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Kai Hundertmarck

deutscher Radrennfahrer

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Von 1996 bis 2003 fuhr er für Team Telekom, zuvor für die Mannschaft Motorola. Sein größter Erfolg gelang ihm hier im Jahr 2000 mit dem Sieg bei Rund um den Henninger-Turm. 2004 beendete er seine Profikarriere als Radfahrer und widmete sich seitdem dem Triathlon. Nach der Saison 2009 beendete er seine sportliche Karriere endgültig. Seine höchste Platzierung beim Ironman Hawaii war Platz 16 im Jahr 2004. Sein bestes Ergebnis insgesamt erzielte er 2007 beim Ironman Austria als Vierter. 2019 startete er erneut als Amateur beim Ironman Hawaii.

Öffentlich bekannt wurde ein Streit zwischen dem Triathleten und dem Veranstalter des Ironman Germany in Frankfurt, Kurt Denk. Dieser verlangte im Jahr 2007 von den Athleten eine eidesstattliche Erklärung, nie gedopt zu haben. Hundertmarck gab eine veränderte Erklärung ab, da er, seiner Aussage nach, sonst zum Start an weiteren Wettbewerben verpflichtet würde. Der Veranstalter Kurt Denk stellte den ehemaligen Telekom-Profi jedoch öffentlich wegen einer möglichen Doping-Vergangenheit in Frage. Es folgte ein Schlagabtausch; Hundertmarck wurde lebenslang vom Ironman Germany ausgeschlossen. Um seine Unschuld zu erklären, erbrachte Hundertmarck letztlich den Anti-Doping-Eid, obwohl er nicht beim Wettbewerb startete.[1]

BeruflichesBearbeiten

Kai Hundermarck ist als Vertriebsleiter der Storck Bicycle GmbH tätig.[2]

FamiliäresBearbeiten

Kai Hundertmarck ist der Enkel des deutschen Amateurmeisters im Straßenrennen von 1925, Hans Hundertmarck.[3]

SiegeBearbeiten

1989

1990

1997

2000

2001

2003

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ironman sperrt Hundertmarck lebenslang
  2. Rainer Kraus, Rudolf Blaha: Die Welt hat Pedale und Freunde, die sie treten. Delius Klasing, Bielefeld 2016, ISBN 978-3-667-10706-0, S. 137.
  3. „Das Team Telekom war wie ein bequemes Nest“ auf abendblatt.de v. 3. Juli 2005

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kai Hundertmarck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien