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Damián Macaluso

uruguayisch-italienischer Fußballspieler

Damián Macaluso, vollständiger Name Damián Macaluso Rojas, (* 9. März 1980 in Montevideo) ist ein uruguayisch-italienischer Fußballspieler auf der Position des Verteidigers.

Damián Macaluso
Personalia
Name Damián Macaluso Rojas
Geburtstag 9. März 1980
Geburtsort MontevideoUruguay
Größe 181 cm
Position Abwehr
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1997–1998 Central Español
1999 Racing Club de Montevideo
1999–2000 Sampdoria Genua 00 (0)
2000–2001 Catania Calcio 07 (0)
2002 Club Atlético Bella Vista
2003 Central Español 05 (0)
2003–2004 Cobán Imperial
2004–2005 SSC Venedig 31 (0)
2005–2006 SS Sambenedettese Calcio 20 (1)
2006–2010 AS Nancy 68 (4)
2010–2011 CD Veracruz 27 (2)
2011–? → Gimnasia y Esgrima La Plata (Leihe) 23 (1)
2012–2015 Club Atlético Peñarol 48 (4)
2015–2016 Liverpool FC 24 (0)
2016–2017 Juventud 31 (2)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1999 Uruguay U-20 mind. 6 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 22. Juli 2017

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

VereinBearbeiten

Macaluso begann seine Profikarriere 1997 beim uruguayischen Zweitligisten Central Español FC. Dort bestritt er 20 Spiele, in denen er drei Tore schoss. Im Januar 1999 schloss er sich dem Racing Club de Montevideo[1] an. Hier bestritt er 21 Spiele (1 Tor), bevor er dann noch im selben Jahr zum italienischen Zweitligisten Sampdoria Genua wechselte. Doch dort bestritt kein einziges Spiel. 2000 wurde er vom italienischen Drittligisten Catania Calcio verpflichtete. Doch auch wurde er lediglich siebenmal eingesetzt. Daher kehrte er im Januar 2001 zum Club Atlético Bella Vista zurück, in dessen Reihen er bis Ende des Folgejahres stand. Anfang 2003 wechselte er zur Apertura zu seinem alten Verein Central Español, der inzwischen in die erste Liga aufgestiegen war. Dort bestritt er lediglich 5 Spiele. Nach einer Zwischenstation von 2003 bis 2004 beim guatemaltekischen Verein Cobán Imperial, wechselte er 2004 zurück in die zweite italienische Liga, zum SSC Venedig. Erstmals gelang es ihm, sich bei einem europäischen Verein zum Stammspieler emporzuarbeiten, so bestritt er ganze 31 Spiele für den SSC. Trotzdem verließ er am Ende der Saison den Verein in Richtung des SS Sambenedettese Calcio in der dritten Liga. Dort bestritt er in der kommenden Saison 2005/06 20 Spiele, erstmals in Europa gelang ihm auch ein Tor. Als 2006 der französische Erstligist AS Nancy auf ihn aufmerksam wurde, sagte er zu. Für Nancy bestritt er insgesamt 68 Ligaspiele. Davon waren 59 Spiele (vier Tore) Erstligaeinsätze, die übrigen Partien absolvierte er für die Reserve. 2010 unterschrieb Damián Macaluso beim mexikanischen Zweitligisten CD Veracruz einen Dreijahresvertrag, wechselte aber bereits nach der Clausura 2011 und 27 absolvierten Spielen (zwei Tore) auf Leihbasis für eine Spielzeit[2] nach Argentinien zu Gimnasia y Esgrima de La Plata. Dort debütierte er in der Liga bei der 1:2-Heimniederlage gegen Atlanta am 1. Oktober 2011. Insgesamt wurde er in 23 Begegnungen eingesetzt (ein Tor). Am 29. Juni 2012 bestätigte Peñarol die Verpflichtung Macalusos zur folgenden Spielzeit.[3] In der Saison 2012/13 lief er 18-mal für die Aurinegros auf und erzielte ein Tor. Auch kam er zweimal in der Copa Libertadores zum Einsatz (kein Tor). Am Saisonende gewann er mit Peñarol die Meisterschaft. In der Copa Sudamericana 2013 kam er in beiden Begegnungen gegen Cobreloa zum Einsatz, als die Montevideaner in der ersten Runde des Wettbewerbs ausschieden, viermal lief er in der Copa Libertadores 2014 auf. In der Spielzeit 2013/14 absolvierte er 20 Spiele (zwei Tore). In der Saison 2014/15 stand er in zehn Ligapartien auf dem Platz (ein Tor). Zudem bestritt er vier Spiele (ein Tor) in der Copa Sudamericana 2014.[4][5][6] Im Juli 2015 wechselte er zum von Juan Verzeri trainierten Erstligaaufsteiger Liverpool FC.[7] In der Spielzeit 2015/16 bestritt er dort 24 Erstligaspiele (kein Tor). Im Juli 2016 schloss er sich Juventud an. Beim Klub aus Las Piedras wurde er in der Saison 2016 in 14 Erstligaspielen (kein Tor) eingesetzt. In der Folgesaison lief er in weiteren 17 Erstligapartien (zwei Tore) auf.[6] Am 23. Juli 2017 verließ der mittlerweile 37-jährige Macaluso mit sofortiger Wirkung den Verein, obwohl er noch einen anderthalb Jahre währenden Vertrag besaß. Diesen Schritt begründete er mit den teils amateurhaften Zuständen im Klub. Die Zahlungsrückstände des Vereins hätten bei seiner Entscheidung weniger eine Rolle gespielt, als die Art und Weise, wie die Spieler behandelt worden seien. So habe man beispielsweise dreimal in der Woche mit kaltem Wasser duschen müssen. Seine aktive Karriere wolle er aber grundsätzlich fortsetzen.[8]

