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Als Geissberg wird ein Berg im Aargauer Jura bezeichnet. Der Berg gehört zum Tafeljura, das Plateau ist bewaldet. Charakteristisch ist der Chamere Fels, eine rund 200 Meter hohe Felswand, welche dem Geissberg einen speziellen Charakter verleiht. Der höchste Punkt liegt auf rund 700 m ü. M.

Geissberg
Blick auf den Geissberg

Blick auf den Geissberg

Höhe 700 m ü. M.
Lage Kanton Aargau, Schweiz
Gebirge Jura
Dominanz 7,1 km → Schinberg
Schartenhöhe 150 m ↓ Bürersteig
Koordinaten 655151 / 264656Koordinaten: 47° 31′ 49″ N, 8° 10′ 16″ O; CH1903: 655151 / 264656
Geissberg (Aargau) (Kanton Aargau)
Geissberg (Aargau)

GeographieBearbeiten

Der Geissberg liegt nordwestlich des Wasserschlosses, wie der Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat genannt wird. Die Gemeinden Hottwil, Mandach, Villigen und Remigen befinden sich am Geissberg. Zur Region Geissberg werden zusätzlich die Dörfer Mönthal, Rüfenach, Stilli und Riniken gezählt. Die Weinbauregion Geissberg, schliesst auch Gansingen und die Dörfer der Gemeinde Mettauertal ein, obschon nur in Wil und Mettau Rebbau betrieben wird. Historisch zählt der Geissberg zur Region Bözberg und auch zum Amt Bözberg, welches sich bis Bözen erstreckte.

An der Nordflanke des Geissbergs wird Kalkstein abgebaut. An seinen Südhängen wird Rebbau betrieben.

BesonderesBearbeiten

Zu den Besonderheiten des Geissbergs zählt eine grössere Kolonie von Gämsen, die das Gebiet bewohnen. Diese Gämskolonie ist neben der im Gebiet Wasserflue die einzige im Kanton Aargau. Sie blieb in den letzten Jahrzehnten – entgegen zahlreicher Hoffnungen – isoliert, hat sich aber zumindest bis zum Iberg und dem Bruggerberg ausgebreitet. Da der Bestand in den letzten Jahren angeblich für Schäden gesorgt hat, wurde die im Kanton Aargau eigentlich geschützte Gämse (mit Restriktionen) zum Abschuss freigegeben.

Der 145 Meter hohe Funkturm wurde 1993 errichtet.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Geissberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien