Hinnerk Schönemann

deutscher Schauspieler

Hinnerk Schönemann (* 30. November 1974 in Rostock) ist ein deutscher Schauspieler.

LebenBearbeiten

Hinnerk Schönemann ist das Kind eines Ärzteehepaars, das neben ihm noch zwei jüngere Töchter hat. Seine ersten vier Lebensjahre verbrachte er in Rostock. Nach der Trennung seiner Eltern zog er mit seiner Mutter in den Ost-Berliner Stadtteil Friedrichshain.[1] Anfang 1988 erfolgte die Ausreise aus der DDR nach Hamburg; seine Schulbildung erhielt er auch in England. 1992 kehrte Schönemann mit den Eltern nach Berlin zurück.

Er begann eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin und wurde nach einem Jahr vor die Tür gesetzt, weil seine Stimme nicht ins Konzept der Ausbildung passte. Anschließend bewarb er sich an der Hochschule der Künste Berlin, die er 2000 abschloss.[2]

Ab 1998 übernahm er Rollen in Fernsehserien und -filmen und ab 2001 auch in Kinofilmen. Von 2001 bis 2003 trat er am Thalia Theater in Hamburg auf.[3]

Von 2007 bis 2008 spielte er eine der Hauptrollen in der Fernsehserie, Dr. Psycho – Die Bösen, die Bullen, meine Frau und ich. Seit 2008 ist er neben Mariele Millowitsch in der Fernsehreihe Marie Brand zu sehen, bisher wurden 25 Folgen gedreht. In der vierteiligen Krimireihe Finn Zehender spielt er die Titelrolle und in der US-amerikanischen Produktion Gefährten eine Nebenrolle. Seit 2014 ist er Teil des Ensembles der ARD-Krimireihe Nord bei Nordwest und verkörpert darin den Tierarzt Hauke Jacobs.

Hinnerk Schönemann war bis 2007 einige Zeit mit der Schauspielerin Anneke Kim Sarnau liiert.[4] Ab 2010 bis 2017 war er mit der Schauspielerin Anne Sarah Schönemann verheiratet, mit der er einen Sohn (* 2013) hat. Er lebt seit 2008 auf einem Bauernhof in seiner mecklenburgischen Heimat bei Plau am See.[5][6] Er war von 2014 bis 2017 mit einer Lebensgefährtin zusammen, mir ihr hat er einen zweiten Sohn (* 2016).[7] Seit 2020 ist er mit seiner neuen Lebensgefährtin verheiratet, mit ihr hat er eine Tochter (* 2020).

Der Filmemacher Hannes Schönemann, verheiratet mit der Regisseurin Sibylle Schönemann, ist einer seiner Onkel.

EngagementBearbeiten

Er engagiert sich als Botschafter bei Stiftung RobinAid[8] und als Jury-Mitglied bei Klappe gegen Rassismus.[9]

FilmografieBearbeiten

KinofilmeBearbeiten

FernsehenBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Beate von Strobel: Meine Mutter – „Wir sind begrenzt gesellschaftsfähig“. In: Focus. 7. März 2015, abgerufen am 26. Januar 2019.
  2. Heimkehr ins Paradies. In: kultur-mv.de. Abgerufen am 27. Januar 2019.
  3. Hinnerk Schönemanns Profil auf agentur-kling.de
  4. Hinnerk Schönemann: Der Winter verdarb das Tarantino-Casting. In: noz.de. 6. Juli 2010, abgerufen am 15. September 2020.
  5. Elmar Krekelern: TV-Star Hinnerk Schönemann „Ich muss immer schaffen, machen, einreißen, aufbauen“. In: welt.de. 2. Januar 2019, abgerufen am 25. Januar 2019.
  6. Lena Kappei: Bekennendes Landei – TV-Bulle Hinnerk Schönemann liebt Leben als Landei. In: B.Z. 19. Oktober 2015, abgerufen am 26. Januar 2019.
  7. Fashion Week: Die zwei Welten der Berliner Designerin Anne Gorke. In: bz-berlin.de. 20. Januar 2016, abgerufen am 15. September 2020.
  8. RobinAid robinaid.eu, abgerufen am 25. Januar 2018
  9. Jury: Klappe gegen Rassismus auf klappe-gegen-rassismus.de, abgerufen am 25. Januar 2019
  10. „Der Boxer und die Friseuse“: Sonderpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, NDR-Presseportal, vom 27. November 2005