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Leben und WerdegangBearbeiten

Jella Haase begann schon als Kind mit dem Theaterspiel.[3] 2009 stand sie für ihren ersten Kurzfilm vor der Kamera, ihre erste Hauptrolle spielte sie im Fernsehfilm Mama kommt!. Es folgten weitere Fernsehproduktionen, darunter zwei Auftritte in Polizeiruf 110. 2010 war sie in sechs Folgen des transmedialen Projekts Alpha 0.7 – Der Feind in dir des SWR zu sehen.

Im Jahr 2011 war sie in Männerherzen … und die ganz ganz große Liebe zum ersten Mal im Kino zu sehen. Im selben Jahr übernahm sie eine tragende Rolle in David Wnendts Neonazi-Milieustudie Kriegerin. Für diese Darstellung und ihre Rolle im ebenfalls 2011 veröffentlichten Lollipop Monster erhielt sie beim Bayerischen Filmpreis 2011 den Preis als Beste Nachwuchsdarstellerin.[4]

Anfang 2013 wurde der Tatort Puppenspieler ausgestrahlt, in dem Haase eine minderjährige Prostituierte darstellt, die sich beim Sex mit einem Richter filmen lässt und diesen dann mit dem Video erpressen will. Sie erhielt dafür im Juni 2013 den Günter-Strack-Fernsehpreis als beste Schauspielerin.[5] Im Tatort Auf einen Schlag (2016) spielte sie die Polizeianwärterin Maria Mohr.[6] In der Kinokomödie Fack ju Göhte, dem besucherstärksten deutschen Film des Jahres 2014, spielte Haase die proletenhafte Schülerin Chantal, ebenso in den Fortsetzungen Fack ju Göhte 2 (2015) und Fack ju Göhte 3 (2017).

Bei der Berlinale 2016 wurde Haase als deutscher Shooting Star geehrt.[7]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

KinofilmeBearbeiten

Kurzfilme

FernsehfilmeBearbeiten

FernsehserienBearbeiten

SynchronisationBearbeiten

  • 2016: Jenny Slate als Gidget in Pets
  • 2017: als Burgfräulein Bö in Ritter Rost 2: Das Schrottkomplott

HörspieleBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jella Haase- Steckbrief, News, Bilder. In: gala.de. Abgerufen am 12. Juni 2016.
  2. Eintrag „Haase, Jella“ in Munzinger Online/Personen – Internationales Biographisches Archiv (abgerufen am 27. Oktober 2017)
  3. Jella Haase bei alpha07.de (Memento vom 4. Januar 2015 im Internet Archive)
  4. Ministerpräsident Horst Seehofer verleiht 33. Bayerischen Filmpreis (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Pressemitteilung auf bayern.de, 20. Januar 2012.
  5. Nachwuchspreis für „Fliehkraft“. (Memento vom 3. Juli 2014 im Internet Archive) In: n-joy.de, 5. Juni 2013
  6. Tatort „Drei Engel für Dresden“ wird 2016 gesendet
  7. Jella Haase ist der deutsche Shooting Star 2016. In: mediabiz.de. Blickpunkt:Film, 15. Dezember 2015, abgerufen am 15. Dezember 2015.