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Friends of the Earth

dänische Organisation
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Friends of the Earth International (deutsch: Freunde der Erde) ist ein internationaler Zusammenschluss von Umweltschutzorganisationen. 2011 hatte die Organisation über zwei Millionen Mitglieder und Unterstützer in 76 Ländern.[1] Je Land kann jeweils nur eine Organisation im Verband Mitglied sein. Aus Deutschland ist dies der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), aus Österreich Global 2000 und aus der Schweiz Pro Natura.

Gegründet wurde FoE 1971[2] von vier Organisationen aus Frankreich, Schweden, den USA und England. Sitz des Sekretariats ist Amsterdam (Niederlande). Geleitet wird FoE von einem „Executive Committee“. Dieser geschäftsführende Vorstand wird alle zwei Jahre von der Generalversammlung gewählt.

Gemeinsame Basis aller Mitgliedsorganisationen ist die Unabhängigkeit von politischen Parteien und von wirtschaftlichen Interessen, die Umweltschutzarbeit sowohl auf lokaler als auch auf nationaler Ebene sowie eine demokratische Struktur.

Inhaltsverzeichnis

Aktivitäten und KampagnenBearbeiten

Die Vereinigung prüft Umweltthemen in ihrem sozialen und politischen Umfeld sowie ihre Auswirkungen auf Menschenrechte. Ihre Kampagnen gehen über das traditionelle Feld des Umweltschutzes hinaus und beinhalten Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und der Wirtschaftsförderung.

Derzeit existieren folgende vorrangige internationale Kampagnen:[3]

Diese priorisierten Kampagnen werden auf einer zweimal im Jahr stattfindenden Versammlung der Friends of the Earth International beschlossen.

Zusätzlich existieren folgende internationale Kampagnen:[3]

FoE EuropeBearbeiten

Die europaweite Koordination der Mitgliedsorganisationen übernimmt Friends of the Earth Europe. FoE Europe führt europaweite Kampagnen durch und betreibt Lobbyarbeit in Brüssel. Im Juli 2007 gründete sich der Jugendverband Young Friends of the Earth Europe.

Nach einem Bericht von Siim Kallas, Vizepräsident der Europäischen Kommission und von 2004 bis 2010 Kommissar für Verwaltung, Audit und Betrugsbekämpfung, hat FoE Europe 2006 europäische Fördergelder in Höhe von insgesamt 635.000 Euro erhalten – mehr als die Hälfte der Gesamteinnahmen. Anja Leetz, eine Sprecherin der FoE Europe, sagte laut einem Bericht der Zeitung Die Welt, die Unabhängigkeit der Organisation sei dadurch jedoch nicht beeinträchtigt.[5]

Zusammen mit Corporate Europe Observatory und Lobbycontrol betreibt Lobbycontrol das Portal LobbyFacts. Dort werden die Daten des EU-Transparenzregisters über Lobbyaktivitäten von Unternehmen, Verbänden, Agenturen und Nichtregierungsorganisationen verständlich bereitgestellt[6].

MitgliedsorganisationenBearbeiten

AfrikaBearbeiten

Asien bzw. naher OstenBearbeiten

EuropaBearbeiten

NordamerikaBearbeiten

SüdamerikaBearbeiten

  • Amigu di Tera, Curaçao
  • Sobrevivencia – Amigos de la Tierra PY, Paraguay
  • AmiGoS dA TeRRa – Brasilien [3]

OzeanienBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Friends of the Earth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. foei.org (Memento des Originals vom 2. Mai 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.foei.org (19. Januar 2011)
  2. http://www.foei.org/about-foei/history
  3. a b Home - Friends of the earth international (englisch). Archiviert vom Original am 25. März 2014.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.foei.org Abgerufen am 25. Mai 2016.
  4. "Where do we go from Wyhl?" Transnational anti-nuclear protest targeting European and international organizations in the 1970s (englisch). Abgerufen am 25. Mai 2016.
  5. Thomas Deichmann: Geld aus Brüssel für Lobbyarbeit gegen Klimawandel und Grüne Gentechnik: EU finanziert Umweltgruppen. Die Welt, 27. August 2007, abgerufen am 5. Juni 2015
  6. Hard facts on Europe's biggest lobbyists revealed for the first time. Corporate Europe Observatory, 30. September 2014, abgerufen am 19. September 2018 (englisch).