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Flugplatz Herten-Rheinfelden

Bauwerk in Deutschland

Der Flugplatz Herten-Rheinfelden ist ein Sonderlandeplatz in der Nähe der Deutsch-Schweizer Grenze. Er verfügt über eine 730 Meter lange und 30 Meter breite Graspiste und ist für Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtflugzeuge und Motorflugzeuge mit einem Höchstabfluggewicht von bis zu zwei Tonnen zugelassen.[1]

Flugplatz Herten-Rheinfelden
Rheinfelden (Baden), Flugplatz Rheinfelden.jpg
Kenndaten
ICAO-Code EDTR
Koordinaten

47° 33′ 36″ N, 7° 44′ 42″ OKoordinaten: 47° 33′ 36″ N, 7° 44′ 42″ O

282 m (925 ft) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 3 km nordwestlich von Rheinfelden,
12 km östlich von Basel
Basisdaten
Betreiber Luftsportgruppe Südwest e. V.
Start- und Landebahn
06/24 730 m × 30 m Gras

UnfälleBearbeiten

Am 17. April 2011 flog eine Cessna 172 im Endanflug zu schnell. Nach dem ersten Aufsetzen in Höhe der Halbbahnmarkierung kam es zu einem Aufschweben und der Pilot versuchte laut Flugunfalluntersuchung durch Nachdrücken des Höhenruders, die Maschine auf den Boden zu zwingen, anstatt ein Durchstartmanöver durchzuführen. Dadurch erfolgte ein zweites Aufsetzen mit einer zu hohen Längsneigung von mindestens 25 Grad zwischen Fahrwerksebene und Landebahn, was zu einer Bodenberührung des Propellers und einem Brechen des Bugfahrwerks führte. Die Maschine überschlug sich, zerbrach und blieb hinter der Landebahn auf dem Rücken liegen. Der 88-jähre Pilot und sein Passagier wurden getötet.[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. AIP VFR, Deutsche Flugsicherung, 2018
  2. Untersuchungsbericht BFU 3X025-11. Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, 4. Januar 2012, abgerufen am 31. März 2018.