Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs

Film von Christian Teede (2017)

Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs ist ein deutscher Kinofilm, der am 7. September 2017 erschien. Der Film ist die erste und bisher einzige Bearbeitung der seit dem Jahr 2000 laufenden Kinder- und Jugendfernsehserie Die Pfefferkörner fürs Kino. In diesem Film, der kurz vor Ausstrahlung der 14. Staffel veröffentlicht wurde, sind vier der fünf Pfefferkörner der 9. Gruppe Mia, Alice, Johannes und Benny die Hauptdarsteller. Weiterer Hauptdarsteller ist Luca, der nur im Film vorkommt, aber nicht weiter in der Serie.

Filmdaten
OriginaltitelDie Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr2017
Länge99 Minuten
AltersfreigabeFSK 0[1]
Stab
RegieChristian Theede
DrehbuchDirk Ahner
ProduktionKerstin Ramcke,
Holger Ellermann,
Michael Lehmann
MusikCornelius Renz,
Mario Schneider
KameraNgo The Chau
SchnittMartin Rahner
Besetzung

Zum ersten Mal im Fernsehen wurde der Film am 29. Oktober 2019 im Ersten gezeigt.[2]

Der Film spielt neben Hamburg auch in Südtirol.[3] In der 14. Staffel stößt dann noch Lisha zu den anderen Pfefferkörnern.

HandlungBearbeiten

Im Film (wie auch später in der 14. Staffel der Serie) wird nicht gezeigt, wie die Pfefferkörner der 8. Gruppe Stella, Ramin, Pinja, Till und Jale durch die neuen abgelöst werden.

Zu Beginn des Filmes wird eine Verfolgungsjagd gezeigt, in der Mia, Alice und Benny bereits die Pfefferkörner sind und auch von Polizisten als solche bezeichnet werden. Die weitere Handlung des Filmes ist von dieser Verfolgungsjagd losgelöst.

Bei der Klasse von Benny und Mia ist eine Klassenfahrt nach Südtirol geplant. Ziel ist der Bauernhof, auf dem Luca Gruber zu Hause ist. Da sie Luca anderweitig bereits kennen, skypen sie vorher mit ihm. Dabei warnt er sie zu kommen, wird aber nicht konkret, worauf diese Warnung beruht. Die beiden lassen sich von der Warnung aber nicht abschrecken und nehmen wie geplant teil.

Allerdings wäre die Klassenfahrt beinah ausgefallen, weil die Lehrerin, die mitfahren soll, erkrankt. Da Bennys Mutter als weibliche Begleitperson einspringt, kann sie aber stattfinden. Unmittelbar vor der Fahrt stößt Johannes als neuer Schüler zu der Klasse. Er fällt schon dadurch auf, dass er von einem Chauffeur gebracht wird. Außerdem kursiert unter den Schülern das Gerücht, dass er in seiner bisherigen Klasse andere Schüler geschlagen haben soll.

Als die Klasse in Südtirol ankommt, ist Luca von deren Ankunft nicht begeistert. Tatsächlich kommt es bald zu zwei Vorfällen: das Wasser aus einer Quelleinfassung färbt sich schwarz. Dort befindet sich auch das Zeichen des schwarzen Königs. In der Nacht kommt es dann zu einem Brand in einem Tierstall.

Luca berichtet den anderen von merkwürdigen Stimmen und Lichtern in einem alten Stollen. Als am nächsten Tag die Klasse eine Bergwanderung macht, begleitet er sie. Benny, Mia und er setzen sich dann von der Klasse ab und erkundigen diesen Stollen. Sie flüchten aber, als die Erscheinungen wieder auftreten.

Zurück auf dem Hof wird gerade Lucas Vater wegen des Brandes verhaftet. Ausgerechnet Johannes, der nicht an der Bergwanderung teilgenommen hatte, weil er sich auf dem Hof umsehen wollte, hatte der Polizei einen Hinweis gegeben, dass er beobachtet hat, wie Lucas Vater eine ganze Kiste leere Flaschen Brandbeschleuniger wegfuhr. Zuvor hatte er Filmausschnitte entdeckt, die zeigten, wie Lucas Vater sich mit jemandem stritt. Die anderen sind über Johannes' Meldung an die Polizei so entsetzt, dass sie nicht mehr mit ihm reden. Später verschwindet Johannes.

Benny als Computerfreak macht ausfindig, dass Johannes zwischenzeitlich noch diverse Zeitungsartikel im Internet über eine Firma Levartis aufgerufen hat. Die Zentrale dieser Firma ist in Hamburg. Daher beauftragen sie Alice sich in der Zentrale umzuschauen. Dieser gelingt es, dort Fotos von den Plänen einer Wasserabfüllanlage zu machen. Die vier finden raus, dass die Firma Wasser teuer verkaufen will.

Als Luca seinem Onkel Lorenz, dem Bruder seines Vaters, von seiner Entdeckung berichtet, geht dieser mit ihm zu dem alten Stollen, wo er dann aber überraschend Luca einsperrt.

Benny und Mia fahren mit einer Seilbahn zu deren Bergstation hoch. Dort gelingt es ihnen, die Inhaberin dieser Firma Levartis im Gespräch mit dem örtlichen Bürgermeister, wo es um die Baugenehmigung dieser Wasserabfüllanlage geht, abzuhören.

Es stellt sich heraus, dass der Verkauf von Land des Gruber-Hofs für die Anlage unbedingt erforderlich ist. Onkel Lorenz gehört zu den Verschwörern und geht davon aus, dass Lucas Vater infolge des Prozesses verkaufswillig sein wird. Der Bürgermeister befürwortet die Anlage nicht mehr, weil ihm mittlerweile ein Gutachten über drohende Umweltschäden vorliegt.

An dieser Stelle wird die Abhöraktion von Benny und Mia entdeckt. Sie können zunächst fliehen. Am Schluss laufen sie aber der Inhaberin von Levartis in die Arme, die sie zwingt, ihr den Laptop mit den Aufzeichnungen auszuhändigen. Schließlich werden sie von der Polizei zurück zum Gruber-Hof gebracht.

Luca hat unterdessen im Stollen herausgefunden, dass die Erscheinungen künstlich erzeugt wurden, um neugierige Personen abzuschrecken. Gemeinsam mit Johannes, der auch in dem Stollen gefangen gehalten wird, entdecken sie einen unterirdischen See und können dann durch die Berge flüchten. Sie kommen genau dann am Gruber-Hof an, als die Polizei, die Benny und Mia gebracht hat, wegfahren will. Aufgrund ihrer Aussage wird Onkel Lorenz festgenommen.

Allerdings steht damit nicht die Unschuld von Lucas Vater fest. Außerdem weigert sich die Versicherung für den Brandschaden aufzukommen.

Um das zu klären, würden sie Bennys Laptop brauchen, den sie in Hamburg, in der Zentrale von Levartis orten. Johannes erklärt den anderen, dass er in seiner früheren Klasse sich gegen die anderen nur verteidigt hat. Die damaligen Mitschüler hatten ihn angegriffen, weil er melden wollte, dass sie andere erpressten.

Er bietet den Pfefferkörnern an, mit dem Privat-Jet seiner Eltern nach Hamburg zu fliegen und dort den Laptop aus der Konzernzentrale zu holen. Mit gemeinsamen Kräften gelingt ihnen das auch.

Da gerade die Präsentation des neuen Wassers stattfindet, spielen sie die Aufnahme von der Bergstation dort über Lautsprecher ein. Die Firmeninhaberin wird verhaftet. Als die vier nach Südtirol zurückkehren, kehrt auch gerade Lucas Vater aus dem Gefängnis zurück.

DrehorteBearbeiten

Drehorte waren die Fanes-Hochfläche und der Große Lagazuoi. Letzterer Berg gehört in Wirklichkeit nicht mehr zu Südtirol, sondern bereits zur weiter südlich liegenden Provinz Belluno. Die auf der Fanes gelegene Lavarellahütte verkörpert im Film den Gruber-Hof.

FortsetzungBearbeiten

2019 wurde eine Fortsetzung mit dem Titel Die Pfefferkörner und der Schatz der Tiefsee gedreht, in dem eine neue Generation eingeführt wird.[4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Die Pfefferkörner und der Fluch des schwarzen Königs. NDR, 27. Oktober 2019, abgerufen am 1. Januar 2020.
  3. Wild Bunch: Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs. In: wildbunch-germany.de. Abgerufen am 31. August 2017.
  4. Die Pfefferkörner und der Schatz der Tiefsee. crew united, abgerufen am 2. November 2019.