Hauptmenü öffnen

Hörsel (Gemeinde)

Landgemeinde im Landkreis Gotha, Thüringen, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Die Landgemeinde Hörsel führt kein Wappen
Hörsel (Gemeinde)
Deutschlandkarte, Position der Landgemeinde Hörsel hervorgehoben
Koordinaten: 50° 55′ N, 10° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Gotha
Fläche: 70,44 km2
Einwohner: 4747 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 99880 (Aspach, Fröttstädt, Hörselgau, Laucha, Mechterstädt, Metebach, Teutleben, Trügleben),
99869 (Ebenheim, Weingarten)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 03621, 03622, 036254
Kfz-Kennzeichen: GTH
Gemeindeschlüssel: 16 0 67 088
Landgemeindegliederung: 11 Ortsteile, eine Ortschaft
Adresse der
Landgemeindeverwaltung:
Waltershäuser Str. 16 B
99880 OT Hörselgau Gemeinde Hörsel
Website: www.hoersel.de
Bürgermeister: Werner Oppermann (parteilos)
Lage der Landgemeinde Hörsel im Landkreis Gotha
BienstädtDachwigDöllstädtDrei GleichenEmlebenWaltershausenEschenbergenFriedrichrodaFriemarGeorgenthalGierstädtGothaGroßfahnerHerrenhofHohenkirchenHörsel (Gemeinde)LeinatalLuisenthalMolschlebenNesse-ApfelstädtNessetalNottlebenOhrdrufPetrirodaPferdingslebenSchwabhausenSonnebornBad TabarzTambach-DietharzTonnaTröchtelbornTüttlebenWaltershausenZimmernsupraThüringenErfurtIlm-KreisLandkreis Schmalkalden-MeiningenWartburgkreisEisenachUnstrut-Hainich-KreisLandkreis SömmerdaKarte
Über dieses Bild

Die Gemeinde Hörsel ist eine Landgemeinde im Landkreis Gotha in Thüringen. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Hörselgau.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Die Landgemeinde Hörsel liegt im Westen des Landkreises Gotha, etwa 10 Kilometer westlich von Gotha und etwa 15 Kilometer östlich von Eisenach. Durch den Süden des Gemeindegebiets fließt die namensgebende Hörsel.

LandgemeindegliederungBearbeiten

 
Ortsteile

Ortsteile der Landgemeinde Hörsel sind Aspach, Ebenheim, Fröttstädt, Hörselgau, Laucha, Mechterstädt, Metebach (mit Neufrankenroda), Teutleben, Trügleben und Weingarten.

Wappen Ortsteil Einwohner
31. Dez. 2014
Fläche
ha
  Aspach 411 588
  Ebenheim 226 645
  Fröttstädt 431 399
  Hörselgau 1.209 1.153
  Laucha 549 665
  Mechterstädt 1.044 1.242
  Metebach 120 563
  Teutleben 358 782
  Trügleben 361 607
  Weingarten 163 402

NachbargemeindenBearbeiten

Nachbargemeinden sind im Landkreis Gotha Nessetal und Sonneborn im Norden, die Stadt Gotha im Osten, Leinatal im Südosten sowie Waltershausen im Süden. Im Wartburgkreis liegt die westliche Nachbargemeinde Hörselberg-Hainich.

GeschichteBearbeiten

Die Landgemeinde Hörsel wurde am 1. Dezember 2011 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Aspach, Ebenheim, Fröttstädt, Hörselgau, Laucha, Mechterstädt, Metebach, Teutleben, Trügleben und Weingarten gegründet.

Die zehn Gemeinden waren seit März 1994 in der Verwaltungsgemeinschaft Hörsel zusammengeschlossen. Nachdem die Verwaltungsgemeinschaft 2009 unter die gesetzlich geforderte Mindestzahl von 5000 Einwohnern gefallen war, beschlossen die Gemeinderäte im Frühjahr 2010 die Umwandlung in eine Landgemeinde. Vom 1. August bis zum 9. September 2011 lag der Gesetzentwurf für die Gemeindefusion in den Gemeinden aus.[2]

Am 16. November 2011 hatte der Thüringer Landtag dem Thüringer Gesetz zur freiwilligen Neugliederung kreisangehöriger Gemeinden im Jahr 2011 mehrheitlich zugestimmt. Damit konnten die Verwaltungsgemeinschaft Hörsel zum 1. Dezember 2011 aufgelöst und die Landgemeinde Hörsel gebildet werden.[3][4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
2011 4960
2012 4962
2013 4949
2014 4933
2015 4915
2016 4773

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Die erste Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 hatte folgendes Ergebnis:[5]

Parteien und Wählergemeinschaften Stimmen
2014
%
2014
Sitze
2014
Gemeinderatswahl 2014
 %
50
40
30
20
10
0
49,8 %
37,0 %
13,1 %
FWH
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 3670 49,8 8
FWH Freie Wähler Hörsel 2728 37,0 6
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 967 13,1 2
Gesamt 7325 100 16
Wahlbeteiligung 68,5 %

BürgermeisterBearbeiten

Am 6. Mai 2012 wurde der vormalige Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Hörsel Werner Oppermann als hauptamtlicher Bürgermeister gewählt.[6]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Die Gemeinde Hörsel ist landwirtschaftlich geprägt. Die meisten Einwohner arbeiten in den Nachbarstädten Eisenach, Gotha und Waltershausen.

VerkehrBearbeiten

SchienenverkehrBearbeiten

Durch die Gemeinde verläuft von Westen nach Osten die Bahnstrecke Halle–Bebra. Am Bahnhof Fröttstädt und am Haltepunkt Mechterstädt halten stündlich Regionalbahnen der Linie EisenachErfurtHalle. In Fröttstädt zweigt nach Süden die Bahnstrecke nach Friedrichroda ab. Mit dem Haltepunkt Hörselgau erschließt sie einen weiteren Ortsteil der Gemeinde. Der alte Bahnhof Mechterstädt-Sättelstädt dient nur noch als Betriebsbahnhof.

Öffentlicher PersonennahverkehrBearbeiten

Den Busverkehr betreibt die Regionale Verkehrsgemeinschaft Gotha. Mit ihren Linien 820, 830 und 842 erschließt sie alle Ortsteile der Gemeinde und bindet sie an Gotha an.

StraßenBearbeiten

Durch die Gemeinde verläuft von Westen nach Osten die Bundesautobahn 4 Eisenach – Dresden. In Laucha befindet sich die Anschlussstelle Waltershausen, in Hörselgau die Autobahnraststätte Hörselgau Nord (für die Fahrtrichtung Westen). Nördlich der Autobahn durchquert – ebenfalls in West-Ost-Richtung – die Bundesstraße 7 die Ortsteile Mechterstädt, Teutleben, Aspach und Trügleben.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hörsel (Gemeinde) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Hörselbote, Nr. 8/2011, S. 1
  3. Hörselbote, Nr. 10/2011, S. 1
  4. StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011
  5. Thüringer Landesamt für Statistik – Gemeinderatswahl 2014: Hörsel
  6. Werner Oppermann als Bürgermeister gewählt@1@2Vorlage:Toter Link/www.wahlen-in-thueringen.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., aufgerufen am 17. Januar 2013