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Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt

Eingangsbereich mit Logo und Motto des Fördervereins

Die Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt wurde von einem Förderverein auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne in der pfälzischen Stadt Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz) eingerichtet. Die Gedenkstätte erinnert seit 2013 an die frühen Opfer der Nationalsozialisten unmittelbar nach der sogenannten Machtergreifung 1933. In ihrer Ausgestaltung ist die Gedenkstätte das einzige Mahnmal dieser Art in der Pfalz.[1][2]

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Die Gedenkstätte liegt südöstlich der Kernstadt an der Kasernenstraße auf dem Areal der ehemaligen Turenne-Kaserne, das nach vollständiger Sanierung heute als Le Quartier Hornbach gewerblich genutzt wird, vor allem von der Zentrale der Hornbach Holding AG, aber auch von weiteren Unternehmen.

Großräumig erreicht wird die Gedenkstätte über die Anschlussstelle 13 (Neustadt-Süd) der Autobahn 65 LudwigshafenKarlsruhe, von wo aus die Bundesstraße 39 in Richtung Innenstadt führt.[3]

AnlageBearbeiten

Die Gedenkstätte ist dem Hauptkomplex der Turenne-Kaserne südwestlich vorgelagert und umfasst deren etwa 180 m² großes früheres Gefängnisgebäude. Der eingeschossige Walmdach­bau enthält restaurierte Zellen mit vergitterten Fenstern und Gucklöchern in den Türen. Der größte Raum ist für Vorträge hergerichtet und mit entsprechender audiovisueller Technik ausgestattet. Im gesamten Gebäude machen Infotafeln und Dossiers Angaben über einzelne Inhaftierte und SA-Bewacher sowie über die Verfolgungsmaßnahmen der Nationalsozialisten gegen politisch oder religiös Missliebige.

Das Gebäude steht im Eigentum der Hornbach Holding AG und wurde von dieser dem Förderverein, der für die Einrichtung und den Betrieb der Gedenkstätte verantwortlich ist, mindestens für die nächsten 25 Jahre unentgeltlich zur Verfügung gestellt.[1] Zudem übernahm die Hornbach AG die Kosten von mehr als 20.000 Euro für die Erneuerung von Fenstern und Türen nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten; die rheinland-pfälzische Landesregierung und die Stadt Neustadt steuerten weitere 75.000 Euro an Fördergeldern bei.[1] Soweit möglich, führten Mitglieder des Fördervereins Renovierungsarbeiten auch in Eigenleistung aus.[4]

GeschichteBearbeiten

Bau und anfängliche NutzungBearbeiten

Nach dem Ersten Weltkrieg war die Pfalz wie das gesamte deutsche Rheinland von den Alliierten besetzt. In den Jahren von 1920 bis 1923 baute die französische Besatzungsmacht in Neustadt an der Weinstraße, das bis 1935 noch Neustadt an der Haardt hieß, eine Kaserne. Sie wurde nach dem französischen Generalfeldmarschall Turenne (1611–1675) benannt. Dies geschah möglicherweise in der Absicht, die besiegten Deutschen noch weiter zu demütigen; denn 1674, während des Holländischen Krieges, hatte das französische Heer unter Turenne die gesamte Pfalz erobert und verwüstet. In der Turenne-Kaserne wurden etwa 2000 Besatzungssoldaten stationiert. Als diese Ende Juni 1930 abgezogen waren, wurde die Kaserne durch die deutsche Reichswehr übernommen,[5] die 1935 in Wehrmacht umbenannt wurde. Von 1932 bis 1936 diente ein Teil der Kaserne als Lager für ungefähr 200 Mann des Freiwilligen Arbeitsdienstes (FAD).[5]

Nutzung als frühes KZBearbeiten

 
SPD-Fraktionsführer Gustav Weil (rechts) wird zum Straßenkehren gezwungen.[6]
 
Lagerordnung von 1933[7]

Am 10. März 1933, gut einen Monat nach der „Machtergreifung“, richteten die Nationalsozialisten in einem anderen Teil der Kaserne eines der sogenannten „frühen Konzentrationslager“ ein, die sie beschönigend als „Schutzhaftlager“ bezeichneten.[5] Eingesperrt und von SA-Leuten bewacht und schikaniert wurden dort Personen, die von den Machthabern als politisch oder religiös motivierte Gegner angesehen wurden, vor allem Sozialdemokraten, Kommunisten und Gewerkschafter sowie Kirchenvertreter.[5] Prominente Opfer waren etwa der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Neustadter Stadtrat, Gustav Weil (1871–1941),[8] und Oswald Damian (1889–1978), regimekritischer evangelischer Pfarrer aus Pirmasens.[9][10] Ein Foto, das sich im Archiv der Stadt Neustadt befindet, zeigt Weil, der auch Vorstandsmitglied der israelitischen Kultusgemeinde war, beim erzwungenen Straßenkehren unter Bewachung.[5]

