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19. Europäischer Polizeikongress 2016

Der Europäische Polizeikongress ist eine innenpolitische Konferenz in Berlin des privaten Veranstalters Behörden Spiegel. Es ist eine der größten Fachkonferenzen zur Inneren Sicherheit in der Europäischen Union. In der begleitenden Fachausstellung präsentierten sich 2016 hauptsächlich IT-Unternehmen und IT-Dienstleister, daneben einzelne Rüstungsunternehmen sowie Unternehmen, die Überwachungs- und Sicherheitstechnik herstellen. Ebenfalls vertreten waren Polizeigewerkschaften und das Bundeskriminalamt (Deutschland).

Der 22. Europäische Polizeikongress fand am 19. und 20. Februar 2019 statt. Redner waren unter anderem der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger Münch, sowie Wolfgang Sobotka, Präsident des österreichischen Nationalrates.

Der 21. Europäische Polizeikongress mit rund 1.800 Teilnehmern fand am 6. und 7. Februar 2018 statt. Redner waren unter anderem der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger Münch, sowie Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV).[1]

Der 20. Europäische Polizeikongress mit ebenfalls rund 1.800 Teilnehmern fand unter Mitwirkung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière, dem österreichischen Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka, Fabrice Leggeri, Exekutivdirektor Frontex, Nicoletta della Valle, Direktorin des schweizerischen Bundesamtes für Polizei (fedpol), Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) und Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vom 21. bis 22. Februar 2017 statt.[2]

Zum 19. Europäischen Polizeikongress im Februar 2016 kamen knapp 1.600 Teilnehmer. Leitthemen der Tagung waren Internetkriminalität, Organisierte Kriminalität und Terrorismus. Hauptredner 2016 waren unter anderem der Chef des Bundeskanzleramtes Peter Altmaier, der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen, und der Terrorismusforscher Peter R. Neumann.[3]

Der Kongress führt seit einigen Jahren zu Demonstrationen und Ausschreitungen. Vorgeworfen wird der Veranstaltung neben deren inhaltlichen Ausrichtung auch eine mangelhafte Transparenz.[4] Gleichzeitig findet die Tagung eine nicht unerhebliche Medienresonanz. So berichteten in den vergangenen Jahren beispielsweise das "Morgenmagazin" von ARD und ZDF, das "Deutschlandradio", ARTE und mehrere regionale und überregionale Zeitungen und Zeitschriften über den Kongress. Zudem gab es bereits Live-Schaltungen des Fernsehsenders phoenix.

Der 17. Europäische Polizeikongress fand am 18. und 19. Februar 2014 unter dem Titel „Schnittstellen der Sicherheitsarchitektur: National – Europäisch – Global“ statt.[5] Der 18. Europäische Polizeikongress tagte am 24. und 25. Februar 2015 unter dem Titel Herausforderungen und Grenzen der Sicherheit in Freiheit. Infrastruktur und Architektur europäischer Sicherheit im Berlin Congress Center (bcc). Wesentliche Bestandteile des Programms 2015 waren die Bedeutung des Schengen-Raumes für Freiheit und Kriminalität, die Rolle eines zusammenwachsenden Europas für das organisierte Verbrechen und den Terrorismus sowie die Kooperation von Zoll und Polizei. Im Rahmen des 18. Europäischen Polizeikongresses sprach u. a. Jürgen Stock, der Generalsekretär von Interpol, zu den Teilnehmern. Zudem fanden Fachforen zu Themen wie Cyber-Kriminalität, Wirtschaftsspionage oder Predictive Policing statt.[3]

WeblinksBearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. Programm des 21. EPK
  2. Programm des 20. EPK, Archivversion vom 22. Februar 2017, abgerufen am 15. August 2018.
  3. a b Programm des 19. Europäischen Polizeikongresses, Archivversion vom 15. März 2016, abgerufen am 15. August 2018.
  4. Pascal Paukner & Kai Thomas: Europäischer Polizeikongress: Polizei rüstet sich im Cyberkrieg. In: Süddeutsche Zeitung. 19. Februar 2013
  5. Marcel Fürstenau: Maaßens Sorgen im Anti-Terror-Kampf. In: Deutsche Welle. 19. Februar 2014