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Deutsches Historisches Institut Paris

Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) oder Institut historique allemand (IHA) ist ein international ausgerichtetes historisches Forschungsinstitut. Es ist eines der zehn geisteswissenschaftlichen Auslandsinstitute, die seit 2002 zu der bundesunmittelbaren Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) mit Sitz in Bonn gehören. Die MWS wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. Das DHIP ist der Vermittlungsfunktion der Geisteswissenschaften verpflichtet und nimmt insbesondere für wissenschafts- und gesellschaftspolitisch relevante Themen eine führende Rolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Die zentralen Aufgaben des DHIP sind: Forschen, Vermitteln und Qualifizieren. Die historischen Themen reichen vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert. Forschungsschwerpunkte sind dabei neben Frankreich und Deutschland sowie den deutsch-französischen Beziehungen Westeuropa, Afrika sowie die Digital Humanities. Die Forscherinnen und Forscher des DHIP arbeiten seit 1994 in den Räumen des Hôtel Duret de Chevry, einem Hôtel particulier im zentral gelegenen Viertel Marais.

Deutsches Historisches Institut Paris
Logo
Gründung 21. November 1958
Ort Paris
Land Frankreich
Direktor Thomas Maissen
Website http://www.dhi-paris.fr
Deutsches Historisches Institut Paris, Hôtel Duret de Chevry

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die Idee zur Gründung eines DHI in Paris war schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts „ein alter Lieblingsgedanke“ des Mediävisten und späteren MGH-Präsidenten Paul Fridolin Kehr, dessen Verwirklichung jedoch 1902/03 nicht über das Anfangsstadium hinauskam. Ein neuer Versuch wurde 1941 wiederum aus dem Kreis der deutschen Mediävistik von Theodor Mayer unternommen, der durch die Arbeit in Paris nicht zuletzt einen „allgemeinen deutschen Führungsanspruch“ in Europa historisch begründen wollte. Kompetenzstreitigkeiten verzögerten das Vorhaben, das sich mit dem weiteren Kriegsverlauf schließlich zerschlug.

Nicht mehr Dominanz, sondern Austausch und Vermittlung zwischen deutschen und französischen Historikerinnen und Historikern waren das Ziel der am 21. November 1958 eingeweihten „Deutschen Historischen Forschungsstelle in Paris“ (DHFS) („Centre allemand de recherche historique“). Finanziert wurde sie aus Mitteln des Bundeshaushalts; Träger war die „Wissenschaftliche Kommission zur Erforschung der Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen“ mit Sitz in Mainz. Deren Geschäftsführer, der Mediävist Eugen Ewig, gilt als Gründungsvater des Instituts. Die wissenschaftlichen Absichten der Gründung waren mit dem Prozess der deutsch-französischen Verständigung nach dem Zweiten Weltkrieg verbunden Nach langjährigen Verhandlungen gelang ein Jahr nach Unterzeichnung des Élysée-Vertrages die permanente Institutionalisierung der DHFS: zum 1. Juli 1964 wurde sie als „Deutsches Historisches Institut Paris“ in eine unselbständige Bundesanstalt im Geschäftsbereich des Bundesministers für wissenschaftliche Forschung umgewandelt. Zum ersten Direktor wurde 1966 der Bonner Mediävist Alois Wachtel ernannt.

Ihm folgte Karl Ferdinand Werner, der das Institut von 1968 bis 1989 als Direktor entscheidend prägte. So rief er die Zeitschrift Francia und Veranstaltungen wie die bis heute fortgeführte »jeudi«-Reihe ins Leben und veranlasste den Umzug von der rue du Havre in ein Gebäude in der rue Maspéro, den heutigen Sitz der deutschen Vertretung bei der OECD. Wurden bisher Mittelalter und Neuzeit gleichwertig nebeneinander behandelt, vollzog sich unter Werner eine Dreiteilung in die Epochen Mittelalter, Frühe Neuzeit und 19.–20. Jahrhundert. Die stetige Vergrößerung von Personal und Bibliotheksbeständen machten bald einen erneuten Umzug erforderlich. Kurz vor Amtsantritt von Werners Nachfolger, Horst Möller, der später die Leitung des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) in München übernahm, erwarb die Bundesrepublik das Hôtel Duret de Chevry, ein um 1620 im Auftrag des hohen königlichen Beamten Charles Duret de Chevry in der Nähe der Place des Vosges errichteten Hôtel particulier. Unter Direktor Werner Paravicini fand am 19. Mai 1994 die feierliche Eröffnung des neuen Institutssitzes im Beisein von Bundespräsident Richard von Weizsäcker statt.

2002 wurde das DHIP in die öffentlich-rechtliche Max Weber Stiftung überführt, die unter ihrem Dach inzwischen weltweit zehn Partnerinstitute vereint. Unter Direktorin Gudrun Gersmann rückten ab 2007 mit umfassenden (Retro-)Digitalisierungsprojekten und Open Access-Initiativen wie perspectivia.net die Digital Humanities in den Vordergrund. Seit 2013 wird das DHIP von dem Schweizer Historiker Thomas Maissen geleitet, unter dem sich der geographische Fokus des Instituts erweitert hat. 2015 wurde in Kooperation mit der Universität Cheikh Anta Diop (UCAD) in Dakar im Senegal und dem Centre de recherches sur les politiques sociales (CREPOS) ein Forschungsprojekt zum subsaharischen Afrika zu dem Thema »Identität, Identifizierung und Bürokratisierung im subsaharischen Afrika (19.–21. Jh.)« gegründet. Mit dem Aufbau einer transnationalen Forschungsgruppe zum Thema »Die Bürokratisierung afrikanischer Gesellschaften« hat im Januar 2017 eine zweite Phase der Kooperation mit dem CREPOS und der UCAD begonnen (Laufzeit 2017–2021). Die transnationale Forschungsgruppe wird ab Mitte 2018 Teil des neuen »Merian International Centre for Advanced Studies in Africa« (MICAS Africa) sein, welches von einer Reihe von Partnern, darunter dem DHIP, getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Das Forschungskolleg wird sich mit demokratischer Regierungsführung, Konfliktbearbeitung und Nachhaltigkeitstransformation beschäftigen.

DirektorenBearbeiten

Aufgaben und ZieleBearbeiten

Die zentralen Aufgaben des DHIP sind: Forschen, Vermitteln und Qualifizieren.

ForschenBearbeiten

Das DHIP betreibt eigene Forschung, zumeist in Kooperation mit französischen Partnern, und unterstützt internationale Forscherinnen und Forscher, die zur westeuropäischen Geschichte arbeiten und dazu Recherchen in Frankreich oder Deutschland vornehmen. Von besonderer Bedeutung ist dabei das Material der in Paris und Frankreich ansässigen Archive und Bibliotheken.

Die historischen Forschungsthemen reichen vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert. Anfänglich dominierten mediävistische Forschungsprojekte und Untersuchungen zur Frühen Neuzeit. Von Bedeutung etwa war lange Zeit die Erfassung der Urkunden des Merowingerreiches. Daneben verstärkten sich seit den 1970er Jahren auch Forschungen zur neueren und neuesten Geschichte. Neue Forschungsgebiete erschließt das DHIP in seiner Abteilung Digital Humanities und in der 2015 gegründeten internationalen Forschungsgruppe in Dakar (Senegal), die in Zusammenarbeit mit der Universität Cheikh Anta Diop in Dakar zur »Bürokratisierung afrikanischer Gesellschaften« arbeitet.

In Grundlagenforschungsprojekten werden wichtige Quellen erschlossen und in Datenbanken bereitgestellt.

Regelmäßig sind Gastforscherinnen und -forscher am DHIP tätig, um eigene Projekte zu verfolgen und gleichzeitig die Forschung am DHIP zu bereichern. Solche Forschungsaufenthalte sind unter anderem Teil der Kooperation des DHIP mit dem LabEx Écrire une histoire nouvelle de l’Europe.

VermittelnBearbeiten

Das DHIP publiziert seine Forschungsergebnisse in verschiedenen Formaten: online, in Zeitschriften und in Buchform, und führt eine mehrsprachige wissenschaftliche Spezialbibliothek. Um die Kooperation von deutschen, französischen und internationalen Historikerinnen und Historikern zu fördern, veranstaltet das DHIP regelmäßig internationale Tagungen, Workshops, Seminare und Vorträge, z. B. im Rahmen der Vortragsreihe »Les Jeudis de l'Institut historique allemand«. Darüber hinaus beteiligt es sich als Partner – sowohl in Frankreich als auch in Deutschland – an deutsch-französischen und internationalen Historikertagungen zu Forschungsgebieten des DHIP.

