Hauptmenü öffnen

Flugplatz Rottweil-Zepfenhan

Bauwerk in Deutschland

Der Flugplatz Rottweil-Zepfenhan ist ein Sonderlandeplatz im Landkreis Rottweil. Er verfügt über eine 803 Meter lange und 20 Meter breite Asphaltpiste und ist für Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtflugzeuge und Motorflugzeuge mit einem zulässigen Höchstabfluggewicht von bis zu drei Tonnen zugelassen.[1] Der Flugplatz ist ebenfalls als Absetzplatz für Fallschirmspringer zugelassen und wird durch den Fallschirmsportclub Lemberg-Falken e. V. genutzt.

Flugplatz Rottweil-Zepfenhan
Flugplatz Rottweil - panoramio (1).jpg
Kenndaten
ICAO-Code EDSZ
Koordinaten

48° 11′ 8″ N, 8° 43′ 10″ OKoordinaten: 48° 11′ 8″ N, 8° 43′ 10″ O

745 m (2444 ft) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 7 km östlich von Rottweil,
20 km nordöstlich von Villingen-Schwenningen
Straße B27
Basisdaten
Betreiber Erwin Birk
Start- und Landebahn
08/26 803 m × 20 m Asphalt

UnfälleBearbeiten

Am 7. Mai 2000 flog eine Cessna T303 den Platz an. Nach einem normalen Endanflug überflog die Cessna die ersten 150 Meter der Piste, sank aber nach der Landeschwelle nicht weiter. Danach driftete sie in einer flachen Kurve nach links, setzte mit wieder eingefahrenem Fahrwerk auf dem Boden auf, rutschte etwa 100 Meter über welliges Wiesengelände und blieb 300 Meter nordöstlich des Platzes liegen. Der Pilot wurde leicht verletzt und das Flugzeug wurde zerstört.[2]

Am 18. April 2003 brach eine Piper bei einem Durchstartmanöver aus. In der Folge setzte sie auf einem angrenzenden Acker auf und überschlug sich. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt.[3]

Am 8. März 2013 stürzte ein Tragschrauber vom Typ Trixy-Aviation G 4-2 RT rund fünf Minuten nach dem Start etwa sieben Kilometer nördlich des Platzes ab. Der 51-jährige Pilot wurde dabei getötet und das Luftfahrzeug völlig zerstört.[4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. AIP VFR, Deutsche Flugsicherung, 2018
  2. Untersuchungsbericht 3X064-0/00. Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, August 2001, abgerufen am 1. April 2018.
  3. Bulletin - Unfälle und schwere Störungen beim Betrieb ziviler Luftfahrzeuge. Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, April 2003, abgerufen am 1. April 2018.
  4. Zwischenbericht BFU 3X007-13. Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, Mai 2013, abgerufen am 1. April 2018.