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Die Hochschule für Musik Mainz ist die einzige Musikhochschule im Bundesland Rheinland-Pfalz. Sie gehört ebenso wie die Kunsthochschule Mainz zur Johannes Gutenberg-Universität. Beide Einrichtungen genießen einen Sonderstatus mit weit reichender Teilautonomie.

Hochschule für Musik Mainz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
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Gründung 1948
Trägerschaft staatlich
Ort Mainz
Bundesland Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung Rektor

Immanuel Ott

Prorektoren

Studierende ca. 360
Website www.musik.uni-mainz.de

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die Hochschule wurde 1948 als „Staatliches Hochschulinstitut für Musik“ von Ernst Laaff gegründet und 1973 als „Fachbereich Musikerziehung“ in die Johannes Gutenberg-Universität eingegliedert. Die rheinland-pfälzische Landesregierung entschied sich damit für einen Sonderweg innerhalb der deutschen Hochschullandschaft: Statt der Gründung einer selbständigen Musikhochschule wurde die künstlerische Ausbildung in die Universität integriert. Das Studienangebot umfasste zunächst die Studiengänge Lehramt Musik an Gymnasien, Kirchenmusik A und B und Staatliche Musiklehrerprüfung. Mit der Einrichtung weiterer, künstlerischer Studiengänge erfolgte 1986 die Umbenennung in „Fachbereich Musik“. Das rheinland-pfälzische Hochschulgesetz aus dem Jahr 2003 sieht für die künstlerische Ausbildung einen Sonderstatus vor, der in der Grundordnung der Johannes Gutenberg-Universität 2004 umgesetzt wurde: Aus dem „Fachbereich Musik“ wurde die „Hochschule für Musik“, die weiterhin an der Johannes Gutenberg-Universität verortet ist.

Ein Neubau für die Musikhochschule der Universität wurde im Oktober 2008 auf dem Campus fertiggestellt.

ProfilBearbeiten

Die Zusammenführung von künstlerischer Praxis, Forschung und Lehre verleiht der Musikhochschule ein besonderes Profil: Einerseits werden die künstlerischen und musikpädagogischen Studiengänge wie an allen Musikhochschulen angeboten, andererseits ergibt sich durch die Einbindung in die Universität auch ein Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft. Künstlerische, musikwissenschaftliche, musikpädagogische und andere wissenschaftliche Studienanteile werden in den verschiedenen Studiengängen unterschiedlich kombiniert und gewichtet.

Die Hochschule arbeitet darüber hinaus mit zahlreichen kulturellen Institutionen zusammen, insbesondere mit dem Staatstheater Mainz, dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden, der Landesstiftung Villa Musica, dem Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz und dem Institut für Kirchenmusik des Bistums Mainz. Ziel und Ergebnis dieser Kooperationen ist die praxisnahe und berufsfeldbezogene Ausbildung der Studierenden.

StudienangebotBearbeiten

  • Vorklasse

Bachelorstudiengänge:

  • Elementare Musikpädagogik (B. Mus.)
  • Jazz und Populäre Musik (B. Mus.)
  • Kirchenmusik (B. Mus.)
  • Klavier (B. Mus.)
  • Lehramt Musik an Gymnasien (B.Ed. Musik)
  • Oper und Konzert (Gesang) (B. Mus.)
  • Orchesterinstrumente (B. Mus.)


Master und Postgraduale Studiengänge:

  • Jazz und Populäre Musik (M. Mus.)
  • Kirchenmusik (M.Mus bzw. Diplom A)
  • Klangkunst-Komposition (M. Mus.)
  • Klavier (M. Mus.)
  • Lehramt Musik an Gymnasien (M. Ed. Musik)
  • Liedbegleitung und Korrepetition (M. Mus.)
  • Musiktheorie (M. Mus.)
  • Orchesterinstrumente (M. Mus.)
  • Orgelimprovisation (M. Mus.)
  • Orgelliteraturspiel (M. Mus.)
  • Voice (M. Mus.)
  • Konzertexamen (instrumental oder Gesang)

Weiterbildung:

  • Internationale Sommerschule Singing Summer (Masterclasses Gesang und Instrumente, jährlich im September)
  • Kolleg für Alte Musik Barock vokal (einjähriges Kontaktstudium für Konzert- und Opernsängerinnen und -sänger)
  • Lehrkräftefortbildung im Rahmen der Musikalischen KinderUni

WeblinksBearbeiten


Koordinaten: 49° 59′ 35,5″ N, 8° 14′ 12,1″ O