QualifizierenBearbeiten

Das DHIP fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs in einem deutsch-französischen Kontext mit einer breiten Palette an Angeboten. Sommeruniversitäten, Fach- und Sprachkurse sowie Exkursionen erlauben Studierenden die Erschließung neuer Forschungshorizonte und den Austausch mit Studierenden und Dozierenden aus anderen Ländern. Ein breites Angebot von Stipendien und Fellowships ermöglicht Forschungsaufenthalte von unterschiedlicher Länge in Paris, die gezielt auf die Bedürfnisse der Studierenden im Master- und Promotionsstudium, der Postdocs oder der Dozierenden ausgerichtet sind.

Organisation und ForschungsprojekteBearbeiten

Am DHIP arbeiten rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Forschung und Forschungsservice (Bibliothek, Redaktionen, Veranstaltungsmanagement, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, allgemeine Verwaltung). Ein wissenschaftlicher Beirat aus neun deutschen und französischen Universitätsprofessorinnen und -professoren aus allen Epochen unterstützt und berät das DHIP in seiner Arbeit. Derzeitiger Beiratsvorsitzender ist der Aachener Mediävist Harald Müller.

Die Forschungsprojekte gliedern sich in fünf Abteilungen.[1]

MittelalterBearbeiten

  • Papsturkunden in Frankreich (Gallia Pontificia)
  • Spiele und Wettkämpfe in der mittelalterlichen Soziabilität
  • Die Performanz von Literaturspielen und poetischen Wettkämpfen in der höfischen Soziabilität in Frankreich von 800 bis 1450

Frühe NeuzeitBearbeiten

  • Machtstrategien und interpersonale Beziehungen in dynastischen Zentren (1500–1800)
  • Franz I. von Frankreich (1495/1505–1547)
  • Staatspersonifikationen in der Frühen Neuzeit
  • Die Province de la Sarre (1684/85–1697). Frühneuzeitliche Staatlichkeit in der Peripherie
  • Kulturtransfer zwischen Paris und Dresden. Diplomaten, Adelige und Wirtschaftsakteure als Agenten zwischen Frankreich und Sachsen im Augusteischen Zeitalter

Neuere und Neueste GeschichteBearbeiten

  • Verfeindung und Verflechtung: Deutschland und Frankreich 1871–1918
  • Bürgergarden in Spanien und Frankreich im 19. Jahrhundert
  • Markt und Moral. Die Moralische Ökonomie des französischen Kapitalismus 1880–1914/18
  • Staat, Integration und Identität in der Zwischenkriegszeit: zur Geschichte der Migration in Deutschland und Frankreich (1918–1939)
  • Der Zweite Weltkrieg – Alltag unter deutscher Besatzung
  • Kritische französische Edition von »Mein Kampf«
  • Die Politik der Repression und der Gewalt 1939–1953. Die Spruchpraxis der deutschen Militärgerichte in Frankreich
  • Curing a Democratic Sickness? Political Actors and the Rise of Electoral Abstention in France, Germany and Switzerland in Post-War times (1945‒1989)
  • Claiming Marseille Métropole. A Diachronic Study of Urban Representation during the 1906 Colonial Exposition and the European Capital of Culture »Marseille-Provence 2013«

Digital HumanitiesBearbeiten

  • Wissenschaftskommunikation via Web 2.0 (Wissenschaftsblogs, Facebook, Twitter)
  • Digitalisierung (und Retro-Digitalisierung) der Institutspublikationen
  • Entwicklung digitaler Projekte zu Kommunikationspraktiken und Wissensvermittlung, insbesondere zwischen Forschenden der Geistes- und Sozialwissenschaften

Die Abteilung fasst die Digital Humanities sowohl als Forschungsobjekt als auch als neues Forschungswerkzeug auf und verbindet diese beiden Ansätze. Das DHIP engagiert sich bei allen diesen Tätigkeiten für Open Access.

AfrikaBearbeiten

  • Transnationales Forschungsprogramm »Die Bürokratisierung afrikanischer Gesellschaften«
 
Bibliothek des DHIP

BibliothekBearbeiten

Die Bibliothek des DHIP ist nach Ausstellung einer Lesekarte für alle wissenschaftlich Forschenden kostenlos zugänglich. Im Lesesaal stehen 46 Leseplätze und vier Katalog-Terminals mit Internetzugang zur Verfügung. Die Institutsbibliothek wird als Präsenzbibliothek verwaltet; aus den Beständen der Bibliothek können deshalb keine Bücher ausgeliehen werden. Die Bibliothek ist an die deutsche Fernleihe angeschlossen. Sie umfasst derzeit einen Gesamtbestand von rund 110 000 Medieneinheiten mit etwa 350 laufend gehaltenen Zeitschriften. Außer dem umfangreichen Bestand zur deutschen und französischen Geschichte verfügt die Bibliothek über einen Spezialbestand zu den Beziehungen zwischen beiden Ländern sowie über zahlreiche Werke zur westeuropäischen Geschichte sowie zur deutschen Landesgeschichte. Ein wichtiger Schwerpunkt des Zeitschriftenbestandes liegt bei deutschen Regionalzeitschriften. Der Bibliotheksbestand wird durch einen Bibliothekskatalog erschlossen. Die beiden Bibliotheksblogs Franco-Fil und Germano-Fil zu Informationsressourcen in Frankreich und Deutschland sowie regelmäßige Seminare zur Informationskompetenz bieten den Forscherinnen und Forschern wertvolle Unterstützung für ihre Recherchen.

PublikationenBearbeiten

Das DHIP veröffentlicht die Forschungsergebnisse des Hauses sowie herausragende Qualifikationsarbeiten. Die konsequente Open-Access-Strategie ermöglicht es, auf alle Publikationen online zuzugreifen. Neuerscheinungen werden mit einer moving wall von drei Jahren, die Zeitschrift »Francia« von einem Jahr online gestellt.

Das DHIP gibt eine eigene Fachzeitschrift sowie mehrere wissenschaftliche Buchreihen heraus und beteiligt sich regelmäßig an Einzelpublikationen, die außerhalb der Buchreihen in Kooperation mit wissenschaftlichen Partnern veröffentlicht werden. Die seit 1973 erscheinende Francia ist die einzige deutsche historische Fachzeitschrift, die sich der Geschichte Westeuropas widmet. Ihr sachliches und zeitliches Spektrum reicht von der Archäologie des 4. Jahrhunderts bis zu den deutsch-französischen Beziehungen der jüngsten Vergangenheit, von wirtschafts-, verfassungs- und sozialgeschichtlichen Themen bis zur Geschichte der internationalen Beziehungen, der Kultur und der geschichtswissenschaftlichen Methodendiskussion. Die Francia ist ein internationales Forum der wissenschaftlichen Diskussion von Historikerinnen und Historikern, vor allem deutscher, französischer und englischer Sprache und online lesbar. Der Rezensionsteil der Francia erscheinen seit 2008 in vier Ausgaben pro Jahr online als Francia-Recensio.

Die Zeitschrift Francia wird von einer Buchreihe begleitet, den Beiheften der Francia. Die bislang erschienenen Bände haben inzwischen den Charakter einer Bibliothek zur Geschichte Westeuropas, Frankreichs und der deutsch-französischen Beziehungen angenommen. Die Monographien erscheinen entsprechend den Gewohnheiten der Zeitschrift in französischer, englischer oder deutscher Sprache.

Seit 1962 erscheinen die Pariser Historischen Studien (PHS), die die älteste Buchreihe des DHIP sind. In ihr werden Monographien und die Akten von Kolloquien sowohl in deutscher als auch in französischer und gelegentlich in englischer Sprache veröffentlicht. Bis Ende 2017 sind 109 Bände erschienen.[2]

Die Reihe Studien und Dokumente zur Gallia Pontificia enthält Abhandlungen und Quelleneditionen aus dem Bereich der Forschung zu den Urkunden und Briefen der Päpste in Frankreich.

Die 2005 begonnene elfbändige Reihe Deutsch-französische Geschichte erscheint in deutscher und französischer Sprache und umfasst den Zeitraum von 800 bis zur Gegenwart.

Eine Reihe von Forschungsergebnissen des DHIP steht online zur Verfügung.

Als Projektträger von de.hypotheses.org betreibt das DHIP neben epochenübergreifenden, methodischen Blogs auch thematische Wissenschaftsblogs.