Obwohl die allgemeine Judenverfolgung noch nicht begonnen hatte, waren unter den Inhaftierten auch Juden, außer dem vorgenannten Gustav Weil beispielsweise aus Rockenhausen (Nordpfalz) die Kaufleute Otto Kahn sowie Jakob und Salomon Roelen[11] oder aus Kaiserslautern der Arzt Hermann Samson.[12]

Nahezu 500 Gefangene aus etwa 80 pfälzischen Gemeinden wurden im Lager festgehalten.[4] Von ihnen waren bis in die 1990er Jahre nur etwa 350 aus 60 Gemeinden namentlich bekannt.[13] Die am 18. März 1933 ausgehängte Lagerordnung für politische Gefangene ist die älteste, die aus NS-Lagern bekannt ist; sie wurde in anderen Lagern als Muster verwendet.[5] Zu Tode kam keiner der Gefangenen, allerdings waren „Schikane, Demütigung und Misshandlungen“ üblich.[13] So wurde der 24-jährige Häftling Hermann Zahm aus Neustadt, Mitglied der SPD und des Reichsbanners, erneut der Beteiligung an einem politischen Anschlag vom 10. Juli 1932 in Neustadt beschuldigt, obwohl es im abgeschlossenen Ermittlungsverfahren keine Beweise gegen ihn gegeben hatte.[14] Nach mehreren Tagen der Folter, mit der ein Geständnis erpresst werden sollte, sprang er am 16. März 1933 aus einem Fenster im 3. Stock in den gepflasterten Hof hinab. Wegen schwerer Verletzungen am Kopf sowie Brüchen an drei Rückenwirbeln und an den Beinen verbrachte er mehr als ein Jahr im Krankenhaus und blieb zu 70 % körperbehindert.[13] Trotzdem wurde er wegen der angeblichen Vorbereitung eines „hochverräterischen Unternehmens“ am 10. Juli 1935 für drei Jahre im Zuchthaus Straubing eingesperrt.[15]

Das Lager wurde recht bald, wahrscheinlich zwischen April und Juni 1933, geräumt.[13] Ein Teil der Gefangenen wurde entlassen, die übrigen wurden auf Amts- und Landesgefängnisse verteilt.[16]

Nutzung ab 1934Bearbeiten

Von 1934 bis 1936 wurden in der Kaserne Personen untergebracht, die wegen Miet­schulden obdachlos geworden waren. Von 1936 an bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war dort eine Nachrichtenabteilung der Wehrmacht stationiert. 1945 fanden für kurze Zeit ehemalige Zwangsarbeiter in der Kaserne Unterkunft, ehe die Anlage wieder – bis 1992 – von Frankreich militärisch genutzt wurde.[5]

Ab 1993 wohnten in den Gebäuden Asylbewerber, ab 1995 bosnische Kriegs­flüchtlinge, bis das Areal im Januar 2000 als Gesamtanlage unter Schutz gestellt[17] und im Juni des gleichen Jahres durch die Firmengruppe Hornbach erworben und anschließend saniert wurde.[5] Der heutige Name ist Le Quartier Hornbach 5–23.

FördervereinBearbeiten

Erstmals im Jahr 1995 wurden zunächst private Unterlagen bekannt, die auf das Lager in Neustadt hinwiesen; bei gezielter Suche fanden sich auch in öffentlichen Archiven entsprechende Dokumente. Nach langjährigen Forschungen, an denen auch der Historische Verein der Pfalz mitwirkte, wurde am 4. November 2009 der Förderverein Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt gegründet.[18] Gründungsvorsitzender ist seither Eberhard Dittus (* 1954), als Religionspädagoge Bildungsreferent bei der Evangelischen Kirche der Pfalz. Das Kuratorium des Vereins leitet der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Speyer, Werner Schineller, sein Stellvertreter ist Oberkirchenrat Gottfried Müller. Kuratoriumsmitglieder sind u. a. Archivdirektor Hans Ammerich, Unternehmer Albrecht Hornbach von der Geländeeignerin sowie die Politiker Hans Georg Löffler, Theo Wieder, Dieter Burgard und Dieter Schiffmann.[19]

Die Hornbach Holding AG als Geländeeignerin lässt dem Förderverein umfangreiche Hilfe angedeihen. Beispielsweise werden bei Bedarf zusätzliche Räume für Tagungen und Schulungen zur Verfügung gestellt, und Mietzahlungen des Fördervereins fließen als Spenden wieder an diesen zurück.

GedenkarbeitBearbeiten

 
Besucherführung
 
Justizminister Jochen Hartloff bei der Eröffnung 2013

Der Förderverein ließ, unterstützt durch die Grundstückseignerin Hornbach AG sowie die Stadt Neustadt, bis Anfang des Jahres 2013 den im Lauf der Jahrzehnte marode gewordenen Gefängnisbau möglichst originalgetreu renovieren und richtete ihn als Gedenkstätte ein.

Am 10. März 2013, dem 80. Jahrestag der Inbetriebnahme des Konzentrationslagers, wurde die Gedenkstätte durch den rheinland-pfälzischen Justizminister Jochen Hartloff, der die terminlich verhinderte Schirmherrin, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, vertrat,[20] und den Neustadter Oberbürgermeister Hans Georg Löffler eröffnet.[21]

Nach den Worten des Vorsitzenden des Fördervereins, Eberhard Dittus, soll das Gebäude der Öffentlichkeit, insbesondere Schulen und Schülern, als Geschichtswerkstatt dienen, die unter dem Motto „erinnern – gedenken – lernen“ steht; zudem können Führungen vereinbart werden.[4] Für die pädagogischen Konzepte verantwortlich ist Vorstandsmitglied Ruth Ratter, Lehrerin am Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium Neustadt und frühere rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete.[22]

Seit 2016 bemüht sich der Förderverein, das deutschlandweit einzige Denkmal für einen NS-Mörder, den ehemaligen Reichsstatthalter Josef Bürckel, vom Neustadter Hauptfriedhof entfernen zu lassen. Bürckel hatte u. a. 1940 die Deportation Tausender pfälzischer Juden nach Südfrankreich ins Lager Gurs angeordnet, wo viele von ihnen starben; die meisten Überlebenden wurden 1942 in Konzentrationslagern ermordet. Das steinerne Grabmal Bürckels, das mittlerweile aufgelassen ist und das der Volksmund „Schandmal“ nennt,[23] wurde von der Denkmalbehörde in Mainz, ohne dass ihm eine Bedeutung als Kunstwerk zugesprochen werden konnte, als erhaltenswertes „historisches Denkmal“ eingestuft.[24] Am 22. Oktober 2016, dem 76. Jahrestag der Judendeportationen, wurde im Rahmen einer Gedenkveranstaltung der Name auf dem Bürckel-Denkmal mit einem weißen Tuch verhüllt und ein rotes Band mit den Namen der 58 aus Neustadt deportierten Juden darübergeschlungen. Die Initiatoren vom Förderverein wollten so den Namen des tausendfachen Mörders „symbolisch auslöschen und dafür den Opfern ihre Namen zurückgeben.“[25]

VeranstaltungenBearbeiten

Der Förderverein startete seine öffentlichen Veranstaltungen in der Gedenkstätte während des Neustadter Kulturfestes Anfang Juni 2013 mit einer Ausstellung „Auschwitz – gestern und heute“. Dabei präsentierte der aus dem Neustadter Ortsteil Mußbach stammende Pfälzer Mundartpreisträger Albert H. Keil unter dem Titel „Zwelf Ve’wandte nie gekennt“ literarische Erinnerungen eines „nachgeborenen Zeitzeugen“ an die verlorene Zukunft von Blutsverwandten, die er nie kennenlernen durfte.[2][26][27]

Am 7. September 2013 wurde der „Tag des offenen Denkmals“, der deutschlandweit jeweils am 2. Septembersonntag stattfindet, für Rheinland-Pfalz in der Gedenkstätte eröffnet. Zum Motto von 2013, „Jenseits des Guten und Schönen: unbequeme Denkmale“, sprach dabei – neben Vertretern des Fördervereins, der Hornbach AG und der Stadt Neustadt – auch die rheinland-pfälzische Ministerin für Bildung und Kultur, Doris Ahnen.[28][29]

LiteraturBearbeiten

  • Eberhard Dittus: Jüdisches Neustadt an der Weinstraße. Einladung zu einem Rundgang. Verlag Medien und Dialog, Haigerloch 2009, ISBN 3-933231-40-X.
  • Gerhard Wunder: Die Sozialdemokratie in Neustadt an der Weinstraße seit 1832. Verlag Neue Pfälzer Post, Neustadt 1985, ISBN 3-923505-02-7.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Neustadt: Gedenkstätte für die Opfer der Gewaltherrschaft im Dritten Reich im Frühjahr 2013 wohl fertig. rhein-neckar-report.de, 6. November 2012; abgerufen am 11. April 2013.
  2. a b Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt eingeweiht: Einzige ihrer Art in der Pfalz. Pfalz-Express, 11. März 2013; abgerufen am 17. April 2013.
  3. Anfahrtsbeschreibung. Förderverein Gedenkstätte; abgerufen am 12. März 2014 (mit Straßenkarte und Lageplan).
  4. a b c Eberhard Dittus, Vorsitzender des Fördervereins: Eröffnungsrede vom 10. März 2013.
  5. a b c d e f g h Förderverein Gedenkstätte (Hrsg.): Infotafeln, teilweise mit Bildern. 2013.
  6. a b Förderverein Gedenkstätte (Hrsg.): Infotafel mit Foto aus dem Stadtarchiv. 2013.
  7. Förderverein Gedenkstätte (Hrsg.): Infotafel mit Kopie der Ausfertigung aus dem Stadtarchiv. 2013.
  8. Gerhard Wunder: Die Sozialdemokratie in Neustadt an der Weinstraße seit 1832. 1985, S. 58.
  9. Pirmasens. Förderverein Gedenkstätte; abgerufen am 12. April 2013 (Opferliste).
  10. Rolf-Ulrich Kunze: Der Kirchenkampf in der protestantisch-evangelisch-christlichen Landeskirche der Pfalz, 1933–1945. Abgerufen am 12. April 2013.
  11. Rockenhausen. Förderverein Gedenkstätte; abgerufen am 10. April 2013 (Opferliste).
  12. Kaiserslautern. Förderverein Gedenkstätte; abgerufen am 10. April 2013 (Opferliste).
  13. a b c d Das frühe Konzentrationslager Neustadt. Förderverein Gedenkstätte; abgerufen am 11. März 2014.
  14. In der Weimarer Republik 1918–1933. SPD-Stadtverband Neustadt; abgerufen am 17. März 2014.
  15. Regina Heilweck: Täter und/oder Opfer. Förderverein Gedenkstätte; abgerufen am 12. März 2014.
  16. Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz: Landesarchiv Speyer.
  17. Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler – Kreisfreie Stadt Neustadt an der Weinstraße. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, 14. März 2011, S. 9; abgerufen am 7. Juni 2013 (PDF; 1,4 MB).
  18. Gedenkstätte für NS-Opfer in ehemaliger Kaserne. Evangelische Kirche der Pfalz, 25. Januar 2010; abgerufen am 11. April 2013.
  19. Der Verein. Förderverein Gedenkstätte; abgerufen am 21. Februar 2014.
  20. Heike Klein: Wider das Vergessen. In: Die Rheinpfalz, Mittelhaardter Rundschau. Ludwigshafen 11. März 2013, S. 21.
  21. Heike Klein: Auf den Spuren des Großvaters. In: Die Rheinpfalz, Mittelhaardter Rundschau. Ludwigshafen 12. März 2013, S. 16.
  22. Ruth Ratter: Ein Rückblick: Tag des offenen Denkmals. Ein Erfahrungsbericht. Förderverein Gedenkstätte; abgerufen am 21. Februar 2014.
  23. Leserbriefautoren: Denkmal Bürckel-Grab. In: Die Rheinpfalz, Mittelhaardter Rundschau. Ludwigshafen 16. Oktober 2016.
  24. Annegret Ries: Bürckel-Debatte wieder entfacht. In: Die Rheinpfalz, Mittelhaardter Rundschau. Ludwigshafen 13. Oktober 2016.
  25. Ingrid Heyer: Jeder ist verantwortlich. Schweigemarsch zum Jahrestag der Deportation pfälzischer und badischer Juden nach Gurs. In: Die Rheinpfalz, Mittelhaardter Rundschau. Ludwigshafen 24. Oktober 2016.
  26. Lokalredaktion: Kurz notiert. In: Die Rheinpfalz, Mittelhaardter Rundschau. Ludwigshafen 31. Mai 2013, S. 17.
  27. Tag der offenen Tür in der Gedenkstätte für NS-Opfer. In: Veranstaltungsschwerpunkte des Kulturfestes 2013. Stadtverwaltung Neustadt; abgerufen am 16. August 2013 (Lesung mit Albert H. Keil: „Zwelf Ve’wandte nie gekennt“).
  28. Annegret Ries (ann): Unbequem heißt oft auch: teuer. In: Die Rheinpfalz, Mittelhaardter Rundschau. Ludwigshafen 4. September 2013.
  29. Annegret Ries (ann): „Unbequem sein“. In: Die Rheinpfalz, Mittelhaardter Rundschau. Ludwigshafen 9. September 2013.

Koordinaten: 49° 20′ 30″ N, 8° 10′ 0″ O