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Popestar
EP von Ghost

Veröffent-
lichung(en)

16. September 2016

Label(s) Spinefarm Records

Genre(s)

Heavy Metal

Titel (Anzahl)

5

Laufzeit

23 min 37 s

Besetzung
  • Gitarre: Aether symbol.jpg A Nameless Ghoul
  • Bass: Alchemy water symbol.svg A Nameless Ghoul

Produktion

Tom Dalgety

Chronologie
Meliora
(2015)
Popestar Prequelle
(2018)

Popestar ist die zweite EP der schwedischen Heavy-Metal-Band Ghost. Die EP wurde am 16. September 2016 über Spinefarm Records veröffentlicht.

Inhaltsverzeichnis

EntstehungBearbeiten

Die EP enthält neben der Eigenkomposition Square Hammer vier Coverversionen. Die Band suchte sich dabei Lieder von Bands und Künstlern aus, die sich musikalisch deutlich von der Musik von Ghost unterscheiden. Einer der namenlosen Ghule erklärte gegenüber dem Magazin Billboard, dass er lieber etwas macht, was die Menschen nicht von der Band erwarten anstatt Bands zu covern, von denen Ghost offensichtlich beeinflusst wurden. Die Wahl fiel dabei auf Echo & the Bunnymen, Simian Mobile Disco, die Eurythmics sowie Imperiet. Das Lied Square Hammer wiederum entstand gegen Ende der Aufnahmen für das Vorgängeralbum Meliora. Da das Albumkonzept bereits stand und das Lied Square Hammer nicht zum restlichen Material passte wurde es nicht auf dem Album, sondern auf der EP verwendet.[1]

Als Gastmusikerin ist Sofia Kempe zu hören, die bei den Liedern Missionary Man und Bible Hintergrundgesänge beisteuerte. Brian Reed spielt bei Missionary Man die Mundharmonika. Produziert und gemischt wurde die EP von Tom Dalgety, das Mastering übernahm Joe LaPorta. Das Albumcover wurde von Zbigniew Bielak entworfen. Der EP-Titel ist ein Kofferwort aus Pope (engl.: Papst) und Popstar.

TitellisteBearbeiten

Nr. Titel Originalinterpret Länge
1 Square Hammer Eigenkomposition 3:59
2 Nocturnal Me Echo & the Bunnymen 5:13
3 I Believe Simian Mobile Disco 4:06
4 Missionary Man Eurythmics 3:42
5 Bible Imperiet 6:34

RezeptionBearbeiten

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
EPs[2]
Popestar
  SE 3 23.09.2016 (3 Wo.)
  US 16 08.10.2016 (2 Wo.)
  UK 85 29.09.2016 (1 Wo.)
Singles
Square Hammer
  SE 75 23.09.2016 (1 Wo.)

RezensionenBearbeiten

Boris Kaiser vom deutschen Magazin Rock Hard stellte fest, dass die Coverversionen „liebevoll modifizierte Underground-Hits darstellen, an denen man sich einfach nicht satthören kann“. Ghost wären „momentan die innovativste Rock- und Metal-Band der Welt“.[3] Sein Kollege Wolfgang Liu Kuhn beschrieb Square Hammer als „Archetyps eines Ghost-Songs: eingängig, catchy, perfekt auf den Punkt gebracht“. Den Rest der EP könne man sich aber „getrost schenken“.[4] Für Olaf Schmidt vom Onlinemagazin laut.de reicht Popestar als Häppchen für Zwischendurch mit zwei okayen Coverversionen.[5]

ChartplatzierungenBearbeiten

Die EP erreichte Platz drei der schwedischen, Platz 16 der US-amerikanischen und Platz 85 der britischen Albumcharts. In Kanada erreichte das Album Platz sieben und in Finnland Platz zwölf. Die Single Square Hammer belegte Platz 75 der schwedischen Singlecharts.

AuszeichnungenBearbeiten

Popestar erhielt den Grammis in der Kategorie Bestes Hard-Rock-/Metal-Album.[6] sowie den Bandit Rock Award in der Kategorie Bestes schwedisches Album.[7] Bei den Metal Hammer Awards gewann Square Hammer in der Kategorie Metal Anthem.[8] Darüber hinaus erhielt Square Hammer bei den Loudwire Music Awards einen Preis in der Kategorie Bestes Metalvideo.[9]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gary Graff: Ghost Explains Unexpected Covers on Chart-Topping 'Popestar' EP. Billboard, abgerufen am 12. Juni 2018 (englisch).
  2. Charts UK Charts US Charts SE
  3. Boris Kaiser: Ghost - Popestar. Rock Hard, abgerufen am 12. Juni 2018.
  4. Wolfgang Liu Kuhn: Was bisher geschah. In: Rock Hard, Juni 2018, Seite 14
  5. Olaf Schmidt: Ghost - Popestar. laut.de, abgerufen am 12. Juni 2018.
  6. GHOST Wins Swedish GRAMMIS Award For 'Popestar'. Blabbermouth.net, abgerufen am 12. Juni 2018 (englisch).
  7. Alla vinnare i Bandit Rock Awards 2017! I Like Radio, abgerufen am 12. Juni 2018 (se).
  8. METAL HAMMER AWARDS 2017: Das sind die Nominierten. Metal Hammer, abgerufen am 12. Juni 2018.
  9. Chad Childers: 6th Annual Loudwire Music Awards: Complete Winners List. Loudwire, abgerufen am 12. Juni 2018 (englisch).

WeblinksBearbeiten