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Farrah Fawcett

US-amerikanische Schauspielerin
Farrah Fawcett (2008)

Mary Farrah Leni Fawcett (* 2. Februar 1947 in Corpus Christi, Texas; † 25. Juni 2009 in Santa Monica, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin, die insbesondere durch die Krimiserie Drei Engel für Charlie bekannt wurde. Sie galt in den 1970er Jahren als Sexsymbol.[1]

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Frühe JahreBearbeiten

Farrah Fawcett war die jüngere der beiden Töchter von Pauline Alice Evans (1914–2005) und James William Fawcett (1917–2010), der im Ölgeschäft tätig war. Als Kind zeigte Ferrah (ihr Name wurde erst später zu Farrah abgeändert) sportliche Fähigkeiten, die ihr Vater förderte. Sie besuchte die John J. Pershing Middle School in Houston, heute insbesondere für ihr Engagement für die Bildende Kunst bekannt, und schloss 1965 die W.B. Ray High School ab. Sie studierte an der University of Texas at Austin und war Mitglied der weiblichen Studentenverbindung Delta Delta Delta. 1969 wurde sie von einem Talentscout entdeckt.

KarriereBearbeiten

In den späten 1960er und frühen 1970er Jahren spielte Fawcett in TV-Werbespots und hatte Gastauftritte in diversen Fernsehserien. Außerdem spielte sie bis 1976 in zwei Kinofilmen mit. Ihr Filmdebüt gab sie in der französischen Produktion Der Mann, der mir gefällt (1969) neben Jean-Paul Belmondo. Außerdem spielte sie in der Satire Myra Breckinridge – Mann oder Frau? (1970) neben namhaften Schauspielern wie Raquel Welch, John Huston oder Mae West. Hinzu kamen Nebenrollen in einigen Fernsehfilmen.

Ihren Durchbruch hatte sie mit der Fernsehserie Drei Engel für Charlie (1976–1981), die auch im deutschsprachigen Fernsehen gezeigt wurde. Fawcett verließ Drei Engel für Charlie nach der ersten Staffel, um sich anspruchsvolleren Rollen zu widmen. Sie wurde durch Cheryl Ladd ersetzt, die in der Serie ihre Schwester spielte. Fawcett hatte bis 1980 Gastauftritte in der Serie.[2]

In dem Thriller Extremities spielte sie ein Vergewaltigungsopfer, das zur Täterin wird.

Im Dezember 1995 posierte sie nackt für den Playboy und verhalf ihm damit zu seiner höchsten Auflage in den 1990er Jahren.

Fawcett war vier Mal für den Emmy[3] und sechs Mal für den Golden Globe nominiert,[4] wurde aber nie ausgezeichnet. 1995 erhielt sie für ihre Fernseharbeit einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.[5]

FamilieBearbeiten

Farrah Fawcett war vom 28. Juli 1973 bis zum 16. Februar 1982 mit Lee Majors verheiratet, von dem sie ab 1979 getrennt lebte. Während ihrer Ehe war sie als Farrah Fawcett-Majors bekannt. Von 1980 bis 1997 lebte sie mit Ryan O’Neal zusammen, einem engen Freund von Majors; ihr gemeinsamer Sohn ist Redmond O’Neal (* 1985).[6] 1998 wurde sie von ihrem neuen Lebensgefährten, dem Filmemacher James Orr, ernsthaft verletzt, als dieser ihr einen Heiratsantrag machte und sie diesen ablehnte.

Krankheit und TodBearbeiten

 
Farrah Fawcetts Grab

Am 29. September 2006 wurde bekannt, dass bei ihr ein Analtumor festgestellt worden war. Im November 2006 begann sie eine Chemotherapie, die zunächst Erfolg zu haben schien. Im Mai 2007 wurde ein Rezidiv entdeckt.

Am 25. Juni 2009 erlag die Schauspielerin ihrem Krebsleiden. Kurz vor ihrem Tod hatte Ryan O’Neal ihr einen Heiratsantrag gemacht. Sie wollten so bald wie möglich heiraten. Zur Hochzeit kam es nicht mehr.[7] Farrah Fawcett wurde auf dem Westwood Village Memorial Park Cemetery in Westwood (Los Angeles) beigesetzt.[8]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

 
Fawcetts Stern auf dem Hollywood Walk of Fame

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Farrah Fawcett – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. https://www.nytimes.com/2009/06/26/arts/television/26appraisal.html
  2. https://www.imdb.com/title/tt0073972/fullcredits?ref_=tt_cl_sm#cast
  3. https://www.emmys.com/bios/farrah-fawcett
  4. https://www.goldenglobes.com/person/farrah-fawcett
  5. http://projects.latimes.com/hollywood/star-walk/farrah-fawcett/
  6. Eintrag bei filmreference.com
  7. FAZ: Farrah Fawcett ist tot vom 25. Juni 2009, abgerufen am 25. Juni 2009
  8. knerger.de: Das Grab von Farah Fawcett