Hauptmenü öffnen

Huckelheim ist der nördlichste Ortsteil der Gemeinde Westerngrund im bayerischen Landkreis Aschaffenburg. Der Ort hat 834 Einwohner.

Huckelheim
Gemeinde Westerngrund
Koordinaten: 50° 7′ 39″ N, 9° 14′ 29″ O
Höhe: 258 m ü. NN
Fläche: 10,13 km²
Einwohner: 834 (20. Jun. 2012)
Bevölkerungsdichte: 82 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Huckelheim liegt auf 258 m ü. NN[1] im vom Westerbach durchflossenen Westerngrund, einem Seitental des Kahlgrundes, an der Straße zwischen Oberwestern und Geiselbach. Die Landesgrenze zu Hessen, mit dem dahinter liegenden Ortsteil Breitenborn/Lützel, verläuft im Norden. Der Huckelheimer Wald, ein ehemaliges gemeindefreies Waldgebiet im Norden und Osten Huckelheims, soll als Standort für mehrere Windkraftanlagen dienen. Die Gemarkung innerhalb dieses gemeindefreien Gebietes trägt ebenfalls den Namen Huckelheim. Der topographisch höchste Punkt der Dorfgemarkung befindet sich nordwestlich des Ortes, am Hohen Berg mit 361 m ü. NN (Lage), der niedrigste liegt am Westerbach auf 243 m ü. NN (Lage).[2]

NameBearbeiten

EtymologieBearbeiten

Der Name Huckelheim geht auf das althochdeutsche Wort houc zurück, das Hügel bedeutet.[3] Im Volksmund wird der Ort „Huggelem“ genannt.

Frühere SchreibweisenBearbeiten

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:

  • 1282 Houkulla
  • 1312 Hockulla
  • 1486 Hochkuln

GeschichteBearbeiten

Huckelheim hat als ehemaliger Bergbauort unterhalb der Birkenhainer Straße bereits im späten Mittelalter Bedeutung erlangt und war Sitz einer schönbornischen Forstverwaltung.

Die Gemeinde Huckelheim gehörte zum Bezirksamt Alzenau, das am 1. Juli 1862 gebildet wurde. Dieses wurde am 1. Januar 1939 zum Landkreis Alzenau in Unterfranken.

Am 1. Januar 1972 wurde Huckelheim in die Gemeinde Westerngrund eingegliedert.[4] Die ehemalige Gemeinde hatte eine Fläche von 1012,66 Hektar. Neben dem gleichnamigen Dorf wies sie keine weiteren Ortsteile auf.[5]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. gemessen am alten Rathaus
  2. BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
  3. Unser Kahlgrund 1980. Heimatjahrbuch für den Landkreis Alzenau. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft zur Heimatforschung und Heimatpflege des Landkreises Alzenau, Landrat des Kreises. ISSN 0933-1328.
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 418.
  5. Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus d. Volkszählung 1961, München, 1964, Spalte 844