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Dance Macabre
Ghost
Veröffentlichung 17. Mai 2018
Länge 3:56
Genre(s) Heavy Metal
Autor(en) Tobias Forge
Produzent(en) Tom Dalgety
Label Spinefarm Records
Album Prequelle

Dance Macabre ist ein Lied der schwedischen Heavy-Metal-Band Ghost. Es war die zweite Single aus dem vierten Studioalbum Prequelle.

EntstehungBearbeiten

Das Lied wurde vom Sänger Tobias Forge geschrieben, der auf dem Album Prequelle das Pseudonym Cardinal Copia verwendet. Forge beschrieb Dance Macabre als Lied, das „direkt auf dem Punkt kommt“ und ein Gleichgewicht zu zwei von Forge als „ambitioniert“ beschriebene Lieder darstellen soll.[1] Forge verglich das Lied mit einer Verfolgungsjagd in einem Spielfilm.[2] Produziert wurde das Lied von Tom Dalgety. Inhaltlich befasst sich das Lied mit der Zeit des Schwarzen Todes, der der zwischen 1346 und 1353 in Europa geschätzte 25 Millionen Todesopfer forderte. Während viele Menschen starben herrschte in den Kneipen und Bordellen Hochbetrieb, weil die Menschen feierten als wenn es kein Morgen geben würde, da die Menschen wussten, dass sie sterben werden.[3]

Dance Macabre fängt diesen glücklichen, nächtlichen Lebensstil in einem Discosong ein.“

Tobias Forge[3]

Über Instagram wurde Mitte Mai 2018 ein Video zu dem Lied eröffentlicht. Während des Videos hört man Dance Macabre, sieht allerdings prominente Musiker wie Kirk Hammett von Metallica oder Phil Anselmo (ex-Pantera).[4] Im Oktober 2018 veröffentlichte die Band dann ein offizielles Musikvideo. Zev Deans führte Regie bei dem Clip, der die Hintergrundgeschichte der Figur Cardinal Copia erzählt.[5]

RezeptionBearbeiten

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Singles
Dance Macabre
  SE 68 08.06.2018 (… Wo.)

Dennis Drögemüller vom deutschen Magazin Visions schrieb, dass das Eingangsriff „in seiner Cockrockigkeit mit dem Penis eingespielt worden“ zu sein scheint. Ab dem „Pre-Chorus müsse man über Abba reden, spätestens im Refrain über Toto“.[7] Jonas A. M. Erbaş vom Onlinemagazin Metal.de zufolge „kombinieren Ghost muntere Disco-Grooves mit erstklassigem Hard-Rock-Sound“. Das Ergebnis wäre „eine lebhafte Nummer, die zügellose Tanzwut aufkommen lasse“.[8] Andreas Schiffmann vom Onlinemagazin Musikreviews.de beschrieb Dance Macabre als „fiester Ausbund an Eingängigkeit auf dem Album“.[9]

Dance Macabre erreichte Platz 68 der schwedischen Singlecharts. In den USA erreichte das Lied Platz eins der Billboard Mainstream Rock Songs-Charts. Es war nach Square Hammer und Rats die dritte Nummer eins in diesen Charts, die sich nach Airplay im Radio richtet.[10] Das US-amerikanische Onlinemagazin Loudwire führte Dance Macabre auf Platz fünf der 40 besten Hard-Rock-Songs des Jahre 2018.[11] Das deutsche Magazin Visions führte das Musikvideo für Dance Macabre unter den 20 besten Musikvideos des Jahres 2018.[12]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wolfgang Liu Kuhn: Die Maske fällt. In: Rock Hard, Juni 2018, Seite 14
  2. GHOST's TOBIAS FORGE Compares New Song 'Dance Macabre' To A Cinematic Car Chase. Blabbermouth.net, abgerufen am 22. Februar 2018 (englisch).
  3. a b Steve Appelford: Ghost Mastermind Tobias Forge Reports From Studio in First "Unmasked" U.S. Interview. Revolver, abgerufen am 24. Mai 2018 (englisch).
  4. GHOST Releases New Song 'Dance Macabre' Via Instagram Stories. Blabbermouth.net, abgerufen am 22. Februar 2018 (englisch).
  5. Jeff Cornell: GHOST REVEAL PAPA EMERITUS’ SEDUCTIVE ORIGINS IN ‘DANCE MACABRE’ VIDEO. Loudwire, abgerufen am 22. Februar 2019 (englisch).
  6. Chartquellen: SE
  7. Dennis Drögemüller: Ghost - Prequelle. Visions, abgerufen am 22. Februar 2019.
  8. Jonas A. M. Erbaş: Ghost - Prequelle. Metal.de, abgerufen am 22. Februar 2019.
  9. Andreas Schiffmann: Ghost - Prequelle. Musikreviews.de, abgerufen am 22. Februar 2019.
  10. Kevin Rutherford: Ghost Waltzes to Third Mainstream Rock Songs No. 1 With 'Dance Macabre'. Billboard, abgerufen am 22. Februar 2019 (englisch).
  11. Loudwire Staff: The 40 Best Hard Rock Songs of 2018. Loudwire, abgerufen am 3. Dezember 2018 (englisch).
  12. Dennis Drögemüller: Die 20 besten Musikvideos 2018. Visions, abgerufen am 29. Dezember 2018.