Die Ergebnisse von abgeschlossenen Grundlagenforschungsprojekten des DHIP sowie Mitschnitte von vielen Vorträgen, die am DHIP gehalten wurden, stehen auf der Website des Institutes zur Verfügung, letztere als Podcasts.

In der Reihe Discussions werden Forschungsergebnisse von Colloquien und Tagungen des Deutschen Historischen Instituts Paris und seiner Partner online veröffentlicht. Das DHIP ist außerdem Partner der deutsch-französische Zeitschrift für Geistes- und Sozialwissenschaften Trivium, die exzellente französische und deutsche Forschungen in Übersetzung zugänglich macht.

LiteraturBearbeiten

  • Karl Ferdinand Werner: Deutsches Historisches Institut 1958–1983. Institut Historique Allemand 1958–1983, Paris 1983.
  • Gerd Krumeich: Das Deutsche Historische Institut in Paris (DHIP). In: Geschichte und Gesellschaft 13 (1987), S. 267–271.
  • Werner Paravicini (Hrsg.): Das Deutsche Historische Institut Paris. Festgabe aus Anlaß der Eröffnung seines neuen Gebäudes, des Hôtel Duret de Chevry, Thorbecke, Sigmaringen 1994.
    • ders.: Du franco-allemand à l’histoire européenne. L’Institut historique allemand de Paris depuis 1964. In Allemagne d’aujourd’hui 162 (2002), S. 150–156.
    • ders.: L’Institut historique allemand. Un lieu de recherche européenne à Paris. In: Précis analytique des travaux de l‘Académie des sciences, belles-lettres et arts de Rouen, Jahrgang 2003 (erschienen Dezember 2006), S. 225–234.
    • ders.: Wie ist es eigentlich gewesen? Das Deutsche Historische Institut Paris. In: Revue des Deux Mondes, Paris 2005, S. 223–227. – L’Institut historique allemand de Paris: ce qui s’est réellement passé. In: Revue des Deux Mondes, Paris 2005, S. 206–210.
  • Ulrich Pfeil: Das Deutsche Historische Institut Paris. Eine Neugründung »sur base universitaire«. In ders. (Hrsg.): Deutsch-französische Kultur- und Wissenschaftsbeziehungen im 20. Jahrhundert. Ein institutionengeschichtlicher Ansatz, Oldenbourg, München 2007, S. 281–308. Online auf perspectivia.net
    • ders.: Vorgeschichte und Gründung des „Deutschen Historischen Instituts“ Paris. Darstellung und Dokumentation. Reihe: Instrumenta Bd. 17, Thorbecke, Ostfildern 2007. Online auf perspectivia.net
    • ders. (Hg.): Das „Deutsche Historische Institut“ Paris und seine Gründungsväter. Ein personengeschichtlicher Ansatz., Pariser Historische Studien 86, Oldenbourg, München 2007. perspectivia.net
    • ders.: Die Gründung des Deutschen Historischen Instituts in Paris im Jahre 1958, in: Axel C. Hüntelmann, Michael C. Schneider (Hg.), Jenseits von Humboldt. Wissenschaft im Staat 1850–1990, Frankfurt/M. 2010, S. 49–60.
  • Rainer Babel, Rolf Große (Hrsg.): Das Deutsche Historische Institut Paris / Institut historique allemand 1958–2008, Thorbecke, Ostfildern, 2008. Online auf perspectivia.net
  • Rolf Große: Frankreichforschung am Deutschen Historischen Institut Paris, in: Jahrbuch der historischen Forschung in der Bundesrepublik Deutschland, Berichtsjahr 2012, München 2013, S. 21–27. Online auf hypotheses.org
  • Matthias Werner: Die Anfänge des Deutschen Historischen Instituts in Paris und die Rückkehr der deutschen Geschichtswissenschaft in die „Ökumene der Historiker“, in: Rheinische Vierteljahrsblätter, 79, 2015, S. 212–245.
  • Rolf Große: Die Entstehungsgeschichte des DHI Paris, in: Jürgen Elvert (Hg.): Geschichte jenseits der Universität. Netzwerke und Organisationen der frühen Bundesrepublik. Stuttgart 2016 (Historische Mitteilungen, Beiheft 94), S. 141‒153.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten