Johann Sinnhuber

deutscher Offizier, zuletzt General der Artillerie im Zweiten Weltkrieg

Johann Sinnhuber (* 27. März 1887 auf Gut Wilkoschen bei Gumbinnen, Ostpreußen; † 23. Oktober 1979 in Augsburg)[1] war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Artillerie im Zweiten Weltkrieg.

LebenBearbeiten

Sinnhuber diente als Offizier im Ersten Weltkrieg. Nach Ende des Krieges wechselte er in die Reichswehr und wirkte als Kommandeur und Generalstabsoffizier in verschiedenen Einheiten. In der Wehrmacht führte er im Zweiten Weltkrieg unter anderem als Kommandeur die 28. Infanterie-Division. 1943 übernahm Sinnhuber als Kommandierender General das LXXXII. Armeekorps. In den letzten Kriegstagen wurde er zum Kommandierenden General des Verteidigungsbereiches Hamburg-Bremen ernannt.

AuszeichnungenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Todesanzeige im Ostpreußenblatt vom 3. November 1979, S. 23. Häufig wird 1974 als Todesjahr fälschlich angegeben.
  2. Veit Scherzer: Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs. 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2.