Kirchengemeinde Ottenbronn umfasst den Ortsteil Ottenbronn der Gemeinde Althengstett. Kirchlich gehörte Ottenbronn zunächst zur Pfarrei Hirsau, bildet aber eine eigene Kirchengemeinde. Durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 2. Januar 1926 wurde Ottenbronn der Pfarrei Neuhengstett zugeordnet, mit deren Kirchengemeinde es seit 2000 die Gesamtkirchengemeinde Neuhengstett-Ottenbronn bildet. Bereits 1923 erhielt Ottenbronn eine eigene Filialkirche.

Kirchengemeinde NeuweilerBearbeiten

 
Kirche und Aussegnungsgebäude Agenbach

Die Kirchengemeinde Neuweiler (ca. 1.000) umfasst den Hauptort und die Ortsteile Agenbach und Hofstett der Gemeinde Neuweiler.[2] Kirchlich gehörte Neuweiler zunächst zu Ebhausen, besaß aber schon in romanischer Zeit eine Filialkirche, von der noch das später vom Turm überbaute Tonnengewölbe erhalten ist. 1525 wird sie St. Stephanskirche genannt. 1471 wurde Neuweiler zur Pfarrei erhoben, welcher der Ort Agenbach zugeordnet wurde. Auch gehörten bis zur Gründung der Aichelberger Kirchengemeinde Anfang des 20. Jahrhunderts die Bergorte Hünerberg und Meistern mit Fautsburg und Rehmühle zur Kirchengemeinde. 1565 zieht der erste Neuweiler Pfarrer, Georg Silber, ins 1564 erbaute Evangelische Pfarrhaus. Die Kirche in Neuweiler mit ihren Buckelquadern ist noch als Wehrturmkirche kenntlich. Das Schiff wurde später mehrfach verändert. In Agenbach wurde 1967 eine eigene Kirche, die Auferstehungskirche erbaut.

Kirchengemeinde OberkollwangenBearbeiten

 
Oberkollwangen

Die Kirchengemeinde Oberkollwangen (ca. ) umfasst den Ortsteil Oberkollwangen der Gemeinde Neuweiler. Kirchlich gehörte Oberkollwangen zu Effringen. Doch gab es schon in romanischer Zeit eine Filialkirche, die 1411 erstmals erwähnt wurde. 1512 wurde für Breitenberg und Oberkollwangen eine gemeinsame Pfarrei errichtet. Die Kirche in Oberkollwangen wurde den Heiligen Katharina, Barbara und den Zwölf Aposteln geweiht. 1525 wird sie Liebfrauenkirche genannt. Der heutige Bau der Kirche stammt im Wesentlichen von 1595, der Turm ist noch romanisch. Bis heute wird die Kirchengemeinde Oberkollwangen vom Pfarramt Breitenberg betreut.

Kirchengemeinde OstelsheimBearbeiten

 
Kirche Ostelsheim

Die Kirchengemeinde Ostelsheim (ca. 1.350) umfasst den die Gemeinde Ostelsheim. Die Kirche in Ostelsheim kam wohl über die Grafen von Tübingen an die Söler von Richtenberg, die sie 1439 an Württemberg verkauften. 1443 wurde sie dem Stift Herrenberg inkorporiert. Die spätgotische Kirche wurde später mehrfach verändert.

Kirchengemeinde SimmozheimBearbeiten

 
Dreifaltigkeitskirche Simmozheim

Die Kirchengemeinde Simmozheim mit ihren ca. 1500 Mitgliedern umfasst die Gemeinde Simmozheim und den Ortsteil Büchelbronn, der 1802 gegründet wurde. 1299 kam die Kirche Simmozheim als Gräflich Vaihingen’sches Lehen, der Familie Urbach an Württemberg. Im Jahr 1391 kaufte das Stift Stuttgart die, wahrscheinlich von einem Angehörigen der Familie Conz gestiftete, Kirche zu Simmozheim von Pfaff Konrad von Weil. 1482 wurde die Kirche vom Stuttgarter Stift wiederum an das Kloster Herrenalb um 1200 Gulden verkauft. 1497 ersetzte das Kloster das baufällige Kirchlein durch einen Neubau. Von dieser Kirche zeugt heute noch das kleine Kirchenschiff zwischen Hauptschiff und Turm. Nach alten Beschreibungen war sie mit einem Wall und Graben umgeben.

Die Pfarrei war vor der Reformation eine Frühmesserei und hatte danach immer einen eigenen Pfarrer; außer dem Jahre 1630, wo der damalige Pfarrer infolge des Restitutions-Edikts entlassen und die Gemeinde von Möttlingen aus besorgt wurde. Ebenfalls ohne Pfarrer war die Gemeinde in den Jahren 1636–1651, als die Bevölkerung durch den Dreißigjährigen Krieg sehr geschwächt war. Damals gehörte der Ort zu Althengstett.

Die heutige Kirche wurde 1748 an Stelle der alten, viel zu kleinen Kirche gebaut. Am 9. Mai war die Grundsteinlegung und bereits im selben Jahr, am 15. Dezember, konnte die Kirche eingeweiht werden. Sie ist der heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Der alte Turm blieb damals stehen und wurde später durch einen Blitzschlag stark beschädigt und unbrauchbar. Von 1758 bis 1766 baute man einen neuen, der massiv bis unters Dach aufgeführt wurde. Ursprünglich hatte die Kirche mit der Empore 350 Sitzplätze. 1907 ersetzte man die alte Orgel durch eine neue von der Firma Friedrich Weigle aus Esslingen.

1963 fand die letzte Außenrenovierung statt und von 1963 bis 1964 auch eine umfassende Innenrenovierung unter der künstlerischen Leitung von Professor Yelin. Wobei der Haupteingang von der Westseite zum Turm auf die Ostseite verlegt wurde. Man wollte zum Zeichen des Neuanfangs nach dem Krieg etwas Neues machen. Nachdem die eigentliche Empore entfernt und die Orgelempore wesentlich erweitert wurde, fanden Altar, Taufstein und Kanzel auf der Westseite ihren Platz. Ein großes, silbernes Kreuz vor einem farbigen Hintergrund, welcher das himmlische Jerusalem darstellen soll, ist nun der Blickfang hinter und über dem Altar. Die Kirche erhielt auch eine neue Verglasung und eine elektrische Heizung. Am 20. Dezember 1964 war der Umbau beendet. Die beiden großen Glocken, von der Glockengießerei Sydler in Esslingen, stammen aus den Jahren 1524 und 1525. Eine dritte von 1889 musste während des Zweiten Weltkriegs abgeliefert werden. 1984, als der hölzerne Glockenstuhl durch einen aus Stahl ersetzt wurde, gab man zwei neue, kleinere Glocken in Auftrag. An Ostern 1985 erklang das Vierergeläut zum ersten Mal.

Die Kirchengemeinde hat seit Dezember 1994 auch ein Gemeindehaus, das im ehemaligen Pfarrgarten neben dem Pfarrhaus gebaut wurde. Zahlreiche Gruppen und Kreise nutzen diese Einrichtung gerne, darunter die Jugendgruppen, Kirchenchor (gegründet 1924), der Begräbnischor (gegründet 1933), Seniorenkreis und Bibelkurs. Die diversen Krabbelgruppen treffen sich weiterhin im alten Pfarrsaal des Pfarrhauses.[3]

Kirchengemeinde StammheimBearbeiten

 
Martinskirche Stammheim

Die Kirchengemeinde Stammheim (ca. 2.400) umfasst den Stadtteil Stammheim der Stadt Calw. Eine Kirche gehörte bereits 830 zum Hirsauer Stiftsgut, dem sie 1326 inkorporiert wurde. 1503 wurde die Kirche mit St. Martin bezeichnet. Die heutige Kirche ist ein spätbarocker Bau von 1790. Dabei wurde der Chorturm der Vorgängerkirche beibehalten.

Durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 26. Februar 1987 gab es eine Gebietsumgliederung. Danach kamen kleinere Gebiete der Kirchengemeinde Stammheim zur Nachbarkirchengemeinde Bad Teinach. Bereits durch Bekanntmachung vom 17. April 1952 hatte es eine kleine Gebietsumgliederung von der Kirchengemeinde Stammheim in die benachbarten Kirchengemeinde Sommenhardt im Bereich Kentheim gegeben.

 
Ev. St. Wendelin in Unterreichenbach

Kirchengemeinde UnterreichenbachBearbeiten

Die Kirchengemeinde Unterreichenbach (ca. 770) umfasst den Hauptort der Gemeinde Unterreichenbach. Der Ortsteil Kapfenhardt bildet eine eigene Kirchengemeinde, die zum Kirchenbezirk Neuenbürg gehört. Kirchlich gehörte Unterreichenbach zunächst zu Liebenzell. Eine eigene Filialkirche St. Wendelin ist in Unterreichenbach jedoch bereits 1495 bezeugt. Im 16. Jahrhundert wurde Unterreichenbach eigene Pfarrei. Die heutige Kirche wurde 1892 neu erbaut. Dabei wurde der frühgotische Chor der Vorgängerkirche beibehalten.

Kirchengemeinde WürzbachBearbeiten

 
Kirche in Würzbach

Die Kirchengemeinde Würzbach (ca. 560) umfasst den Ortsteil Würzbach mit dem zugehörigen Weiler Naislach der Gemeinde Oberreichenbach. Kirchlich gehörte Würzbach zunächst zu Kentheim, dann zu Altburg. 1909 wurde eine Pfarrverweserei und 1914 eine selbständige Pfarrei errichtet. Die ursprünglich spätgotische Kirche in Würzbach wurde 1860 erneuert.

Kirchengemeinde ZavelsteinBearbeiten

Die Kirchengemeinde Zavelstein (ca. 1.400) umfasst die Stadtteile Zavelstein, Rötenbach und Sommenhardt (mit Kentheim) der Stadt Bad Teinach-Zavelstein. Sie wurde mit Wirkung vom 11. November 2007 gebildet, als die bis dahin selbständigen Teilkirchengemeinden Rötenbach, Sommenhardt und Zavelstein aufgelöst und die Gesamtkirchengemeinde Zavelstein, welche aus den drei bisherigen Teilkirchengemeinden gebildet war, in Kirchengemeinde Zavelstein umbenannt wurde. Das Pfarramt Zavelstein betreute bereits vor der Fusion alle drei bisherigen Kirchengemeinden und hat weiterhin drei Predigtstellen (Zavelstein, Rötenbach und Kentheim/Sommenhardt) innerhalb der Kirchengemeinde Zavelstein zu versorgen.

Rötenbach gehörte kirchlich zunächst zur Pfarrei Kentheim (Stadtteil Sommenhardt), später zu Zavelstein. Vermutlich gab es aber schon längere Zeit eine Kirche, die 1765 durch den heutigen Bau ersetzt wurde. 1966 schuf der Künstler Wolf-Dieter Kohler drei Chorfenster mit den Themen Auferstandener mit Jüngern, Ausgießung des Heiligen Geistes und Jüngstes Gericht. 1980 wurde die Kirche renoviert.

 
Auferstehungskirche Sommenhardt
 
Candiduskirche Kentheim – eine der ältesten Kirchen in der Gegend

Kirchlicher Mittelpunkt des Ortes Sommenhardt war stets die St.-Candidus-Kirche in Kentheim, ein kleiner Weiler außerhalb von Sommenhardt. Die Kirche von 1075 war ursprünglich wohl Filiale von Stammheim und wurde dann Pfarrkirche für das gesamte Nagoldtal. Sie befand sich im Besitz des Klosters Hirsau. Nach der Reformation wurde die Kirche Filiale von Zavelstein. Das Langhaus der romanischen Chorturmanlage wurde später verlängert, der Chorturm durch einen Fachwerkbau erhöht. Im Innern sind 1840 entdeckte Wandmalereien des 14. Jahrhunderts erhalten. Durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 17. April 1952 gab es eine kleine Gebietsumgliederung von der Kirchengemeinde Stammheim in die damalige Kirchengemeinde Sommenhardt im Bereich Kentheim. Durch weitere Bekanntmachung vom 26. Februar 1987 wurden kleinere Gebiete der damaligen Kirchengemeinde Sommenhardt der Nachbarkirchengemeinde Bad Teinach zugeordnet. In Sommenhardt wurde von Architekt Georg Olivier aus Neuenbürg im Jahre 1972 die Auferstehungskirche, ein Gebäude in Zeltform mit seitlich vorgelagertem Turm, fertiggestellt. Der Maler Professor Gottfried Ehninger aus Calw gestaltete die Betonglasfenster mit den Themen Auferstehung und Ausgießung des Heiligen Geistes.

 
Georgskirche in Zavelstein

Zavelstein gehörte kirchlich zunächst zu Kentheim, hatte aber bereits eine Kapelle im Erdgeschoss des Turms der Burg, die 1379 erstmals bezeugt ist. 1491 wird sie St. Georgskirche genannt. 1545 wurde durch den Herzog von Württemberg dort eine Pfarrstelle geschaffen und mit gleichzeitigem Anbau (mit Chor) nach Süden und Westen die erweiterte Kapelle 1578 zur Pfarrkirche erhoben (anstelle von Kentheim). Das Schiff wurde als Querkirche mit West- und Nordempore und Gestühl-Ausrichtung zur Kanzel mitten auf der Südwand errichtet. Grabsteine und Epitaphien der württembergischen Hofjunker und Freiherren Bouwinghausen-Wallmerode, seit 1616 Lehensempfänger und 1620 Käufer des Ritterguts Zavelstein, sind noch vorhanden. Das Westfenster wurde 1996 von Anna-Dorothea Kunz-Saile mit den Themen Kreuzabnahme und Auferstehung Christi sowie Drachenkampf und Martyrium des Hl. Georg, Namenspatron der Kirche, gestaltet. Bis 1956 gehörten auch die Altburger Ortsteile Weltenschwann und Speßhardt zur Kirchengemeinde Zavelstein. Durch Bekanntmachung des Oberkirchenrats vom 12. April 1956 wurde diese Orte jedoch der Kirchengemeinde Altburg zugeordnet.

Gesamtkirchengemeinde ZwerenbergBearbeiten

Die Gesamtkirchengemeinde Zwerenberg (ca. 1.140) umfasst die Ortsteile Aichhalden und Oberweiler der Gemeinde Simmersfeld, die Ortsteile Gaugenwald und Zwerenberg der Gemeinde Neuweiler, den Stadtteil Hornberg der Stadt Altensteig und den Stadtteil Martinsmoos der Stadt Neubulach. Sie besteht aus den fünf nachfolgenden Kirchengemeinden Aichhalden, Gaugenwald, Hornberg, Martinsmoos und Zwerenberg. Vor 1907 gehörte der heute kommunal zu Bad Wildbad zugehörige Bergort Aichelberg kirlich mit zum Kirchspiel Zwerenberg. Die anderen beiden Bergorte Meistern und Hünerberg, samt Rehmühle gehörten vor 1907 zum Kirchspiel Neuweiler. Seit 1907 bilden Aichelberg, Hünerberg, Meistern und Rehmühle eine gemeinsame Kirchengemeinde (siehe bei Aichelberg).

Kirchengemeinde AichhaldenBearbeiten

Die Kirchengemeinde Aichhalden (ca. ) umfasst die Ortsteile Aichhalden und Oberweiler der Gemeinde Simmersfeld. Alle anderen Simmersfelder Ortsteile gehören zum Kirchenbezirk Nagold. Kirchlich gehörte Aichhalden zunächst zu Ebhausen, seit 1489 wird sie vom Pfarramt Zwerenberg betreut. Aichhalden besitzt jedoch eine Kirche, eine ehemalige Wallfahrtskirche, die im Kern noch gotisch ist.

Kirchengemeinde GaugenwaldBearbeiten

 
Kirche Gaugenwald

Die Kirchengemeinde Gaugenwald umfasst den Ortsteil Gaugenwald der Gemeinde Neuweiler. Kirchlich gehörte Gaugenwald zunächst zu Ebhausen, 1849 wurde es der Pfarrei Zwerenberg zugeordnet. Eine Filialkirche hatte Gaugenwald schon sehr früh. Sie wurde 1689 abgebrochen und durch den heutigen Bau ersetzt.

Kirchengemeinde HornbergBearbeiten

Die Kirchengemeinde Hornberg umfasst den Stadtteil Hornberg der Stadt Altensteig. Die anderen Altensteiger Stadtteile gehören zum Kirchenbezirk Nagold. Eine Kirche zu Unserer Lieben Frau wurde 1368 erstmals erwähnt. Sie gehörte zur Pfarrei Ebhausen, von der sie 1489 abgetrennt wurde. Später kam sie zur Pfarrei Zwerenberg, von der sie bis heute betreut wird.

Kirchengemeinde MartinsmoosBearbeiten

Die Kirchengemeinde Martinsmoos umfasst den Stadtteil Martinsmoos der Stadt Neubulach. Kirchlich gehörte Martinsmoos zunächst zur Pfarrei Ebhausen, ab dem 16. Jahrhundert zur Pfarrei Zwerenberg. Die Kirche in Martinsmoos geht auf eine ursprünglich romanische Kapelle zurück, die 1542 als St. Konradkirche bezeichnet wird. Die Kirchengemeinde Martinsmoos gehört zur Gesamtkirchengemeinde Zwerenberg, wo sich bis heute das zuständige Pfarramt befindet.

Kirchengemeinde ZwerenbergBearbeiten

Die Kirchengemeinde Zwerenberg (ca. ) umfasst den Ortsteil Zwerenberg der Gemeinde Neuweiler. Kirchlich gehörte Zwerenberg zunächst zu Ebhausen. Seit romanischer Zeit gibt es eine eigene Filialkirche. 1489 wurde Zwerenberg selbständige Pfarrei. Die heutige Kirche wurde 1847 erbaut. Der Chorturm ist teilweise noch aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Das Pfarramt in Zwerenberg betreut auch die Kirchengemeinden Aichhalden, Gaugenwald, Hornberg und Martinsmoos, die alle zur Gesamtkirchengemeinde Zwerenberg gehören.

LiteraturBearbeiten

  • Das Evangelische Württemberg – Seine Kirchenstellen und Geistlichen von der Reformation bis auf die Gegenwart gesammelt und bearbeitet von Christian Sigel, Pfarrer in Gebersheim, 1910
  • Das Land Baden-Württemberg – Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht Bänden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg; Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe; Stuttgart, 1976, ISBN 3-17-002542-2

Quellen und weitere InformationenBearbeiten

  1. Internetauftritt der Kirchengemeinde Althengstett
  2. www.kirchengemeinde-neuweiler.de
  3. Pfarrbeschreibungen von 1827 und 1905, sowie das Buch Simmozheim – Geschichte und Geschichten (Herausgeber Gemeinde Simmozheim)

WeblinksBearbeiten

Gemeinsamer Internetauftritt der vier Evang. Kirchenbezirke im Nordschwarzwald