Heinrichsthal (Meschede)

Ort in Meschede, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Heinrichsthal ist ein Ortsteil der nordrhein-westfälischen Stadt Meschede im Hochsauerlandkreis. Der Ort liegt an der Ruhr zwischen Meschede und Wehrstapel. Am 1. Januar 2017 hatte Heinrichsthal 365 Einwohner.[1] Durch den Ort verläuft die L 743 (früher Bundesstraße 7).

Heinrichsthal
Stadt Meschede
Koordinaten: 51° 21′ 0″ N, 8° 19′ 2″ O
Höhe: ca. 270 m ü. NHN
Einwohner: 365 (1. Jan. 2017)
Postleitzahl: 59872
Vorwahl: 0291
Villa in Heinrichsthal
Villa in Heinrichsthal

GeschichteBearbeiten

Im Jahr 1848 wurde an der Drüer Brücke unterhalb von Wehrstapel die Tuchfabrik Eickhoff gebaut. Im selben Jahr erbaute der Fabrikant Langenscheidt eine Kettenschmiede, die sogenannte „Walze“.[2] Mit der Industrialisierung entstand eine Ansiedlung mit Arbeiterwohnungen, die zu Eversberg gehörte und später nach dem Fabrikanten und Firmengründer den Namen „Heinrichsthal“ erhielt.[3]

Unter dem Fabrikanten Heinrich Eickhoff expandierte das Unternehmen in der Zeit von 1858 bis 1872. Die Gebrüder Eickhoff betrieben von 1969 in der ehemaligen Kettenschmiede eine Wollspinnerei. Im Jahr 1895 lebten in dem Ort in sieben Gebäuden insgesamt 234 Einwohner. 1897 nahm man eine Schiefergrube in Betrieb.[4] Südlich der Landstraße entstanden um 1930 mehrere Häuser. Im Rahmen der kommunalen Neuordnung wurde Heinrichsthal am 1. Januar 1975 ein Stadtteil von Meschede.[5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stadt Meschede: Die Einwohnerstatistik von Meschede (PDF; 59 kB), abgerufen am 22. Februar 2017.
  2. Meschede – Heinrichsthal „Walze“ (Memento des Originals vom 2. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.meschede.de
  3. Meschede – Geschichte von Heinrichsthal (Memento des Originals vom 3. Februar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.meschede.de
  4. Heinrichsthal-Wehrstapel (Memento des Originals vom 2. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.meschede.de
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 335.