NationalmannschaftBearbeiten

1999 nahm Macaluso mit der uruguayischen U-20-Auswahl sowohl an der U-20-Südamerikameisterschaft[9] in Argentinien als auch an der Junioren-WM in Nigeria teil und belegte dort den zweiten bzw. den vierten Rang.[10] Im Verlaufe des Turniers in Argentinien wurde er von Trainer Víctor Púa sechsmal (kein Tor) eingesetzt.[11]

ErfolgeBearbeiten

  • Junioren-Vize-Südamerikameister 1999
  • Uruguayischer Meister 2012/13

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Profil auf bdfa.com.ar
  2. DAMIÁN MACALUSO ES EL SÉPTIMO REFUERZO (spanisch) vom 4. August 2011, abgerufen am 2. Februar 2012
  3. Damián Macaluso es de Peñarol - Un triple (spanisch) auf futbol.com.uy vom 29. Juni 2012, abgerufen am 30. Juni 2012
  4. Profil auf fichajes.com, abgerufen am 3. Februar 2015
  5. Profil auf ESPNSports, abgerufen am 6. August 2013
  6. a b Profil auf soccerway.com, abgerufen am 23. Juli 2017
  7. Reclutados (spanisch) auf futbol.com.uy vom 8. Juli 2015, abgerufen am 8. Juli 2015
  8. Macaluso: “en Juventud no se están respetando los valores del futbolista” (spanisch) auf futbol.com.uy vom 23. Juli 2017, abgerufen am 23. Juli 2017
  9. SUB-20 - Uruguay frenó a Argentina (spanisch) vom 18. Januar 1999, abgerufen am 22. Dezember 2012
  10. Kader der Junioren-WM 1999 auf der Internetpräsenz der FIFA, abgerufen am 6. Januar 2012
  11. Sudamericanos s20: década del 90 (spanisch) auf auf.org.uy, abgerufen am 11. Mai 2015